Jürgen Malodisdach

Kalle und Kalle und Claudia ( 11 )

Kalle und Kalle und Claudia ( 11 )

 

 

 

die 11. Fortsetzung von Kalle, dem Hund Kalle und Claudia

 

 

Ich sitze beim Abendbrot, natürlich am Tisch. Aber gelangweilt und eigentlich ohne Hunger und ohne Appetit. Und so sieht das Angebot der vorhandenen Nahrungsmittel auch aus. Langweilig, genauso langweilig, wie das Fernsehprogramm, das über den Bildschirm flimmert.

Es gibt Zeiten am Tage für mich, in denen ich nichts mit mir anzufangen weiß. Hat bestimmt schon mal der Eine oder Andere auch erlebt. Da ist es das Beste man nimmt eine Mütze voll Schlaf und hofft auf ein frohes und geistig munteres Aufwachen.

Es klingelt, nein bimmelt nach irgend einer abgedroschenen Melodie. Mein Handy, besser gesagt Smartphone, gibt diese Töne von sich.

Das Ding liegt neben mir. Ich habe nur keine Lust dazu, es in die Hand zu nehmen und zu horchen, wer jetzt etwas von mir will.

Wenn man sich überlegt oder auch erinnert, mit welchen Geräuschen diese Geräte die Umwelt belasten, kann einem der letzte Geburtstagskaffee hoch kommen. Da quietscht und jodelt, brüllt und pfeift, stöhnt und hechelt es in allen Tonarten und Frequenzen bis hin zu Sexgeräuschen, das die Angerufenen aufgefordert werden, endlich die entsprechenden Tasten oder Knöpfe zu drücken um zu hören, wer am anderen Ende der Leitung sich erlaubt, anzurufen.

Na schön, sage ich mir, gehe ran. Vielleicht gibt es was Interessantes das mich ermuntert. Die Anzeichen dafür stehen gut. Auf dem Display sehe ich einen bräunlich, grünen Schlapphut mit dicker Sonnenbrille, ohne Gesicht. Dazu ein dickes Seil, eher eine gekordelte Wäscheleine diagonal darüber. Sehr komisch finde ich. Es ist das neueste , aber seltsamste Antlitz von Kalle.

Wer es nicht versteht, hat die vorherigen Geschichtchen nicht gelesen.

Hat er gut gemacht, mein Freund Karlheinz, diese Karikatur seines Ich's.

Ich bin sofort voll da. Hallo ertönt es von beiden Seiten. Dann quatschen wir eine geschlagene halbe Stunde über Gott und die Welt. Wir verstehen uns gut, haben schon Allerlei miteinander ausgefochten und beredet. Sein Anliegen, er muß mich dringend sprechen. Sagte aber nicht warum und zu welchen Themen. Also gut, morgen nach dem Mittagessen. Mit Hund auf unserem Platz siebzehn. Da sind wir öfter.

Ist eine Wiese mit Bank am Sandstrand und See mit leidlich sauberem Wasser.

Eine Spaßgegend auch für unsere Hunde. Zeit und Wetter sind passabel. Als Rentner haben wir niemals aber dafür immer Zeit für einander.

 

Dann ist es soweit. Morgen ist Heute. Die Hunde freut's. Nach dem Empfang der Leckerlis tummeln sie sich auf dem Sandstrand und am Wasser. Sind zwar beide wasserscheu aber erst ab Bauchkante.

Kalle und ich sitzen bequem auf einer Bank, die offenbar schon bessere Zeiten gesehen hat. Etwas gebrechliche , grob bearbeitete Holzbalken, ohne Farbe versteht sich. Aber mit Lehne. Ist auch nicht so wichtig. Wir wollen sie ja nicht kaufen, nur etwas darauf sitzen. Beim Unterhalten ist auch nur die Dauer der Sitzung von Bedeutung. Wegen des Gefühles der Unebenheiten auf unsere Backen. Hahaha.

Dann ist erst einmal eine Weile Ruhe. Ich warte. Kalle sagt kein Wort. Guckt mich manchmal so von der Seite an. Lächelt ein bißchen. Schweigt weiter.

Dann plötzlich, er greift in seine Jackentasche und holt zwei kleine Flaschen Sekt heraus. Ich bin baff, habe so was nicht erwartet. Kannst mit mir jetzt schon anstoßen. Ich lade dich hiermit ganz offiziell zu meiner Hochzeit ein. Natürlich mit Claudia.

Ich bin sprachlos, kommt selten vor. Wir sorgen dafür, das die Sektfläschchen zusammen stoßen aber nicht kaputt gehen. Wollen sie ja leer trinken, nicht schon vorher unbrauchbar machen.

Ach du mußt heiraten, frage ich, und lächle . Du Witzbold, sagt Kalle. Gemeinsame Kinder haben wir nicht und jetzt bin ich gerade Rentner geworden und Claudia wird es auch bald. Was sollen wir jetzt noch mit Kindern. Die Machart ist zwar sehr schön aber die jahrelange Arbeit mit allerlei Problemen danach ist nicht mehr unser Ding.

Wir wollen zum Zweiten mal heiraten Nachdem das Erste mal etliche Probleme brachte, denke ich, wir sind ruhiger und vernünftiger geworden.

Weißt du was, sage ich, ich finde das richtig toll von euch Beiden. Ihr habt euch zwar mal scheiden lassen aber wie ich euch nun schon eine ganze Weile kenne, habt ihr euch nie wirklich getrennt. Habt euch die ganze Zeit immer geliebt. Naja, wir haben einige miese Dinge erlebt. Du kennst ja nur einen kleinen Teil davon, sagt Kalle.

Jeder kann seine kleinen Geheimnisse haben. Man muß nicht alles jedem erzählen. Wer dafür kein Verständnis hat, ist nicht von dieser Welt, meine ich.

Habt ihr schon Termine und einen Ort dieses Aktes ? Wird es eine kleine Feier oder etwas Größeres ?

Laß dich überraschen , meinte Kalle. Aber gerne, sagte ich.

Dann herrscht wieder eine kleine Pause. Hast du noch so ein Fläschchen, frage ich ?

Zu Hause, meinte Kalle. Wir wollen ja nichts übertreiben.

Sag mal bitte. Ich kenne euch ja jetzt schon eine ganze Weile. Wie habt ihr euch eigentlich kennen gelernt, du und Claudia. Das habt ihr noch nie erzählt. Erzähl doch mal, wenn es dir nichts ausmacht.

 

Du, das ist eine lange , teilweise traurige, teilweise ulkige Geschichte. Aber gut, sollst sie erfahren, meinte Kalle. Dann war wieder eine Pause angesagt. Mußte wohl so sein, damit er sich und seine Gedanken sammeln konnte.

Griff plötzlich wieder in eine Innentasche seiner Jacke. Aha sage ich. Hast doch noch ein Sektfläschchen versteckt. Er sieht mich etwas seltsam an , sagt nichts und holt ein metallisches Zigarettenetui hervor. Rauchen tust du auch, meine ich? Jetzt nicht mehr. Vor vielen Jahren schon.

So ein Ding hatte jeder von meinen Kollegen. Alle haben geraucht. Bei unserer Arbeit waren aber normale Zigarettenschachteln aus Pappe oder Papier sehr unpraktisch. Du weißt ja, ich bin mal Ingenieur im Brückenbau gewesen. Habe als Verantwortlicher eine ganze Menge Mitarbeiter gehabt.

Wir mußten bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit, an allen Tagen auf unseren Baustellen ackern. War oft mit viel Schmutz, Nässe, Hitzeschweiß und schweren Tätigkeiten verbunden. Da war so eine Zigarettenschachtel aus Pappe schnell mal unbrauchbar.

Deshalb das Metalletui. Und dann passierte eines Tages ein schwerer Unfall auf einer im Bau befindlichen Brücke. Dabei verloren zwei meiner Kollegen ihr Leben. Und ich war der Chef, also verantwortlich für Alle und Alles. Und keiner der Mitarbeiter hat etwas von dem Unfall mitbekommen.

Die Beiden hatten Aufgaben zu erledigen, die etwas weiter entfernt waren. Das betraf aber im Prinzip fast alle Arbeiter. Ich war ständig unterwegs, um anzuleiten, zu kontrollieren, Aufgaben zu verteilen usw.

Die Brücke war ein paar Hundertmeter lang. Überhaupt nicht einfach einzusehen.

Und dann war Feierabend und es war am späten Abend schon fast dunkel. Die Baubeleuchtung war von unseren übergeordneten Leitern nicht gut aufgestellt worden. Sollte von den Elektrofachleuten neu installiert werden. Sollte, war aber noch nicht.

Die beiden Kollegen fehlten. Also fingen alle an zu rufen und zu suchen. Teilweise spielerisch, weil ja niemand an ernstliche Sachen dachte. Handys gab es damals noch nicht, einfach anrufen konnte man nicht bei der Suche. So dauerte die Sache eine Zeit.

Bis wir so ein Zigarettenetui auf einem Brückenteil fanden. Dieses hier. Zwanzig Meter tiefer lagen die beiden Mitarbeiter, abgestürzt, tot.

Na was da los war kann sich ja jeder denken. Und ich war verantwortlich und sofort schuldig. Von der Arbeit, vom Beruf abgelöst. Vom Gericht für schuldig befunden. Alle Aussagen wurden gegen mich gewertet.

Die vielen Untersuchungen auch mitsamt den Expertisen. Meine Konten wurden beschlagnahmt und eingezogen. Ich kam ins Gefängnis. War absolut machtlos und unglaubwürdig. Meine Verteidiger hatten keine Chancen mir zu helfen. Ich war vollkommen am Boden.

Hatte absolut nichts mehr, außer der Gefängniskluft. Hier schien mein Leben zu Ende. Aber ich war unschuldig, sagten auch meine zwei Verteidiger. Kamen mit ihren Argumenten und Beweisen nicht gegen das Gericht an.

Zwei Jahre meines Lebens saß ich im Knast, wie man so sagt.

Dann kam urplötzlich die Wende, weil meine Verteidiger keine Ruhe gaben und weiter an meinem Fall arbeiteten. Mit Erfolg. Der Prozeß wurde neu aufgerollt. Dem Gericht eine menge Verfahrensfehler nachgewiesen. Das Urteil wurde gekappt. Ich war als vollkommen unschuldig rehabilitiert entlassen worden. Da stand ich nun, ich armer Tor , frei nach den Textzeilen eines Buches eines bekannten Schriftstellers.

Keine Wohnung, kein Geld, keine Arbeit, eben nichts. Schlief erst einmal, es war Gottseidank gerade Sommer, auf Parkbänken und unter Brücken.

Ich war wieder frei aber vollkommen weit unten. Lernte zufällig einen Mann kennen. Der nahm mich mit in so eine WG. Naja, besser als nichts.

Im Kopf war ich leer, wußte überhaupt nicht, was ich machen sollte. So ging das ein paar Wochen.

Eines Abends machte ich ,deprimiert wie ich war, noch einen kleinen Spaziergang. Ging über eine lange Fußgängerbrücke die über mehrere Eisenbahngleise führte. In der Ferne sah ich einen Güterzug kommen. Als er heran kam sprang ich einfach herunter.

Dann kam eine lange Sendepause.

 

Irgend wann kam ich mal zu mir. War benommen und fühlte mich sehr eingeengt. Sah überall nur Binden und Metallgestänge. Dazu Schläuche und fühlte eine unbequeme Liegeposition. Ganz zu schweigen von irgendwelchen Brumm-und Piepgeräuschen und andauernden Behandlungen und unverständlichen Fragen. Bekam Besuch von einem Mann. Kannte ihn nicht. Es war der Lokführer, der mich hat springen sehen und dann sofort Hilfe und Rettung gerufen hatte. Wochenlang ging das so. Aber so ganz langsam ging es mir besser.

Mein Rechtsanwalt besuchte mich. Er arbeitete weiter an meinem Fall. Kam später wieder und brachte weitere Erfolge für mich. Ich habe wieder meine alten Bankverbindungen und ein Konto. Das füllte sich sogar wieder. Ich bekam im Laufe der Zeit die Entschädigungen für die ungerechtfertigte Haft und noch andere monatlichen Zahlungen.

Langsam begann ich, mich wieder zu bewegen. Oft mit Hilfe der Pfleger und des Medizinischen Personales. Dann erhielt ich Krücken, lernte wieder Laufen und tat das dann auch.

Es kam der Tag, an dem ich so mutig war, das Haus zu verlassen und im angrenzenden kleinen Park die ersten Schritte nach langer Zeit zu tun. Es war schon ein besonderer Schritt zurück ins Leben, entlang einer grünen Wiese, wenn auch mit Krücken , spazieren zu gehen.

Dann kam auch ganz plötzlich der Wunsch, nein richtig die Begierde, eine Zigarette zu rauchen. Ich hatte aber keine. Sah dann direkt im Park so einen kleinen Laden für Zeitungen, Eis, Bonbon und Kaffee und so und war der Meinung, da gibt es auch Zigaretten. Richtig, so war es auch. Nahm mir aus dem SB-Regal eine Schachtel. Ging zur Kasse um zu bezahlen. Meine Hand griff in die Hosentasche um das Geld heraus zunehmen. Und fuhr erschrocken zurück. Ich griff ins Leere, begriff nicht gleich. Ach so fiel mir ein. Ich habe hier ja noch gar nichts bekommen.

Die Leute in der Kassenschlange sahen mich etwas pikiert an. Dachten wohl, der Olle mit den Krücken wolle tricksen oder ist nicht ganz bei Sinnen. So kann es Einem gehen.

Die Zigaretten gab ich also zurück und wollte den Laden gerade verlassen. Da sprach mich eine Frau an. Kann ich irgendwie helfen. Ach danke sagte ich. Habe mich gerade geirrt. Wollte mir Zigaretten kaufen und habe vergessen , mir Geld einzustecken. Mußte ihr ja nicht sagen, daß ich gar keins hatte.

Sie sind schon länger in der Klinik, fragte sie. Mir war das peinlich. Ich bedankte mich nochmal und wollte zurück in mein Zimmer. Die Frau öffnete ihre Handtasche. Möchten sie mal diese Sorte probieren ?

Oh Danke, haben sie auch Feuer, fragte ich sie. Na klar, meinte sie. Ich sollte diese Geste der Freundlichkeit bereuen.

Als die Flamme ihres Feuerzeuges den Glimmstängel berührte, ich den ersten gierigen Zug tat, war schon wieder alles vorbei. So schnell der Rauch in meinen Körper drang, so schnell verlor ich mein Bewußtsein und meine Krücken und lag auf der Wiese.

Als ich wieder zu mir kam , lag ich schon in meinem Bett. Die Frau hielt meine Hand, entschuldigte sich vielmals. Die Pfleger schüttelten ihre Köpfe über meine Eselei des Rauchens. Waren aber voll des Lobes für die Hilfsaktion der Frau um mich in mein Bett zu bringen.

Ich war so schwach von diesem Zigarettenraucherlebnis, daß ich nur die Hälfte mitbekam und einfach eingeschlafen bin.

Am nächsten Tag gab es einen riesigen Wandel in meiner Gesundheit. Plötzlich fühlte ich mich wie neu geboren.

Rauchen wollte ich nicht. Das Gesicht dieser Frau ging mir aber nicht aus dem Sinn. Kannte sie ja nicht und glaubte auch nicht daran, sie jemals wiedersehen zu können.

Na gut, es gingen weitere Wochen im Krankenhaus vorbei. Besuch bekam ich keinen. Kannte ja niemand, schon gar nicht in dieser fremden Stadt.

Nur mein Rechtsanwalt brachte mir manchmal recht positive neue Nachrichten. Eine Hilfsorganisation hatte sich mit meinem Fall beschäftigt und dafür gesorgt, daß ich einen Mietvertrag für eine kleine Wohnung bekam. Sie wurde sogar so ausgestattet, daß man erst einmal darin wohnen konnte.

Die finanziellen Grundlagen hat man in Ordnung gebracht. Ich konnte zufrieden sein. Nach acht Monaten in der Klinik war das Ärzteteam der Meinung , daß ich psychisch und auch physisch soweit wieder hergestellt war, das man mein Krankenbett für andere Patienten nutzen könne. War mir auch ganz recht .

So bekam ich einen Termin gesagt, der mich aus dieser Stätte in eine andere Öffentlichkeit entließ. War alles o.K. Ich war gesundheitlich wieder in Ordnung.

Dem medizinischen Personal mit großem Dank für ihre Mühen um mich zu danken, war mir ein ehrliches Bedürfnis. Hatte nur eine kleine Wunde, den Wunsch dieser netten Zigarettenlady nicht mehr begegnen zu können, die mir nach meinem Schwächeanfall eine wunderbar warme Hand gab. Schade, aber so ist eben das Leben.

Der Tag meiner Entlassung war gekommen. Der RA kam zur verabredeten Zeit. Hatte sich angeboten mich zu meiner neuen Wohnung zu fahren. Gab mir schon immer mal die Schlüssel und noch ein paar Unterlagen. Dann gingen wir in Richtung Ausgang der Klinik. Eine große Drehtür wollte von uns so bewegt werden, daß wir hinaus kommen können.

Ging aber nicht, denn sie wurde gerade von Außen betätigt. Jemand wollte herein. Da stand sie, meine Helferin in der Not. Sie begrüßte mich mit den Worten, wollen sie wieder Zigaretten kaufen im Park? Diesmal nicht sagte ich lächelnd. Bin gerade entlassen worden und mein Rechtsanwalt ist so freundlich, mich in meine neue Behausung zu fahren. Da habe ich ja Glück gehabt, sie noch, wenn auch an der Eingangstür, zu treffen. Da ist es wohl besser, wenn ich meinen gedachten Besuch abbreche und wieder gehe. Sie sind ja wieder gesund und brauchen wohl meine Hilfe nicht mehr.

Aber nein sagte ich, kommen sie doch einfach mit, wenn sie Zeit haben.

So geschah es. Die Wohnung war kein Luxusappartement. Man konnte aber darin wohnen. Mußte sie nur nach eigenen Vorstellungen einrichten.

Der Rechtsanwalt hatte noch andere Verpflichtungen.Wir zwei standen am Fenster. Sahen hinunter auf die Straße. Sahen , wie er weg fuhr. Standen und standen, ohne eine Bewegung zu machen. Nur ihre Hände fanden sich , warm und vertraut. Claudia, sagte sie, Karlheinz sagte er. Sie blieben zusammen in dieser Nacht. Eng und voller Gefühl.

Kalle stand auf von der Holzbank, ging zum Wasser, stand dort eine Weile. Kam zurück zu mir. Drei Monate später haben wir geheiratet und alles ging jahrelang bergauf sagte er. Bis zu diesen doofen Vorkommnissen mit Claudias Chef.

Jetzt wollen wir alles besser machen. Kommst du nun zu unserer zweiten Hochzeit ? Na logisch, sagte ich. Aber nur wenn ihr mir eine nette Tischdame mitbringt. Wir lachten beide ausgiebig, sodaß unsere Hunde verwundert zu uns sahen. Was in diesen Köpfen wohl so vor sich ging.

Wir saßen noch eine Weile auf der Bank. Stumm, jeder ging so seinen Gedanken nach. Eine leichte Brise wehte über Wasser und Strand. Zerzauste etwas unsere schon leicht gelichteten Haarschöpfe.

Weißt du was, sagte ich zu Kalle, ich schicke dir mal ein paar Bilder von schönen Räumlichkeiten für solche Feierlichkeiten wie ihr sie vorhabt. Zeige sie mal Claudia. Vielleicht gefallen sie euch.

Und jetzt machen wir uns auf unsere Heimwege. Bekomme schon langsam Hunger und hier gibt es ja nichts für´n. Magen. Wir trennten uns.

Der Termin für die Hochzeit von Claudia und Karlheinz kam heran. Wir trafen uns mit den vielen anderen Gästen am Ort der großen würdigen Feierlichkeit.

Begrüßten uns sehr, sehr freundlich, sprachen alle unsere Glückwünsche aus.

Ihr seht toll aus, sagte ich zum Hochzeitspaar. Du auch , meinte Claudia. Jetzt kann ich dir auch deine Tischdame für heute vorstellen. Ich weiß nicht genau, ob ihr euch kennt, Sagten Claudia und Kalle mit einem verschmitzten Lächeln.

Und da stand sie plötzlich vor mir, meine Tischdame, J u t t a

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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