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Die Anleitung zum absoluten Glücklichsein in nur 18 Schritten

Ja, ich weiß. Viel Text! Für die „Überflieger“: Ganz zum Schluss ein kurzes Gedicht. Das ist quasi die Quintessenz des kompletten Textes. Für diejenigen, die ein wenig gründlicher lesen, die Schnell-Leser: In der Mitte die Anleitung zum Glücklichsein, in lediglich 18 Schritten. Und für die Menschen mit Muße: Der komplette Text ist in exakt 16 Minuten und 36 Sekunden zu meistern. Schnell-Leser schaffen es in 12 Minuten. Die trägen Leser benötigen genau 21 Minuten und 44 Sekunden. Wer nur das kleine Gedicht liest: 58 Sekunden! Los geht´s:



Wer kennt das nicht? Gehetzt von Termin zu Termin, die Agenda randvoll, wieder zu viel liegen gelassen gestern, noch so viel zu tun... Ich sage kategorisch NEIN zu all dem! Schluss damit! Ich empfehle: Selbstverordnetes Baumeln lassen, Abschalten, Gelassenheit in allen Lebensfragen, eine gewisse Sloppiness an den Tag legen...

Wie das geht?

Mit kleinen Schritten zum großen Glück! Zum Beispiel die Post. Einfach mal liegen lassen! Ausnahmen: Behördenbriefe, Rechtsanwalt-Schreiben, Finanzamt-Briefe  oder die von der Bank. Sonst aber: Ich öffne die Briefe dann, wenn meine innere Stimme spricht: Jetzt kannst du diesen Brief lesen. Die Zeit dazu ist gekommen. Ich bin bereit dazu. Mit etwas Übung weiß man das sehr exakt zu bestimmen. Intuitives Bauchgefühl. Emotionale Intelligenz.

Viele Briefe bleiben eine Woche oder länger liegen. Einige sogar mehrere Wochen. Meine Mutter soll hier als Beispiel dienen. Ich weiß ja, was sie schreibt. Sie ermahnt, tadelt, moniert, mokiert sich, übt Kritik, ihr missfällt so vieles, was ich treibe. Immer wieder Vorhaltungen und Mäkelei. Das zieht herb runter. Aber jedem Brief liegt ein 10-Euro-Schein bei. Jedem! Also lasse ich den Brief liegen und warte, wann ich das Geld brauche. Am 1. hatte ich den Brief von Muttern erhalten. Heute ist der 10. Juli. Noch ist der Brief ungeöffnet.

Heute brauch ich Briefmarken. Da kommen mir diese 10 Euro gerade recht. 8 Euro für 10 Stück dieser neuen 80-Cent-Marken. Brief geöffnet, kurz überflogen, munter Marken gekauft. Hier überwiegt die Freude des Kaufs den Frust des Kurz-Überfliegens eines erneuten Mahn- und Tadel-Briefes. So nenne ich Mutters Briefe: M&T-Schreiben. Ich belfere nie zurück. Das verbietet sich. Es handelt sich immerhin um meine Mutter. Sie ist nun einmal so. Wie könnte ich sie ändern? Will ich das überhaupt? Nein, die tiefe, innere Energie benötige ich für andere Bereiche im Leben. Nonchalance und die berühmte Gelassenheit sind extrem wichtig für den modernen Autor. Natürlich auch Briefmarken. Ich war fast pleite. Mutter hat mich gerettet! Und wenn ich alter Masochist Motz, Mäkel, Moser & Co. brauche, rufe ich einfach meine Ex-Frau an!

So müssen Sie denken! Das Mindset neu ausrichten! Sagen Sie: Ich kann das, und wenn nicht jetzt, so kann ich es doch lernen! Sagen Sie niemals: Das schaffe ich ja nie! Das ist mir zu hoch! Oder: Im Leben packe ich DAS nicht! Sie bekommen es hin, aber nur, wenn Sie fest an sich glauben. Unterstützen Sie den inneren Taktgeber, er ist ein forscher Typ, ein „Macher“, er will gewinnen und schreitet voran. Es ist, genau, ihre Innere Stimme!

Ich musste es lernen. War getrieben, in wirren Zeitschleifen gefangen, musste stets und immer wieder die stetig gleichen Fehler begehen, bis ich endlich aufwachte. Ich habe das Glück durch Meditation gefunden. Die Umwandlung zum inneren „Mönch“  ist gar nicht so schwer. Jeden Tag, sagen wir mal, 20 Minuten intensiver Meditation, das reicht schon. Heute noch beginnen! Anleitungen gibt es im Netz jede Menge, es sind auch sehr brauchbare für die absoluten Beginner dabei, zum Beispiel myMonk. Tim Schlenzig und seine myMonk.de - Bewegung, alles kostenlos. Es sollte lediglich der Newsletter abonniert werden, dann sind viele eBooks und Ratgeber kostenlos zu erhalten. Meditation ist DIE Antwort auf ein bislang gestresstes und gehetztes Leben!



Ansonsten hab ich hier 18 Sofort-Glücks-Tipps, die immer helfen. Klingt zwar so wie aus einer Zeitschrift für Frauen in einer großen Arzt-Praxis, ist aber durchweg richtig gut, schnell erlernbar und gut umsetzbar, anwendbar. Reihenfolge bedeutet keinerlei Wertigkeit!


1.

Bedanke Dich häufiger. Ein kleines Dankeschön erhellt die Mienen der Leute! Wenn der Paketbote das schwere Paket bis zu Dir, der Du im Dachgeschoss wohnst, schleppt, lächle und bedanke Dich ganz besonders freundlich. Ist es heiß heute? Warum gibst Du ihm nicht ein kühles Getränk. Diese 30 Sekunden hat sogar dieser gestresste Zeitgenosse Zeit. Und er wird sich darüber freuen.

2.

Lächeln! Übe es vor dem Spiegel, lächle Dir selbst etwa 4 Minuten zu. Es muss aber echt sein. Echtes Lächeln erkennst Du daran, dass die Augen einbezogen sind. Alles andere ist starre Fassade. Übe es! Denn so einfach ist das gar nicht.

3.

Aktion! Das ist die Formel für die Couch-Bären und Erschlaffte, für diejenigen, die sich haben hängen und gehen lassen! Aktion! Und sei es nur diese eine an diesem Tag. Tu etwas! Tu es mit Verve und gutem Willen! Aber schaffe es auch (hernach wirst Du Dich wirklich sehr gut fühlen). Dir ist die Hausarbeit verhasst? Säubere heute das Bad! Vielleicht schaffst Du morgen das Wohnzimmer? Dann gehst Du übermorgen an Dein Schlafzimmer und die Küche ran. Und schon ist die ganze Wohnung sauber. Du packst das! Danach eine kleine Belohnung.

4.

Sage mehrmals deutlich und laut JA! Es macht deutlich glücklicher, etwas mit Inbrunst zu bejahen, als den berühmten Geist zu spielen, der stets verneint. Es zieht die Mundwinkel runter, immerzu NEIN zu sagen. Ein fröhliches JA aber ist der Herzöffner, der Smile-Maker, der Seelenstreichler!

5.

Bewahre unbedingt Deine Rituale. Du trinkst gern um 17 Uhr eine Tasse Tee? Unbedingt beibehalten. Es ist ein gutes Ritual. Andere sind zweifelhaft, sicher. Zum Beispiel nicht zur Wahl zu gehen, welche auch immer anstehen mag. Ich meine die wohltuenden Rituale. Samstags das Bad, Sonntags der Tatort, die Käsekuchen-Mädels-Treffen mit Klönschnack und Likör, den Besuch beim Opa im Altersheim, jeden Freitag. All das bringt Dein Karma auf Vordermann und die Seele zum Leuchten. Rituale sind heilende und belebende Eckpfeiler im Leben!

6.

Den Fokus am Morgen ausrichten! Was ist für Dich heute das Wichtigste? Du solltest Prioritäten setzen. Erst dies, dann vielleicht noch das, mehr aber nicht. Je weniger Punkte auf der Agenda, desto stressfreier der Tag. Natürlich, auf der Arbeit musst Du funktionieren. Da heißt es das Pensum erledigen. Aber alles außerhalb dieser Arbeit: Nicht mehr als 2 Punkte. Das reicht.

7.

Vorfreude auf... Freu Dich ein wenig über... Du weißt schon. Wenn Hackbraten an jedem Mittwoch Dein Herz höher schlagen lässt, dann beginne, am Dienstag die Vorfreude zuzulassen. Gern bereits Dienstag Morgen. Wenn diese schönen Schuhe in der Auslage Frau Oberschwangs Herz bis zum Hals schlagen lassen, so mag Frau Oberschwang so oft, wie sie es nur möchte, an diesem verlockend schönen Schuh-Geschäft vorbeischlendern, bis sie sich die Schuhe leisten kann (oder auch nicht!). Die Vorfreude hält über Wochen an. Auch, wenn der Kauf nie getätigt wurde - diese Vorfreude darauf kann Dir keiner mehr nehmen.

8.

Katzen! O ja! Katzen! Entweder niedliche Katzenfotos betrachten, die Katze der Nachbarin streicheln, einfach nur mal eine Katze beobachten und bestaunen -  Katzen sind der Quell unermeßlicher innerer Freude. So anmutig, so schön, so edel und graziös. Wer Katzen liebt, ansieht, berührt, sich liebevoll mit ihnen beschäftigt, vielleicht sogar erwägt, eine als Haustier zu halten, der wird das mannigfache Glück kennenlernen. Es sei denn, er ist ein totaler Hunde-Typ!

9.

Intuition! Höre auf Deine Innere Stimme, denn sie weiß wirklich Bescheid. Sie weiß, was tatsächlich abgeht. Lippenbekenntnisse und faule Ausreden? Nein, der „innere Schweinehund“ verlangt Klarheit, Sachlichkeit, Transparenz und die Entscheidung. Larifari und Pillepalle? Nicht mit der Inneren Stimme! Das wird die Männer interessieren. Intuition haben nicht nur die Frauen. Auch Männer sollten ihrem Bauchgefühl trauen lernen. Es gibt tausende von Beispielen, bei  denen die Innere Stimme Leben gerettet, Reichtum beschert und Ehen gestiftet hat. „Geh nicht dorthin!“ „Iss das nicht!“ „Traue diesem Menschen nicht!“ All das sagt solch eine Innere Stimme. Und wir sollten sie sehr, sehr ernst nehmen... Und selbstverständlich gibt es auch die POSITIVE Variante: „Lies doch mal ein Buch!“ oder „Warum nicht? Gönne dir jetzt und heute diese Eisbombe!“ Du gehst gerade am Park vorbei. Gönne Dir die 15-Minuten-Auszeit. Denn Deine Stimme sagt: "Hey, hier ist es doch wunderschön. Geh und setz Dich ein wenig auf die Parkbank dort..."

10.

Mach Dir selbst gelegentlich ein nettes kleines Geschenk. Nicht übertreiben. Und gleich zur Klarstellung für Alkoholiker oder anderweitig Suchtkranke: Es GILT NICHT, nach dem Aufräumen und Putzen eine Falsche Wodka leer zu trinken, als Geschenk an sich selbst (oder eine Doppel-Line zu schnupfen!). Eine Topf-Pflanze, ein Strauß Blumen für Dich selbst, eine Pralinenschachtel, mal ein Kino-Besuch (wann warst Du zuletzt im Kino? War das zu Zeiten des „Weißen Hais“? Oder „Fluch der Karibik“? „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ also? Na, das ist ja schon eine Zeit her... Theater, Oper oder Museum, das geht natürlich auch) oder ein schickes Essen, ganz für Dich allein.

11.

Helfen! Vielleicht, wenn Du viel Tagesfreizeit hast, kannst Du ein Ehrenamt annehmen? Erkundige Dich, was gut zu Dir passt. Denn nur, wenn es Dich glücklich macht, was Du tust, kannst Du damit auch anderen eine FREUDE bereiten. Wenn Du anderen hilfst, erlebst Du Glücksmomente! Lasse Dich niemals ausnützen, strebe danach, altruistisch und aus völlig edlen Gründen Hilfe anzubieten und zu leisten. Blinden alten Menschen aus guten Büchern vorzulesen, das ist nur ein Beispiel. Unter zig-tausenden...

12.

Meditation und Yoga! Solltest Du innerlich total verkrampft sein, extrinsisch (von äußeren Werten abhängig, von der Meinung anderer geprägt, von äußeren und oktroyierten Zwängen gehetzt sein) gepolt sein, kannst Du so Deine intrinsische (autotelische) Stärke wecken, endgültig dem Narzissmus abschwören und den freundlichen Altruismus begrüßen. Du wirst die Menschen sehr viel mehr lieben und wertschätzen, keine Hassgefühle mehr empfinden, Ruhe finden! Endlich...

13.

WÜNSCHE! Halte unbedingt an Deinen Wünschen und Zielen fest! Ich schreibe seit Mitte der 80er Jahre des vergangenen Jahrtausends. Geld hab ich niemals verdient damit. Meine Mutter schimpft deswegen („All die verlorenen Jahre, all diese Briefe an Verlage und Lektoren, all diese Tonnen von Papier in all diesen Jahrzehnten - brotlose Kunst, Sohn, brotlose Kunst! Was hast Du heute? Nichts und wieder nichts. Hättest du doch mal was RICHTIGES gelernt damals...“), in jedem Brief. Für sie ist das Schreiben nur dann zweckdienlich, wenn Geld fließt. Doch ich werde niemals auch nur einen Millimeter von meinem Wunsch, ein guter und erfolgreicher Schriftsteller zu werden, abrücken. Ich schreibe weiter und weiter. Bis ich Erfolg habe. Eines Tages. Es ist mein Ziel, dies noch vor dem 70. Lebensjahr zu schaffen. Wenn auch SIE Ziele und Wünsche haben, mögen sie auch ein wenig vermessen und nicht ganz uneitel sein, halten Sie daran fest. Wünsche und Ziele zu haben, verlängert das Leben! Ganz sicher. Mit dem ersten verdienten Geld macht Muttern eine Kreuzfahrt!

14.

SCHREIBEN! Du musst kein Autor werden, um diesen Punkt zu meistern. Es reicht, einige Gedanken, wenigstens wöchentlich 2 x, in ein kleines Büchlein einzutragen. Manche führen, wie ich, seit Jahrzehnten, ein Tagebuch. Haben Sie in diesem Jahr mehr als 3 Briefe verschickt? Nein? Schreiben Sie mehr... Entweder eine Geschichte für den Neffen, eine lustige Story für die Enkelin, obschon gerade die Dich für „reichlich uncool“ hält, oder beginne ein Tagebuch (noch heute!). Du wirst sehen: Schreiben macht glücklich. Und in den früheren Aufzeichnungen zu blättern, macht mitunter heiter und fröhlich. Du bist heute schon soooo viel weiter...

15.

JETZT! Bleibe einfach mal stehen und sage (nicht gar so laut, wenn Leute um Dich herum sind!): JETZT! Einfach mal so. Ich sage nichts weiter dazu, diesen Effekt wirst Du lieben lernen. Es kommt nach und nach, aber dann wirkt es. Du wirst sehen! Du wirst Dir DIESES MOMENTES bewusst. Und ist es nicht sehr schön, bewusst zu leben? Ganz plötzlich einmal raus aus dem Trubel kommend klaren Gedankens zu empfinden und zu bemerken: JETZT! Jetzt ist er da, der Zeitpunkt. Vielleicht berührt Dich ein Engel, Dein Schutzengel. Gerade jetzt...

16.

Schau Dir mal, in Ruhe und Muße, Glück bringende, berührende, gute Filme an. Die etwas in Dir bewegen. Die so voller Liebe stecken. Die Dich weinen machen können, aber nicht traurig werden lassen. Beispiel: Der Himmel über Berlin. Das ist ein wundervoller, so schöner Film, dass man ihn am liebsten wenigstens ein Mal im Jahr vom Arzt verordnet bekommen möchte - Sieh, träume und wisse!! Die Schauspieler, der Plot, die wundervollen Aufnahmen, alles ist GRANDIOS!

17.

Komplimente! Es ist wichtig, ehrlich dabei zu sein. Wenn ein Mann bemerkt, dass seine Frau auch nach 19 Jahren Ehe nichts von ihrer Mädchenhaftigkeit verloren hat, sollte er ihr ein entsprechendes Kompliment machen. „Lass dich mal knuddeln, du bist doch mein Mädchen? Bist du noch mein Mädchen? Ja, das bist du!“ Gut, das klang jetzt fast so, als hätte ein Hundebesitzer zärtlich seiner Dackelhündin Liebesbekundungen zugeraunt, aber ich denke, es wird deutlich, worauf das hinaus läuft. Komplimente machen macht glücklich. Hat der Kollege einen guten Kaffee gebraut? Sag´s ihm. Die lässige Krawatte des Chefs. Warum nicht mal ein Kompliment machen? Du holst Dir jeden Morgen einen Donut in der Bäckerei. Und diese Donuts dort sind einfach himmlisch. Sag´s der Bäckereifachangestellten. Sie wird Dich immer mit einem Lächeln begrüßen. Lass den Koch in Deinem Lieblings-Restaurant wissen, dass seine Lasagne die beste der Nachkriegsgeschichte ist - und Luigi wird den ganzen Tag lang mit einem feinen Lächeln im Gesicht in der Küche werkeln. Die Macht der Komplimente: Nicht zu unterschätzen. Aber bitte: Keine gleisnerischen und „der Zweck heiligt die Mittel“-Komplimente. Schädigt das Karma. Immens.

18.

Der letzte Punkt: Der Glaube an die höhere Macht! Ja, richtig gelesen. Sicher sein, glauben, sich voll und ganz diesem höheren Wesen anvertrauen. Bitten und Wünsche an ihn/sie richten, aufrichtig beten. Du musst kein Kirchgänger sein, Du musst keine Mittler einschalten - ohne Umwege direkt zum Einzigen, zum Wahren, zum Richtigen sprechen. Klar, ungezwungen und freundlich das Gespräch suchen. Zum Beispiel: „Ist Dir schon mal aufgefallen, lieber Gott, in letzter Zeit habe ich mir einige Mühe gegeben, meinen Lastern abzuschwören. Um mich auf diesem Weg weiter zu bestärken, nimm mich doch einfach mal in die Arme. Das würde mir sehr guttun. Vielen Dank. Amen!“ Für „Gott“ kann ein Jeder, ganz nach Gusto, „Höhere Macht“ oder auch „Allmächtiger“ und sogar „Hohe Wesenheit“ einsetzen, völlig egal. Wichtig ist, fest und unverbrüchlich an diese Autorität zu glauben, ihr zu vertrauen, sich ihr vollständig anzuvertrauen.





Soweit also die 18 Punkte zur Glückseligkeit. Ich arbeite selbst noch daran. Ist ja auch ein schweres Paket, komplett betrachtet. Niemand kann jeden Tag und zu wirklich jeder Sekunde nach diesen Tipps leben. Aber man kann täglich den einen oder anderen Punkt „abhaken“. Es gibt noch einen BONUS für jeden der bis hier wirklich und tatsächlich durchgehalten hat: Such Dir ein GLÜCKSWORT aus. Es ist Dein persönliches und ureigenes Wort, das Dir Freude und ein Wohlgefühl bereitet. Kein anderer Mensch hat dieses magische Glückswort. Es kann ein erfundenes Wort sein, z. B. "Kritzli-Ritzli" oder auch ein bereits bestehendes Wort wie z.B. "Gurke". Wichtig ist nur, dass bei Gebrauch ein warmes Gefühl in der Bauchgegend entsteht. Es ist nicht irgendein Wort, nein, es ist Dein Glückswort. Wie ein Talisman. Ob bei Gefahr oder in bester Laune: Sprich es aus und erfreue Dich an DEINEM Wort! Und da keiner diese 18 Punkte im Kopf behalten kann:

Ich habe mir kleine Karteikarten gefertigt, die trage ich bei mir. Ab und an sehe ich drauf, gebe mir selbst Nachhilfe-Unterricht. Zum Abschluss noch ein Gedicht, das dieses besondere Lebensgefühl „Lass liegen, nichts muss sofort geschehen, alles braucht SEINE Zeit!“ zum Ausdruck bringen soll:




D I E      S C H A C H T E L


Kleine Schachtel, großes Staunen!
Die Leute tuscheln schon und raunen:
Was mag denn wohl der Inhalt sein?
Schau´n wir doch einfach mal hinein!

Doch halt, bevor wir´s offenlegen,
geht´s zum Überlegen an den Bregen!
Vielleicht ist es nur Garn, zum Nähen,
sind´s gar Tabletten, zum Entblähen?

Wenn alle sich so echauffieren
und nach dem Schachtelinhalt gieren,
doch nur Profanes dringt ans Licht:
Wär das nicht wirklich fürchterlich?

Doch lassen wir die Schachtel zu,
hat zwar die liebe Seele keine Ruh´,
doch bleibt Enttäuschung uns erspart!
Eventuell sogar die Höllenfahrt!

(Falls der Besitzer Pandora heißt!)
Die Schachtel wird jetzt eingeschweißt!
Diese Lösung ist bequem,
denn jetzt hat niemand ein Problem.

Dort die verschweißte Schachtel steht,
und jeder, der sie so erspäht,
kann den Inhalt selbst bestimmen,
ganz nach Gusto inn´rer Stimmen!

Ob Geld, Schmuck, Haschisch oder Tee:
Die Unwissenheit tut gar nicht weh...
Seit gestern fragt sich Oma Klähne:
Wo sind nur meine dritten Zähne??





Hab ich Euch ein Lächeln abgerungen? Na, dann ist der Text gelungen! Dankeschön!

Gherkin

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.07.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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