Jürgen Skupniewski-Fernandez

Manchmal träume ich von dir mein Al-Andalous (eine Hommage)

Granatapfelblütentau

Sonnenlicht glüht im Wind

Roter Kuss schweigt

Prangert von grünen Lippen

Das süße fruchte Blut

Schmeckt nach Al-Andalous

In der Medina von Cordoba

Flüchten die Schatten

Der Vergangenheit

Und verstecken sich

Im Labyrinth weißer Gassen.

Maurische Poesie

Füllt Kühle spendende Gärten

Die Rose verbeugt sich vor

Dem Dichter mit verführerischem Duft

Aus Brunnen plätschern

Seine Verse über die Felsen

Lieblich liegt das Tal vor Alhambras Füßen

Vom Alcatraz steigt die Lerche

Auf zum blauen Band

Und besingt zum Flötenspiel

Des Emirs große Taten

Seidige Schleier spielen im Wind

Verbergen schwarze

Kajal gerahmte Augenpaare

Suchen den Liebsten

Verführerische Emotionsknospen

Noch schweigen sie vor Verlangen

Des Nachts wenn der Mond seine

Silberdecke über Al-Andalous legt

Mit eingewebten Sternen

Orangenblüten buhlen mit Jasminblüten

Verführerisch in die schwarzen Wellen der Nacht

Und in ihren Zweigen

Singt die Nachtigall der Liebe Poesie

Unruhige Herzen gehen auf die Suche

Und in der Dämmerung schmerzt ihr Abschied

Noch zitternd von der Wärme liebkosender Hände

Die Seherin vom hohen Gipfel

Öffnet ihre Zöpfe in den Feuerlohen

Schwarz wallt ihr schulter langes Haar

Erinnerungen werden bleiben

In Wort und Schrift und eigenem Singen

Der heiße Odem des Windes haucht ihr durchs Gesicht

Niemand kann seinem Schicksal entrinnen

Auch du nicht mein geliebtes Al-Andalous

Auch wenn Jahrhunderte fliehen und

Die Zeit sie verschluckt

Man wird immer noch sinnen und die Mauern berühren

Dem Poeten lauschen und finden

In kühlen Gärten

In Rosenstöcken

Blüht bis heute der Duft deiner Geschichte

 

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