Heinz-Walter Hoetter

Wie Schatten, die keine Spuren hinterlassen

Der Mensch fällt überall auf der Welt Bäume, die aber für seine Atemluft ein wichtiger Sauerstofflieferant sind, damit überhaupt Leben, so auch unseres, auf diesem Planeten existieren kann.

Dann macht der Mensch aus dem Holz der gefällten Bäume Papier.

Er beschreibt das so gewonnene Papier mit den Schriftzeichen seiner Sprache und hält darauf seine abstrakten Gedanken und sein gewonnenes Wissen fest.

Doch sowohl der Mensch selbst, als auch das Papier und seine darauf niedergeschriebenen Gedanken haben keinen dauerhaften Bestand.

All seine Worte, egal wie auch immer konserviert, verwelken im Angesicht der Ewigkeit wie Blumen, die kein Wasser mehr bekommen und am Ende schließlich eingehen. Der Ort aber, wo sie einst standen, weiß nichts mehr von ihnen.

So verschwindet der Mensch und seine Worte wieder, ähnlich wie Schatten, die geisterhaft vorüberziehen und keine Spuren hinterlassen.

Die mühevollen Werke des Menschen lösen sich früher oder später für immer auf.

Das ist das Schicksal aller menschlichen Zivilisationen auf diesem Planeten.


(c)Heinz-Walter Hoetter

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