Britta Schäfer

GEDANKEN QUER BEET 2011


Farblos

Blüten der Mitte
In der Sonne gefroren
In Stille verweht




Am Abend

Der Wind flüstert mir Deinen Namen,
bringt rauschend Deinen Duft hervor
Dein Blick fällt sanft aus silbern‘ Rahmen
„Ich hab Dich lieb“, sitzt fest im Ohr

Und Mr. Moon schleicht hell und leise
Schon wieder nur an Dich gedacht
auf sehnsuchtsvoller Märchenreise
ein Tränchen flieht, dann wird es Nacht


 

Was hast du nur?


Was hast du nur, dass sich mein Herz in einem fort heut sehnt?
Da ist ein Loch in meinem Bauch, warum hab ich's erwähnt?
Ich möch' doch nur den Tag mit dir in Zweisamkeit verbringen,
wenn frühlingsfrohe Vögelein uns Liebeslieder singen.

Was hast du nur, dass sich mein Kopf in einem fort heut dreht?
Ach bitte reich mir deine Hand, es ist niemals zu spät.
Ich wollt doch nur den Rest der Zeit gemeinsam mit dir geh'n,
ich mag nicht mehr alleine sein, mein Herz bleibt einsam steh'n.

Was hast du nur, dass jeder Tag ohn‘ dich kein Tag mehr ist?
Und du allein in meinem Traum der kleine Opa bist,
der mir das Morgenrot versüßt und meine Ängste nimmt…?
Ich glaub, du bist vom lieben Gott allein für mich bestimmt.

 

Verkühlt

Hallo Liebste…, so schriebst Du es einst
und mein Lächeln, es wollt nicht vergeh´n.
Nah Dir zu sein, auch wenn Du weinst…
Ich werde immer zu dir steh´n.

Hallo Liebster…, es war nur mein Traum,
Deine Worte verstummten im Eis…
und zu hoffen wage ich kaum,
jedoch das Herz, es weint ganz leis’.


 

Fremde Bekannte

Ich bin kein Freund,
ich bin kein Feind,
als Mensch bin ich dir unbekannt...,
`bin geistige Begegnung nur
im virtuellen Worteland.


 

LEBE!

Ich wünsch’ Dir von Herzen…
zwei sehende Augen,
Ohren, die hören
und Worte aus Mut.
Begegne den Menschen,
egal, was sie taugen,
respektvoll und freundlich,
ehrlich und gut.

Ich wünsch’ Dir von Herzen…
zwei gehende Füße,
Hände, die greifen
und Kraft für den Tag.
Bleib auf Deinem Weg,
wer Dich auch grüße,
vertrau Deinem Herzen,
weil’s L(I)EBE(N) mag.



(C) Britta Schäfer 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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