Peter Biastoch

Mit Smartphone und Dackel-Cam

Alles begann damit, dass ich bei der Hobbyausstellung, über die ich Dir ja schon berichtet hatte, von einem ehemaligen Gärtner, das Angebot erhielt, in seinem Steingarten die Alpinen und Hochalpinen Pflanzen fotografieren zu dürfen.

Dieses Angebot nahm ich natürlich sehr gern an, musste allerdings schon bei meinen ersten Versuchen, diese zum Teil recht unscheinbaren Blüten ins Bild zu bekommen feststellen, dass ich nicht mehr der Jüngste bin. Diese Pflanzen sind keineswegs hoch und so musste ich mich zum Fotografieren hinknien, bzw. nahezu hinlegen, um durch den Sucher meiner Kamera blicken zu können. Doch das ist nun einmal nötig, um zu sehen, ob alles auf dem Bild ist, was ich dort haben will und um zu sehen, ob die Kamera auch auf das richtige Detail scharf stellt. Alles in einer denkbar ungünstigen Körperhaltung. Auch der Winkelsucher, den ich auf den Sucher meiner Kamera aufstecken kann, brachte nicht viel mehr Abstand vom Boden.

Doch dann kam mir, vor einigen Tagen der rettende Gedanke! Ich hatte mir ja, angeregt vom lesen des Buches „Dackel-Cam & Bagger-Blitz“ von Michael Jordan, eine solche „Dackel-Cam“ gebaut. Dackel-Cam? Ja, das ist ein kleines Brettchen, auf dem ich meine Kamera befestigen kann. Dieses Brettchen steht dann auf zwei kleinen Rädern und ich halte es mit einem daran, schräg nach oben gerichtetem Besenstiel. Damit kann ich die Kamera nach oben und unten neigen. Leider ist es mir aber bei dieser Kombination nicht möglich, durch den Sucher zu blicken, so dass ich die Kamera lediglich „Pi mal Daumen mal Fensterkreuz“ auf ein Motiv ausrichten muss, um sie dann mit Drahtauslöser, oder Funkfernsteuerung auszulösen. Damit war dann aber alles Mögliche auf den Bildern und die Kamera stellte auch auf das scharf, was sie als wichtig fand und nicht ich. L

Also googelte ich in den vergangenen Tagen und wurde auch recht schnell fündig. Da gibt es einen Wlan-Sender (Nikon WU-1a) für meine Kamera, der eine Funkverbindung zu meinem Smartphone herstellt. Damit könnte ich dann meine Kamera vom Handy aus steuern. Nachteile? Dieser kleine Sender kostet ca. 50 € und die dazu nötige App für mein Handy schlägt noch einmal mit 10 € zu Buche.

Also googelte ich weiter und fand schließlich Hinweise darauf, dass ich Kamera und Handy auch mittels USB-Kabel verbinden könnte. Also kaufte ich mir so ein Kabel und die App, nachdem ich erfahren hatte, dass diese auch mit USB zurechtkommt. Schließlich baute ich das Ganze zusammen und war begeistert, wie gut beide Geräte zusammen funktionieren. Nun kann ich all diese Pflänzchen ablichten, indem ich stehen bleibe, das Brett mit Kamera davor auf den Boden stelle, mit dem Besenstiel die Kamera neige, bis ich auf dem Monitor des Smartphone das Bild (im Life View Modus) für gut befinde. Dann ein Tippen auf die Schaltfläche, zum Scharf stellen und anschließend ein Antippen des Auslösebuttens. Die Kamera klickt und anschließend wird mir das fertige Bild auf dem Monitor meines Handys, am oberen Ende des Besenstiels angezeigt.

Mein erstes Foto mit diesem Aufbau findet ihr unter folgenden Link: https://www.fotocommunity.de/photo/von-unten-peter-biastoch/42452280

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.05.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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