Maik Tippner

Bürger des Universums

And now we become
a citizen of universe.

Bürger des Universums
Citizen of universe
habitantes d'universe
Mathis Tiquet
2010

Vorwort des Autors
Dieses Buch beschreibt Leben, Lebenswirklichkeit, Persönlichkeiten und
im weitesten Sinne auch Gesellschaft, mit all den Licht und
Schattenseiten, die dazugehören.
Der Autor hat darauf verzichtet jegliche Namen zu erwähnen und möchte
auch nicht, dass sich einer der geschätzten Leser in dem Buch
wiederfindet, mit Ausnahme ihm Selbst, dem Autor nämlich.
Und natürlich ist der Autor ein junger, fast schon ein junger wilder Mann,
der sich sehr für Menschen und insbesondere auch Frauen interessiert.
Etwaige Wortentgleisungen und Zotenartige Bemerkungen, bittet er
wohlwollend zu entschuldigen.
Danke
MT.

Prolog
Sie sind etwas anders, als normale Menschen, sie sind besonders.
Besonders Normal, von Zeit zu Zeit, möchte ich fast sagen. Sie sind
manschmal Genie's wie Einstein, Ghandi, Martin Luther King, manschmal
Behindert, auch behindert, durch ihre Intellegenz. Oft ausgegrenzt,
verlacht und verspottet aber auch bestaunt und geheimnisvoll umwittert.
Sie haben viele Erfahrung auf fast allen Wissensgebieten, des Lebens.
Sie sind Zigeuner, Schamanen, Schizophrene, Behinderte aber auch
Bäcker, Koch, Lehrling, Prostituierte oder Beamte; Schüler und Studenten.
Und insofern, könnte wohl jeder ein Bürger des Universums sein, und ist
es natürlich auch, doch manche wissen es, dass sie es sind. Von diesen
Menschen handelt dieses Buch. Sie erleben manchmal die Welt etwas
anders. Sie haben mystische Augenblicke. Augenblicke, für die in einer
psychiatrischen Weltsicht kaum noch Platz ist. Und wahrscheinlich auch
immer weniger Platz sein wird.
Und doch, gerade in der Psychiatrie, da trifft man sie noch am häufigsten,
diese Menschen.
MT.

1. Kapitel
Sie ist eine Frau im mittleren Alter, um die 40 mag sie wohl sein. Sie hat
blonde lange lockige Haare. Sie trägt eine Brille und hat einen schönen
Mund. Eine weiche, zarte, wundersam, fein, weibliche Stimme nennt sie
ihr Eigen. Sie ist etwas rundlich und klein, doch sie ist eine schöne Frau.
Aber als sie geboren wurde, es waren nur zehn Sekunden, da wurde ihr
Gehirn nicht mit Blut versorgt. Zehn Sekunden am Beginn ihres Lebens, in
denen sich so Manches entschied.
Es entschied darüber, dass sie niemals Sex haben würde.
Es entschied darüber, dass sie sich geistig nicht weiter als bis zum
Entwicklungsstand eines Dreijährigen Kindes entwickeln würde.
Aber ja, sie kann freilich Sprechen, doch in Ihrem Bewustsein fehlt es an
entscheidenden Verbindungen, die für ein Leben in der Gesellschaft
existenziell währen.
Nun ja, und doch hat sie ein Leben hier auf der Erde, in unsere
Milchstrasse in diesem unseren Universum bekommen.
Die Menschen, die sei begleiten helfen ihr Anziehen, helfen ihr Waschen
und Zähneputzen.
Und sie bekommt Tabletten: Halloperidol, Haldol, Zyprexa, Zypralex,
Trevilor, Ritalin etc.
Dreimal am Tag, während sie ißt.
Ihr Körper ist aufgegangen, durch die Medikamente. Sie hat Wasser in
den Beinen, doch davon weiss sie nicht viel. Nur ihre Stimme begleitet
mich noch manchmal heute durch mein Ohr, wenn ich von ganz anderen
Leuten gewisse Dinge höre.
Und manchmal, nur manchmal, einmal in drei Jahren, einmal in fünf
Jahren, passiert etwas Seltsames mit ihr. Sie bekommt einen Anfall.
Rastet aus.
Verbiegt Stahlrohre und schmeist eine 500kg schwere Badewanne um.
Manche von den Realisten unter den Lesern werden das nicht glauben,
aber es ist eben so.
Und dann diese Frage: Woher kommt diese Energie, woher diese Kraft?
Ein Mensch, der durch Tabletten soweit sediert ist, sollte doch eigentlich
nicht...
Aber eben doch.
Gibt es da etwas, was die Psychiater und die Psychiatrie nicht wissen?
Gibt es da eine Energiequelle? Eine Speise, woher auch immer?
Eine Spannung, die vielleicht vom Urspung, dieses Universums herührt?
Eine innere, immanente Energie. Die Energie, der Psychose.
Ein Anderes Beispiel:
Sie ist um die 20, eine sehr intellegente und wunderschön anzuschauende
und verzeihen sie mir den Ausdruck, geile Frau. Sie ist Studentin an einer
deutschen Universität und möchte sehr gerne einen starken
selbstbewussten Mann finden. Sie hat schon sehr viel Erfahrung auf
diesem Gebiet sammeln können.
Doch den Richtigen....?
Nun ja.
Sie interessiert sich sehr für Psychologie und Gesellschaft. Sie hat Spass
am Leben und an den Männern.
Sie ist eine Powerfrau, sehr zielstrebig und voller Energie und Lebenslust.
Sie ist reich, schön und intellegent.
Und...
Sie geht strippen, leidenschaftlich gerne tut sie das. Sie zieht sich gerne
aus und zeigt, was sie hat.
Niemand weiss das so genau, denn sie hat eine Fassade.
Ein gesellschaftsfähiges Gesicht. Man könnte meinen, sie lebt zwei Leben
in einer Person. Sie lebt in getrennten Lebenswelten, wie etwa ein John
Nasch. Auch sie war in der Psychiatrie, doch wegen etwas ganz
anderem. Sie mag es, geschlagen zu werden, beim Sex. Sie mag es
Devot zu sein. Und doch, sie ist eine Führungspersönlichkeit.
Tänzerin auf dem Drahtseil, des Lebens. Ein Balanceakt im
Gleichgewicht, der Kräfte, zwischen einem Mann, der sie liebt und auch
gleichzeitig erdrückt und einem Leben, welches sie fordert aber auch sie,
es fordert.
Er war, denn inzwischen ist er schon gestorben, ein Sturzkampfflieger-
Pilot im II WK. Und er hat, den Absturz nämlich, überlebt. Danach brachte
man ihn in ein Krankenhaus und dann war nichts mehr wie es einmal war.
Der Krieg war zuende, verloren, total Surrender, totale Kapitulation.
Und er, ein Epileptiker geworden.
Nun, Halloperidol gab es immer schon, auch damals. Eines der ersten und
wirksamsten Neuroleptika auf dem Pharmamarkt.
Ich kannte ihn kaum. Er war ein brummiger alter „Bär“, sehr bescheiden
und aber auch unheimlich, nicht angriffslustig aber immerhin bedenklich.
Obwohl er mir nie etwas antat.
Er hatte die Aufgabe den Abwasch, für das Heim, in dem er untergebracht
war, zu erledigen.
Doch zuweilen spuckte er ins Abwaschwasser und zerbrach auch Teller;
absichtlich oder unabsichtlich? Nun, ich weiss es nicht.
Bemerkenswert war nur sein Tod. Nach meiner Erfahrung, ein durchaus
typischer Tod, für einen Epileptiker.
Er fiel hin, weil er auf irgend etwas ausgerutscht war, auf irgend etwas
falsch getreten hatte.
Und er fiel in eine Klänge, eine absolut unzugängliche unjd sehr schwer zu
erreichende, verbaute, staubige Ecke. Und er bekam dort, einen
epileptischen Anfall. Einen Anfall, in dem sein Körper, eingezwängt
zwischen verkeilten Beinen und verrenkten, verdrehten Armen und
Gelenken, nicht mehr frei Krampfen konnte. .................
An diesem Tag ist er gestorben.
Einige ältere psychiatrische Bücher erwähnen ihn noch, den Begriff,
der Fallsucht.
Einen Menschen, zieht es in gefährliche, lebensbedrohliche Situationen, in
denen er sterben kann, sterben wird.
Warum?
Wusste er, dass er sterben wird?
Wollte er sterben?
Wollte das Leben, welches in ihm steckt, die Grenze zwischen den
Gestallten überschreiten?
Und wieder eine junge Frau, auch Epileptikerin aber Rockerin, auf ganzer
Linie, Punkerin, Masochistin; nun Letzteres.... ich weiss es nicht so genau.
Sicherheitsnadeln im Ohr, Halband, schwarz, mit 15cm langen Stacheln.
Schnallen, Ketten, Fransen.
Leder, Lack, Latex.
Stiefel, Samt und Seide.
Brillen, Brillanten, Broschen.
Ohringe, Fingerhut mit einem Stachel.
Und...
Hausbesitzerin, Vermiterin, verschuldet bis über beide Ohren.
Schriftstellerin.
Und, ja...
Sie erlebt jeden Tag auf's Neue: Unfälle. Sie zieht die Unfälle magisch an,
oder sie, sie?
Andere schneiden Brot, sie schneidet sich in den Finger.
Andere greifen nach einem Stift, ihr bricht die Spitze ab.
Anderen schreiten, stolzieren, gangwayen, catwalken mit Stöckelschuhen
durch die Strassen, ihr bricht der Absatz ab.
Ihr bricht der Fingernagel ab, wenn sie eine Coladose öffnen möchte.
Ihr bricht der Lippenstift ab, auch so etwas gibt es, wenn sie sich die
Lippen schminken will, oder ihrem Liebsten ein Herz, ein grosses, rotes
Herz, auf den Spiegel am Schrank, im Schlafzimmer, des Vergehens
desinieren möchte.
„Der Föhn hat einen Kurzschluss, warum sind meine Haare noch nass?
Ach Scheisse! Ach Scheisse!
Blöde Scheisse ist das!
Warum bloss immer ich? Warum muss das ausgerechnet mir passieren?
Warum muss ausgerechnet mir, das Handy ins Aquarium fallen?“
Vielleicht sollte sie kein Aquarium haben?!
Vielleicht sollte sie kein Handy haben, oder aber keinen Föhn, oder keine
Fingernägel, die abbrechen könnten, oder Keine Stöckelschuhe?!
Und da wir gleich dabei sind.
Vielleicht sollte sie am Besten gar nicht mehr aufstehen und aus dem
Haus gehen. Am Besten den ganzen Tag im Bett bleiben und noch einmal
die Decke weit über den Kopf ziehen.
„So eine Scheisswelt. So eine Scheiss-Kack-Fuck verfluchte Scheiss-mist-
Welt.“
Und dann... dann, geht man(n) oder auch frau, zum Psychologen.
Und, was sagt der Psychologe?
„Nun ja... Nun ja...
könnte es nicht auch ganz anders sein...? Könnte es nicht auch so sein,
dass alles bloss... Zufall ist. Und vielleicht sollten sie ein wenig
optimistischer und zuversichtlicher ihr Leben selbstbewusst und

selbstbestimmt in die eigene Hand nehmen.
Färben sie sich doch mal die Haare anders, oder machen sie doch mal
etwas nur für sich alleine.
Haben sie Probleme mit Dingen, die Sowohl- Als auch sein können?“
Kleiner psychologischer Diskurs:
Geht ein Mensch zum Psychologen.
Der Psychologe fragt ihn:
„Warum sind sie hier?“
Der Mensch fragt zurück:
„Warum fragen sie?“
Der Psychologe (neugieriger):
„Warum sind sie hier??“
Der Mensch (gelassen):
„Warum fragen sie?“
Der Psychologe (forsch):
„Warum fragen sie?“
Der Mensch:
„Weil sie hier sind.“
MT.

Nun zu einem ganz anderen Thema:
Sie ist eine junge, bodenständige Frau. Sie arbeitet in einer Nervenklinik
als Psychologin. Ich kannte sie schon längst, bevor ich ihr Patient wurde.
Sie war die Freundin meines Cousin's als ich noch im Kindergarten war.
Er brachte sie einmal mit, zu uns. Damals als noch der Eiserne Vorhang in
Europa vorherrschte. Sie studierte in einer mittleren, grossen Stadt in der
BRD, Psychologie, wie mein Cousin auch.
Und als ich dann viele, viele Jahre später vor ihr auf dem Stuhl sahß und
sie mich so ansah...
Nun ja, ich erkannte sie nicht.
Aber später, als ich schon längst wieder draussen war, und noch einmal
einen Besuch machte, in der Klinik, nur um zu schauen ob noch alles mit
Rechten Dingen zu geht...
Da sagte einer ihrer Kolleginen, zu mir.
„Ach, schreiben sie doch einmal einen Gruß an sie, sie wird sich bestimmt
freuen.“
Und da fiel es mir, wie Schuppen von den Haaren (Augen?), und da
wusste ich es. Mensch, ist die Welt klein.
Sie hat einen gutgebauten Türken als Mann.
Ein Anderer:
Er ist um die 60. Er ist Leiter, Bereichsleiter einer charitativen Einrichtung.
Er war zu DDR-Zeiten bei den Bausoldaten und musste sicherlich sehr
schwere Anfeindungen über sich ergehen lassen.
Er hat fünf wohlerzogene Kinder.
In der Erziehung seiner Kinder kann ich von psychologischer Seite nicht
den geringsten Fehler ausmachen und auch sonst ist er ein absolut
integrer und reifer Mann. Er hat, wie ich Elektriker gelernt, hat sich dann
aber um die Hilfe für Bedürftige sehr verdient gemacht.
Er war und ist dies noch immer, Mein Vorbild.
Ein Anderer:
Er ist Psychologe und wahrscheinlich der einzige, weil er ja auch der erste
war, der mich analysierte, der mich jemals voll und ganz verstanden hat.
Er kannte meinen Vater, aber er ist ganz anders als er.
Da gibt es eine Gruppe von Menschen, die betreiben Mission in Indien.
Und was machen deutsche Missionare in Deutschland, wenn sie über
Indien reden?
Sie Lästern!
Bezeichnen die Inder als Spatzenhirne, und Faule Säcke.
Und dann wollen sie helfen?!
Doch wie soll das gehen?
Wenn man selbst eine Frau zu Hause hat, die einen nur unter Tränen fort
gehen lässt?
Und dann diese Frage an mich Selbst:
Bin ich Besser?
Ein Mensch, den ich kennenlernte, ich kannte ihn schon sehr lange, traf
ich nach 15 Jahren wieder.
Ich sah ihn zum letzten Mal in der ersten Klasse. Er war nicht so
intellegent, wie „normal“. Deshalb kam er in eine Förderschule. Als ich ihn
wiedertraf nach 15 Jahren, da war er ein Unternehmer geworden. Hatte in
einem Monat mehr Geld verdient als ich mein Ganzes Leben.
Und Frauen....
100derte Frauengeschichten, Liebschaften, Bekannte.
Flüchtig dahin, einmal drüber gerutscht und vorbei.
Auch er war, wie ich später, in der Psychiatrie, aber er scandierte noch
schärfer als ich:
„Diese Scheiss Ärzte!
So ein Kack-Mist.
Wenn ich will, nehm ich den Laden auseinander; Dass das Klar ist!
Ich bin hier der Boss, und sonst keiner, KLAR!“
Einen Menschen lernte ich kennen und er begleitet mich noch heute, dies
ist wohl einer der tiefsten Erfahrungen.
Er schlug mich als ich Kind war und redete mir ein ich sei der Satan. Er
sprach viel vom Teufel. Er brüllte auch immer. Er hält grosse Reden über
Gott und die Welt.
Heute hab ich mich distanziert von ihm.
Einmal bin ich von einem Menschen in den Wald geführt worden, Er wollte
mich töten, doch ich schlug ihn in die Flucht. Mit 10 Jahren tat ich das,
und er war wohl 100 Mal stärker als ich.
Letzte Woche schrieb ich einen Brief an eine Hohe Persönlichkeit aus der
Regierung. Ich weiss nicht ob sie mir Antwortet.
Sie ist eine alte Frau, und man könnte meinen, sie währe es ihr ganzes
Leben schon gewesen. Säße schon ihr ganzes Leben auf diesem Platz
vor der Pariser U-Bahn-Station Port Dophin. Am Rande des Boi de
Bologne und die Sonne scheint in leuchtendem Gelb durch den
Jugendstil. Alte Mammutbäume stehen am Beginn des Eingangs.
Ich traf sie, als ich den Stadtwald besuchen wollte.
Und sie sagte zu mir:
„No Moinsieur, ne va pas dans le boi, c'est dangereus! Dans le boi est la
Mafia. Ils veuzent vous shutez à mourir!
Va la tour eiffel, Moinsieur! Va la tour eiffel, s'il vous plaît! Et Aurevoir
Moinsieur, Aurevoir!“
Sie warnte mich, und ich hörte auf sie, ging zurück, ging den Eiffelturm
hinauf und sah mich um.
Von hier oben ist Paris ein einziger, grosser Steinhaufen, dachte ich.
Sie ist eine Frau im mittleren Alter, Lehrerin an einer Schule. Aber sie ist
jung geblieben, jung geblieben im Geiste, ein wenig verrückt nach dem
Leben, ein wenig durchgeknallt, ganz und gar verliebt in die Literatur, die
französische Sprache und die Logik.
Und sie hat keinen Erfolg bei den Männern, immer wieder lernt sie
Todeskandidaten kennen. Ihr erster Freund begang Selbstmord, ihr
zweiter starb an Krebs.
Und doch.
Sie strahlt voller Zufriedenheit.
Lacht über das Schicksal, lacht es aus.
Lacht über das eigene zwiespältige Wesen und freut sich an sich selbst.
Und wenn man sich dann fragt, warum solch ein Mensch noch nach
diesen Erlebnissen aus vollem Herzen lacht, ja aus vollem Herzen?
Und vielleicht ist die Antwort ja so einfach!
Gerade deswegen, lacht jemand, gerade weil er diese Tiefe kennt. Gerade
dieser Tanz auf dem Vulkan, dieses Wahnsinnige, das scheint das
Normale zu sein.
Sie ist eine Frau, sie geht noch zur Schule, gerade 18 Jahre. Sie ist eine
starke Frau, stolz, gross, kräftig mit weitausladenden Körperformen, richtig
sexy, gefasst und stramm.
Und ich spreche sie an, auf ihrer Brust trägt sie eine Medaille, eine
grosse, sehr grosse Bundeswehrmedaille, eine Kennzeichnung der
Soldaten.
Und sie erzählt mir vom Krieg, in dem ihr Mann, ihr Bruder und ihr Vater
sind. Von der Liebe erzählt sie mir, und dass wohl dieses Leben, in dem
alles auf einen Schlag vorbei sein könnte, wohl auch gerade der Reiz ist.
Und dann sagt sie mir, wie sich die Soldaten verhalten, wenn es mal
wieder schlimm ist.
Sie lachen, sie toben vor Vergnügen, sind wie im Rausch der Gefühle, vor
dem Grauen, dieser Welt.
Ein Verhalten, welches man auch in der Psychiatrie beobachten kann, an
Pflegern und Mitpatienten, wenn einer in einem bestimmten Raum
ausrastet. Die Menschen drumherum werden lauter und lauter, klatschen
sich auf die Schenkel und reissen abgrundtiefe Witze, lachen catastrophal
hysterisch, wie in einem LSD-Tripp.
Und so ist ein Amoklauf, auch in der „Gummizelle“, eine Sache, die nicht
nur die betreffende Person oder auch die Gesellschaft als Ganzes betrifft,
sie betrifft das Mensch-Sein überhaupt. Sie betrifft, das Denken selbst,
und unsere Wahrnehmung der Dinge, unser Menschenbild. Ein Amoklauf
geht in diese menschliche Krise hinein. Das Dilema des Daseins als
Mensch. Ein Schrei, der Seele, der nicht ungehört bleiben kann. Ein
Ausbruchsversuch alle Grenzen, der Gesellschaft, ja alle Grenzen des
Universums zu sprengen. Und Amokläufer, die gescheitert sind,
Selbstmörder, die überlebt haben, was sagen sie uns? Gescheiterte und
verzweifelt kranke Menschen, was sagen sie uns? Was sagen uns Filme,
wie Matrix, Equilibrium, Brazil, Apokalypse 2012 etc.?

Es ist die Angst vor dem Leben, die Angst vor der Liebe, die Angst vor
dem Wahnsinn, die Angst vor einem Selbst..., was auf der einen Seite,
diese Welt zusammen hält, aber auch auf der Anderen Seite uns erdrückt.
Und diese Angst kann man überwinden, nicht in dem man sie ausgrenzt
oder unterdrückt oder sie verneint, oder abspalltet. Nein.
Die Angst an die Hand nehmen, ihr gut zureden, streicheln, massieren,
masturbieren.
Die Angst, vor dem was ich sein könnte, macht mich zu dem, wovor ich
Angst habe.
Ein Teufelskreis, der Angst. Einen Teufelskreis, der Psyche
zurückzugehen.
Im genauen Betrachten, der Wirklichkeit, im Zweifeln, an der Eigenen
Wahrnehmung. In dem ich den eigenen, logischen Gedanken nicht traue.
Nicht den Gedanken traue ich, ich traue, dem Leben.
Und doch, ja auch Medikamente.
Was nicht heissen soll, dass es nicht auch ohne gehen könnte.
Die Rolle, der Psychologen:
Ein Psychologe, der Selbst Angst hat, macht einen ratlosen und
hilfebedürftigen Menschen, erst zu einem wirklich psychiatrisch auffälligen
Patienten.
Nun die Angst ist lebensnotwendig!
Aber auf sie hören sollte man nicht.
Sie hat berechtigte Gründe, aber Recht hat sie nicht.
Und vor Menschen fürchte ich mich nun auch gar nicht mehr.
Vor keinem Einzigen?
Nun ja es gibt immer mal wieder den ein oder anderen vor dem ich Angst
habe.
Er ist ein 48 jähriger Mann, und arbeitet bei einem Autoteilehersteller. Er
hat eine Freundin und ist zufrieden mit seinem Leben, Aber er kann nicht
lesen und schreiben. Nur schwer erlernte er die Sprache. Ich traf ihn
gestern in einer Kneipe, ein Mann, der durchs Leben gekommen ist. Nicht
allein aber mit Unterstützung.
Ich sagte:
„Man kann alles lernen.“
Doch da ist eine Blockade, eine Schranke im Gehirn. Ein Riegel
vorgeschoben und keiner wird ihn öffnen, ausser vielleicht er selbst, wenn
er will.

2. Kapitel
Meine erste Eroberung war eine 40 jährige, erfahren und ich dachte ich
währe reif, doch so war es nicht. Ich war zu jung für sie. Ich konnte sie
nicht befriedigen geschweige denn mich selbst mit ihr vergnügen. Danach
kamen viele, viele Tiefschläge und Enttäuschungen, bis es dann endlich
klappte und dann war es einfach schön. Aber irgend wie pragmatisch und
vor allen Dingen authentisch.
Ich sage heute: „Liebe kann man nicht kaufen! Aber das andere schon.“
Und gerade deshalb, kommt sie doch des öfteren vor. In Situationen von
denen man es nie dachte.
„Oh... Ich Liebe DICH!“
„Nein! So nicht!“
Aber: „DU!“
Und schweigen ist ganz wichtig, Blickkontakt und Lächeln, immer Lächeln,
und tief in die Augen schauen, ganz tief und fest.
Der Krieg wird durch Schönheit überwunden.
Nein, wir setzen dem Krieg keine Waffen entgegen, ausser, die, der
Esthetik. Wenn man einer Katze den Schwanz abhackt und sie für zwei
Stunden in einen Kühlschrank sperrt.
Wenn sie wieder heraus kommt, fängt sie an, sich für Kunst und Farben zu
interessieren.
Die Katze fängt an zu malen, mit den Pfoten, wenn man ihr Farbe gibt.
Also ist die Schönheit ein Ausdruck des Leidens, doch nicht immer. Nicht
jeder, der sich Künstler nennt wurde Vergewaltigt oder leidet an einer
seelischen Störung. Doch grosse Kunst entsteht nur durch das Leiden,
unter der Welt.
Der Weltschmerz.
Schakespeare hat das in seinen Dramen am besten gemacht.
Wenn Sie heute in der Psychiatrie, sagen sie mögen Schakespeare oder
Schiller, mehr, mehr etwa als Goethe.
Nun man wird schief angeschaut. Aber natürlich das verstehe ich. Es
können nicht alle Franz Kafka mögen oder Leo Tolstoy, beides schwer
kranke Menschen. Und bei Psychologen ist ja noch allgemein bekannt,
das Vorurteil, beides Selbstmörder.
Die Schönheit, die Esthetik überwindet die Kluft, zwischen den inneren
Kämpfen der Seele.
Und warum ist das so?
Weil in wahrer Kunst immer Widerspruch vorherrscht. Widerspruch und
Asymetrie. Etwa schon beim Goldenen Schnitt.
Bei der Anordnung von Äpfeln, Arangement's von Kerzen auf einem Altar
etwa.
Die Kunst integriert den Widerspruch, des konkreten
Entscheidungsprozesses, wie und welche Farbe, welches Farbelement
oder welche Form, an der konkreten Stelle zu positionieren ist, und
andererseits, die Freiheit auf einem weissen Blatt Papier alles zeichnen zu
können, was man will. So entsteht Schönheit auch aus einem
Widerspruch, einerseits Schön sein zu wollen aber andererseits nie genau
ganz genau zu wissen, was das eigentlich ist.
Schönheit liegt im Auge, des Betrachters; subjektives Empfinden.
Die Menschen, die sich Bürger des Universums, nennen wollen oder
können dürfen, haben ein apartes Schönheitsempfinden. Schönheit
definieren sie nach eigenem Güsto, und völlig eigenem Empfinden. Da ist
ein Mensch, er wird von vielen geachtet und als Modezar gefeiert. Er hat
alleinige Ideen, die ihm niemand sagt. Nun es gibt Inspiration. Inspiration
kann von überall her kommen, meist aus der Natur, aber auch aus der
Mathematik oder der Physik und der Technik, die Werbung, Medienkultur.
Die Welt scheint voller Zeichen zu sein.
Eine Steckdose: gemalt, gezeichnet, zum fräsen fertig.
Doch all das steht in Büchern, des Designs und der Gestalltiung, in
Kunstbüchern.
Worum es geht, ist die immanente Form, die genau das bedeutet, was sie
darstellt.
Dass ein „Q“ so aussieht und nicht anders.
Nun, sind das alles blos Festlegungen?
Die Form des Q bedeutet etwas. Man kann eine Formanalyse machen:
Ein Q ist eine geschlossene Form mit einem Stachel, der nach innen und
nach aussen verletzt. Die Analyse geht in beide Richtungen.
Das Omega:
(gross)

Das grosse Omega ist ein Umweg, der auch kürzer gehen könnte, wenn
man denn bereit ist zu Springen.
Aber Gleichzeitig: „Umwege erhöhen die Ortskenntniss.“
So lernten wir aus der Lebensphilosophie; „Simplify Your Life.“
Arabesken:
Arabesken sind heutzutage, Schnörkel, übertriebene Wulstigkeit,
altbackenes, überladenes, verschnörkeltes Etwas.
Verschnörkelte Buchstaben:
Der Jugendstil hatte einen Hang, einen leichten Hang zu so etwas.
Und ich habe auch einen leichten Hang dazu.
Hang zu Schnörkeln, deutet auf ein Übermass an Phantasie, bzw. geistige
Unterforderung hin.
Wissenschaftler beschäftigen sich ja mit so einigem, auch mit solchen
Kurven:

Auch Fraktale.
Die Juliamenge.
Die Mandelbrotmenge.
(Auf die Bilder muss leider verzichtet werden.)
Bei den Bürgern, des Universums ist auf jeden Fall ein hohes Interesse an
Fraktalen zu erkennen. Ihre Wahrnehmung geht tiefer in die Materie
hinein. Schon eine Zuckerdose, voller Kristalzucker, ist ein Fraktal. Die
Nadeln, alle Nadeln an einem Tannenbaum, jede einzelne zu sehen, aber
auch gleichzeitig, das Ganze. Eine Überfunktion, des Interpretators, ein
Werkzeug, eine Software in unserem Gehirn, wird dafür verantwortlich
gemacht.
Quelle: Schizophrenie ein Denkausbruch mit Folgen im Roggenstock Verlag
Nun ist es aber auch auf der anderen Seite wieder so, dass Psychologen
und Nervenärzte, selbst sehr viel interpretieren, und so lag auch in der
Vergangenheit die These nahe, die Nervenärzte selbst als verrückt und
geisteskrank zu bezeichnen. Sie behandeln dass, was sie selbst sind, was
sie Selbst von sich weisen. Aber andererseits können sie durch ihre
Ausbildung mit gewissen Problemen einfach besser umgehen. Nun ja. Es
gibt trotzdem eine Lösung. Auch für einen von den Behandlern als krank
eingestuften Menschen. Die Lösung liegt im Frieden und in der
Unverständigkeit, im Banalen, im kindlichem Umgang, gerade mit solchen
Problemen. Herunterbrechen des Problems auf einfache Sachverhalte. Im
Nichtwissen und im Nicht Vertstehen wollen. Im Einfach Sein.
Obwohl ich nicht weiss, was Liebe ist, weiss ich wann ich verliebt bin.
Obwohl niemand weiss, was der Wahnsinn ist, erkennt jeder wenn ein
Mensch verrückt ist.
Obwohl ich nicht weiss, was Gesundheit ist, weiss ich wann ich mich
gesund fühle.
Ich weiss, dass ich nichts weiss.
Im zurückanalysieren der eigenen Probleme. Nicht in Grenzerweiterung
und im weiter gehen, sondern im Zu Ende gehen.
Nicht im Grösser werden zeigt sich Reife, sondern in der Beschränkung
auf das Wesentliche.

3. Kapitel
Das Schöne:
Schön ist es, die Sterne zu beobachten, Phantasie zu haben 8und Kunst
zu machen.
Schön ist es den Körper seines Partners zu liebkosen.
Sex gehört nicht unbedingt dazu, ist aber sehr wichtig.
Schön ist es, Erfolg zu haben und zu wissen was, ich tue, wofür ich da bin.
Schön ist es, kreativ zu sein.
Es gibt viele Arten, von Schönheit.
Die Schönheit, der Augen:
Augen sind wie Fenster, der Seele, sie lachen oder sie weinen, sie
leuchten und strahlen oder sind müde und glanzloss. Sie haben
verschiedene Farben.
Es gibt blaue, graue, grüne, braune und auch schwarze Augen.
Eine Frau lernte ich kennen, die hatte schwarze Augen,
pechrabenschwarze Augen. Wir tanzten miteinander. Ich sah sie nie
wieder.

4. Kapitel
Verbindungen:
Die Tänzerin, die ich liebte, kennt den Politiker, und der Politiker kennt die
Frau mit der Brille und die Frau mit der Brille kennt mich. Ich kenne
jemand anderen. Somit steht alles mit allem in Verbindung. Auch der
einsame Philosoph, in seiner Tonne, steht nicht apart von der
Gesellschaft. Auch der einsame Bergsteiger auf dem Gipfel des Mt.
Everest, „Über mir nur Gott“, steht nicht ausserhalb der Gesellschaft. Nein,
jeder Mensch ist innerhalb der Gesellschaft, niemand ist allein. Auch nicht
jener ominöse Kunstmaler aus Braunau. Selbst er gehört zur Gesellschaft.
Das Problem ist nur, wenn einer oder eine sich so fühlt, als stände er
ausserhalb des Systems bzw. wenn er aus dem System fliehen will. Man
kann aber nicht aus der Gesellschaft fliehen, nicht weil die Polizei, oder
das Arbeitsamt, oder gar die Psychiatrie dies verhindern würden, nein,
weil es das nicht gibt, deshalb.
Dass man aus der Gesellschaft aussteigen könnte ist eine Lüge.
So wie wenn jemand behaupten würde: „Wasser ist trocken.“
Und da sind wir wieder....
Bei der Wahrnehmung, bei der subjektiven und individuellen
Wahrnehmung jedes einzelnen Menschen.
Was mache ich mit einem Menschen, der Wasser, als trocken wahrnimmt?
Warum auch immer.
Und warum soll er nicht das Recht haben, dies behaupten zu dürfen,
wenn er es denn schon so sieht.
Nun die Erfahrung im psychiatrischen Bereich hat eines gezeigt: Man
bekommt so etwas nicht weg. Man bekommt diese, für alle anderen
falsche und gesellschaftsfremde Wahrnehmung nicht weg, wenn es der
betreffende nicht möchte.
Und deshalb:
Seid uns nicht böss, dass wir so sind. Seid uns Bürgern des Universums
nicht böse, dass wir uns nicht für euch ändern, denn auch wir sind
Gefangene, der eigenen Seele, genau wie ihr, mit dem einzigen
Unterschied; Wir wissen es.
Danke
Mathis Tiquet Februar 2010

Nachwort des Autors
Zum Schluss möchte ich noch etwas zu meiner Person sagen:
Ich wuchs in einem Heim für Behinderte Menschen auf, Sohn zweier
Diakone.
Mein Bruder ist eine Inselbegabung und spricht seit 20 Jahren nicht mehr.
Er ist genau wie ich später dann auch, an der Liebe gescheitert.
Ich war zweimal in der Psychiatrie gewesen, aber niemand sagte mir was
für eine Krankheit ich habe.
Ich habe gottseidank gute Tabletten bekommen, die ich zwei Jahre lang
genommen habe aber inzwischen gut ohne zurecht komme.
Ich bin Künstler und Poet.
In meiner Vergangenheit, war ich ein sehr guter Schüler, der sich mit Fug
und Recht, einer der Besten nennen konnte, doch als ich mein Studium
begann ging das nicht mehr so.
Seit dem ich jun das alles hinter mir gelassen habe, bin ich wenigstens
eins, glücklich.

Es gibt immer mal wieder die Sehnsucht bei psychisch kranken Menschen, ihren Pass abzugeben und nun ganz als Weltbürger oder gar wie hier beschrieben, als Bürger des Universums dazu stehen. Das liegt daran das einem in Gewissen Situationen des Lebens eine Gesellschaft oder ein Staat so rein gar nichts mehr zu bieten hat. Ich halte das für einen Fehler inzwischen, dennoch hatte ich im Jahr 2010 auch mal diese Sehnsucht gehabt und sah mich veranlasst diesen Text zu schreiben. Ich habe immer gern Menschen beobachtet und ihnen Zugehört. Doch inzwischen erzählen sie mir nichts mehr, mag sein das sich einige auch durch meinen Internet auftritt angegriffen fühlen oder ich ihnen zu nahe getreten bin. Das sind immer solche Überlegungen, die Ich mir mache. Dennoch halte ich es für richtig so etwas in der Öffentlichkeit zu sagen. Ich habe nie mit meiner Meinung hinterm Berg gehalten, musste immer alles sagen und Rausposaunen. Besser leben tue ich nicht damit, freier vielleicht ja Freier auf jeden Fall, aber Besser? Nun ja. Der Wunsch aber, dass die Dinge im Schatten gesagt werden ist immer da.Maik Tippner, Anmerkung zur Geschichte

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Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.08.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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