Georges Ettlin

Das Fatale an der Liebe

Die frische Liebe ist instinktiv mit einem Gefühl  auf ein Besitzrecht verbunden, was tragisch enden kann.
Verstandesmässig ist das nur durch Egoismen zu erklären, hormonell aber ist es ein Diktat der
Hormone, ein Befehl der Natur sozusagen, die geliebte Person in  Besitz zu nehmen um dann den Besitz juristisch durch Heirat
auf immer zu besiegeln....Eine Gute Sache soll nun ewig Bestand haben!

Bei der Entfaltung der normalen Sexualität ist eine Art Selbstaufgabe bei Frauen für Momente und darüber hinaus oft das Mass
aller Dinge, wärend "der kleine Tod" (Orgasmus) bei  Männern als Gefühl der Selbstaufgabe nur für einige Sekunden dauert,
derweil im leidenschaftlichen Vorfeld seines absolut intelektfreien Aktes ein drängendes, heimliches Hauen und Stechen
in der Biologie des Mannes lauert, was meistens nur den reiferen Frauen gelegentlich gefällt..

Zärtlichkeit kann manchmal die Frauenfantasie sehr  langweilen, darauf muss besonders der zärtliche Mann manchmal achten.

Das Besitzdenken bei Freundschaften, Liebe und Politik ist fatal: Politische Parteilenführer lieben zum Beispiel ihre Wähler,
und sie glauben, diese Menschenmassen seien in ihrem Besitz und seien bis zur nächstn Wahl frei verfügbar.
So ist es aber nicht. Nicht einmal unsere eigenen Kinder sind in unserem Besitz, man muss sie ins eigene Leben entlassen,
ein Leben welches nur ihnen gehört mit seinen unglaublichen, für uns noch nicht vorhersehbaren Abenteuern,
die uns Eltern nichts angehen.
Erwachsene Kinder sollen in ihre Eigenverantwortlichkeit entlassen werden,
wo sie ihre eigenen (auch geheimen)  Lebenserfahrungen machen dürfen !


***

c/G.E.
 

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