Felicia Rüdig

Eleutherus

Eleutherus / Eleutherius ist ein früher römisch-katholischer Papst. Ohne daß wir das genaue Datum kennen, soll er in Nicopolis, Griechenland, geboren worden sein. Mit diesem Griechen endet die früheste Liste der Bischöre von Rom. Hinweise auf ihn finden sich auch bei Eusebius von Caesarea und in anderen Dokumenten der Zeit. Er kämpfte, wie seine Vorgänger, mit dem Montanismus. Nach Angabe seines Zeitgenossen Hegesippus soll Eleutherus während der Amtszeit des römischen Bischofs Anicetus Diakon gewesen sein.

Am Anfang des 6. Jahrhunderts wird in historischen Quellen berichtet, er habe Beziehungen zu dem britischen König Lucius gehabt, der den Wunsch hegte, zum Christentum zu konvertieren. Diese Legende – römischen, nicht britischen Ursprungs – hat wohl mit der literarischen Parallelüberlieferung zu König Abgar IX. von Edessa zu tun.

In der Zeit seines Pontifikats lebte die römischen Gemeinde, im Gegensatz zu den bekennenden Christen in Kleinasien und Gallien, nicht im Zustand der Verfolgung. Eleutherus wandte sich gegen die Irrlehren der Markioniten, Montanisten und Valentinianer, diese wollten durch – ihrem Selbstverständnis nach – philosophische Spekulationen die Geheimnisse des christlichen Glaubens erklären bzw. den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang prophezeien.

Eleutherus soll nicht als Märtyrer, sondern um 189 in Rom eines natürlichen Todes gestorben sein. Er wird auf Bildern im Papstgewand mit Tiara und Kreuzstab, sowie mit einem Buch dargestellt. Der Heiligen-Gedenktag des Eleutherius ist der 26. Mai, sein Name bedeutet: „der Freie“ bzw. „der Befreier“.

Von Licht- und Radiowellen ist es bekannt: Sie können auf ihrem Weg durch Raum und Zeit große Entfernungen zurücklegen. Ein Lichtstrahl, der beispielsweise vor 3 Milliarden Lichtjahren gestartet ist. hat eben nicht nur die entstprechende Entfernung zurückgelegt, sondern berichtet auch aus einer Zeit, die genauso lange zurückliegt.

Licht- und Radiowellen können mittels Spezialteleskopen aufgefangen werden, insbesondere dann, wenn sie aus dem Weltall stammen.

St. Andyville heißt ein kleines Städtchen im nördlichen US-amerikanischen Bundesstaat Alaska. Er weist eine physikalische Besonderheit auf. Durch eine Verzerrung im Raum-Zeit-Kontinuum können dort auch Gedanken und Gedankenfernübertragungen hörbar gemacht und elektromagnetisch aufgefangen werden.

Ein Beispiel gefällig? Aber gerne - hier, bitte:

Papa sum.

Ita non est. Nomen meum Eleutherus est.

Rex sum. Imperator sum. Nomen meum Tullis es. In Romam viveo.

In Vaticanum cogo. Ergo papam sum.


Da die Tonbandaufnahme nur schwer verständlich ist, könnte es durchaus sein, daß das Latein fehlerhaft und fremdländisch angehaucht ist. So konnten die Kirchenhistoriker, Linguisten (der lateinischen Sprache) und Exophysiker viel über die Entstehung der christlichen Kirche sowie des Papsttumes in Erfahrung bringen.

Ach so, ehe ich es vergesse: In dem Streitgespräch oben haben sich Papst Eleutherus und Kaiser Tullius darüber gestritten, wer der wahre Herrscher von Rom ist.

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