Heinz-Walter Hoetter

Denkst du selbst oder lässt du noch denken?

Zweifel und Kritik sind Tugenden, die, wie ich meine, zu einer Weltanschauung werden sollten.

Die Frage: „Denkst du selbst oder lässt du noch denken?“ müssen sich viele Menschen auch in unserer heutigen für ach so fortschrittlich gehaltenen Welt gefallen lassen, da wohl die meisten von ihnen eben nicht selber denken wollen (oder möglicherweise auch gar nicht können) und lieber andere für sich „denken“ lassen, weil es, ganz allgemein gesehen, einfacher und bequemer für sie ist.


 

Viele haben sicherlich auch nur eine gewisse Angst vor der sog. „herrschenden Meinung des Zeitgeistes“, den man unter dem Begriff der politischen Korrektheit (political correctness) zusammenfasst, weil sie wohl befürchten, eventuell Nachteile für sich hinnehmen zu müssen, wenn sie mit einer kritischen Meinung gegen ganz bestimmte Tabus in unserer Gesellschaft mit einer eigenen Meinung öffentlich auftreten. Da sagt man lieber nichts und hält sich aus allem raus. Man will eben seine „Ruhe“ haben.


 

Auf diese Art und Weise werden die Menschen gezielt manipuliert, was die meisten von ihnen erst gar nicht im vollen Umfang bemerken. Derartige Prozesse spielen sich auch und gerade in sog. "Demokratien" ab.


 

Die Verdrehung von Wahrheiten ist einfach zu praktizieren, wie das sinnlose Geschrei der sog. „Konzern-Massen-Medien“ beweist, die uns mit ihren (meist überflüssigen) Informationen regelrecht überfluten und die meisten Menschen damit schlichtweg überfordern. Jeder kennt beispielsweise den Slogan: Bild dir eine Meinung! Es ist die Meinung der Massenmedien, die uns eben diese indoktrinieren.


 

Vieles wird dabei stark überzeichnet, was natürlich mit voller Absicht geschieht. Die Massen müssen von den wahren gesellschaftspolitischen Verhältnissen abgelenkt werden, denen sie sich tagein und tagaus real ausgesetzt sehen. Sie sollen kein ehrliches Interesse daran haben, beispielsweise die eigentlichen Strukturen der Systeme von Herrschaft und Macht zu hinterfragen, die sie zu gefügigen Protagonisten der Mächtigen und der Herrschenden machen.


 

„Wir können ja doch nichts ändern“, ist eine weit verbreitete Antwort von großen Teilen der Bevölkerung, die dann auch so handeln und am Ende zu ganz banalen Mitläufern degenerieren, welche sich gut lenken und manipulieren lassen.


 

Es ist aber nicht so sehr die Technik der Vertuschung und der medialen Verblödung, sondern vielmehr die gewollte Provokation gezielter Schmerzen, die von den systemrelevanten Medien und der herrschenden Klasse gezielt dazu genutzt werden, um andersartige (meist kritische) Gedanken fundamental zu stören, ja vielleicht sogar unmöglich zu machen, damit sie sich nicht in einer medial beeinflussten Bevölkerung eventuell durchsetzen können.


 

Man muss demnach ganz klar vorbeugen, denn Wahrheiten, neue Gedanken, Erkenntnisse, Zweifel und Ideen, gleich welcher Art auch immer, besonders aber politische, sind erst dann wirksam, wenn die Menschen dafür bereit sind, was aber ganz klar eine Bewusstseinsveränderung voraussetzt.


 

Damit das aber nicht geschieht, muss der Empfang, das individuelle Bewusstsein und das Denken des Empfängers (also der Bevölkerung) gestört bzw. manipuliert werden. Und genau dafür sind die Medien da.


 

Denkt doch mal darüber nach.


(c)Heinz-Walter Hoetter

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