Jürgen Malodisdach

Kalle und Kalle und Claudia die 10.

Kalle und Kalle und Claudia ( 10 )

 

 

Eine kurze zusätzliche Einleitung / Erklärung

 

Es gibt Tage, die möchte man komplett vergessen. Heute und die letzten zwei Wochen gehören zu diesem auf Deutsch gesagt, beschi. ( Pardon ) Zeitraum.

Das hat die Ursache in der Tatsache, daß ich hier vor einer leeren Seite im Textverarbeitungsprogramm sitze und diese ganze Geschichte noch einmal formulieren und schreiben muß, die schon einmal vollkommen fertig zum Versand war. Bin aber nicht mehr dazu gekommen, alles als Kopie ausserhalb zu sichern.

Hurra, ich habe einen neuen Laptop mit allen modernen Raffinessen und ein gutes Betriebssystem. Ich wollte das gar nicht.

Aber ein ganz hinterlistiger alter Stinkstiefel von Virus, hat mein schönes uraltes Gerät so bearbeitet, daß es zwar noch da ist aber nur noch für kleinere Aufgaben zu gebrauchen ist. Schon gar nicht für die Arbeit nach Außerhalb, also für Internet und so, geeignet ist.

Das kam dadurch, daß ich ein vielgepriesenes Antivirenprogramm herunter geladen hatte. In vollem Vertrauen auf die gute versprochene Schutzfunktion meiner angestauten vorhandenen Arbeitsmittel - und -ergebnisse, habe ich mich so täuschen lassen.

Als ich dieses Programm übernommen habe, hat am nächsten Tag absolut nichts mehr funktioniert. All mein gutes Zureden und das Anwenden meiner Kenntnisse halfen überhaupt nicht.

Genervt mußte ich dann Profihilfe annehmen. Der kam zu dem für mich erschütternden Ergebnis, alles vorbei Tom Du.....

Das Ergebnis heißt deshalb, alles auf ein Neues, auf Anfang.

Ein riesiger Haufen Arbeit durch die Einrichterei, die Neuerstellungen meiner verlorenen Dateien usw. Das ist ja bestimmt vielen Leuten auch bekannt. Naja, nutzt alles Nichts. Das Gute ist, daß nun die Grundlagen alle neu und modern sind.

Jetzt darf ich also wieder lernen, lernen und nochmals lernen, wie schon der alte Lenin vor vielen Jahren sagte.

Das Schlimme ist nur, daß ich zumindest das Geschriebene dieser Geschichte noch einmal machen muß. Und das ist wahrlich nicht leicht und dauert wieder seine Zeit.

 

Soviel dazu

 

und jetzt

 

 

die 10. Fortsetzung von Kalle, dem Hund Kalle und Claudia

 

 

Ich sitze beim Abendbrot, natürlich am Tisch. Aber gelangweilt und eigentlich ohne Hunger und ohne Appetit. Und so sieht das Angebot der vorhandenen Nahrungsmittel auch aus. Langweilig, genauso langweilig, wie das Fernsehprogramm, das über den Bildschirm flimmert.

Es gibt Zeiten am Tage für mich, in denen ich nichts mit mir anzufangen weiß. Hat bestimmt schon mal der Eine oder Andere auch erlebt. Da ist es das Beste man nimmt eine Mütze voll Schlaf und hofft auf ein frohes und geistig munteres Aufwachen.

Es klingelt, nein bimmelt nach irgend einer abgedroschenen Melodie. Mein Handy, besser gesagt Smartphon, gibt diese Töne von sich.

Das Ding liegt neben mir. Ich habe nur keine Lust dazu, es in die Hand zu nehmen und zu horchen, wer jetzt etwas von mir will.

Wenn man sich überlegt oder auch erinnert, mit welchen Geräuschen diese Geräte die Umwelt belasten, kann einem der letzte Geburstagskaffee hoch kommen. Da quietscht und jodelt, brüllt und pfeift, stöhnt und hechelt es in allen Tonarten und Frequenzen bis hin zu Sexgeräuschen die Angerufenen aufgefordert werden, endlich die entsprechenden Tasten oder Knöpfe zu drücken um zu hören, wer am anderen Ende der Leitung sich erlaubt, anzurufen.

Na schön, sage ich mir, gehe ran. Vielleicht gibt es was Interessantes das mich ermuntert. Die Anzeichen dafür stehen gut.

Auf dem Display sehe ich einen bräunlich, grünen Schlapphut mit dicker Sonnenbrille, ohne Gesicht. Dazu ein dickes Seil, eher eine gekordelte Wäscheleine diagonal darüber. Sehr komisch finde ich. Es ist das neueste , aber seltsamste Antlitz von Kalle.

Wer es nicht versteht, hat die vorherigen Geschichtchen nicht gelesen.

Hat er gut gemacht, mein Freund Karlheinz, diese Karikatur seines Ich's.

Ich bin sofort voll da. Hallo ertönt es von beiden Seiten. Dann quatschen wir eine geschlagene halbe Stunde über Gott und die Welt. Wir verstehen uns gut, haben schon Allerlei miteinander ausgefochten und beredet. Sein Anliegen, er muß mich dringend sprechen. Sagte aber nicht warum und zu welchen Themen. Also gut, morgen nach dem Mittagessen. Mit Hund auf unserem Platz siebzehn. Da sind wir öfter.

Ist eine Wiese mit Bank am Sandstrand und See mit leidlich sauberem Wasser.

Eine Spaßgegend auch für unsere Hunde. Zeit und Wetter sind passabel. Als Rentner haben wir niemals aber dafür immer Zeit für einander.

 

 

Es folgt Fortsetzung Nr. 11

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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