Jason Pochert

Steves große Rache

Steves große Rache

 

Kapitel 1: „Wie alles begann.“

 

 

Vor einigen Jahren lebte ein Mann namens Steve in einem kleinen Dorf mit seinem Bruder. Er hatte den ödesten Job im ganzen Dorf. Alle seine Freunde durften kämpfen und gegen Andere in die Schlacht ziehen. Nur Steve durfte nicht, da er zu schlecht für den Club war. Er hatte sich schon etliche Male bei dem Chef des Clubs vorgestellt und gehofft, dass er gut genug war und mitmachen durfte. Doch immer wurde ihm abgesagt und so musste er Tag für Tag Weizen und Kartoffeln anbauen. Alle seine Freunde lachten ihn aus und sagten: „Darf der kleine Steve nicht mitkämpfen.“ Steve wusste gar nicht recht, warum er überhaupt noch mit ihnen befreundet war. An einem Morgen ging er zu seinem Bruder und fragte ihn: „Warum bin ich mit den Blöden befreundet?“ „Du musst selber wissen, ob du mit ihnen befreundet sein willst. Es geht nicht darum was ich denke, sondern was du denkst und du ganz allein musst das entscheiden“, antwortete der Bruder.

 

Daraufhin ging Steve aus dem Haus und setzte sich an einen Brunnen, um darüber nachzudenken, was er machen soll. Auf einmal hörte er eine Stimme hinter sich die sagte: „Hallo Steve.“ Steve erschrak und drehte sich um: „Ahh, wer bist du und was willst du von mir?“ „Ich bin Alex. Ich will gar nichts von dir, aber ich könnte dir helfen. Also bei deinem Problem mit deinen Freunden“, antwortete er. „Aber du weißt gar nichts über mich und meine Freunde!“ „Glaub mir, ich weiß eine ganze Menge über dich. Ich beobachte dich schon eine ganze Weile und mir geht es genauso wie dir. Ich muss auch jeden Tag aufs Neue Weizen anbauen und ich werde genauso wie du von niemandem akzeptiert.“ „Du hast ja recht. Ich würde ihnen liebend gern eine reinhauen. Aber so, dass sie nicht mehr aufstehen“, sagte Steve. Darauf sagte Alex: „Soll ich dir denn jetzt helfen oder nicht?“ „Ja, hilf mir, damit wir ihnen alles zurückgeben können, nur schlimmer.“

Also, wir ziehen um 12:00 Uhr los. Allerdings müssen wir durch Wälder und Wüsten laufen. Das wird sehr anstrengend werden.“ „Das ist mir egal. Ich werde alles dafür tun.“ „Super, dann treffen wir uns morgen am Brunnen.“

 

Dann gingen beide wieder nach Hause, denn schon bald kommen die Zombies, Skelette, Spinnen, Hexen und die Creeper und gegen die haben Steve und Alex keine Chance zu gewinnen. Zu Hause angekommen fragte Steves Bruder: „Wo warst du so lange? Du weißt doch das bald die Monster kommen.“ „Ach, ich war noch am Brunnen und habe die Zeit aus den Augen verloren.“, antwortete Steve. „Na ja, ist ja noch mal gut gegangen, aber beim nächsten Mal kommst du etwas früher.“

Jetzt gingen beide hoch und putzten sich die Zähne so gründlich wie es nur ging, denn die beiden legten viel Wert darauf, schöne, glänzende Zähne zu haben. Danach ging Steve in sein Zimmer. Diesmal ging er etwas früher ins Bett, damit er morgen Fit und nicht müde ist. Er schlief sofort ein.

 

Am nächsten Morgen stand Steve schon früh auf, weil er noch einige Sachen zu packen hatte und Weizen anbauen musste. Um Punkt 12:00 ging Steve dann zum Brunnen, wo Alex schon auf ihn wartete. „Wo warst du so lange? Ich warte bestimmt schon 10 Minuten auf dich.“, fragte Alex mit erhobener Stimme. „Es ist genau 12:00. Vielleicht bist du einfach zu früh“, sagte Steve. „Ist ja auch egal. Komm wir gehen los.“

So machten sie sich auf den langen steinigen Weg. Jeder nahm sich einen Bogen und ein Schwert mit, damit sie sich gegen die Monster wären könnten, außerdem zog sich jeder eine Leder-Rüstung an. Nach einer Stunde erreichten sie einen großen Fluss. Da beide nicht schwimmen konnten, bauten sie Holz ab, um ein Boot zu bauen. Als sie fertig waren stiegen sie in das Boot und paddelten fröhlich über den Fluss und erzählten sich Geschichten. Endlich angekommen bekamen sie allmählich Hunger. Zum Glück hatte Alex etwas zu Essen eingepackt. „Hier nimm. Das ist gebratenes Schweinefleisch.“, sagte er. Steve bedankte sich und aß das Stück. Nach der kurzen Pause musste es sofort weiter gehen, da sie noch einen langen Weg vor sich hatten.

 

Ein paar Stunden später wurde es so langsam Nacht und somit kamen auch die Monster. Plötzlich sah Alex eine Gestalt hinter einem Baum. „Warte mal Steve. Da ist irgendwas hinter dem Baum. Ich glaub ein Creeper.“ Auf einmal kam der Creeper hinter dem Baum heraus. Alex schrie: „Reeeennnn.“ Sie rannten so schnell sie nur konnten und der Creeper hinter ihnen her. Nach einer Zeit konnten die beiden nicht mehr und sagten zu einander: „Wenn wir jetzt sterben. Dann war es schön, dich kennen lernen zu dürfen.“ Sie blieben stehen und drehten sich um. Beide hielten die Augen zu, doch der Creeper explodierte nicht. Ganz im Gegenteil, er wollte mit den beiden spielen. „Hallo, ich heiße Joe. Und wer seid ihr?“, fragte er. „Ich bin Alex und das ist mein Freund Steve.“, antwortete Alex. „Was macht ihr denn so alleine hier draußen? Habt ihr keine Angst?“, fragte er erneut. „Doch wir haben große Angst. Aber wir werden in unseren Dörfern nicht akzeptiert.“, sagte Steve. „Oh, das kenne ich nur zu gut. Mich mochte auch keiner in meinem Stamm und deshalb bin ich abgehauen, um neue Freunde zu finden.“, flüsterte Joe. „Willst du vielleicht bei uns mitmachen. Wir reisen durch die Welt, um ein neues Dorf aufzubauen und unser altes Dorf zu zerstören.“, sagte Alex. „Das hört sich super an. Ich würde mich so gerne an meinem alten Stamm für all das rächen.“, antwortete Joe. Daraufhin hatte Alex eine großartige Idee: „Ich habe eine Idee. Wie wäre es, wenn wir in alle Dörfer gehen und aus jedem denjenigen in unseren Stamm holen, der nicht akzeptierten wird. Wie wäre das? Also ich fände das cool.“ „Ich bin dabei!“, riefen Steve und Joe im Chor. „Na gut, gehen wir die Sache an.“, rief Steve.

 

So machten sich Steve, Alex und Joe in das nächst gelegene Dorf und suchten sich den schlechtesten raus. Sie machten dies solange, bis sie fast 100 Leute zusammen hatten.

 

 

 

Kapitel 2: Der Aufbau des Stammes

 

Steve und Alex teilten allen Kriegern eine Rolle zu, damit sie wussten was sie für das Dorf machen sollten. Joe musste für genügend Essen sorgen. Er zog jeden Tag mit 10 anderen Kriegern in die Wildnis um Futter zu holen. Joe musste mindestens 64 Stücke Schweinefleisch holen, damit jeder im Dorf etwas zu Essen hatte. Er bekam die schwierigste Aufgabe, da er immer um 7:00 Uhr morgens aufstehen musste und erst um 19:00 Uhr zurück kam. Joe mochte die Arbeit nicht wirklich und er wusste, dass er das nicht mehr lange aushalten würde. Steve und Alex haben sich die schönste und einfachste Aufgabe zugeteilt. Sie mussten das ganze Holz abbauen. Diese Arbeit war sehr beliebt, doch dies durften nur Steve und Alex machen. Auch wenn der eine schwierigere und der andere leichtere Arbeit verrichtete, hielten sie alle zusammen, denn sie wollten alle dasselbe.

 

Einige Tage später machte Steve eine schlimme Entdeckung: Joe war weg. Er suchte überall nach ihm, aber er war nirgendwo zu finden. Steve rannte sofort zu Alex: „Alex, Alex!“ „Was ist? Warum bist du so aus dem Häuschen.“ Sagte Alex. „Joe ist weg! Ich habe schon überall nach ihm gesucht!“ Antwortete Steve. „Hast du wirklich in jedem Haus, in jeder Ecke und hinter jedem Baum gesucht? Bist du dir wirklich sicher?“ fragte Alex nachdenklich. „Ja, ich bin mir total sicher.“ erwähnte Steve. „Nicht das ihm irgendwas passiert ist.“ rief Alex. „Wir müssen sofort nach ihm suchen!“

 

Steve und Alex gingen zuerst noch einmal das ganze Dorf ab, vielleicht hatte Steve doch etwas übersehen. Doch auch Alex sah nichts und so machten sie sich noch mehr Sorgen. Schließlich suchten sie im Umkreis von 10 km das Dorf ab. Sie erzählten niemandem, dass Joe vielleicht abgehauen ist, da sonst ganz schnell Gerüchte herum gehen könnten. Als Ausrede sagten sie allen, dass sie ein Geschäft mit einem benachbarten Dorfe abschließen wollen. Nach ein paar Stunden hatten sie alles abgesucht und nichts gefunden. Sie wussten selber nicht mehr wo und was sie noch alles absuchen sollen. Sie gaben auf und so war für sie das Thema erledigt.

 

Natürlich dachten sie Tag für Tag an Joe und an das was ihm hätte passiert sein können. Ein paar Wochen später musste Steve in ein anderes Dorf um seinen bestellten Weizen abzuholen. Das dieses Dorf zufällig das ehemalige Dorf von Joe war, daran dachte Steve natürlich nicht. Doch als er ankam, sah er einen Mann und stutzte: „Mmmhhh, den kenne ich doch irgendwo her.“ Dann erkannte er ihn, es war Joe. Steve konnte es kaum glauben und er wollte direkt zu ihm rennen und ihn umarmen. Er sah allerdings, dass er gerade ein Gespräch mit dem Chef des Dorfes hatte und hörte ihn sagen: „Hallo Boss. Ich wollte Ihnen sagen, dass ich eine Zeit lang in einem Dorf gelebt habe, das euch und viele andere Dörfer komplett auslöschen will, weil es nicht akzeptiert wurde. Ich hatte tagtäglich eine öde Aufgabe zu erledigen, irgendwann hatte ich keine Lust mehr und bin abgehauen. Ich wollte sie nur warnen, dass das Dorf euch angreifen wird, ich weiß nur noch nicht genau wann. Auf jeden Fall möchte ich wieder bei euch mitmachen, wenn das gehen würde?“

„Ähmm, warte mal. Die wollen uns also angreifen. Habe ich das richtig verstanden?“ sagte der Boss mit erhobener Stimme. Joe antwortete: „Ja, sie haben richtig verstanden. Darf ich denn jetzt wieder mitmachen?“ „Mir egal.“ „Vielen Dank“.

 

Steve hörte alles und verspürte großen Hass in sich. Er holte noch das Weizen und ging zurück nach Alex, um ihm alles zu erzählen. „Alex, hör mir genau zu. Ich habe Joe in seinem alten Dorf gesehen, während ich dort das Weizen abholte und es scheint so als hätte er uns verraten. Er hat dem Chef des Dorfes alles über unsere Pläne erzählt. Zum Glück wissen sie nicht wann wir angreifen.“ „Ist nicht dein Ernst. Ich dachte er wäre unser Freund.“ sagte Joe. „Ja. Das ist mein voller Ernst. Ich dachte auch, dass er unser Freund sei. Was sollen wir jetzt machen?“ fragte Steve. „Ich weiß es selber nicht. Wir erzählen es auf gar keinen Fall jemandem aus unserem Stamm.“ flüsterte Alex. „Ok. Aber wir müssen uns einen Zeitpunkt für den Angriff aussuchen, an dem sie nicht damit rechnen.“ sagte Steve. „Ja, ich weiß auch schon wann. Am besten so schnell wie möglich, denn dann sind sie noch nicht vorbereitet. Natürlich müssen wir uns auch vorbereiten“.

Steve antwortete: „Ich könnte alle unsere Leute trainieren, damit sie bessere Krieger werden. Ich war zwar selber kein Krieger, aber ich habe manchmal bei meinen ehemaligen Freunden zugeschaut und mir ein paar Übungen gemerkt. Ich kann es ja einfach mal versuchen und mal schauen wie die anderen sich schlagen und was wir noch verbessern müssen. Du kannst Katapulte bauen, mit denen wir dann große schwere Steine in die Dörfer werfen können. Was hältst du davon?“ fragte Steve. „Das können wir so machen. Komm, Lass uns loslegen!“ sagte Alex begeistert.

 

Steve trommelte die Jungen und Mädchen zusammen, um sie für den Kampf zu trainieren. Alex baute mit drei weiteren Dorfbewohnern die Katapulte. „Als erstes macht ihr 20 Liegestütze, damit ihr ordentlich aufgewärmt seid!“ brüllte Steve, damit sie ihn alle hören. Alle starteten sofort und machten die Übungen. Danach holten alle Krieger ihr Schwert und ihre Rüstung. Sie hatten zwar bisher nur eine Lederrüstung, aber das reichte für den Anfang. Später, so wusste Steve, werden sie in einer Höhle Diamanten abbauen, um Schwerter und eine bessere Rüstung herstellen zu können. Als erstes trainierten sie, wie man richtig mit dem Schwert umgeht, danach wie man ausweicht und zum Schluss wie man mit den Fernkampfwaffen umgeht. Hierzu gehören die Katapulte und die Bögen. Mit den Bögen schossen die Krieger auf kleine Zielscheiben, die in 10 Meter Entfernung standen. Steve kontrollierte die Leute sehr gut und verbesserte alle Fehler so gut er nur konnte, obwohl er wusste, dass er selber nicht der beste darin war. Während Steve die Krieger vorbereitete, hatte Alex schon die ersten Katapulte gebaut.

 

Am nächsten Morgen wies er die Jungen und Mädchen ein, erklärte wie die Katapulte funktionieren und was man damit macht. Nach der Einweisung durfte jeder Krieger ausprobieren, wie es sich anfühlt das Geschoss zu bedienen. Als alle fertig waren musste alle wieder zu Steve, um weiter an ihrer Kampfkunst zu Pfeilen.

 

Einige Wochen später waren alle Schüler bereit in die Schlacht zu ziehen und ihre Heimatdörfer zu zerstören. Bevor sie aber losziehen konnten, mussten alle zusammen genug Essen für die lange Reise einpacken. Danach ging es los: Alle gingen im Gleichmarsch hintereinander her.

 

 

 

Kapitel 3: Der Misserfolg

 

Nach einer Stunde kamen sie am ersten Dorf an. Alle riefen sofort: „Ahhhhhhh.“ und liefen mit gezücktem Schwert auf die Bewohner des Dorfes. Die Bewohner liefen sofort in ihre Häuser und holten ihre Schwerter und ihre Rüstung. Beide Stämme liefen aufeinander zu. Die Verteidiger hatten einen Nachteil so wie die meisten Dörfer: Sie hatten nur 10 Männer, die kämpfen konnten, ganz im Gegenteil zu Steve und Alex. Sie hatten insgesamt 100 ausgebildete Krieger und waren natürlich klar überlegen. Trotzdem hatten sie ihre Schwierigkeiten mit den Gegnern. Am Ende aber besiegten sie alle und verloren nur zwei Leute. Als der Krieg zu Ende war und alles vernichtet wurde was lebendig war, sagte Steve zu Alex: „Komm, wir holen uns ihre Schätze und all ihr zu Essen, dann müssen wir nicht selber welches suchen.“ „Meinetwegen, aber wir müssen uns beeilen. Wir haben nicht so viel Zeit.“ antwortete Alex.

 

Sie gingen zu zweit in die Schmiede, wo die meisten Schätze sind und danach zum Feld wo das ganze Weizen angebaut war.

 

Als sie fertig waren zogen alle in das nächste Dorf um es zu zerstören. „Jetzt kommen wir zu Joes Dorf. Ich möchte ihn selbst erfassen. Da wäre nur ein kleines Problem: Sie haben viel mehr Männer. Ich weiß nicht ob wir das schaffen können, aber vielleicht sind sie ja nicht vorbereitet.“ sagte Steve.

 

Am Stamm angekommen, wurden Steve und Alex schon erwartet, denn irgendjemand aus Joes Dorf hatte sie ausspioniert und erfahren, wann sie angreifen wollen. Jeder der gegnerischen Krieger hatte schon ein Schwert und eine Rüstung an. Die Schützen hatten sich schon auf ihren Türmen bereit gemacht und alle Frauen und Kinder wurden in Sicherheit gebracht. Steve wusste das sie keine Chance hatten, deshalb beschlossen sie sofort zurück zu ziehen. Die Gegner rannten ihnen noch ein paar Meter hinterher, bis sie merkten das sie wohl nicht mehr so schnell zurückkommen werden.

 

Für Steve und Alex war klar, dass sie mehr Männer brauchen und bessere Rüstungen, bessere Schwerter und Bögen brauchen. Direkt am nächsten Tag gingen Steve und Alex mit allen Kriegern los um weitere Mitglieder für den Stamm zu finden. Am Ende des Tages hatten sie insgesamt 200 neue Leute zusammen, die sie voll und ganz unterstützten. Da sie mehr Leute waren, musste jetzt auch mehr Essen herbeigeschafft werden. Dies sollten 20 Leute übernehmen. Steve und Alex machten ihre Aufgabe, die sie auch schon vorher machten. An einem Abend saßen alle 300 Krieger an einem großen Lagerfeuer und Steve erzählte: „Schön das wir alle hier zusammensitzen. Ich wollte euch was sagen und zwar brauche ich 100 Leute, die mir bei der Suche nach Gold, Äpfel und Zauberbücher helfen. Wer will freiwillig?“

Sofort zeigten alle auf. Steve war überfordert, wen er denn mitnehmen sollte. Aus diesem Grund holte er sich Alex als Verstärkung und fragte ihn nach seiner Meinung. Alex suchte dann ganz schnell 100 Leute aus und somit war das Thema erledigt. Sofort am nächsten Tag sollte es losgehen.

 

Schon um 6:00 Uhr trafen sich alle gemeinsam, damit Steve eine kurze Ansage machen konnte: „Bitte verteilt euch gleichmäßig in drei Gruppen!“ Nach zwei Minuten war jeder einer Gruppe zugeteilt. „Gruppe 1 ist für die Äpfel zuständig. Ihr geht bitte in den Wald und sucht Äpfel. Die zweite Gruppe geht bitte Gold suchen. Dabei hört ihr bitte alle auf Alex. Er ist euer Anführer und zeigt euch wie man am schnellsten und einfachsten Gold abbaut. Die dritte und letzte Gruppe geht mit mir. Wir werden in Höhlen gehen in der Hoffnung Büchereien, Spawner oder Minen zu finden. Dort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir Zauberbücher finden. Habt ihr das alle verstanden?“ „Jaaaaa!“ brüllten alle. „Sehr gut! Dann gehen wir jetzt los!“ rief Steve zurück.

 

Die erste Gruppe ging in Richtung Wald, während Steves und Alex Gruppe erst einmal in die gleiche Richtung gingen. Später mussten sie jedoch getrennte Wege gehen. Steve nach links und Alex nach rechts. Sie verabschiedeten sich und wünschten sich viel Erfolg. So ging die Reise in die erste Höhle los. Alle 10-20 Meter musste Steve, der voran ging, eine Fackel setzen, denn sonst wird es zu dunkel und man erkennt nichts mehr. Doch alles was sie in der Höhle fanden, war Kohle und Eisen, aber nichts was sie suchten. Irgendwann gaben sie auf und machten sie auf den Weg in die zweite Höhle und hofften, dass man dort mehr finden würde.

 

Als sie die Hoffnung schon aufgegeben hatten, fand einer der Mitgereisten eine Mine. Er sagte: „Steve! Hier ist glaub hier ist eine Mine.“ Steve antwortete: „Sehr gut.“ Sie gingen in die Mine und suchten nach einer Truhe oder einem Spawner und hofften Zauberbücher zu finden. Auf einmal sah Steve einen Geheimgang und ging rein. Sofort folgten ihm alle und hielten Ausschau. Als alle in der Kammer waren, ging plötzlich die Tür hinter ihnen zu und sie konnten nicht mehr raus. Steve als Anführer wusste nicht mehr was er machen sollte und war völlig aufgelöst. Dann hörten sie eine dunkle Stimme: „Was wollt ihr hier?“ Sofort zückten alle ihr Schwert. „Wenn ihr mich tötet, seid ihr tote Menschen.“ fuhr er fort. Steve rief: „Alle Schwerter weg. Wir waren in der Hoffnung hier Zauberbücher zu finden. „Wenn ihr mir Zauberbücher stehlt, mach ich euch fertig. Egal wie.“ sagte der Unbekannte. Dann schrie Steve ganz laut: „Nimmt eure Schwerter, stürzt euch auf ihn und tötet ihn.“ Jeder einzelne warf sich auf den Unbekannten und sie stachen ihn ab. Danach schauten sie in alle Truhen und nahmen sich die Bücher heraus. Insgesamt fanden sie 60, doch das reicht nicht, denn es gab 300 Krieger die alle ihre Rüstung verzaubern wollten. Das heißt sie brauchten mindestens 1500 Bücher.

 

Sie gingen an diesem Tag noch in 3 andere Höhlen und fanden am Ende 250 Bücher.

 

 

 

 

 

 

Kapitel 4: Der Fluch

 

Sie gingen zurück zum Dorf, wo die anderen Gruppen schon warteten. Steve erzählte Alex von dem Erlebnis: „Alex. Als wir in der Mine waren, sah ich eine Geheimkammer und wir gingen rein. Auf einmal ging die Tür hinter uns zu und wir hörten eine sehr merkwürdige Stimme, die sagte, dass wir alle sterben, wenn wir ihn töten. Glaubst du, dass das stimmt?“ „Nein, natürlich nicht. Er wollte doch nur, dass ihr ihn am Leben lasst. Was soll er denn machen?“ „Ok.“ sagte Steve.

 

Einige Tage später hatten sie 1500 Bücher zusammen und Steve verzauberte die Schwerter und die Diamantenrüstung. Außerdem machte er aus Äpfeln und Gold Goldäpfel. Diese legte er in eine Truhe, um mehr Übersicht zu haben. Doch am nächsten Tag, machte Steve eine schreckliche Entdeckung: Die Goldäpfel waren weg. Steve fragte jeden einzelnen im Stamm, ob er die Goldäpfel aus der Truhe genommen hat. Alle verneinten dies. So langsam schöpften Steve und Alex den Verdacht, dass vielleicht Joe die Äpfel gestohlen hat.

 

Sie gingen in das Dorf und spionierten in allen Häusern, doch sie fanden nichts. Dann sahen sie Joe mit Goldäpfeln in der Hand. Da niemand in seiner Nähe war, nutzten sie die Chance und ergriffen ihn: „Warum klaust du unsere Goldäpfel? Sollen wir dich etwa umbringen?“ sagte Steve mörderisch. „Ich habe sie nicht geklaut, außerdem habe ich doch nur zwei und wenn ihr mich umbringt werden es alle merken und jeder wird wissen, dass ihr es wart.“ antwortete Joe. „Ok, Du hast recht, aber du wirst schon sehen. Früher oder später werden wir dich kriegen. Ganz bestimmt.“ erklärte Alex Joe.

 

Sie gingen beide wieder zurück in ihr Dorf. Angekommen schauten die beiden noch einmal in die Truhen und sahen, dass die Goldäpfel wieder da waren. Da sagte Alex zu Steve: „Vielleicht hast Du nicht richtig hingeschaut und die Äpfel übersehen.“ „Nein! Ganz bestimmt nicht! Ich bin mir sicher, keine gesehen zu haben.“ antwortete Steve. Später an diesem Tag schaute Alex nochmal in die Truhe. Die Äpfel waren noch da. Exakt neun Minuten später schaute Steve erneut in die Truhe. Und siehe da, die Äpfel waren wie verschluckt. Steve rannte zu Alex und rief ihm zu: „Die Äpfel sind schon wieder weg. Komm mit, ich kann es dir zeigen!“ Alex folgte ihm und sie sahen hinein, doch die Äpfel lagen genau an der gleichen Stelle, an der sie Alex gesehen hat. „Willst du mich irgendwie veräppeln. Ich sehe doch mit eigenen Augen, dass sie noch drin sind. Du siehst das doch hoffentlich auch oder bist du etwa blind?“ sagte Alex böse. „Aber, aber ich habe doch eben gesehen, dass sie weg waren.“ jammerte Steve. „Anscheinend bist du wirklich blind.“ sagte Alex.

 

Beide gingen sich erstmal aus dem Weg, bis sie später wieder in ihr gemeinsames Haus zum Schlafen mussten. Am nächsten Tag wollte sich Steve unbedingt vergewissern. Er schaute in die Truhe. Erleichtert sah er, dass alle Äpfel noch da waren.

Trotzdem war irgendetwas merkwürdig. Nach einem erneuten Blick in die Truhe sah er ein beschriebenes Blatt Papier. Er las: „Hallo Steve. Du siehst richtig: Ich nerve dich die ganze Zeit und werde es auch weiterhin machen“. Steve war entsetzt und nahm das Blatt als Beweis, dass er nicht blind ist, für Alex mit.

„Schau Alex. Ich bin nicht blind.“ sagte Steve, während er in seiner Tasche nach dem Blatt suchte. „Also, mir reicht es“, brüllte Alex, „Ich glaube, dass du mich die ganze Zeit auf den Arm nimmst. Ich bin weg und gehe wieder in mein altes Dorf. Dort man wenigstens nicht angelogen.“

„Warte. Es stimmst wirklich. Glaub mir.“ stotterte Steve. „Ach dir glaub ich nichts mehr.“ erwiderte Alex.

Während Steve in Tränen ausbrach, war Alex schon über alle Berge. Steve dachte nur: „Warum passiert mir so etwas? Warum muss ich verarscht werden?“

 

Steve wusste, dass er der Sache auf den Grund gehen musste, damit er seinen besten Freund zurückbekommen kann. Steve ging zu seinem besten Krieger namens John. Er fragte ihn, ob er ihm helfen kann, das Geheimnis zu lösen. John half ihm und zusammen schauten sie noch einmal in die Truhe. Wieder war ein Blatt zu sehen und diesmal stand dort drauf: „Hallo Steve. Ich lasse dich in Ruhe und bringe alles wieder in Ordnung, wenn du mir 60 Zauberbücher bis nächste Woche um 13:00 Uhr in der Höhle des Schreckens gibst, denn die hast du mir schließlich gestohlen. Wenn du mir sie nicht bringst, werde ich dich und deine Leute töten.“ John und Steve waren in Schockstarre. „Was sollen wir denn jetzt machen? Wie sollen wir diese so schnell finden?“ fragte John. „Wir gehen jetzt sofort in die erste Höhle und arbeiten uns vor.“ antwortete Steve vertrauensvoll.

 

Steve und John trommelten sofort ein paar Mann zusammen und traten die Reise an. Sie gingen drei Tage durch die Wüste, bis sie endlich die erste Höhle fanden. Die Gruppe ging mit Fackeln und mit genügend Essen hinein. Sie war ziemlich groß und zwar so groß, dass die Fackeln schon alle erloschen. So mussten Steve und John genug Kohle abbauen, um neue Fackeln herzustellen. Als sie fertig waren gingen sie weiter in die Höhle hinein. Plötzlich hörten sie ein Geräusch. „Was war das?“ fragte John. „Es hört sich so an, als wäre hier ein Spawner.“ sagte Steve. Zwei Meter weiter sahen sie diesen, allerdings nicht so wie sie es erwartet hätten. „Ach du Kacke. Was ist denn hier für eine Monster Party im Gange?“ erschrak Steve. Mindestens 20 Monster tanzten, doch als sie Steve und die Truppe bemerkten, hörten sie auf damit. Sie stellten sich sofort in ihre Formation und umzingelten sie. Es gab nur ein Problem: Steves Truppe waren nur 10 Leute und die anderen waren doppelt so viele. Normalerweise hätten sie keine Chance, aber zum Glück hatten sie ihre Schwerter dabei. Zusammen bezwangen sie die Monster und bauten den Spawner ab.

 

Da alle keine Lust mehr hatten weiter zu gehen, brachen sie die Tour ab und gingen wieder an die Oberfläche, um die nächste Höhle zu suchen.

Eine Stunde später sahen sie die nächste, die jedoch recht klein war. Nachdem sie mit dieser fertig waren suchten sie weiter. Doch bald wurde es Nacht und die Monster würden kommen. In einer weiteren Höhle angekommen gingen sie bis ganz unten, in der Hoffnung eine Bibliothek zu finden. Genau diese sowie eine Kiste 60 Zauberbücher fanden sie. Steve war überglücklich und dachte, dass er schon bald seinen besten Freund wieder in die Arme schließen kann. Er bedachte nur nicht, dass er nicht mehr so viel Zeit hat. Er musste schon in zwei Tagen an der verabredeten Stelle sein.

 

Jetzt war es egal, dass sie durch die Nacht gehen mussten, denn sie mussten so schnell es geht zurück zu der Höhle des Schreckens.

 

Nach einem Tag und 23 Stunden erreichten sie die Höhle des Schreckens und überreichten dem Unbekannten die Bücher. Er sagte: „Sehr Gut Steve. Ich bringe alles wieder in Ordnung und lasse deine Männer am Leben. Ich werde Alex zu dir locken und ich werde ihm sagen, dass alles meine Schuld war und du nicht blind bist.“ Steve bedankte sich und ging aus der Höhle zurück in seinen Stamm. Er verkündete allen die frohe Botschaft und das Alex bald wieder zurückkehren wird. Dies freute alle, auch wenn es bis zu seiner Rückkehr noch etwas dauern könnte.

 

Als Steve jedoch ein Tag später wie gewohnt Holz abbaute, stand plötzlich Alex hinter ihm: „Steve! Ich habe dich vermisst, obwohl ich freiwillig gegangen bin.“ „Alex! Ich habe dich auch so vermisst. Wie schön, dass du wieder da bist.“ sagte Steve. „Der Unbekannte hat mir alles erzählt. Ich bin so froh! Lass uns etwas Schönes unternehmen.“ erwiderte Alex.

 

 

 

 

Kapitel 5: Das Schwimmbad Abenteuer

 

 

Noch am gleichen Tag gingen Steve und Alex im naheliegenden Schwimmbad schwimmen. Die erste Stunde lang schwammen sie einfach nur Bahnen. In der zweiten Stunde zeigte Steve was er alles vom Sprungturm kann. Er ging auf den niedrigsten Turm und tastete sich so langsam wie es nur geht bis an die Spitze des Turms. Vorne angekommen verzögerte er den Sprung und quatschte Alex voll: „Also Alex. Ich springe jetzt. 3, 2, 1. Ich springe jetzt wirklich. In fünf Sekunden. 5, 4, 3, 2, 1. Jetzt springe ich aber wirklich.“ „Jetzt SPRING!“ sagte Alex erwartungsvoll. „Ok. Ich springe.“ antwortete Steve. Nach zwei weiteren Minuten sprang Steve endlich, allerdings nicht so wie es Alex erwartet hätte, denn er machte nur eine Kerze in das kalte, klare Wasser. Jeder der auch im Schwimmbad war lachte ihn aus. Steve war eingeschüchtert und wollte sofort aus dem Bad und wieder nach Hause, aber Alex hinderte ihn und sagte: „Komm Steve mach dir nichts draus. Ich fand deinen Sprung voll cool. Guck mal da ist ein Spaßbad. Sollen wir dorthin gehen?“ „Ja. Das macht bestimmt Spaß. Steht ja schon im Namen.“ Sie rannten ins Wasser ohne zu lesen welche Regeln gälten. Vom Beckenrand machten sie eine Arschbombe in das Wasser. Als nächstes sahen sie eine kleine Rutsche und sofort fanden sie Spaß daran. Auf der Rutsche hatte Steve plötzlich Angst, doch er hatte Glück, dass er so einen guten und netten Freund hatte. Alex tröstete Steve und sagte: „Komm das schaffen wir. Wenn du unten bist, bist du stolz auf dich. Vertraue mir.“ Dann rutschten beide die kleine Rutsche, die eigentlich für kleine Kinder gedacht war runter. Unten angekommen schrie Steve: „Juhu! Ich habe es geschafft! Nochmal, nochmal!“ So rutschten sie noch drei Mal die selbe Rutsche. Steve hätte noch weiter machen können, doch Alex fand es so langsam langweilig. Nun gingen sie ins Draußen Bad. Das doofe für S! teve und Alex war nur, dass das Wasser kalt war und beide waren sehr große Frostbeulen. Ganz allmählich trauten sie sich mit den Zehnspitzen an das Wasser, doch direkt zogen sie den Fuß wieder ein. Auf einmal wurde Steve mutiger und zählte runter: „Komm Alex. Auf drei springen wir in das Wasser. 3, 2, 1.“ Sie sprangen. Als sie realisierten, dass sie im Wasser waren wurde schwammen sie wieder zum Beckenrand und versuchten ganz schnell aus dem Wasser zu kommen. Sie wussten sie springen nie wieder in das Wasser. Aber in vier Meter Entfernung entdeckten sie ein Becken, das beheizt ist. Sie waren glücklich doch noch in einem Draußen Bad zu schwimmen. Sie genossen es, als würden sie das leckerste Eis der ganzen Welt essen. Während sie mit einem Ball spielten, bemerkten sie nicht den Mann der hinter ihnen stand. „Entschuldigung. Könnten sie bitte aufhören mit dem Ball zu spielen. Das steht auch auf der Regelliste.“ sagte der Mann. Doch Steve und Alex ignorierten den Mann, da sie dachten er würde mit jemand anderen reden. Der Mann wiederholte sich: „Entschuldigung. Könnten sie bitte aufhören mit dem Ball zu spielen.“ Schon wieder hörten die beiden nicht und der Mann fing an zu brüllen: „Können sie aufhören mit dem Ball zu spielen!“ Jetzt bemerkten sie den Mann, der übrigens der Bademeister war und Steve sagte zu Alex: „Ehhmm Alex. Ich glaube der Mann redet mit uns.“ Dann drehten sie sich zu dem Bademeister und sagten warum er sich denn so aufregt. Er erklärte ihnen, da sie ihn so ignoriert hatten, dass die beiden für heute Hausverbot haben. Das passte Steve und Alex gar nicht und sie erhoben Einspruch. Dies wurde dem Bademeister zu viel und er rief die Security-Männer, die die beiden zur Tür begleiten sollten. Als sie draußen waren sagte Alex verärgert: „Komm das lassen wir nicht mit uns machen. Wir waren nämlich noch nicht in d! er Sauna und da möchte ich gerne noch rein.“ „Ok. Ich bin dabei. Gehen wir die Sache an. Aber wie sollen wir wieder darein kommen?“ fragte Steve. „Wir müssen uns verstecken und den richtigen Moment suchen und dann gehen wir in die Sauna.“ So machten sie sich auf den Weg zurück ins Schwimmbad. Steve nahm einen Stein und warf ihn vor die Kasse. Die Kassiererin schaute nach was das für ein Geräusch war. Während dessen gingen Steve und Alex ganz unbemerkt und ohne Geld zu bezahlen durch den Eingang in den Schwimmbereich. Als nächstes mussten sie es schaffen an den Secruity-Männern vorbei zu kommen, die an dem Eingang zum Schwimmbereich standen. Alex lenkte die Männer ab und fragte noch einmal nach warum sie denn rausgeschmissen wurden. Während er das tat, ging Steve vorbei und Alex ging aus dem Schwimmbad und wartete am Hintereingang, bis Steve ihm die Tür auf machte. Steve ließ ihn rein und die beiden gingen in die Sauna. „Endlich sind wir da und können es genießen hier zu sitzen.“ sagte Alex. Auf einmal sahen sie wie der Bademeister die Sauna Kabinen kontrollierte. Sie mussten raus, aber es war nicht mehr genug Zeit, denn der Bademeister war schon auf dem Weg zu ihnen. Die beiden sahen nur eine Möglichkeit. Sie mussten sich unter den Bänken verstecken und hoffen das er sie nicht sieht. Als der Mann reinkam und die Kabine kontrollierte, waren Steve und Alex so leise, dass man nicht einmal ein Atemzug hörte. Dann machte der Mann die Tür zu und die beiden streckten schon die Köpfe heraus. Aber der Bademeister war anscheinend noch nicht fertig und er schaute noch einmal in die Sauna. Steve und Alex mussten noch einmal den Kopf einziehen, um nicht erkannt zu werden. Sie waren überglücklich, dass nichts bei der Sache passiert ist und sie das Erlebnis in der Sauna doch noch erleben durften. Nun aber gingen sie durch die Hintertür wieder raus und kehrten wieder zurü! ck in ih ren Stamm. Jeder fragte ob sie Spaß hatten. Sie sagten nur dass sie Mords Spaß hatten.

 

Kapitel 6: Der Angelausflug

 

Am nächsten Tag hatte Steve eine Idee. Er wollte für den Kampf gegen Joes Dorf genügend Essen haben und deshalb wollte Steve mit fünf anderen Kriegern losziehen, um an dem naheliegenden Meer zu fischen. Dabei brauchte jeder einzelne ein Boot. Dafür mussten sie ihr Holz aus der Truhe holen und auf der Werkbank ein Boot herstellen. Dies dauerte nicht langen und sie konnten schnell losgehen. Steve war bewusst, dass hier schon Haie gesichtet wurden und deshalb erklärte er allen das sie sehr vorsichtig sein müssen. Was Steve aber nicht bemerkte war, dass einer der Leute nicht zuhörte und völlig abgelenkt war. Nun aber platzierten sie erst einmal die Boote ins Wasser und stiegen ein. Danach zeigte Steve allen wie man mit dem Boot lenkt und wie man richtig angelt. Es schien so als hätten es alle verstanden und die Reise konnte losgehen. Am richtigen Platz angekommen warfen sie ihre Angeln fast synchron in das unklare Wasser. Einer der Männer rief sofort: „Ich glaube ich habe einen!“ Doch als er die Angel einkurbelte machte er eine andere Entdeckung. Es war leider nur ein verfranzter Schuh, der schon ein paar Jahre alt war. „Och man! War doch kein Fisch, sondern nur ein hässlicher und ekeliger Schuh.“ fuhr der Krieger fort. „Tja. Es ist nicht so einfach Fische zu fangen. Man braucht sehr viel Geduld.“ antwortete Steve. Als alle ihre Angelruten wieder eingeholt hatten, warfen sie sie wieder synchron aus. Diesmal sagte Steve, dass er einen Fisch hatte und dies stimmte auch. Als er ihn im Boot hatte zeigte er allen wie man ihn betäubt: „So. Ihr müsst jetzt euren Stock nehmen und ein bis zwei Mal auf den Kopf des Fisches schlagen. Danach tut ihr ihn in eure Kühlbox.“ Nun war jeder noch heißer einen Fisch zu fangen, doch es dauerte lange bis jemand wieder einen fing. „Ich glaube ich habe einen.“ sagte einer der Männer. Er zog ihn in sein Boot und befolgte die Schritte die S! teve vor gegeben hatte. Der Mann der den Fisch fing wurde ein wenig übermütig und protzte: „Guck mal Boss. Ich werde jetzt einen Fisch mit meinem Mund fangen. Der Mann der dies sagte war außerdem der der bei der Warnung von Haien nicht zugehört hatte. Nachdem er Steve alles erzählte, streckte er auch schon den Kopf in das Wasser. Steve rief ihm noch einmal hinterher das er aufpassen sollte, doch dies hörte der Krieger nicht mehr. Steve sah etwas im Wasser, dass genau auf das Gesicht des Mannes schwamm, doch er konnte wegen dem unklaren Wasser nicht genau erkennen was es war. Als es schon am Gesicht des Kriegers war, erkannte er es. Es war ein Hai. „Nein!!!“ schrie Steve und ruderte sofort zum blutüberströmten Mann. Doch es war zu spät und der Mann starb sofort. Drei Männer brachten den toten zurück ins Dorf und machten die schlimme Nachricht jedem bekannt, während Steve und die anderen weiter ihr Glück beim Angeln suchten. Sie konnten nicht mit in das Dorf zurückkehren, denn sie hatten noch nicht genug Fische für den Krieg gegen Joes Dorf. Doch nur kurz nachdem die Männer weg waren fing Steve gleich einen Fisch. „Juhu. Endlich wieder ein Fisch.“ rief Steve. Genau als Steve dies rief, fing der nächste einen. Es lief immer besser und so langsam waren sie fast an dem Tagesziel angekommen. Als sie insgesamt 200 Fische hatten und es Nacht wurde, traten sie die Rückreise an. Im Stamm warteten die Krieger schon erwartungsvoll auf sie. Jeder war irgendwie erfreut, aber auch traurig. „Endlich seid ich wieder da. War er der einzige dem etwas passiert ist oder wurden auch noch andere verletzt?“ fragte einer der Krieger. „Zum Glück ist niemand mehr zu Schaden gekommen. Das mit dem Mann ist echt grausam und ich möchte ihn gerne morgen schon begraben.“ sagte Steve. Anstatt weiter zu reden, sah er Alex und sprintete sofort zu ihm. Als er Steve auf ihn losrennen sah umarmte er! ihn dir ekt und fragte: „Oh Steve. Ist alles gut bei dir? Ist noch jemandem etwas passiert? Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht.“ „Zum Glück ist keinem mehr was zugestoßen. Ich möchte ihn so schnell es geht ihn begraben, damit wir weiter machen können, denn wir haben nicht viel Zeit.“ antwortete Steve. „Ok. Wir können ihn morgen beim Friedhof begraben. Aber nur wir gehen mit zur Beerdigung, damit die anderen weiter ihre Aufgaben machen können.“ erwiderte Alex. Bevor sie zu Bett gingen wollte Alex noch einmal nachfragen wie das alles überhaupt passieren konnte. Steve erklärte wie alles begann und wie es geändert ist. Am nächsten Tag erzählten sie allen, dass nur sie mit zur Beerdigung gehen. Dann gingen sie auch schon zum Friedhof, während die anderen Krieger weiterhin ihre Aufgaben machten. Sie erzählten dem Bestatter was passiert ist und ob sie ihn noch heute begraben können. Der Bestatter hatte Mitleid mit Steve und Alex und machte den Wunsch von ihnen wahr. Er fand noch einen freien Beerdigungsplatz und bat die beiden mit zu kommen. Der tote wurde schnell in einen großen Sarg gelegt und in die Grube getragen. Bevor er aber endgültig unter die Erde kommt, sprach der Bestatter noch ein langes, schönes Dankgebet aus. Während er das tat, konnten Steve und Alex sich nicht zurückhalten und mussten in Strömen Weinen. Nachdem das Dankgebet ausgesprochen wurde, legten Steve und Alex jeweils eine Rose ins Grab. Danach beteten sie noch eine Minute und bedankten sich bei dem Bestatter, dass alles so schnell umgesetzt werden konnte. Jetzt mussten sie allerdings wieder nach Hause, um weiter zu arbeiten. Im Dorf fragten alle wie es war und ob sie weinen mussten. Darauf gaben sie aber keine Antwort, weil es für sie logisch war, dass man weint, wenn jemand gestorben war. Am Abend setzten sich alle Bewohner des Dorfes noch einmal zusammen und berieten sich wie es die nächste! n Wochen und Monate weiter gehen sollte und wann sie bereit waren Joes Dorf anzugreifen. Dann gingen alle zu Bett damit sie fit für die nächsten Tage waren.

 

Kapitel 7: Die Nether-Reise

 

Nach ein paar Tagen vielen Steve und Alex ein, dass sie ins Nether reisen müssen, damit sie Lohenruten für den Braustand suchen können. Dieser Ausflug kann sehr gefährlich werden, denn Lohen sind Monster und man muss sie töten um die Lohenruten zu bekommen. Die Lohen sind einer der besten und gefährlichsten Monster, denn sie können mit Feuerbällen schießen und es ist nicht gerade schön sie ab zu bekommen. Bevor die beiden aber in das Nether gehen konnten, mussten sie erst einmal ein Netherportal bauen. Dafür brauchten sie 12 Obsidian-Blöcke und ein Feuerzeug. Das Feuerzeug hatten sie schon, aber die Obsidian-Blöcke müssen sie noch besorgen. Steve und Alex machten sich auf den Weg in die Wüsste und suchten einen Lava-See. Nach ein paar Stunden fanden sah Steve einen See: „Ich glaube ich sehe dort einen. Komm wir gehen mal schauen ob ich recht habe.“ Als sie näher ran gingen, erkannten sie beide, dass Steve recht hatte. Alex holte einen Wassereimer aus seinem Rucksack und schüttete das Wasser auf die glühend heiße Lava. Dadurch verwandelte sich die Lava zu Obsidian. Danach bauten sie die Blöcke ab und gingen wieder in ihr Dorf. Steve und Alex suchten einen geeigneten Platz, wo sie das Portal aufstellen konnten. „Hier können wir es hin bauen. Hier ist genug Platz und es stört keinen.“ sagte Alex. Steve nickte und sie fingen an es aufzubauen. Schon nach ein paar Minuten stand das Grundgerüst und sie mussten nur noch einen der Steine anzünden. Steve flüsterte: „Komm Steve, du darfst das Portal entfachen. Ich überlasse dir die Ehre.“ „Danke Alex.“ antwortete Steve. Dann zündete er es an und ein Lila Fenster öffnete sich. Nun gingen sie herein, doch Steve wurde auf einmal schlecht. Er hatte Glück das es nur Sekunden gedauert hat bis sie im Nether angekommen waren. Steve sagte: „Ach du kacke sieht das schön au! s.&ldquo ; Im Nether war alles rot und aus der Decke lief heiße Lava auf den Boden. Man musste aufpassen, dass man nicht von der Lava getroffen wurde. Alex erwiderte: Und hier müssen wir eine Braune Festung finden. Denn dort sind die meisten Lohen.“ So machten sie die beiden auf die Suche nach der Burg. Bevor sie aber losgehen konnten, störte sie eine Gahst. Diese war eine riesige weiße Wolke mit winzigen Beinen. Eigentlich war das kein großes Problem für Steve und Alex. Als sie aber das riesige schwebende Vieh erledigten, schoss es noch einmal einen Feuerball, genau in die Richtung des Portals. Steve und Alex wussten sofort, dass das nicht gut enden wird. Als der große Feuerball das Portal erreichte, ging es kaputt und sie konnten nicht mehr zurück in die normale Welt. Da sie das Portal im Nether nicht mehr neu anzünden konnten, gab es nur noch eine einzige Möglichkeit raus zu kommen. Sie mussten hoffen, dass ihr Krieger sich Sorgen machten und das Netherportal in der normalen Welt wieder anzündeten. Allerdings wussten alle im Dorf, dass der Trip ein paar Tage dauern kann und so schnell würden sie nicht auf die Idee kommen nach ihnen zu suchen. Steve und Alex hatten Glück, denn sie waren auf so etwas vorbereiten und haben sich genug Essen für viele Tage mitgenommen. Nun mussten sie aber trotzdem nach der Festung suchen um Lohenruten zu bekommen. Auf dem Weg sahen sie mit grünen Fäden beschmückte Leute mit Goldenen Schwertern und einer pinken Hose. Es waren Pigmans und sie sind halb Schwein und halb normale Menschen. Sie sahen aus wie abgeschlachtete Schweineköpfe, die in einen Menschenkopf gepresst waren. „Bah. Was sind das für Dinger? Die sehen ja ekelig aus.“ sagte Steve. „Ich weiß nicht was das für Kreaturen sind oder was sie können und woher sie kommen. Vielleicht sollten wir sie einfach töten, damit sie uns nicht mehr auf den Nerv gehen.“ antwortete Alex. &bdq! uo;Warte mal. Wir stehen fast vor ihren Gesichtern, aber sie greifen uns nicht an. Das ist ja eine richtig leichte Beute für uns. Komm lass sie uns umbringen.“ sagte Steve. Als sie sie angriffen, merkten sie, dass sie selber nur angreifen, wenn jemand anders angefangen hat. Nun hatten sie alle erledigt die bei ihnen standen, doch plötzlich bemerkten sie, dass auf einmal alle Pigmans die es im Nether gab, auf sie zu stürmten. Während sie so langsam in die Nähe der beiden kamen, sagte Steve: „Ähm. Ich glaube wir hätten sie nicht angreifen sollen. Ich denke sie, wenn man einen Mann von ihnen angreift, dann greifen alle ihrer Nation denjenigen an, der den Pigman angegriffen hat.“ Steve hatte Recht, doch Alex hatte eine gute Idee: „Wir haben einen Vorteil gegenüber ihnen. Wir sind viel schneller und solange wir in Bewegung sind, können sie uns nicht angreifen. Vielleicht geben sie irgendwann auf und lassen uns in Ruhe.“ „Das könnte durchaus klappen.“ antwortete Steve misstrauisch. Auf Los rannten sie so schnell sie konnten, um den Pigmans zu entkommen. Als sie weit genug von ihnen entfernt waren, kam das nächste Problem auf sie zu und zwar Lava-Slimes. Dies waren dicke, fette, rot-braune Schleim Klumpen, die sich, wenn sie getötet werden, aufteilen und zu kleineren Schleimklumpen werden. Eigentlich sind sie kein Problem, da sie nicht wirklich viel Schaden anrichten können. Aber wenn sie mit vielen Slimes kommen, verliert man sehr schnell den Überblick und man bekommt dadurch noch mehr Schaden. Steve und Alex hatten allerdings Glück, dass sie eine sehr gute Rüstung anhatten. Somit erledigten sie die Slimes locker. Danach gingen sie weiter und schon bald bekam Steve Hunger: „Alex. Ich habe Hunger. Warte mal kurz, ich hole kurz etwas zu Essen aus meinem Rucksack. Oh Nein. Ich habe nichts zu Essen eingepackt. Hast du vielleicht etwas?“ Alex antwortete: „Nein ich habe nichts eingepack! t, weil ich gedacht habe, dass du es eingepackt hast.“ „Ist nicht dein Ernst. Wir werden hier verhungern. Wie sollen wir das bloß überleben?“ quengelte Steve herum. „Haha, ich habe dich doch nur reingelegt. Ich wusste das du es wiedermal vergisst und deshalb habe ich natürlich etwas eingepackt.“ erwiderte Alex. „Duuuu.“ sagte Steve und rannte auf Alex los um ihn zu schupsen, doch Alex drehte sich einfach nur zur Seite weg und Steve flog mit seinem Schwung auf den harten Boden. „Hahahaha!“ schrie Alex vor lachen. „Das ist nicht witzig. Warum hast du mich reingelegt. Ich hatte gerade Todesangst.“ sagte Steve. „Also ich fand es sehr unterhaltsam. Vor allem als du dich hingelegt hast, das war zum Wegschmeißen.“ sagte Alex. „Wie auch immer sei, wir dürfen und nicht streiten sonst ist die Chance, dass wir überleben noch geringer.“ fuhr er fort. Alex entschuldigte sich bei Steve und sie suchten weiter nach der Festung. Als sie am anderen Ende des Nethers waren, war immer noch keine Festung in Sicht und Steve fragte: „Häää, das versteh ich nicht. Warum ist hier keine Festung zu sehen? War jetzt alles umsonst? Ich glaub das nicht.“ „Aber ich habe in einem Buch gelesen, dass es in jedem Nether eine Festung geben muss. Und aus diesem Grund muss es hier eine geben. Komm wir gehen noch einmal alles ab und schauen ob wir sie vielleicht übersehen haben.“ antwortete Alex. Sie gingen noch einmal alles ab, doch schon wieder fanden sie nichts, bis sie plötzlich Hunger hatten: „Komm wir geben auf. Wir suchen morgen weiter und außerdem habe ich Riesenhunger.“ erwähnte Alex. „Du hast Recht. Ich habe auch keine Lust mehr und ich habe auch Hunger.“ sagte Steve. Nachdem sie gegessen hatten, wollten sie gerade zu Bett gehen, bis auf einmal Steve etwas entdeckte: „Schau mal Alex. Hier ist so etwas wie ein Geheimgang. Sollen wir ma! l schaue n wo er hinführt?“ „Komm, das können wir auch noch morgen machen. Ich bin total müde.“ antwortete Alex. „Na gut.“ Steve hatte vergessen seine Zahnbürste einzupacken und wenn er nicht die Zähne, bevor er ins Bett ging geputzt hatte, hatte er immer einen fiesen Geschmack im Mund und konnte nicht einschlafen: „Ich muss mir irgendwie die Zähne putzten, sonst kann ich nicht einschlafen. Aber ich habe nur meine Zahnpasta mit, aber keine Zahnbürste. Ahh, ich habe eine Idee. Ich tue mir einfach die Zahnpasta auf den Finger und putze mir so die Zähne.“ sagte er anschließend. Alex war schon am Schlafen und bekam nichts mit von dem was Steve sagte. Er putzte schnell seine Zähne und legte sich dann auch zur Ruh. Am nächsten Morgen fragte Steve was es denn zum Frühstück gebe. Daraufhin antwortete Alex, dass er nur Fleisch eingepackt hätte und es somit leider nur Fleisch gebe. Steve war nicht begeistert von der Sache, trotzdem aber musste er irgendwas essen. Danach erinnerte Steve noch einmal an die Sache von gestern. Nun gingen Alex und Steve in den mysteriösen Gang, um zu schauen was sich wohl dort hinter verbirgt. Am Ende angekommen sahen sie eine große braune Festung und überall auf ihr waren Lohen und Pigmans und Skelette. „Das ist sie.“ sagte Alex mit großer Begeisterung. „Na endlich. Gut das ich den Gang gesehen habe, sonst wären wir niemals hierhergekommen.“ sagte Steve. „Jaja. Hör auf anzugeben. Ich gebe ja zu, dass du das echt gut gesehen hast.“ sagte Alex. „Ist ja gut.“ antwortete Steve. Nun gingen sie in die Festung, um die Lohen zu finden. Auf dem Weg in die Festung begegneten sie einem Pigman. Sofort ging er auf die beiden drauf und versuchte sie umzulegen. Steve wusste nicht, dass die Pigmans immer noch auf sie einprasseln, da das Ereignis schon einen Tag her ist. Er schaute zu Alex, während er in die Richtun! g des Pi gmans ging. „Achtung!“ rief Alex. Doch es war zu spät, Steve wurde erwischt. Er hatte eine tiefe Schnittwunde am Bauch und kippte um. Ohne zu zögern rannte Alex direkt zum Pigman, damit er nicht noch öfter auf ihn einschlägt. Er erledigte ihn und kümmerte sich dann sofort um seinen besten Freund. „Steve! Bitte wach auf! Steve! Bitte!“ brüllte er. Doch es geschah nicht und er wachte nicht auf. Alex nahm ihn mit zu ihrem Lager und weinte und weinte. Er hatte alles aufgegeben, aber plötzlich wachte Steve auf. „Wo bin ich?“ fragte er. Alex hörte dies nicht, da Steve sehr leise sprach. Als Alex aus Versehen zu Steve schaute, merkte er, dass er wach war und noch am Leben war. „Jaaaaa! Du bist am Leben. Was ein Wunder.“ sagte Alex mit Freudentränen. Steve konnte nichts sagen, da er sehr schlimme Schmerzen im Bauch spürte. „Aua.“ sagte Steve. „Ich weiß, dass du Schmerzen hast. Ich habe die Wunde schon gereinigt und einen Verband darum getan.“ antwortete Alex. Alex sagte zu Steve, dass er etwas essen und trinken soll, damit es ihm schnell besser geht. Alex gab ihm trinken und Essen und Steve aß und trank alles brav auf. „In drei Tagen kannst du wieder mit mir in die Festung zurückkehren und sie weiter erforschen.“ sagte Alex zu Steve. Da Steve viel zu erschöpft und kaputt war, konnte er nur hilflos nicken. Nach drei Tagen kehrten Steve und Alex zur Festung zurück, um endlich ihre Lohenruten zu bekommen. „Wir müssen uns hineinschleichen. Und diesmal möchte ich das du ein bisschen besser aufpasst, damit nicht schon wieder ein Pigman dich angreift.“ sagte Alex mit erhobener Stimme. „Ist ja gut. Ich passe auf mich auf.“ antwortete Steve gelangweilt. Nun gingen die beiden in die Festung und gleich am Eingang sahen sie einen Pigman. Diesmal aber besiegten sie ihn mit Leichtigkeit und konnten weitersuchen. Nach ein paar weiteren! Schlach ten fanden sie endlich ihre hochverdienten Lohen. „Juhu, endlich haben wir sie! Komm wir töten sie!“ schrie Steve vor Freude. Sie töteten die Lohen und sicherten ihre Ruten. „Nun aber nichts wie weg.“ erwiderte Alex. Als sie mit breitem Grinsen ihr Lager entgegenlaufen, merkten sie, dass sie überhaupt nicht wussten wann sich ihre Krieger Sorgen machten und nach ihnen schauten. Bis das nicht geschah, waren sie im Nether gefangen. Sie hatten Glück, dass ihre Krieger schon bald in das Nether reisten und die beiden retteten. „Endlich wieder zu Hause.“ sagte Steve. Beide erzählten was geschehen war und wie sich Steve verletzt hatte. Am Abend noch baute Steve mit den Lohenruten einen Braustand und machte Zaubertränke in ihnen. Jeder Krieger bekam einen Heiltrank, einen Schnelligkeitstrank und einen Unsichtbarkeitstrank.

 

 

 

 

Kapitel 8: Die Suche nach den Pyramiden

 

Allmählich wurde es Winter und es wurde kalt im Dorf. Der Winter war der beste Zeitpunkt um in die Wüste zu gehen und Pyramiden zu erkunden. Steve und Alex wussten, dass es in den Pyramiden sehr gute und wertvolle Schätze gab. An einem Abend schlug Alex Steve vor, dass sie doch in drei Tagen mit fünf weiteren Männern in die Wüste gehen können und dort Pyramiden erkunden sollen. Steve war mit der Idee einverstanden und sie bereiteten alles für den Trip vor. Sie holten genug essen aus der Truhe und polierten ihre etwas verstaubten Rüstungen. Außerdem schärften sie ihre Schwerter und spannten ihre Bögen. Dann suchten sie sich die besten Fünf Krieger aus mit denen sie den Ausflug machen wollten. Unter den besten war auch John, der ihnen auch schon bei vielen anderen Dingen geholfen hatte. Er und vier weitere sollten den beiden Anführen bei der Sache helfen. „Ok, ihr seid unsere Helfer. Wenn ihr euch nicht gut anstellt, werdet ihr sofort nach Hause geschickt. Ist das allen klar.“ erklärte Alex. „Jawohl Chef.“ sagte alle im Chor. „Sehr gut.“ antwortete Alex. „Ach was ich noch sagen wollte. Wenn wir gerade nicht in eurer Nähe sind, könnt ihr alle Fragen auch gerne John stellen. Er wird jede Frage beantworten die er weiß und wenn einer von euch Quatsch macht, darf er euch auch nach Hause schicken.“ sagte Steve. In einem Tag treffen wir uns genau hier und gehen dann gemeinsam los. Jeder der Krieger nickte. Ein Tag später standen Steve und Alex mit vier Helfern an dem vereinbarten Treffpunkt. „John weißt du wo der fünfte ist?“ fragte Alex. „Nein Chef. Ich habe keine Ahnung.“ antwortete er. Kommt wir gehen mal in seinem Haus schauen ob er dort noch ist. Die Tür des Hauses war offen und sie gingen rein. Sofort hörten sie ein lautes: „zzzzhhhh.“ „Was war das?“ fragte Steve. „Ich glaube er schläft! noch. I ch würde vorschlagen wir schauen mal nach.“ sagte John. Im Zimmer sahen sie dann den vermissten und Alex schüttelte ihn so fest, dass er aufwachte. „Was machst du hier? Warum bist du nicht am Treffpunkt? Für dich war es das. Wir suchen uns einen neuen.“ schrie Alex den Krieger an. Doch der Krieger war viel zu müde und viel sofort wieder in den Schlaf zurück. Als sie einen neuen Helfer fanden konnte das Ereignis endlich losgehen. Alle gingen zusammen in die weite Wüste. „Wann sind wir denn endlich da?“ fragte ein Helfer. „Hör auf zu jammern!“ antwortete Alex. Schon nach ein paar Minuten waren sie aber dann endlich da. „Endlich.“ sagte der Helfer erneut. „Hier ist die Pyramide und dort werden wir eine super Belohnung bekommen. Kommt wir gehen.“ sagte Steve. Sie suchten den Eingang zum Raum wo die tolle Belohnung schon auf sie wartete. Es gab nur ein klitze kleines Problem: Bevor man die Truhen öffnen kann, muss einer Druckplatte die genau in der Mitte des Raumes platziert war. Wenn man auf diese trat, entzündete sich ein Berg voll TNT. Allerdings wussten Steve und Alex dies nicht. Alex schickte einen Helfer vor und danach folgten die anderen. Der Helfer trat auf die Druckplatte und das TNT zündete. „Weg hier!“ schrie Alex, denn er hörte, dass eine Zündschnur brannte. Auf einmal machte es: „Bum!“ und die Hälfte der Pyramide war kaputt. Nur Steve kam so grade noch aus der kritischen Zone und er erlitt nur leichte Kratzer. Doch jeder andere schien tot. „Neiiiinnnn!!!“ brüllte Steve. „Waruuummm!“ Steve hangelte sich durch die zerbrochenen Steine, um seinen besten Freund zu suchen. Er hoffte, dass er nicht tot war, aber er glaubte nicht wirklich daran. Als er ihn endlich im Dreck liegen sah, brach er in Tränen aus: „Alex, bitte sei am Leben, bitte.“ Als Steve weg ging, hustete auf einmal eine Stimme hinter ihm. &b! dquo;Ale x, bist du am Leben?“ Steve drehte sich um und viel vor Freude fast um. „Zum Glück bist du nicht tot. Ich hatte schon die Hoffnung aufgeben.“ sagte er. Allerdings konnte Alex nicht antworten, da er überall am Bluten war. Er war nicht nur am Bluten, sondern er hatte auch ein paar Brüche und eine leichte Gehirnerschütterung. „Wir müssen dich sofort zu einem Arzt bringen. Ich kenne einen der relativ naheliegend ist.“ sagte Steve. Steve versuchte Alex vom Boden zu holen und ihn irgendwie zu stützen. „Es wird alles gut, du wirst schon wieder gesund.“ sagte Steve erneut. Bei dem Arzt angekommen untersuchte er Alex sofort. „Das kann jetzt etwas weh tun.“ sagte er. Nachdem er den ganzen Körper abtastete, röntgte er alles. Später stellte der Arzt fest, dass er sieben Rippen, beide Beine und einen Arm gebrochen hat. Er sagte zu Steve: „Ich muss ihn heute noch operieren und in zwei bis drei Tagen noch einmal. Heute werde ich die Rippen wieder in die Richtige Position rücken und an dem anderen Tag werde ich mich um den Arm und die Beine kümmern. Das heißt sie müssen hier übernachten. Wir haben da noch ein Haus frei und es würde auch nichts kosten.“ „Das heißt wir kommen erst in circa vier Tagen wieder nach Hause?“ fragte Steve. „So ungefähr.“ antwortete der Arzt. „Wenn es unbedingt sein muss werden wir das machen.“ sagte Steve. „Heute Abend um 18:00 Uhr werde ich operieren.“ erwiderte der Arzt. Nun gingen beide in ihr neues Fünf-Tage-Haus. Mittlerweile konnte Alex wieder reden und fragte Steve: „Was hat der Arzt gesagt?“ „Er hat gesagt, dass du heute noch operiert wirst. Wir müssen um 18:00 Uhr da sein. Du wirst das überstehen, davon bin ich fest überzeugt.“ antwortete Steve. „Was! Heute! Ich wurde noch nie operiert!“ jammerte Alex. „Er sagte auch dass du in! zwei bi s drei Tagen noch einmal unters Messer musst.“ fuhr Steve fort. Alex war die Sprache verschlagen und brauchte erst einmal einen Kaffee. Nachdem er diesen genussvoll genoß, ging es ihm schon ein Stückchen besser, trotzdem dachte er immer wieder daran wie es einem wohl ergeht. Als es dann kurz vor 18:00 Uhr war, wurde Alex immer nervöser und auch Steve hatte Angst um seinen Freund. Beide saßen im Wartezimmer, bis sie von einer Assistentin aufgerufen wurden. In einem Zimmer empfing sie der Arzt und erklärte Alex, dass er jetzt eine Narkosespritze gesetzt bekommt. „Was passiert jetzt mit mir? Bin ich jetzt betäubt?“ fragte Alex ängstlich. „Also sie schlafen in wenigen Minuten ein und werden erst nach der OP aufwachen. Währenddessen werden sie nichts merken und es wird mit Sicherheit auch nicht wehtun.“ sagte der Arzt. So langsam wurde Alex immer müder und er fing an wirres Zeug zu erzählen. Nun sagte der Arzt, dass Steve jetzt aus dem OP Saal raus gehen sollte. Während Alex operiert wurde und nichts merkte, saß Steve im Warteraum und trank Wasser was ihm von einer Angestellten bekommen hatte. Nach zwei Stunden wurde Alex in einem Rollbett zu Steve gebracht, doch er war immer noch am Schlafen. „Wann wacht er denn auf?“ fragte Steve. „Ich denke in ein paar Minuten.“ sagte der Arzt. Nach einer halben Stunde war Alex aber immer noch nicht aufgewacht und Steve fragte erneut: „Wann wacht er auf? Das sind nämlich schon mehr als ein paar Minuten gewesen.“ „Das ist echt komisch. Normalerweise wäre er schon längst wach. Es kann sein das er die Spritze sehr gut verträgt und deshalb noch schläft.“ sagte er. Wieder verging eine Stunde und Steve und der Arzt machten sich Sorgen ob er überhaupt noch aufwacht. „Gibt es auch Fälle wo Leute nicht mehr aufwachen?“ fragte Steve. „Ja, aber das ist sehr, sehr selten. Allerdings könnte! es sein , dass dies so ein Fall ist. Es kommt zwar doof rüber, aber dies darf man nicht ausschließen.“ antwortete der Arzt. „Waaassss! Er wird nicht mehr aufwachen! Aber er ist mein bester Freund und ohne ihn kriege ich gar nichts mehr hin!“ brüllte Steve so laut, dass es jeder hören konnte. „Ich habe nicht gesagt, dass es unbedingt so ist. Aber wahrscheinlich wird es so sein.“ erwiderte der Arzt. „Ich werde die Zeit ohne ihn nicht überstehen!“ schrie Steve. Beide verabschiedeten sich und Steve dachte zu Hause an seine Zukunft. Ein Tag später sollte schon die Beerdigung folgen, doch als Steve Alex noch ein letztes sehen wollte, sah er wie er auf einmal die Augen auf machte. „Alex, bist du am Leben?“ flüsterte Steve. „Was?“ sagte Alex voll verwirrt. „jaaaaa! Ich wusste, dass du am Leben bist!“, brüllte Steve erneut. Sofort rannte er zu dem Arzt um ihm alles zu erzählen. Der Arzt sagte, dass auch er noch nie so etwas gesehen und erlebt hatte. Jedenfalls waren Steve und der Arzt sehr glücklich, doch sie wussten nicht wie sie es dem Bestatter sagen sollte. Schließlich gingen sie zu ihm, um ihn aufzuklären. Sie hatten Glück, dass er alles verstand und sehr gelassen war. Als alles geregelt war, gingen Alex und Steve nach Hause und Steve erklärte ihm was er für eine riesige Angst hatte. Nach drei Tagen musste Alex ein zweites Mal operiert werde. Der Arzt sagte, dass Alex die Spritze jetzt besser vertragen kann, da er schon eine bekommen hat. Wieder schlief Alex ein und wurde in den OP-Saal geschoben. Nach der Operation wachte Alex wie vorausgesehen viel früher auf und konnte nach Hause. Der Arzt sagte ihnen, dass er in einer Woche wieder gehen kann und sie sich auf den Rückweg machen können. Am Aufbruchtag ging es Alex schon erheblich besser und er war fest davon überzeugt den Weg in ihr Dorf zu schaffen. Bevor sie aber losgingen, bedankten sie si! ch noch einmal bei dem Arzt und wünschten ihm viel Glück bei seinen nächsten Fällen. Nun war es dann Zeit zu gehen. „Jetzt müssen wir gehen. Ich fand es hier schön.“ sagte Steve. „Ich nicht so, aber ich habe auch nicht so viel davon mitbekommen.“ antwortete Alex. „Ich freue mich jedenfalls schon auf unser zu Hause.“ fuhr er fort. „Ich denke, dass sich alle wundern wo wir waren und wo die anderen sind.“ sagte Steve. „Ja und wir müssen ihnen alles erklären.“ antwortete Alex. „Das wird nicht einfach.“ Die beiden wussten, dass sie langsamer sein werden als auf dem Hinweg, da Alex der Fuß immer noch ein wenig weh tat. Nach fünf Stunden kamen sie in ihrem Heimatdorf an. „Chef, wo wart ihr? Wir haben uns große Sorgen gemacht.“ „Wir hatten eine Verzögerung. Alex wurde von einer Explosion erwischt.“ sagte Steve. „Waass!“ schrie einer der Krieger. „Wir erzählen euch alles andere nachher.“ erwiderte Steve. „Aber wo sind die Helfer, die ihr mitgenommen hattet?“ „Leider haben sie die heftige Explosion nicht erlebt. Wir sind beide zu tiefst erschüttert, aber wir können nichts daran ändern.“ antwortete Steve. „Trommelt alle zusammen und wir treffen uns am großen Lagerfeuer. Dort erzählen wir euch alles andere.“ fuhr Steve fort. Ein Krieger pustete in eine Trompete und jeder wusste, dass sie zum Lagerfeuer gehen mussten. Alex und Steve erklärten das Erlebnis in allen Einzelheiten, bis tief in die Nacht hinein.

 

 

 

Kapitel 9: Besser als die anderen

 

Nach ein paar harten Wochen erfuhren Steve und Alex, dass sie der beste Stamm der Welt werden können. Sie müssen nur die Wächter im Unterwassertempel besiegen und sie werden als bestes Dorf der Welt anerkannt. Alex fragte Steve was Wächter sind und Steve antwortete ihm, dass er glaubte es sind eine Art Fische, nur ein wenig größer und dass sie mit einem Elektrostrahl schießen können. Bevor sie aber einen Tempel suchen konnten, mussten sie erst einmal einen guten, schlauen Plan schmieden. Die beiden stellten sich im Kopf vor wie sie die Sache angehen wollen und hofften, dass alles auch genauso klappt. Nachdem mussten sie nur noch ein oder zwei Krieger überreden mitzukommen, doch seitdem das letzte Mal nur Steve und Alex überlebt hatten, wollten die meisten nicht ihr Leben auf das Spiel setzen. Da keiner wollte musste jeder einen kleinen Zettel aus einer riesigen Schüssel ziehen. Auf zwei Schnipseln stand „Du kommst mit.“ Und auf allen anderen stand nichts drauf. Die beiden Auserwählten mussten sich bei Steve und Alex melden, sonst könnten sie vom Dorf verstoßen werden und müssten sich selber alles neu aufbauen. Da jeder das Dorf von Joe besiegen wollte, kamen die beiden sofort zu Steve und Alex. Nun wurde jeder in seine Rolle eingewiesen, damit jeder wusste was er zu tun hat. Alex sollte nur mit dem Boot an der Oberfläche warten bis die Mission abgeschlossen war, da seine Brüche noch nicht komplett ausgeheilt waren. Steve und die anderen beiden sollten in das Innere des Tempels und die Wächter besiegen. Steve wusste, dass es mehrere Unterwassertempel gibt und alle anderen auch die Wächter besiegen können und er damit nicht mehr der Beste ist. Jetzt musste die Suche nach den Tempeln allerdings erst losgehen, bevor sie die besten sind. Und natürlich mussten sie die Wächter auch erst einmal besiegen und dies ist gar nicht so einfach. Die vier suchten nur wenige Minuten bis sie dann von! dem Boo t durch das durchsichtige Wasser einen Tempel mit vielen Wächtern sahen. Plötzlich sagte einer der Auserwählten: „Die sehen gar nicht so groß aus. Ich dachte es wäre schwer sie zu besiegen, aber bei der Größe.“ „Ich glaube nicht, dass sie so klein sind. Schließlich sind wir ja auch ein paar Meter von ihnen entfernt.“, sagte Steve misstrauisch. Nun mussten sich die zwei Auserwählten und Steve von Alex verabschieden. Kurz bevor sie in das klare, kalte Wasser sprangen wünschte ihnen Alex noch viel Glück. Dann ließen sich die mutigen drei ins Wasser fallen. Auf dem halben Weg dachte Steve: „So klein wie er dachte sind sie gar nicht.“ Die Wächter waren 2-3 Meter lang und waren grünlich mit orangen Stacheln. Ihr Kopf war riesig und dick, doch ihr restlicher Körper war ziemlich schmal. Sie kamen immer näher und näher und so langsam kamen Zweifel bei allen drei hoch, dass sie es vielleicht nicht schaffen könnten. Als sie nur noch ein Schritt von dem Tempel entfernt waren wies Steve vor wo sie am besten und unbemerkt in den Tempel gelangen. Solange dürfen sie sich allerdings nicht mehr Zeit lassen, denn irgendwann wird ihnen die Luft ausgehen. Bei Steve war die Luft schon so knapp, dass ihm leicht schwindelig wurde und so nahm er die beste Stelle die er finden konnte und das war eine Wand wo hinter sich direkt die Wächter befanden. Die Auserwählten folgten Steve natürlich, da er der Boss war. „Warum sind wir hier rein gegangen? Hinter der Wand stehen doch sofort die Wächter.“, sagte plötzlich einer der Gehilfen. Darauf antwortete Steve: „Ich habe keine Luft mehr bekommen und mir wurde auch allmählich schwindelig. Ich habe nur diese Stelle gesehen wo wir uns wenigstens ein wenig verstecken können und nicht sofort gesehen werden.“ „Zum Glück ist dir nicht noch mehr passiert. Du hättest ohnmächtig werden ! kön nen.“, sagte der Auserwählte wieder. „Ist ja auch egal. Was viel wichtiger ist wir brauchen einen Plan und ich glaube ich habe auch schon einen! Also es gibt einen Zentralpunkt das ist sozusagen das Gehirn vom Tempel. Wenn wir dieses zerstören, haben die Wächter keine Fähigkeiten und sie können keine Strahlen mehr auf uns schießen.“ „Was!!! Sie können Strahlen auf uns schießen. Ich dachte sie könnten uns höchstens mit ihren Stacheln angreifen, aber uns nicht mit einem Strahl umlegen können.“, unterbrach einer der beiden Begleiter Steve. „Ich glaube ich habe vergessen es euch zu sagen. Das einzig schlimme an dem Strahl ist nur das der Wächter einen einzigen Schuss braucht um einen von uns zu töten.“, antwortete Steve. „Nur einen Schuss!“, sagte er wieder. „Keine Sorge, wir schaffen das schon. Davon bin ich fest überzeugt. Wie auch immer kommen wir zu meinem Plan. Laut meiner Karte müsste hinter der Wand ein Geheimgang sein der schon einmal ein wenig näher zu dem Zentralpunkt bringt, allerdings weiß ich nicht genau was uns am Ende des Gangs erwartet.“, sagte Steve. Daraufhin flippte einer der Auserwählten aus: „Du weißt nicht was am Ende kommt? Vielleicht ist es eine Falle! Das wird mir alles viel zu viel. Ich habe keine Lust mein Leben aufs Spiel zu setzen nur damit wir die doofen Wächter besiegen! Ich bin raus, ich gehe wieder in unser Dorf.“ „Wenn du jetzt gehst wirst du vom Volk verbannt und du musst dir ein neues suchen. Außerdem, wenn wir es schaffen, sind wir die gefeierten Helden und du wirst eine Belohnung bekommen.“, erwiderte Steve. „Nein, ich mache das nicht mit, auch wenn ich dafür verbannt werde. Ich bin weg!“, antwortete er. „Na gut wie du meinst.“, sagte Steve. Ohne dass sich der Helfer verabschiedete ging er. Als er so langsam die Oberfläche erreichte sah ihn ! Alex: &b dquo;Hallo! Hallo! Was ist passiert?“, schrie er. „Ich mache das nicht mehr mit. Das ist mir alles zu gefährlich. Steve sagte ich werde verbannt, wenn ich nicht mitmache, aber das ist mir egal. Ich möchte schließlich nicht sterben.“, antwortete er. „Das kann ich verstehen, deshalb wollte ich auch auf dem Boot bleiben. Ich habe auch keine Lust darauf und außerdem habe ich auch ein bisschen Angst.“, sagte Alex verständnisvoll. „Jedenfalls bin ich jetzt weg. Tschüss.“, sagte er und so plötzlich er erschien war er auch wieder weg. Auch wenn einer der Gehilfen weg war, wusste Steve das er trotzdem die Wächter besiegen musste, wenn auch zu zweit. „Willst du auch gehen. Sag es mir jetzt, denn gleich ist es zu spät.“, sagte Steve. „Nein! Ich weiche dir nicht von der Seite abweichen. Ich stehe hinter dir. Ich bin nicht so eine Pussy wie der andere.“, sagte der Gehilfe mutig. „Wenigstens einer der Mut hat.“, sagte Steve erleichtert. „Na dann lass uns loslegen.“, sagte der mutige Auserwählte. „Nimm dein Schwert in die Hand, falls am Ende des Gangs die Wächter stehen.“, sagte Steve. Nun gingen sie los. Die beiden schlichen um die Wand und pirschten sich an den Geheimgang heran. Im Gang angekommen sahen sie schon, dass der Tunnel nur 10 Meter lang war. Plötzlich kamen zwei Wächter in den Gang um zu gucken ob alles nach dem rechten geht. Sobald Steve sie sah flüsterte er: „Dreh dich um und geh an die Wand.“ Nachdem die Wächter an den beiden vorbeigelaufen sind, drehte Steve sich um und ihnen einmal von unten in den Bauch. Dann sagte Steve: „Komm wir gehen weiter.“ Sie gingen bis zum Ende des Gangs und schauten einmal heraus ob noch weitere Wächter kommen, doch sie sahen niemanden. Jetzt schlichen sie um die Ecke und nur 20 Meter entfernt stand auch schon das Gehirn des Tempels. Das einzige Problem was sie nur hatt! en war, dass eine Menge Wächter das Gehirn beschützten. Und Steve wusste auch noch nicht so genau wie sie da durchkommen sollten. Nach ein paar Sekunden überlegen viel es ihm aber ein: „Ich habe eine Idee wie wir dort vorbeikommen können. Ich werde sie ablenken.“ Darauf sagte der Auserwählte: „Ähm und wie willst du das machen?“ „Das wirst du dann sehen. Zurück zu dem Plan. Während ich die Wächter ablenke, musst du dich zu dem Gehirn schleichen und 10-mal draufhauen. Wenn du das geschafft hasst gibst du mir kurz ein Zeichen und müssen wir sie alle nur noch töten. Danach verschwinden wir einfach und tun so als wäre nichts passiert.“, erzählte Steve. „Na gut. Ich gebe mein bestes auch wenn ich dafür sterben muss.“, sagte der Auserwählte. Sofort rannte Steve um die Ecke zu den Wächtern und rief sehr provokant: „Guck mal wer da ist! Das sind ja die Wächter! Kommt doch und holt mich!“ Als er das sagte rannte er weg und die Wächter hinterher. „Auf ihn!“, brüllten sie. Nun war es an der Zeit für die Hilfe das Gehirn zu erledigen. Während der Auserwählte sich so langsam dem Gehirn näherte, flogen Steve Unmengen an Strahlen um die Ohren, doch er konnte alle ausweichen. Bevor Steve am Ende des Tempels angekommen war, war die Gehilfe schon am Gehirn und schlug das erste Mal drauf, dann das zweite Mal und das dritte Mal, doch plötzlich sprang eine Gestallt auf ihn und schnitt ihm eine Wunde ins Bein. Ohne zu jammern stand der Auserwählte auf und stach der Gestalt mitten in den Bauch. Es schrie nur: „Ahhhhhhh!“ Trotz einer Schnittwunde ging er zurück und schlug auf den Zentralpunkt. Nach dem neunten Schlag folgte der zehnte und „Bum!“ Ein lauter Knall ertönte und von jetzt auf gleich hatten die Wächter nicht mehr die Fähigkeit einen Strahl zu schießen. Der Auserwählte rannte zu ! Steve un d gab ihm ein Zeichen, dass sie die Wächter jetzt töten können. Steve zückte sein Schwert und blieb stehen und drehte sich um. „Und was wollt ihr jetzt gehen mich machen?“, sagte er. „Na wir werden dich mit unserem Strahl abschießen.“, sagte der Anführer der Wächter. Doch als sie schießen wollten kam kein Strahl vorne raus. „Jetzt!“, schrie Steve und die beiden stachen auf die Wächter ein. Nach einer halben Stunde hatten sie alle besiegt und waren sehr stolz auf sich. Jetzt mussten sie nur noch wieder hoch zu Alex schwimmen und zurück zu ihr Dorf gehen. Alex wunderte sich schon wo sie bleiben. Kurz bevor er runter getaucht wäre, kamen die beiden zum Glück an die Oberfläche. „Da seid ihr ja endlich. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.“, sagte Alex. „Alles gut. Wir haben sie besiegt.“, antwortete Steve. „Kommt erst mal auf das Boot und wärmt euch.“, erwiderte Alex. Auf dem Boot ruderten sie den langen Weg zurück. Nach etwa einer Stunde legten sie an einem Strand an und gingen noch eine Stunde bis zu ihrem Dorf. „Da seid ihr ja. Wir haben uns riesige Sorgen gemacht. Ihr wart so lange weg.“, sagte einer der Empfänger von Steve und Alex. „Wir haben etwas länger gebraucht, aber es ist alles in Ordnung gegangen. Wir haben sie besiegt.“, sagte Steve. Sofort kam Jubelstimmung auf: „Juhu, sie haben gewonnen! Unser Dorf ist das beste der Welt.“, schrien alle im Chor. „Jetzt kommt erst mal ans Lagerfeuer um euch aufzuwärmen.“, sagte jemand. Sie gingen alle gemeinsam zum Lagerfeuer und Steve und der Auserwählte erzählten wie sie die Wächter fertig gemacht haben. Danach gingen sie ins Bett damit alle morgen top fit sind.

 

 

 

 

Kapitel 10: Ein plötzlicher Angriff

 

 

Am nächsten Morgen standen Steve und Alex mit stolzgeschwellter Brust auf, weil sie immer noch glücklich über ihre gestrige Tat waren und die gefeierten Helden waren. „Guten Morgen.“, sagte Steve zu Alex. „Guten Morgen.“, antwortete Alex. „Weißt schon was wir heute machen können?“, fuhr er fort. „Ich weiß zwar nicht was wir machen sollen, aber ich glaube ich werde einen Spion losschicken, um zu gucken was in der Welt so abgeht.“, erwähnte Steve. „Ok, dass halte ich für eine gute Idee.“, sagte Alex. Nach dem Gespräch setzten sie sich zum Frühstück und aßen Brot und tranken Milch. Während dessen schickte Steve einen Spion los, der Schauen sollte was die anderen Dörfer vorhaben oder was sie machen. Der Spion sollte drei Stunden lang umher gehen und schauen was in der Welt passiert, doch schon nach etwa einer Stunde kam er schon wieder zurück. Steve wusste sofort das irgendetwas passiert sein musste, denn es war sein bester Spion und er wäre nicht einfach nur so zurückgekommen. Er befragte ihn direkt: „Warum bist du schon wieder hier? Ist etwas vorgefallen?“ „Ich habe ein Dorf belauscht und ich glaube da war einer der euch bei dem Kampf gegen die Wächter geholfen hatte. Auf jeden Fall sagte er zu seinem Anführer, dass sie unser Dorf angreifen sollen, weil du ihn verbannt hast und weil wir sehr vielen Ressourcen haben. Der Boss sagte ja, doch leider weiß ich nicht wann sie uns angreifen werden. Das heißt wir müssen immer bereit für einen möglichen Kampf sein.“, antwortete der Spion. „Ok, bereitet jeden vor. Der Angriff kann jederzeit kommen.“, sagte Steve. „Ja Chef.“ Die besten Trainer wurden geschickt um die Krieger vorzubereiten. „Wie sollen wir das angehen.“, fragte Steve Alex. „Wir brauchen einen sehr guten Plan. Ich denke sie werden sehr gut vorbereitet sein! .“ , antwortete Alex. „Das glaube ich auch und deshalb wird jeder der Krieger fünf Goldäpfel kriegen. Wenn jemand Not hat kann er einen nehmen und er hat wieder Kraft.“, sagte Steve. „Haben wir denn überhaupt so viele Goldäpfel?“, fragte Alex. „Ich glaube schon, aber ich werde gleich noch einmal nachschauen.“, antwortete Steve. Nach diesem Satz schaute Steve in die Truhe ob noch genügend Goldäpfel da sind oder ob sie noch welche besorgen müssen. Steve hatte Glück, es waren noch reichlich Äpfel da und sie mussten keine neuen holen. „Es sind noch genug da.“, erzählte Steve Alex. „Dann ist ja gut, ich hoffe dein Plan geht auf.“, sagte Alex. Dann ging Steve zu den Kriegern, die gerade noch einmal übten wie man richtig mit Pfeil und Bogen umgeht und gab ihnen ihre fünf Goldäpfel. Außerdem schaute er sich an wie die Krieger Fortschritte mit Pfeil und Bogen machten. „Also, wer als erster diesen Baum trifft bekommt einen Goldapfel mehr.“, sagte Steve. Nachdem er dies sagte, flogen ihm die Pfeile um die Ohren. Die ersten zehn Pfeile flogen daneben, doch beim elften Schuss traf jemand, es war David. Er war einer der besten Krieger von Alex und Steve. „Na also, geht doch. Hier du bekommst diesen Goldapfel. Jetzt hast du sechs und die anderen nur fünf.“, sagte Steve zu dem überglücklichen David. „Vielen Dank. Ich fühle mich sehr geehrt.“, stotterte David. „So jetzt geht es aber wieder an die Arbeit, ich möchte noch ein paar schöne Schüsse von euch sehen.“, erwiderte Steve. Er schaute sich das Training noch einige Minuten an, bis er von Alex gerufen wurde: „Steve kommst du mal bitte.“ „Was ist denn?“, fragte Steve. „Glaubst du wirklich das unsere Krieger das hinkriegen, schließlich wissen wir nicht wann und mit wie vielen sie angreifen werden.“, sagte Alex misstrauisch! . &bdquo ;Ich glaube das sie diesen Krieg gut überstehen werden. Einige von ihnen waren doch schon einmal in einem Krieg verwickelt.“, sagte Steve. „Mag ja sein, aber diesmal ist es anders. Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl bei der ganzen Sache.“, erwähnte Alex. „Vielleicht hast du ein besseres Gefühl, wenn wir etwas angeln gehen.“, schlug Steve vor. „Na gut.“, antwortete Alex. Während sie angelten, gingen noch einmal ganz genau durch ob sie auch alles vorbereitet haben und bereit für den Krieg sind. Auf einmal schrie Alex: „Oh, ich glaube ich habe einen. Der ist aber ganz schön am Ziehen.“ „Ganz ruhig, du musst einfach nur kurbeln und dann hast du ihn schon.“, erklärte Steve. Wenige Momente später zog Alex den Fisch an Land und triumphierte: „Jaaa, ich habe einen Lachs gefangen!“ „Sehr gut.“, gratulierte Steve. „Den können wir grillen.“, fuhr er fort. Am Abend grillten sich Steve und Alex ihren gefangenen Fisch und aßen ihn ganz alleine in ihrem Haus. „Hmmm, sehr lecker.“, sagte Alex. „Da hast du recht.“, fügte Steve dazu. „Was ist denn da so laut draußen? Ich gehe mal nachgucken.“, sagte Steve. Bevor er aber die Tür öffnete, hörte er wie Schwerter aufeinandertrafen. „Ich glaube es geht los. Ich glaube der Kampf geht los. Nimm dein Schwert und dein Bogen wir müssen unser Dorf verteidigen.“, sagte Steve in einem lauten Ton. Die beiden schnappten sich ihr Schwert und rannten nach draußen um ihr Dorf zu beschützen. „Ahhhh.“, schrien die Krieger und stürzten sich auf ihre Gegner. Zwei Leute kämpften gegen Steve, doch er konnte beide besiegen. Und dann sah er ihn. Er sah den, der ihm eigentlich mit den Wächtern helfen sollte. Er sagte zu Alex: „Warte kurz Alex ich muss etwas erledigen.“ Steve ging zu dem Verräter, der gerade ge! gen eine n aus Steves Dorf kämpfte. „Ahhh!“, schrie Steve und sprang auf ihn. „Du Verräter!“, brüllte Steve wieder. „Das bist du selber schuld! Du hast mich verbannt und jetzt werde ich mich dafür rechen!“, rief er zurück. Nun rannte der Verräter auf ihn zu und versuchte mit einem Stoß Steves Herz zu treffen, doch er verfehlte. Jetzt versuchte Steve ihn mit einem kräftigen Schlag aus dem Gleichgewicht und ihm dann den Todesschlag zu geben und er verfehlte nicht und stach dem Verräter mitten ins Herz. „Ah!“, schrie er und ging zu Boden. „Du hättest uns nicht verraten sollen.“, sagte Steve, obwohl der Mann schon längst tot war. Steve sah wie zwei Gegner Alex bedrohten und auf ihn einschlugen. „Alex ich komme!“, rief Steve. Er sprintete zu Alex und tötete beide Bedroher. „Danke.“, sagte Alex. „Kein Problem, aber wir müssen weiter unser Dorf verteidigen.“, antwortete Steve. Nach etwa weiteren 30 Minuten waren endlich alle Gegner besiegt, trotzdem waren viele von Steves Leuten verletzt oder auch tot. Sie sahen wie viele ihrer Leute sich um die verletzten kümmerten. Auch Steve und Alex hatten ein paar kleine Schnittwunden, aber nicht Lebensgefährlich. „Wir haben zwar gewonnen und alle besiegt, doch wir haben auch viele unserer Leute verloren.“, sagte Steve. „Da hast du recht, wir müssen wieder viele Leute suchen, die für uns kämpfen wollen und ich glaube es dauert wieder ein wenig bis wir wieder so gut sind, dass wir mit Joes Dorf mithalten können.“, sagte Alex. „Wir werden das schon wieder hinkriegen. Lass uns erst einmal schauen wie es unseren Überlebenden geht und dann gucken wir weiter.“, antwortete Steve. Als erstes schauten sie bei ihrem Dorfarzt vorbei, aber er hatte keine Zeit zu sprechen, denn er hatte viel zu viele Patienten die verarztet werden mussten. „Guck dir das an. Hi! er sind so viele die verletzt sind. Das sind bestimmt 100 Mann. Das kann ewig dauern bis alle wieder fit sind und kämpfen können.“, sagte Alex. „Wenigstens sind sie nicht gestorben, sonst hätten wir so gut wie niemanden mehr.“, antwortete Steve. „Ich hoffe nur dass alle wieder auf die Beine kommen und weiter unsern Stamm am Leben behalten.“, erwiderte Alex. Als nächstes schauten sie bei einem der Überlebenden vorbei und fragten wie viele Krieger sie verloren haben. „Und haben viele überlebt oder sind die meisten tot?“, fragte Alex. „Also, es haben ungefähr 120 Leute überlebt und etwa 100 sind gestorben.“, sagte der Überlebende. „Das sieht nicht gut aus, es dauert bestimmt ein halbes Jahr bis wir neue Krieger gefunden haben und bis alle wieder fit sind.“, sagte Alex. „Komm Alex wir müssen jetzt was schlafen es ist schon sehr spät. Morgen können wir gucken wie es weiter geht.“, sagte Steve. „Na gut.“, antwortete Alex. Die beiden gingen zu ihrem zu Hause um ein bisschen Schlaf zu kriegen, doch was sie dort vorfanden war schlimm. Ihr komplettes Haus war kaputt und es gab keine Möglichkeit in diesem Haus zu schlafen. „Was ist denn hier passiert.“, sagte Alex erschrocken. „Ich glaube bei dem Kampf sind einige Schläge danebengegangen und haben unser einfaches Holzhaus zerstört.“, sagte Steve. „Du glaubst doch nicht ernsthaft das das ein Schwert verursacht hat. Das muss auf jeden Fall etwas Größeres gewesen sein. Komm wir fragen mal ob jemand weiß was das gewesen sein kann.“, erwiderte Alex. Alex wanderte los und Steve hinterher. Als sie bei einem weiteren Überlebenden vorbeikamen, fragte Alex: „Weißt du was mit unserem Haus passiert sein kann? Es ist völlig zerstört.“ „Ich weiß nur, dass sie Feuerbälle benutzt haben und auf uns schossen. Es kommt natü! rlich dr auf an aus welchem Material euer Haus ist. Wenn es aus Stein ist kann der Feuerball nichts ausrichten, aber wenn euer Haus aus Holz ist wird das der Grund sein warum es so zerstört ist.“, antwortete er. „Dann waren es die Feuerbälle, denn unser Haus ist aus Holz.“, sagte Steve erschrocken. Ohne einen weiteren Ton verließen Steve und Alex den Überlebenden. Wieder an ihrem Haus angekommen dachte sich Steve: „Diese Feuerbälle brauchen wir auch.“ „Steve ging ohne Alex was zu sagen zurück zu dem Überlebenden und fragte ihn: „Woher kriegt man diese Feuerbälle?“ „Ich glaube man muss sie in Truhen finden. Es kann sein, dass man sie in Truhen in Netherfestungen oder in Truhen in den Tempeln sind. Aber so genau weiß ich es auch nicht, vielleicht solltest du mal unseren Dorfzauberer fragen, wenn er überhaupt noch am Leben ist.“, antwortete der Überlebende. „Trotzdem Danke.“, sagte Steve und machte sich auf die Suche nach dem Zauberer. Als erstes schaute er hinter dem Haus des Zauberers, ob er sich dort versteckt hat, denn er war ein ziemlicher Feigling, doch er war nicht zu finden. Nun sah er bei seinem besten Freund Karl nach. „Hallo Karl! Ich bin so froh, dass du überlebt hasst, weil ich eine Frage an dich habe. Weißt du wo der Zauberer ist?“, fragte Steve Karl. „Darauf antwortete er: „Sorry Steve, aber ich habe keine Ahnung wo er ist.“ „Na ja, danke dass du dir Zeit genommen hast.“, erwähnte Steve. „Kein Problem, immer wieder.“ So langsam gab Steve die Hoffnung auf den Zauberer überhaupt noch zu finden. Als letztes schaute er bei dem Arzt vorbei und dort sah er ihn. Er rannte zu ihm an sein Krankenbett und fragte ihn wo man die Feuerbälle herbekommt, doch er war nicht ansprechbar, da er im Koma lag. Steve war verzweifelt und fragte den Arzt wann der Zauberer wieder aus dem Koma aufwacht. Darauf antwortete e! r, dass er frühstens in drei Tagen aufwachen könnte. Steve ging zu Alex und heckte mit ihm einen Plan wie sie die Feuerbälle finden könnten. Als Steve den Plan vorstellte, war Alex erschrocken und sagte: „Bist du verrückt, das kann Wochen dauern bis wir diese verdammten Feuerbälle gefunden haben!“ „Meinst du wir sollten, dass mit den Feuerbällen lassen?“, fragte Steve. „Ja, wir können auch so gegen Joe gewinnen, ich weiß das.“, erläuterte Alex. „Na gut, ich finde wir sollten Joes Dorf schon bald angreifen, damit er sich nicht allzu lange vorbereiten kann.“, schlug Steve vor. „Steve ich glaube das ist gar nicht so eine schlechte Idee, ich wäre auch dafür.“, sagte Alex begeistert. „Wir müssen unsere Krieger kurz vorbereiten und dann greifen wir an.“ „Ja, komm wir verkünden die Nachricht im Dorf.“, sagte Alex.

 

 

 

 

 

 

Kapitel 11: Der Finale Angriff auf Joes Dorf

 

 

 

Steve und Alex machten sich auf den Weg ans Lagerfeuer, wo das ganze Dorf versammelt war. „Wir haben eine Nachricht zu verkünden. Es geht um den Angriff auf Joes Dorf. Wir hatten uns überlegt, dass wir schon in einer Woche Joes Dorf angreifen wollen. Das heißt wir müssen uns schnell sehr gut vorbereiten.“, erläuterte Steve. Das Volk war Überrascht und nicht wirklich erfreut, da sie nicht wussten wie sie sich innerhalb einer Woche so gut vorbereiten können, dass sie Joes Dorf schlagen können. Als Steve und Alex mitbekamen wie unerfreut der Stamm war, sagte Alex: „Seht es doch positiv, Joes Dorf ist auch nicht vorbereitet und sie denken bestimmt nicht, dass wir in einer Woche schon angreifen.“ Das Volk überlegte ein paar Sekunden, doch dann wurden sie überzeugt. Noch am selben Tag wurde geplant wie sie sich die nächsten Tage vorbereiten und an welchen Tagen sie was machen. Danach gingen sie aber erst einmal schlafen, da es am nächsten Tag direkt anstrengend wird. „Gute Nacht.“, flüsterte Steve zu Alex. „Gute Nacht.“ Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück direkt zur Sache. Die Krieger machten ihre Übungen mit dem Schwert, die Bogenschützen machten Zielschießen und der Zauberer braute Tränke zusammen. Steve und Alex übten auch ein wenig mit dem Schwert, aber sie schauten auch bei den Kriegern, Bogenschützen und bei dem Zauber vorbei und fragten wie weit sie seien und schauten ob alles in Ordnung ist. „Und wie läuft es so bei dir?“, fragte Alex den Zauberer. Darauf antwortete er: „Also ich habe jetzt hundert Tränke gebraut. Das heißt mir fehlen noch mal um die hundert.“ „Ok, also wirst du das in sechs Tagen schaffen.“, sagte Alex „Ich schätze schon, soll ich auch noch Goldäpfel suchen gehen?“, antwortete der Zauberer. „Brauchst du nicht. Du musst nur noch die restlic! hen Tr&a uml;nke brauen und dann bist du soweit fertig.“, erwiderte Steve. Daraufhin gingen Steve und Alex zu den Kriegern und erkundigten sich dort wie es läuft. „Und wie schlagen sich unsere Krieger?“, fragte Steve den Ausbilder. „Sie machen das echt gut.“, antwortete er. Als nächstes erkundigten sie sich bei den Bogenschützen und zum Schluss machten sie selber noch ein paar Übungen. Während sie trainierten fragte Steve Alex: „Und, glaubst du, dass wir den Kampf gewinnen können?“ „Klar, warum denn nicht?“, erwähnte Alex. „Ich weiß nicht. Ich habe irgendwie ein nicht so gutes Gefühl.“, erklärte Steve. Darauf munterte Alex Steve auf: „Das wird schon Steve. Ich bin mir ganz sicher, dass wir das gewinnen werden.“ „Na gut.“, sagte Steve. Nach einer weiteren Stunde waren Steve und Alex fertig mit dem Training, da es dunkel wurde und sie sich so verletzen könnten. Nun gingen Steve und Alex in ihr Haus und kochten sich etwas zu essen. Danach ruhten sie sich noch etwas aus und legten sich dann ins Bett. Schon schnell nachdem sie sich ins Bett gelegt hatten, schliefen sie auch schon ein. Am nächsten Tag wiederholten alle ihr Training und auch Steve und Alex machten wieder Übungen. Dies ging bis zum vorletzten Tag, da sie an dem ihr Vorgehen und ihren Plan vorstellen wollten. „Also wir haben uns das so gedacht: Als erstes schießen die Bogenschützen von einem Baum ganz unauffällig auf das Dorf. Danach rennen die Krieger, das heißt auch Alex und ich auf das Dorf ein. Der Finale Tag war gekommen und allmählich waren Steve und Alex nervös geworden und besprachen noch einmal den Plan. Als sie sich sicher waren, dass sie nichts vergessen haben, verkündeten sie ihren Kriegern, dass die Schlacht gegen ihren Feind Joe losgehen kann. Da Joes Dorf nicht sehr weit entfernt war, nahmen sie nicht viel essen mit. Nur noch wenige Meter vor de! m Dorf m achte Alex die allerletzte Ansage, in der er die ganzen Krieger ermutigte und ihnen sagte wie wichtig dieser Kampf sei. Steve gab den Startschuss und die Bogenschützen feuerten mit heißen, brennenden Pfeilen auf das gegnerische Dorf. Dann rannten die Krieger mit ihren Schwertern los und überrannten das Dorf. Sie standen mitten im Dorf, doch man sah keinen Feind weit und breit. Man fragte sich ob es auch das richtige Dorf sei oder man sich vertan hätte. Doch sie haben sich nicht vertan und plötzlich stürmten die Gegner mit Joe von hinten an und töteten alle Bogenschützen. Nun waren die Krieger auf sich alleine gestellt, ohne die Hilfe der Schützen, die ihnen Rückendeckung gaben. „Auf sie!“, schrie Alex und alle übten diesen Befehl aus und zückten ihre langen, scharfen Schwerter aus ihrer Tasche. „Ahhhhhhhh!“, riefen sie und liefen mutig auf den Stamm ein. Sofort kam der Gegenangriff und nun stürmten die beiden Stämme aufeinander los. Jetzt war es Zeit für Steve und Alex Joe zu suchen. Sie mussten sich durch einige Krieger durchschlagen und sie zur Strecke bringen bis sie ihn sahen. „Du kommst nicht mit. Beschütz die anderen und kämpfe mit. Ich schaffe das schon gegen Joe. Vertrau mir.“, erklärte Steve Alex. Nun war es ein eins gegen eins zwischen den stärksten Männern weit und breit. Steve schrie: „Ey Joe, hier bin ich. Hol mich, wenn du kannst!“ „Ach Steve. Wir haben uns ja schon lange nicht mehr gesehen.“, antwortete Joe. Noch im gleichen Moment ging Joe langsam zu Steve und holte sein Schwert heraus. Auch Steve wartete nicht lange. Doch was war das Steves Schwert war während er mit Fäusten kämpfte aus seiner Tasche gefallen und nun kam Joe immer näher. Er sah, dass irgendwas bei Steve nicht stimmte und sagte: „Hast du was verloren? Das war es dann wohl mit dir.“ Joe holte aus und wollte gerade zuschlagen, doch da! nn kam A lex und rammte ihm sein ganzes Schwert in die Brust, sodass Joe sofort tot war und Steve nicht sterben musste. Nun bekämpften sie noch die restlichen Krieger, bis sie dann endlich gewonnen hatten. „Danke Alex.“, sagte Steve und war sehr berührt von der Tat. „Ich bin immer für dich da und werde dich beschützen und ich hoffe du auch.“, erwähnte Alex. „Natürlich mein bester Freund.“ Nun waren Steves und Alex Dorf das Stärkste der Welt und sie lebten in Frieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dieser Geschichte geht es um zwei Freunde die sich verstritten haben und nun einen Kampf gegeneinander planen. Während der Vorbereitungen bauten beide ein Dorf auf. Steve ist der eine der beiden verstrittenen Freunde und er trifft in der Vorbereitung auf einen Krieger, der ihm nun zur Seite stehen soll. Zusammen erleben sie viele spannende Abenteuer. Lest selber wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte ausgeht.Jason Pochert, Anmerkung zur Geschichte

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Jason Pochert).
Der Beitrag wurde von Jason Pochert auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.08.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

Niemals aufgeben von Rita Rettweiler



Lyrik verbindet Menschen auf der ganzen Welt. Sie gibt Glauben, Hoffnung, Zuversicht und vor allem Kraft. So viel Leid gibt es auf dieser Welt. Wir können die Welt nicht verändern, aber oft hilft es schon, wenn der Mensch spürt, dass er mit seinen Problemen nicht alleine da steht, dass es Menschen gibt die ähnlich fühlen. Ich habe mich hauptsächlich auf Mut machende Gedichte spezialisiert, doch auch Gedichte zum träumen wirst du hier finden. Gedichte über das Leben eines jeden von uns, voller Leidenschaft, Liebe, Erotik, Hoffnung , Familie und der Kampf des Lebens.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Abenteuer" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Jason Pochert

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Pilgertour XII. von Rüdiger Nazar (Abenteuer)
Der Tod des Templers von Claudia Laschinski (Historie)