Patrick Rabe

Christus und seine beiden Bräute (zwei Aufsätze)

Christus und seine beiden Bräute (Zwei Aufsätze)

Das zweischneidige Schwert und die zwei Bräute (Christliche Symbolik)

Aus Jesu Mund kommt ein zweischneidiges Schwert. (In der Offenbarung des Johannes) Das heißt nicht, dass er eine gespaltene Zunge hat, also ein Lügner ist, sondern in seinem Wort offenbart sich die Doppelnatur und Dualität Gottes. Das himmlisch-geistige und das irdisch-materielle. Was wir jedoch von Jesus empfangen sollen, ist Gott Vater (Jahwe/Ich bin der ich bin). Und der ist dem Wesen nach geistig also immateriell. Jesus als der Sohn ist das irdische Sakrament, auf dem wir den geistigen, luftigen Vater empfangen.

Wer sein Wort als Wort empfängt, es also geistig-metaphotisch auslegt, dem vermag es nichts anzutun und den streichelt es, wie ein milder sanfter Windhauch oder eine gütige Brise oder ein tröstender, sanfter Regen. Wer es jedoch wortwörtlich materiell auslegt, den trifft es entsprechend dem Analogiegesetz ("Wie oben, so unten" zitiert nach Hermes Trismegitos) auch wörtlich materiell, das heißt, er erlebt das Feuer Gottes nicht als freudige Begeisterung, sondern wirklich wie quälendes inneres Brennen, heiße Flammen oder, wie wir es im 2. Weltkrieg erlebt haben, als Feuerstürme in den Städten.

Wer das Schwert von Gottes Wort aus dem Mund eines in Jesu Vollmacht predigenden Menschen nicht im Geiste der Herzensreinheit und der Einheit mit sich selbst empfängt, der wird von ihm verwundet und erlebt fortan das, was zunächst metaphorisch war, im Fleische, das heißt, als materielle Gegebenheiten. Außenstehende würden dies dann als Psychosen oder psychotische Wahrnehmung deuten, es ist dies aber ein göttliches Geschehen. Eine Art "Theater", in der der betreffende Mensch gereinigt, begradigt und zu sich selbst und seiner eigenen Mitte zurückgeführt wird. Dies aber nicht zur Strafe und ewigen Hölle, sondern zur Buße und Umkehr.

Jeder weiß, dass es zweischneidige Schwerter gar nicht gibt. Denn wie sollten die bitte aussehen? Das zweischneidige Schwert ist ein Symbol dafür, dass wir auf Erden das EINE Wort Gottes immer in einer Art Gespaltenheit oder Dualität wahrnehmen. Z. B. in Männlich und Weiblich, was wir uns selbst in unseren Zeiten der "Geschlechterauflösung" nur schwer als eines denken können. Jeder Mensch hat als Individuum die Aufgabe, die beiden Pole in sich zur Einheit zu bringen, was auf der höchsten, denkbaren Stufe im neuen Jerusalem mündet, was wir, solange wir auf Erden leben, aber auch nur auf Erden erleben können, in unseren Herzen und in der Erwartung des kommenden, himmlischen Jerusalem.

Solange wir auf Erden leben, kann uns jede Stadt das neue Jerusalem sein, nämlich diejenige, zu der wir uns am meisten hingezogen fühlen, wo wir unsere Heimat empfinden. Dass wir diese Stadt in der westlich-abendländischen Hemisphäre "Jerusalem" nennen, hat mit unserer jüdisch-christlichen Prägung zu tun. Sie könnte aber auch jeden anderen Namen tragen, der in uns "Heimat" assoziieren lässt. Und das ist das tolle an Christus: Er transzendiert das irdisch-nationale ins für alle Menschen allgemeingültige und einigende. Dafür muss man sein Wort allerdings richtig verstehen, nämlich mit dem Kopf und sich im Herzen davon bzw. von der Wirkung der Worte anrühren lassen.

Ich muss in der Lage sein, den geographischen Städtebegriff "Jerusalem" von dem zu abstrahieren, was die Bibel als geistig-geistlichen Inhalt mit "Jerusalem" meint. Nämlich, die von oben, aus Gottes Wirklichkeit heruntergeholte Heimat (den Himmel/das Reich Gottes). Das bedeutet unter anderem die Trennung der Geister, dass man eine Metapher von einer irdisch-geographischen Realität zu (unter-)scheiden lernt. (Ich kann also guten Gewissens sagen: "Hamburg ist mein neues Jerusalem", so, wie dies Xavier Naidoo ja auch über Mannheim sagt.) Sowohl Fundamentalisten, als auch Materialisten geraten bei solchen Aussagen leicht zu bedrohlicher Schnappatmung. Fundamentalisten, weil sie es für Blasphemie halten und Materialisten, weil sie denken, dass Leute, die so etwas sagen, nicht alle Tassen im Schrank haben. Damit, dass man das dann voneinander trennen kann (Metapher und Materie), ist es aber nicht getan. Denn das durch das Wort getrennte, wird durch den Geist (des Lebens) im Herzen wieder zusammengefügt.

Fazit: Die Wirklichkeit Gottes als solche ist für alle irdischen Menschen zu heftig, weil sie wie Feuer ist. Wir brauchen als Werkzeug das Wort (Nicht nur die Bibel als "Gottes Wort", sondern vor allem auch die eigenen, uns gegebenen, unter Umständen viel geringeren, individuellen Worte) um die Kraft Gottes analytisch händeln zu können, aber auch die erdende Herzenskraft, um das in der analytischen Trennung erkannte, wieder in unserem Gemüt zu eins werden zu lassen und es in unserem individuellen "Garten Eden" anbauen und wachsen lassen zu können. Es ist jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass die jüdisch-christliche Symbolik und der (in meinen Augen) echte Name Gottes dabei eine größere Kraftwirkung hat, als "eigene" Worte. Es bringt aber nichts, Bibelzitate unverstanden herunterzubeten, sondern die Kraft entfalten sie erst für uns, wenn wir sie geistig durchdrungen haben. Und dann können auch wir tatsächlich Bibelwort "in Vollmacht predigen".

Im Sinne dieser Dualität, die es zu einer Einheit zu machen gilt, sind die Metaphern über die "beiden Bräute Gottes" zu verstehen. Ich bin eingedenk, dass dies jetzt höhere jüdisch-christliche Mathematik ist, die auch nicht unbedingt jedem bekannt und verdaulich sein dürfte. Man kann dies NICHT ohne weiteres aus irgendeiner bestimmten Bibelstelle herausfiltern, es ergibt sich aber bei sehr gründlichem Studium von selbst. Kurz und ganz einfach gesagt: Die beiden "Bräute" stehen für die beiden Wege, die man als Mensch auf Erden beschreiten kann, und je nach dem, mit welcher von beiden man sich vermählt, also, welche von beiden für die eigene Seele und Lebensrealität prägend und entscheidend ist, wird man sich "auf der anderen Seite des Seins" wiederfinden. Also entweder mehr in Materiellen, oder im Geistigen, auf dem Wasser wandelnd oder im Wasser versinkend, im ungestillten Brand und Durst der Leidenschaften oder am friedlichen See Genezareth nach dem gestillten Sturm.

Die beiden Bräute sind Eva/Maria Mutter und Hure Babylon/Maria Magdalena. Das ist zwar metaphorisch so nicht ganz korrekt, ist aber die ungefähre Ausgangslage. Inkorrekt insofern, weil die große Hure Babylon die Gegenmetapher zum Neuen Jerusalem,und nicht zu Maria Mutter ist. Das Ziel und quasi die Letzte Wahl in der "Endausscheidung" ist es, sich mit der richtigen Stadt zu vermählen, also im Neuen Jerusalem zu landen und zur Braut des Lammes (also der Sanftheit) zu werden, anstatt sich dem Löwen, der ja durchaus auch eine Metapher für Christus ist, zu vermählen, und von ihm in einem irdischen Jerusalem zerrissen zu werden. Das passiert, wenn wir von der unteren Klinge des zweischneidigen Schwertes erwischt werden. Und wenn wir uns wie Löwen verhalten. Dann werden wir gemäß des Analogiegesetzes (uns begegnet in der äußeren Welt, was wir von innen her ausstrahlen) auch von einem "Löwen zerrissen". Und wer das Schwert führt, nicht als Wort, sondern als Gewalttat, den wird auch Gewalttat fällen. Das möge erst einmal genügen. In den folgenden Tagen werde ich zu den beiden Bräuten noch mehr schreiben.

Patrick Rabe, 17. Mai 2019.

 

Und hier mein zweiter Aufsatz zum Thema "Christus und seine beiden Bräute". Er heißt

Eine Rock'nRoll-Predigt und unverfälschte Leckerchen für Maria, in der U-Bahn serviert

"Time is on my side.", singen die Rolling Stones. "Die Zeit ist auf meiner Seite. Nun, ihr sagt alle, ihr wollt frei sein, doch ihr werdet zurückgerannt kommen zu mir. Und, Schatz, du kannst gerne weggehen, und die Stadt anzünden, und alles machen, was dein Herz begehrt, erinner dich daran, ich bin immer in der Nähe, und ich sage dir, eines Tages kommst du zu mir zurückgelaufen. Denn ich habe die echte Liebe, die Art Liebe, die du brauchst, und ich sage dir, du kommst zu mir zurückgelaufen."

Woran denken meine christlichen Leser, wenn sie diesen Text lesen oder hören? Ist dies wirklich nur ein Hinterherheul-Song in die Richtung einer Frau? Ich hatte die merkwürdige Assotiation, dass hier eigentlich Gott zu seinen Kindern spricht, bereits sehr früh, schon als junger Mann. Außerdem wechselt in dem Song die Adresse des Angesprochenen. Einmal ist von "Ihr alle" die Rede, dann wieder von "du". Und ganz klar schwingt hier auch Erotik und die Suche nach der verlorenen Geliebten mit, die Mick Jagger auch in "Miss you" und "Anybody seen my Baby" thematisiert. An Maria Magdalena zu denken, ist wohl hier nicht so weit weg. Auf dem Album "Bridges to Babylon" (!) gibt es den Song "Saint of me". Mick singt hier: "Der heilige Paulus, den man auch den Verfolger nannte, war ein grausamer, sündiger Mann. Jesus traf ihn mit dem Blendestrahl, da fing sein Leben an. Augustin kannte Versuchung, er liebte Wein, Weib und Gesang und all diese besonderen Genüsse. Mach ICH also etwas falsch? Und kannst du die Qual aushalten, kannst du den Schmerz aushalten, kannst du's wagen, an Jesus zu denken, während du schon in den Flammen brennst? Ich sag Ja. Und du wirst nie einen Heiligen aus mir machen." Ist das Blasphemie, oder Aufrichtigkeit? Ich finde, es ist schönster Dr. Luther und beste Gnadentheologie. (Ähnliches denke ich übrigens wenn ich die beiden Westernhagen-Songs "Jesus" und "Durch deine Liebe" höre. Wer sagt da, dies sei kein Lobpreis?)

In den 1980ern machte die Band "The Police" mit ihrem aufsehenerregenden Sänger Sting Furore. Ihre erste Single war der Song "Roxanne", der von der Liebe des Protagonisten zu einer Hure handelte. Der Text lautet wie folgt:

"Roxanne, du musst das rote Licht nicht mehr anmachen.
Diese Tage sind vorüber.
Du musst deinen Körper nicht mehr an die Nacht verkaufen.
Roxanne, du musst dieses Kleid heute nicht tragen,
die Straße auf und ab gehen für Geld
und dich nicht darum scheren, ob das richtig ist, oder falsch.
Roxanne, du musst das rote Licht nicht anmachen.
Ich habe dich geliebt, seit ich dich kannte,
ich würde nie niedrig über dich oder mit dir reden,
doch ich muss dir sagen, wie ich fühle.
Ich werde dich nicht mit einem anderen Jungen teilen.
Ich weiß, ich habe mich sauber gekriegt,
also tu dein Make-Up weg,
ich hab's dir beim letzten Mal gesagt, dass ich es dir nicht noch einmal sage:
Es ist ein schlechter Weg."

Schon in den 80ern konnten Feministinnen und Gutmenschen nicht gut mit diesem Song umgehen. Er wurde als spießig und moralinsauer wahrgenommen. Wie mag dies in Zeiten von Metoo sein? Dürfte Sting den heute nochmal genauso aufnehmen? Mein Eindruck ist, dass Gott immer und zu allen Zeiten aus allen und durch alle gesprochen hat, nicht nur aus extra als solche klassifizierte Propheten. Und ich höre hier zwei Dinge. Aufrichtigkeit, und eine Quasi-Fortschreibung der Erzählung von Jesus und der Ehebrecherin. Man findet diese Geschichte im Johannesevangelium. Der Text geht wie folgt:

"Jesus aber ging nach dem Ölberg. Frühmorgens aber kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie. Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber bringen eine Frau, die beim Ehebruch ergriffen worden war, und stellen sie in die Mitte und sagen zu ihm: Lehrer, diese Frau ist auf frischer Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, solche zu steinigen. Du nun, was sagst du? Dies aber sagten sie, ihn zu versuchen, damit sie etwas hätten, um ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie aber fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und wieder bückte er sich nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber dies hörten, gingen sie, einer nach dem anderen, hinaus, die Älteren zuerst; und er wurde allein gelassen mit der Frau, die in der Mitte stand. Jesus aber richtete sich auf und sprach zu ihr: Frau, wo sind sie? Hat niemand dich verurteilt? Sie aber sprach: Niemand, Herr. Jesus aber sprach zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!"

(By the way, immer wieder wird von Jesus berichtet, dass er sich zwischendurch auch zurückziehen und ausruhen musste, wie hier am Ölberg. Dieser Satz gehört korrekterweise zu dem hier vorliegenden Text. In der Luther-und Elberfelder Bibel wird er fälschlicherweise dem vorangegangenen Kapitel zugerechnet. Er ist aber für das Verständnis dieser Geschichte sehr wichtig. Denn im kraftspendenden Olivenhain hatte Jesus vorher so viel Seelenruhe getankt, um derart souverän und im vollen Einklang und Ausdruck mit Gottes Liebe UND Gerechtigkeit handeln zu können.)

Seitdem sich der Vater im Himmel in Jesus Christus inkarniert hatte und die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse seiner Geschöpfe am eigenen Leib erfahren hatte, war die Bleiweste der Gesetzlichkeit gefallen, und die Weichheit der Liebe und der Gnade gebracht. Was bisher die Menschen sehr heimlich nur tun konnten, und es arg verklausulieren mussten, damit es den Einzug in die Heiligen Schriften finden konnte, durfte man nun, als Genuss ohne Reue tun. Allerdings mit ganz geringen Vorbehalten und einem kleinen, göttlichen Augenzwinkern, denn das Gesetz als solches war ja weder gefallen, noch abgeschafft. Durch Jesus war aber ein flexiblerer Umgang damit ermöglicht. Wir finden im salomonischen Hohelied des Alten Testamentes eigentlich eine lupenreine, erotische Dichtung von einer Deftigkeit, die nur evangelikale Vollblinde als Hochzeit des Lammes mit der Gemeinde umdeuten können, obwohl dieser Unterton da natürlich mitschwingt. Wer diesen Text aufmerksam liest, muss mehrere Dinge konstatieren. Es geht hier keineswegs um ein Ehepaar, sondern um die Verlobten Salomo und Sulamith, die räumlich weit voneinander entfernt sind. Das Lied ist eine ziemlich "versaute" (aus jüdischer Sicht) Träumerei, die sich die beiden Liebenden in einer Art Sehnsuchtsdialog zusenden. Er enthält eindeutig erotische Passagen ("Mein Geliebter ist mir wie ein Myrrhebeutelchen, das zwischen meinen Brüsten ruht") und auch viele eindeutige Zweideutigkeiten ("Seine Frucht ist meinem Gaumen süß." und "Der Schoß meiner Freundin ist wie ein überfließender Becher", beides ziemlich klare Hinweise auf Oralsex.) Zwar fällt in diesem prachtvollen Gedicht immer wieder der Satz "Störe die Liebe nicht auf, bevor es ihr selbst gefällt", das Handeln der beiden Protagonisten läuft dem aber völlig zuwider. Es endet in einem sehr fluiden Übergang einer eindeutigen Einladung Sulamiths, Salomo solle doch aufs Feld unter die Zypressen kommen, und mit ihr bei den Weinbergen (!) eine Liebesnacht genießen, die sofort in die Umsetzung dessen mündet.

Da Jesus sich nun als Mensch davon überzeugen konnte, dass so etwas andauernd stattfindet und sogar der gottgesalbte Salomo, als Gesalbter ja ein Vorgänger von ihm, solches getrieben hatte, beschloss er, in Zukunft nicht nur ein Auge zuzudrücken, sondern die Festivitäten zum Reich Gottes bereits auszurufen. Was überhaupt keinen Widerspruch zum Alten Testament darstellt, denn das Fest geht von Beginn der Zeit bis zum bitteren oder süßen Ende. Das Problem ist ja auch nicht der Sex an sich, egal ob vor, während oder nach der Ehe und egal in welcher Stellung oder Praktik, das Problem ist das Verhuren der Sexualität, indem man sie verteufelt. Das bringt uns Stante Pede zur Ausgangsgeschichte der Genesis zurück, wo der Mensch noch in völliger Natürlichkeit nackt mit seiner Frau war ("Und sie schämten sich nicht"). Erst im aufdämmernden Bewusstsein für die Dualität des Seins, die im Sündenfall mit dem Essen der verbotenen Frucht angedeutet wird, entstehen aus menschlichen Handlungen Probleme, weil der Mensch anfängt zu werten, und zu bewerten.

Niemand verheiratete Adam und Eva. Sie rannten die ganze Zeit nackt durch die Gegend, klauten überall Früchte von den Bäumen, ohne des Diebstahls bezichtigt zu werden und hatten Sex vor der Ehe, weil es keine Ehe gab. Wäre es nach Gott gegangen, hätte das ewig so weiter gehen können. (Ja, genau. Ewig nämlich. Genau so und nicht anders.) In dem Moment aber, wo der Mensch anfing, alles mit einer moralischen Wertung zu versehen, entstand ein Riss im göttlichen Gebilde. Das Schlechtheißen von Dingen, Menschen und Handlungen unterbrach den natürlichen Fluss und führte zur Belegung oder Besetzung einiger Teile von Gott (und wir sind alle Teile von Gott, sowohl Menschen, als auch Tiere, als auch Pflanzen, Steine, Gewässer, das Weltall und die Gestirne.).

Wenn ich jemandem sage "Du bist böse" oder "Das, was du tust, ist falsch und böse", wälze ich einen Teil von mir selber (denn jeder Mensch ist der ganze Gott), mit dem ich nicht klar komme oder umgehen kann, auf den anderen ab, und zwar in einer besudelten (biblisch: verhurten) Form. Denn wie wir am Schöpfungsbericht der Genesis sehen können, heißt Gott alles an seiner Schöpfung gut, somit auch alle menschlichen Gefühle und Triebe. Immer, wenn ich einen Teil dieses von Gott mir anvertrauten Rüstzeugs schlechtheiße und es, statt in mir, in anderen zu sehen beginne, und diese dann verteufele, dämonisiere ich einen Teil meiner eigenen Kraft, trenne ihn von mir ab und verschiebe ihn in den anderen Menschen, was deutlich noch mehr als Projektion und meine geheime Privatsache ist. Denn ich verliere so einen Teil meiner eigenen Kraft und gebe sie an einen anderen weiter, was im Prinzip göttlich auch gewollt ist, nämlich im Akt des Schenkens und Pflanzens, jedoch nicht in der selben schönen und guten Weise, wie ich dieses "Pfund", dieses "Talent" von Gott erhalten habe, sondern in einer durch meine Schwarzfärbung mit negativer Kraft aufgeladenen Art, die den, der diese Projektion empfängt, nicht nährt, sondern vergiftet, zunächst seelisch und dann im folgenden auch immer mehr körperlich und schließlich geistig und letztendlich auch geist-lich. Nichts an sich ist unrein, und dem reinen ist alles rein. (Deswegen darf er sich auch alles reinziehen und alles überall reinstecken, ohne dass es ihm schadet...kleiner Joke.)

Dasjenige, was ich an mir zur Sünde erkläre und von mir abtrenne, um es in einem anderen quasi zu "beerdigen", in der Hoffnung, dass es nicht wiederkommt, wird dem anderen nicht nur zum Problem und zum inneren Struggle, sondern zum Fluch, das darf man ruhig mit Fug und Recht im vollsten biblischen Bewusstsein so sagen und benennen. Es führt im Einzelnen zu Krankheiten und Störungen, zu Süchten, kriminellen Handlungen und unguten Ausbrüchen in alle denkbaren Richtungen, und im Globalen zu Seuchen, Kriegen, Klimaveränderungen und Umweltverschmutzung. Denn die innere Verunreinigung führt auch zu äußerer Verunreinigung, weswegen uns Jesus auch anrät, sowohl das äußere, als auch das innere des Bechers zu reinigen.

Alles, was wir in verteufelter, schlechtgeheißener Form an andere weitergeben, ist bestenfalls tote Seelennahrung, schlimmstenfalls vergiftete Seelennahrung. Alles, was wir an uns gutheißen und es mit anderen teilen, kann uns und den anderen nur zum Segen werden. Denn immer, wenn ich einen Lebensimpuls unterdrücke, anstatt ihm zu folgen, staut sich etwas in mir und verschlackt mein energetisches System. Es ist ein völlig gesunder Lebensimpuls, einer hübschen Frau, die sich sexy angezogen hat, dies auch zu sagen oder durch einen anerkennenden Blick zu bekunden. Wer ehrlich in sich hineinhorcht, sollte zugeben können, dass das noch eine milde Reaktion ist, denn die wirklichen Lebensimpulse wollen bei einem derartigen Anblick gleich zur Hauptmahlzeit übergehen, so ala Paul Mc. Cartneys Song "Why don't we do it in the road". Und das einzige, was dann eigentlich real dagegen spricht, ist, dass die Straße ein ziemlich hartes Pflaster ist, eine Wiese bequemer ausfällt und man die Frau vorher um Erlaubnis bitten sollte. Die von Metoo und ähnlichen Foren befeuerten Giftigkeiten, die ich mir von teilweise unanständig freizügigen Frauen in den letzten drei Jahren anhören durfte, bei harmlosesten Komplimenten, zeigt eindeutig eine Schieflage, latente Schizophrenie und eine mangelnde Einsicht bei den Frauen ob der Außenwirkung ihrer Kleidung und sonstigen Aufbrezelung. Wer glaubt, ein normal gestrickter Mann kann heute noch U-Bahn fahren, ohne sich danach zu Hause erst mal gewaltig einen runterholen zu müssen, ist meines Erachtens nicht so ganz auf der Erde. Nein, heute wird dies mit verklemmtem Gutmenschentum gleich zum oberbösen Sexismus erklärt und ein schwebender Vergewaltiger-Verdacht gleich noch hinterher geschickt. Ich glaube, die jungen Frauen von heute wollen damit einfach mal gehörig von ihrer eigenen Lustgesteuertheit ablenken. Wie oft Männer angeblich am Tag an Sex denken, hat man jetzt schon des öfteren gelesen. Aber wie ist das denn mit der holden Weiblichkeit? Sind das alles verklärte Jungfräulein, die sogar in Hotpants und Strapsen noch die Jungfrau Maria verkörpern? Mädels, verarscht mit der Tour bitte jemand anderes.

Jesus wollte nie etwas anderes, als uns darauf aufmerksam machen, dass Gott den Garten Eden und das Freudenfest Zions nie von den Menschen weggenommen hat. Was im Paradies ohne jede moralisch-gesetzliche Regelung möglich war, sollte es zu jeder Zeit sein. Erst durch die Verteufelung, Moralisierung und der darauf folgenden Formulierung moralischer Gesetze, wird etwas schönes, lust-und lebensvolles zum Problem, zur Unanständigkeit, zum Tabu und dann zum Verbrechen umerklärt. Immer, wenn dies geschieht, und wir sind in der heutigen deutschen Gesellschaft nicht mehr allzu weit weg von der völligen Krminalisierung sexuell-erotischer Äußerungen (frappanter Weise eher derer von Männern in Richtung Frauen, umgekehrt geht da einiges mehr!!!) zeigt dies die Dekadenz einer Gesellschaft auf, und die drohende Gefahr, dass sich ein neues Jerusalem - und Deutschland war m.E. mindestens 40 Jahre lang ein solches - wandeln könnte in den Zustand der großen Hure Babylon, also der anderen Stadt und der anderen Braut Gottes.

Auch in jener Stadt wird Gott anwesend sein, denn er geht nie weg und hält auch Babylon die Treue, selbst wenn sie sich noch so wünscht, ihn vom Sockel zu schmeißen und ihn zum billigen Sklaven oder Strichjungen in ihren Bordellen zu machen, allerdings wird er dann in einer solchen Stadt oder in einem solchen Land inkognito gehen, unter der Maske des "Satans" und Störenfriedes, wie Batman dies am Ende von "Batman rising" tut, nachdem er von dem von Joker in die Schizophrenie getriebenen Staatsanwalt Harvey Dent verraten und verfemt wird. Der Wunsch Gottes ist es indes immer, ein sanfter Jesus bleiben zu dürfen, der seiner Maria Magdalena über die Haare streicht, ihre Wange liebkost, und ihr die Tränlein abwischt. Dann kann sie die Braut Jerusalem bleiben, wenn sie auch dem Mann weibliche Fähigkeiten zutraut, wie, sie zärtlich unter seinen/ihren schützenden Mantel zu nehmen, wie eine Henne ihre Küchlein (original herziges Lutherdeutsch - ich liebe es!- wir würden heute "Küken" sagen). Gott gibt immer eine ganze Reihe Chancen, bevor es Klocke 12 schlägt, und auch 5 nach 12 hat man Gott noch in U-Bahnen beobachten können, wie er Kinderköpfe streichelte, ohne für pädophil gehalten zu werden und Frauen aus seiner Pralinenschachtel die dollsten Dinger servierte ( auch Duplo, die längste Praline der Welt!), ohne als Sittenstrolch verhaftet zu werden. Wenn es aber erst mal deutlich nach Mitternacht ist, so etwa ab 1 Uhr nachts, und der Vollmond sich gar zeigt, legt Gott schon manchmal jetzt probehalber sein Werwolfskostüm an, um von übereifrigen Polizeibeamten wenigstens lediglich als Spinner abklassifiziert zu werden, der den Termin von Halloween oder Fasching verpennt hat, und nicht gleich auf die Wache mitgenommen wird. Wenn ihm dann aber eine hungrige Mogwaifrau begegnet und er ihr nach Mitternacht von seinen Leckerchen gibt, weil man sich ja gegenseitig in der knuffigen Pelzigkeit erkennt (Was sowohl für Mogwais als auch für Werwölfe gilt), könnte es passieren, dass Gott noch ein bisschen Wasser des Lebens nachkippt, der Mogwai sich getauft fühlt und sogleich zum echsenhaften Gremlin mutiert, und beide dann heulend und brandschatzend durch die Gegend ziehen. Alte Drachen wie Mrs. Deagle sind dann als erstes fällig ("Old Ladys, limited in Sex, they dare to push fake morals, insult and stare... Alte Damen mit limitiertem Sexleben, wagen es, unechte Moral zu verbreiten, die beleidigend und starr ist" Bob Dylan), dann kommen Spießer wie die Futtermans und Pastoren wie Father Brown an die Reihe und nur die reinen Kinderseelen Billy und Kate können dann die Apokalypse noch aufhalten. In jenen beiden sind übrigens auf geheimnisvolle Weise wieder Adam und Eva präsent, und ebenso auch eine Preview auf das Lamm und seine Braut.

Der Abstieg einer Kultur, einer Person oder einer Stadt sind aufhaltbar. Je weniger projiziert und verteufelt wird, und je mehr geliebt, wertgeschätzt und toleriert wird, desto mehr wird die göttliche Waage gehalten. Dennoch geht es immer weiter runter, nicht jedoch im freien Fall, wie sich das die Hure Babylon wünschen würde, sondern von Gott äußerst geschmackvoll und zärtlich austariert, verlangsamt und abgefedert, damit der Aufprall vielleicht doch noch zum Bums und nicht zum Bruch wird. Gottes Wortwahl ist dabei immer hochdeutsch, niveauvoll und wertschätzend, jedoch natürlich immer penetrierend, im Sinne von eingängig, und von außen nach innen gelangend. Das muss Gott so machen, damit seine Botschaft ins Innere des Menschen gelangt. Man kann dies, wie ich es im vorangegangenen Aufsatz ausführte, als Kitzeln mit einer Schreib-oder Vogelfeder erleben, oder auch als weiches Eindringen eines Penis in eine Scheide, womit die Ebenen ganz oben und ganz unten abgedeckt wären. Wenn die Penetrierung im mittleren Bereich passiert und man sie dann nicht als Anrührung, sondern als Schwertstich empfindet, ist dies kein Beweis für die unanständige Penetranz Gottes, sondern mehr eine Aufdeckung der Beschaffenheit des Adressaten der evangelistischen Botschaft. In Zeiten einer kippenden Gesellschaft kann sich Gott aber kein Heititei und Wattebäuschchengeschmeiße mehr erlauben. Einer Hure Babylon muss man anders predigen als einer Eva-Maria.

Auch in Sting war und ist Gott präsent. Gemäß des Wissens, dass man Jesus in jedem Menschen begegnen kann, zeigt er hier wirklich in seinem Song "Roxanne" keinen Sexismus und Machismo, sondern tiefstes Mitgefühl und Liebe. Der Song ist eine Fortführung der Begegnung von Jesus mit der Ehebrecherin und eine zärtliche Erinnerung für Maria Magdalena an ihren herzzereißenden Liebesruf "Rabuni!" (Lehrerchen), den sie ausrief, als sie erkannte, dass der "fremde" Mann im Garten vor dem Felsengrab nicht der Gärtner, sondern ihr totgeglaubter und tief geliebter Meister, Gott und Freund Jesus von Nazareth, der von ihr persönlich Gesalbte war und ist. Allerdings trägt er hier bereits den Namen "Stachel", offenlassend, ob es sich hier um den Penis, einen Wespen-oder einen Bienenstachel handelt. Ein Wespenstich kann für die Frau zum Lesbenstich werden, einen Bienenstich kann man noch gemeinsam als leckeren Kuchen verzehren. Gott macht seine Angebote immer for better, not for worse.

Es ist eine liebevolle Annäherung, aber auch Warnung an diese Geliebte, die hier Roxanne (Morgenröte) heißt, das Morgenrot nicht als Rotlicht im Bordell, sondern wirklich als Sonne aufgehen zu lassen, weil er sie schon lange nicht mehr verhurt, verteufelt und zur Hure machen will, sondern sie als Braut heimführen möchte. Der Satz " Ich hab's dir beim letzten Mal gesagt, dass ich es dir nicht noch einmal sage: Es ist ein schlechter Weg." ist beste jesuanische Geheimdoppelsprache und ein nachdrücklicher Reminder an den Satz "Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige von jetzt an nicht mehr!" Sich weiterhin wie eine Hure zu gebärden und auch noch anschaffen zu gehen, scheint also die unglückliche Privatentscheidung Europas nach dem zweiten Weltkrieg zu sein, die Gott aber nicht unkommentiert stehen lassen kann und will. Ob die Botschaft verstanden wird, oder Menschen wie Sting und Patrick Rabe als unerträglich misogyne, frauenfeindliche Elemente aus dem Darm von Babylon ausgeschissen werden, wird die Zeit zeigen.

Immerhin ist es auffällig, wie bereits in den 1990ern der Unterschied in der Rezipierung von Stings wunderschönem Lovesong "Every Breath you take" zu Tage trat. Ich habe diesen Song noch Ende der 80er als tieftrauriges Lied eines verlassenen Mannes für seine ihm weggelaufene Frau gehört, und möchte behaupten, dass dies den meisten so gegangen ist, egal ob Männlein oder Weiblein. Wie man Zeilen wie "Seit du weg bist, bin ich verloren ohne Spur, wenn ich nachts träume, seh ich nur dein Gesicht, ich seh mich um, doch dich kann ich nicht ersetzen, mir ist so kalt, und ich sehne mich nach deiner Umarmung, ich hör nicht auf zu rufen: "Baby, Baby, bitte!" crosseyd und verdunkelt hören kann, erschließt sich mir nicht. Aber bereits 1994 schrieb der Rolling Stone, das Lied sei beunruhigend, und ein paar Jahre später gab es den allgemeinen Konsens, das Lied handele von einem Spanner und Stalker. Das einzige, was ICH daran beunruhigend finde, ist, dass so viele diesen offensichtlichen Blödsinn so bereitwillig geschluckt und gebetsmühlenartig in sämtlichen Zeitungen und Magazinen bis heute wiederholt haben, bis diesem schönen Lied alle Unschuld geraubt war. Der Song ist mittlerweile für viele Ohren völlig verdreckt, ähnlich, wie R.E.M.'s "The one I love". Das sagt wenig über die Songs, aber viel über die Hörer(innen). Sting selber hat sich dazu nie geäußert.

Wenn eine Gesellschaft dekadent wird, wollen die weiblichen Kräfte nach oben, und männlich werden. Wenn ein Satz wie dieser dann als grenzwertig eingestuft wird, ist dies ein weiterer Beweis für die Dekadenz, denn man kann den Wahrheitsgehalt solcher Sätze problemlos in der Kulturgeschichte von untergegangenen Zivilisationen überprüfen. Mit diesem Satz ist nur "die weiblichen Kräfte" gesagt. Nicht "die Frauen". Obwohl das eine dann mit dem anderen natürlich Hand in Hand geht. Bestenfalls integriert der Mann seine weiblichen Anteile und die Frau ihre männlichen, was selbstredend in einer Ehe am Besten funktioniert. Dann haben die Individuen und die Gesellschaft ein gesundes, starkes Herzchakra, um es mal esoterisch-indisch auszudrücken.

Unsere Gesellschaft wird aber immer mehr zu einer Gesellschaft von weglaufenden Bräuten, die den Ehering als Kettung begreifen und die geradewegs in die Arme von feisten Zuhältern laufen, während die Männer (und die von ihren Babylonmännern alleingelassenen Frauen) zu in schachtelförmigen Wohnungen sitzenden und sich mit Alexas unterhaltenden Singleautisten werden. That's not the way, God planned it. Zwar gilt Bangemachen nicht, aber "Tür zu, es stinkt nach Mann!", gilt auch nicht. Das Fest und Gottes Hochzeitsnacht wurden nie beendet. "Erst, wenn der Bräutigam das Brautgemach verlässt, sollt ihr fasten und beten.", sagt Christus. Noch ist es nicht so weit. Denn es gibt noch ein paar gute Geister in den Molochstädten zwischen Hamburg, Berlin und München, Paris und Toulouse, Rom und Venedig, New York und Chicago, Peking und Honkong, Mekka und Jerusalem.

(Eine eher interne Liebe von mir ist Basel am Rhein. Alleine schon von der Wortsymbolik her. Basel heißt "Stadt des Königs", und der Rhein ist als Fluss und Wort mittlerweile wieder so schön r(h)ein, und unverhitlert, dass sogar Siegfried im Nachen darüber schippern könnte, ohne der Loreley oder anderen, männermordenden Frauen zum Opfer zu fallen und einen erneuten Reinfall zu erleben wie ich bei meinem ersten Basel-Trip. Die dort lebende Loreley ist meines Erachtens in äußerst guter und sanftmütiger Verfassung und hat ein liebes Gesicht mit wunderschönen Augen und eine so tiefe, herzliche Seele, dass ich sie sogar durch manche Anflüge von Kühle erspüre, die sich in der Trutzburg-mäßigen Lage von Basel ja durchaus ausdrückt. Von weitem sieht die Stadt ein bisschen unnahbar aus, und die Häuser e bissleweng düster. Aber ich war ja schon mal da, und von innen ist die Stadt sehr bunt, fröhlich und quirlig. Kann natürlich sein, dass mich die brave Stadt nicht als vortastenden König erkannt hat, sondern als unangemeldet eindringenden Falschprinzen, der etwas zu früh durch die Dornröschenhecke wollte. So hat mich die Stadt dann bei all ihrer Schönheit leider auch behandelt, und mich mit Schlägen und ohne Loreley wieder zurückgeschickt, was ich ihr aber nicht übelnehme, denn Besuche sollte man lieb ankündigen, auch wenn Christus ja manchmal den Spleen hat, wie ein Dieb in der Nacht zu kommen.)

Mick Jagger, für den ich auch guter Hoffnung bin, dass er voller Satisfaction in die Kiste steigen wird, darf also ruhig auch mal wieder "Time is on my side" und nicht immer nur "Under my thumb" singen, dann darf auch Bob Dylans Braut den dämlichen Leopardenfell-Pillenbox-Hut abnehmen und sowohl in den Lowlands, als auch in den Highlands wieder unverschleiert gehen.

 

copyright by Patrick Rabe, 18.-19.Mai, 2019, Hamburg.

 

 

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