Brigitte Waldner

Wie Mann leicht zu Geld kommt


Mann heiratet einfache Frau,
die sich durch unselbständige Arbeit selbst erhält
und ein Haus und ein Kind hat.

Vor der Ehe tut er alles für sie,
nachher nichts mehr
und zieht weg in einen anderen Ort,

unter dem Vorwand, der Arbeit wegen.
Sie kann ihm nicht folgen, ihrer Arbeit
und des Kindes wegen.

Dann lässt sie sich scheiden,
muss das Haus verkaufen
und ihm fällt die Hälfte der Kaufsumme zu.

Nimmt er das Kind zu sich und ist es seines,
muss sie an ihn Alimente bezahlen.
Die feine englische Art ist es nicht,

aber es funktioniert immer wieder,
auch ohne Kind.
Sobald er zum Pflegefall wird,

muss sie die Kosten übernehmen,
da sie ein eigenes Einkommen hat:
Sie bezahlt für den Mann Alimente.

Stirbt sie zuerst, wird er die Hälfte ihres Hauses erben,
und damit auch seine außerehelichen Kinder,
womit ihr eigenes Kind die Hälfte verliert.

Wenn sich eine Frau selbst erhalten muss,
kann ein Mann leicht zu Geld kommen.
Die Ehe ist eine Gesellschaft mit unbegrenzter Haftung.

© Brigitte Waldner

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Brigitte Waldner).
Der Beitrag wurde von Brigitte Waldner auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.06.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

Einer der Kommissare – Kelchbrunner – hadert zudem mit dem Schicksal und wirkt in dem Fall sehr subjektiv. Alles scheint sehr verworren.
Erst als ein zweiter Mensch sterben muss, erkennen die Kommissare, worum es in dem Fall wirklich geht.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Wie das Leben so spielt" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Brigitte Waldner

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Bösian von Brigitte Waldner (Wie das Leben so spielt)
Ein Tag der besonderen Art von Susanne Kobrow (Wie das Leben so spielt)
Der Arztbesuch 2 von Klaus Lutz (Besinnliches)