krstn ngr

Wir sind anders

Ist es eigentlich nicht erschreckend, wie wir alle denken etwas Besonderes zu sein, unabhängig und frei von jedem Zwang und Druck zu sein und nebenbei aber merken, wie wir uns vereinnahmen lassen, wie wir doch alle gleich sind? Wir werden geboren um unseren eigenen Weg zu gehen und das tun wir auch, trotzdem lassen wir uns die Abzweigungen von anderen vorschreiben. Wir lassen uns sagen dass Dinge, die wir für richtig und wichtig halten, nicht gut genug seien und denken anschließend darüber nach, all diese Dinge zu ändern. Doch was wir nicht vergessen dürfen ist, dass die meisten Menschen nur von sich selbst sprechen. Sie sprechen davon, dass diese Art zu leben nicht mit ihrer eigenen übereinstimmt oder sich damit nicht verknüpfen lässt und es deswegen nicht in IHR Leben passt und nur alleine für sie, nicht gut genug ist. Doch heißt das, dass es falsch ist? Wenn sich etwas gut anfühlt, muss es doch auch das Richtige sein, nicht wahr? Wir dürfen uns nicht davon beirren lassen, was andere in ihrem eigenen Leben gut finden und was nicht, denn wir haben unser eigenes und dürfen selbst entscheiden, was oder was wir nicht gut finden. Vor allem aber sollten wir uns trauen, niemanden für uns die Entscheidungen über die Abzweigungen fällen zu lassen denn eigentlich geht es darum, sich seinen eigenen Weg zu erschaffen und nicht auf bereits vorgefertigten Pfaden weiterzugehen. Es geht darum, auch mal zu riskieren, sich zu verlaufen. Alleine zu sein, einsam zu sein, nicht weiter zu wissen. Denn nur wenn wir uns trauen Wege zu gehen die kein anderer geht, werden wir auch das finden, was jedem anderen verborgen bleibt. Wir brauchen keine Menschen in unserem Leben die uns sagen dass wir oder etwas das wir tun, nicht gut genug ist, solange es für uns reicht. Wir sollen das machen, was uns glücklich macht und damit meine ich nicht nur Sport, gute Ernährung und Meditation. Nein ich meine damit auch, sich zu trauen, Freu! ndschaft en zu beenden und zu riskieren wieder alleine zu sein, ich meine damit auch Pizza und weinen. Ich meine damit schlaflose Nächte, aus Freude und Verzweiflung. Ich meine damit, über die Grenzen zu gehen um zu sehen wie weit man vom Abgrund entfernt ist um auch dann nicht stehen zu bleiben. Ich meine, dass wir das schaffen, wenn wir uns alle daran halten, dass wir uns nicht vergleichen müssen. Wenn wir uns vor Augen führen, dass niemand, wirklich niemand so ist wie man selbst und man sich deswegen auch an keinem anderen messen muss. Es ist wichtig zu verstehen, dass man der eigene Herr über sich selbst ist und dass man keine einzige Entscheidung anhand jemand anderes Vorurteil oder Bemerkung verändert. Denn dann, dann werden wir alle die selben und dann kann die Welt auch gleich auf uns verzichten.

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