Heinz-Walter Hoetter

Der Fall T-Bird (Teil 11)


 

Random & Shannon

Ermittlungsagentur NEW YORK

 


 

Der Fall T-Bird (Teil 11)


 

Ich dachte darüber nach, ob ich Inspektor Blanking etwas von den drei Mikrochips und der Anzeige mit den seltsamen Zahlen darauf erzählen sollte, die ich in Mark Shannons Gepäck gefunden hatte und dass es offenbar eine seltsame Verbindung zwischen der von mir gefundenen Annonce und dieser Schule für Keramik gab.

 

Ich sagte mir, es sei vielleicht doch noch nicht der richtige Zeitpunkt, mich ihm hinsichtlich dieser Tatsachen vollständig anzuvertrauen. Ich musste mich erst vergewissern, das Blanking Shannons Mörder auch wirklich finden wollte, dass es ihm also Ernst damit war.

 

Der Inspektor sagte: „Wir wollen feststellen, was zwischen Shannon und diesem Mädchen hier war. Ich will dafür wetten, sie hatte einen Freund, der sie beide erledigt hat.“

 

Ich sah Mr. Curtis an. Sein Gesicht verriet nichts, und er hatte angefangen, mit einigen Gegenständen auf Schreibtisch herumzuspielen.

 

Eigentlich kann es nicht allzu schwer sein, diesen Kerl ausfindig zu machen, sofern sie tatsächlich einen Freund hatte“, warf ich ein.

 

Nun ja, vielleicht weiß dieser Marcel Blank etwas." Blanking sah auf seine Uhr. „Wir gehen am besten jetzt wohl in die Leichenkammer. Er müsste jeden Moment kommen.“

 

Der Inspektor blickte zu Richard Curtis, dem District Attorney, hinüber. „Sind Sie einverstanden?“

 

Ja, gewiss doch“, antwortete dieser.

 

Ich machte ebenfalls Anstalten aufzustehen, aber Curtis hob seine Hand.

 

Bleiben Sie bitte sitzen! Ich möchte doch noch einmal Ihre Aussage durchgehen, Mr. Random. Sie können übrigens schon gehen, Inspektor.“

 

Blanking erhob sich, nickte mir zu und verließ den Raum.

 

Nachdem er die Tür hinter sich geschlossen hatte, folgte eine lange Pause, dann zog Mr. Curtis eine altmodisch aussehende Pfeife aus der Tasche und begann sie zu stopfen.

 

Ich sah darin ein Zeichen, dass es jetzt wohl vertraulich werden würde, nahm meine Zigaretten aus der Tasche und zündete mir eine an.

 

Mr. Random. Sie hatten heute morgen eine Unterhaltung mit Captain Fletcher, wenn ich richtig informiert bin?“ sagte Curtis, ohne mich dabei anzusehen.

 

Ja, so könnte man es auch nennen. Sie war etwas einseitig, aber zum Schluss gelang es mir doch noch, zu Worte zu kommen. Ich kassierte allerdings für meine Mühe einen Schlag ins Gesicht, aber ich will mich nicht beschweren“, antwortete ich.

 

Hm..., nun ja“, meinte Mr. Curtis und sah mich dabei an, „es wurde über Lee Breedy gesprochen...“

 

Ja“, bestätigte ich ihm, „es wurde über diesen Mann was gesagt.“

 

Die Augen des Distrikt Attorneys verengten sich zu schmalen Schlitzen und erforschten mein Gesicht.

 

Erwähnten Sie Fletcher gegenüber seinen Namen?“ fragte Curtis.

 

Ja, das tat ich.“


Curtis zündete seine Pfeife an, runzelte die Stirn, veränderte ein wenig seine Stellung und blies den Rauch in die Luft.

 

Haben Sie den Eindruck, dass Mr. Breedy ihren Partner Shannon für einen Auftrag engagiert hat?“

 

Ja, den habe ich.“

 

Aber Sie haben keinen Beweis für diese Annahme, oder Mr. Random?“

 

Nun, Shannon hatte so eine komische Angewohnheit, auf seiner Schreibunterlage herum zu kritzeln. Er schrieb Breedys Namen darauf, während er mit jemand telefonierte. Ich weiß, dass der Mann, mit dem er bei dieser Gelegenheit sprach, ihn auch engagierte, hier her nach Terrania Bay City zu kommen. Mir leuchtet nicht ein, weshalb er Breedys Namen aufgeschrieben haben soll, wenn nicht Breedy der Mann gewesen ist, der mit ihm am Telefon gesprochen hat und meinen Partner schließlich engagierte.“

 

Curtis sah mich immer noch an.

 

Haben Sie schon mal an die Möglichkeit gedacht, dass jemand Shannon einen Auftrag gab, der mit Lee Breedy möglicherweise in Zusammenhang stand. Ich meine, Shannons Auftraggeber konnte ihn aufgeforderte haben, Informationen über Breedy zu beschaffen.“

 

Daran habe ich natürlich schon gedacht. Aber es passt trotzdem nicht ganz ins Bild.“

 

Ich berichtete Curtis davon, wie ich Breedys Büro angerufen habe und um einen Termin gebeten hatte, wie ich über die Köpfe von sechs Geschäftsleuten hinweg zu Breedy geführt worden war, wie man mich bedroht und wie ich später zusammen mit einem seiner Ex-Wachmänner, einem gewissen Ralph Fuller, von Breedys üblen Schlägern in Jimmys Club regelrecht überfallen wurde. Es kam zu einer Schlägerei, die von einem äußerst gefährlichen Androiden Breedys, der sich
T-Bird nennt, angeführt worden ist.

 

Curtis hörte sich meine Schilderungen mit ausdrucklosem Gesicht an. Zwischendurch paffte er immer wieder an seiner krummen Pfeife.

 

Mir scheint, dass Breedy Shannon engagierte. Und nachdem mein Partner ermordet wurde, gibt Lee Breedy sich jetzt die größte Mühe, das zu vertuschen,“ schloss ich.

 

Der District Attorney überlegte einen Augenblick und sagte dann: „Ich nehme einmal an, dass Sie großen Wert darauf legen, dass man den Mörder Ihres Partner Shannon findet, ihn verhaftet und hinter Gitter bringt.“

 

Ich tat überrascht und starrte Curtis an.

 

Als ich hörte, dass Sie hierher gekommen waren und mit Captain Fletcher gesprochen hatten“, sagte Curtis, „rief ich das Büro des zuständigen District Attorneys in New York an und stellte ein paar Fragen nach ihnen. Es scheint, dass Ihre Agentur immer sehr gut mit den Behörden zusammengearbeitet hat und man Sie in New York sehr schätzt. Das will schon einiges heißen. Sie haben ja selbst ein paar Jahre im Büro des Staatsanwaltes gearbeitet und sehr gute Arbeit geleistet.“

 

Ich setzte ein Grinsen auf.

 

Ich möchte wetten, dass Ihnen das nicht der District Attorney selber gesagt hat.“

 

Curtis ließ sich zu einem leichten Lächeln herab. Es half nicht viel, um seinen rattenartigen Gesichtausdruck zu mildern.

 

Ich sprach mit meinem Kollegen in dem Büro. Er sagte, Sie wären wegen Ihres Hangs zur Insubordination bekannt gewesen, aber wenn man Ihnen freie Hand ließ, hätten Sie als Ermittler stets überaus gute Dienste geleistet.“

 

Das hat er Ihnen nur gesagt, weil er mir noch einen ziemlich hohen Betrag schuldet, den ich ihm mal geliehen habe“, antwortete ich Curtis und fragte mich, wohin das alle noch führen solle.

 

Wie würden Sie sich dazu stellen, selbst zur Aufklärung des Mordes an Shannon beizutragen?“

 

Daran arbeite ich schon die ganze Zeit. Mit oder gegen die Erlaubnis.“

 

Curtis nickte.

 

Aber ohne einen gewissen Schutz werden Sie nicht sehr weit kommen.“

 

Das weiß ich. Schutz ist etwas, was ich jetzt gut brauchen könnte“, sagte ich.

 

Curtis rieb sich das scharfe Kinn.

 

Das könnte arrangiert werden. Das heißt, bis zu einem gewissen Grad. Absolut garantieren kann ich nichts“, sagte er mit unveränderte Mine.

 

Es würde mir schon reichen, wenn man mir Fletcher vom Hals hielte. Mit diesem brutalen Androiden T-Bird werde ich schon irgendwie fertig. Ich kenne seine Schwachstellen.“

 

Der District Attorney schaute etwas nachdenklich.

 

Für Captain Fletcher kann gesorgt werden. Sie dürfen aber den Androiden nicht unterschätzen. Diese spezialisierten Menschmaschinen vom Schlage T-Birds sind äußerst gefährlich und auf totale Rücksichtslosigkeit programmiert. Eigentlich setzt man diese gefährlichen Dinger als Soldaten ein.“

 

Ich werde bestimmt vorsichtig sein.“

 

Curtis überlegte wieder und sagte dann: „Na gut, das ist wohl alles, Mr. Random. Es ist schon spät geworden, Zeit für mich, den Tag ausklingen zu lassen und mich schlafen zu legen.“

 

Ich schüttelte mit dem Kopf.

 

Warum auf einmal die freie Hand? Welche Kastanien hole ich für Sie aus dem Feuer, Curtis?“

 

Ich bemerkte, wie sein Adamsapfel stieg und wieder fiel. Ansonsten blieb sein Gesichtsausdruck wie immer regungslos.

 

Darum geht es eigentlich nicht“, sagte Curtis vorsichtig. „Mir scheint, dass Sie den Wunsch haben, für sich privat Ermittlungen anzustellen. Da Ihr Partner ermordet wurde und Sie in gewisser Weise ein Kollege sind...“

 

Ach was. Sie müssen mir Besseres bieten, wenn ich mitspielen soll“, sagte ich und legte einige Schärfe in meine Stimme.

 

Curtis begann wieder mit den Utensilien auf dem Schreibtisch herumzuspielen. Er ließ sich sichtliche Zeit damit, die richtigen Worte zu finden. Er paffte ein paar Mal an seiner Pfeife und blies den Rauch in den Raum.

 

Ich bin nicht völlig davon überzeugt, dass es sich hier um eine Aufgabe für die Polizei handelt. Es könnte natürlich sein. Klar, wenn dieses Mädchen ein Verhältnis mit einem Schläger gehabt hat und falls der feststellte, dass Shannon hinter ihr her war, und er sie darauf beide tötete, dann ist es selbstverständlich ein Fall, den die Polizei bearbeiten kann und das auch muss. Keine Frage. Aber wenn die Hintergründe tiefer liegen, wenn der Multimilliardär Lee Breedy darin verwickelt ist, dann werden wir nicht sehr weit kommen.“

 

Und das macht Ihnen Sorgen?“

 

Mr. Curtis sah mich auf einmal scharf an.

 

Also gut, ich werde die Karten auf den Tisch legen. Es wird für Sie schwer sein, die Situation zu verstehen, wenn ich das nicht tue.“

 

Dann decken Sie Ihre Karten doch auf“, sagte ich, „einschließlich der, die Sie in Ihrem Ärmel haben.“

 

Der District Attorney ließ das hingehen.

 

Also gut, hören Sie zu. Innerhalb der nächsten Wochen muss sich die Stadtverwaltung wieder zur Wahl stellen“, sagte Curtis und wählte seine Worte, als wären sie so zerbrechlich wie Eierschalen.


Die Opposition sucht natürlich nach einer Gelegenheit, den Griff, mit dem Breedy die Stadt umklammert hält, zu lockern. Falls Breedy in irgendeiner Weise in die Ermordung Shannons verwickelt ist, kann das der Opposition die Gelegenheit geben, nach der sie sucht. Die gegenwärtige Verwaltung ist nicht sonderlich beliebt, aber sie ist ungeheuer mächtig. Im Augenblick befindet sich alles auf des Messers Schneide. Ein Skandal, den die oppositionelle Zeitung groß ausschlachten kann, vermag die Entscheidung bringen.“

 

Ich vermute demnach mal, Mr. Curtis, dass Sie ein Anhänger der Opposition sind? Habe ich Recht?“

 

Ich glaube an Gerechtigkeit und Freiheit“, sagt er, nahm die alte Pfeife aus seinem Mund und sah sie an, als wäre er überrascht darüber, sie noch brennend zu finden.

 

Sehr lobenswert, Mr. Curtis“, sagte ich, „und wenn die Opposition an die Macht kommt, werden Sie vermutlich davon profitieren und auf der Karriereleiter weiter nach oben steigen.“

 

Curtis sah mir jetzt offen ins Gesicht. Er kratzte sein rechtes Ohrläppchen, zögerte, ob er wohl empört aussehen sollte, und ließ sich dann zu einem breiten, jungenhaften Lächeln herbei, das so falsch war wie die Wimpern eines Revuegirls.

 

Ich nehme an, das wird der Fall sein, aber das hat natürlich nichts mit der vorliegenden Frage zu tun, nicht das geringste.“

 

Wer schießt denn auf Breedy.“

 

So würde ich das nicht nennen. Es ist ein offener Kampf zwischen der korrupten Breedy-Verwaltung und Richter Georg Birmingham, der die Opposition bei den Wahlen anführt.“

 

Und in dieser Stadt der Millionäre und Milliardäre wären ein paar Reformen vonnöten, wie ich das verstehe.“

 

Das kann man wohl sagen, Mr. Random. Die Probleme sind sehr heikel“, gab Curtis ehrlich zur Antwort.

 

Und wo steht Inspektor Blanking bei allem?“

 

Blanking kann nicht sehr viel unternehmen, wenn sich dieser Fall auf einer Linie entwickelt, die den Interessen der gegenwärtigen Verwaltung zuwiderläuft“, sagte Curtis. „Der Commissioner wird keine Ermittlungen ermutigen, die Breedy in Verlegenheit bringen. Er und Breedy sind gute Freunde.“

 

Tja und Blanking hofft natürlich, dass er Captain wird, und muss seine Finger sauber halten.“

 

Als Curtis auf diese Bemerkung von mir nichts erwiderte, fuhr ich fort: „Es riskiert also keiner seinen Kopf – außer mir natürlich, stimmt’s?“

 

Richter Birmingham hat erheblichen Einfluss. Wir besitzen eine Zeitung mit großer Auflage. Natürlich müssen Sie vorsichtig sein, aber vorausgesetzt, dass Sie sich bei Ihren Ermittlungen im üblichen Rahmen halten, wird sich niemand einmischen.“

 

Außer Breedy und seine Schlägertruppe, inklusive T-Bird.“

 

Curtis stopfte seine Pfeife nach.

 

Sie sagten doch, mit T-Bird könnten Sie fertig werden?“

 

Ja, das glaube ich schon. Aber ich behaupte nicht, dass meine Methoden im Rahmen des Üblichen liegen werden.“

 

Das ist vielleicht der Punkt, über den ich besser nichts weiß, Mr. Random.“

 

Ich überlegte einen Augenblick und sagte dann: „Also gut, ich will sehen, was ich tun kann. Ich sehe die Lage folgendermaßen: ich führe meine Ermittlungen fort, lege Ihnen meine Ergebnisse vor, und Sie überreden den Commissioner, eine Verhaftung zu veranlassen. Richtig?“

 

Mr. Curtis wandte sich wieder den Schreibtischutensilien zu. Er schien viel Trost darin zu finden, sie vor sich hin- und herzuschieben.

 

Na ja, nicht ganz. Ich glaube nämlich, dass es wohl der bessere Plan wäre, wenn Sie Ihre Ermittlungen abschließen und die Fakten dem Chefredakteur des Terrania Bay City Kuriers übergeben würden. Er ist ein echter Höllenhund, steht auf unserer Seite und ist willens, alles zu veröffentlichen, was die Breedy-Verwaltung trifft. Wenn es dann veröffentlicht ist, muss der Commissioner handeln.“

 

Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.

 

Klar. Sie und Inspektor Blanking halten sich heraus? Wenn also etwas schief geht bei der Sache, bleiben Sie unbehelligt, sind glücklich und zufrieden.“

 

Das Gesagte gefiel dem District Attorney nicht. Er sah mich durchdringend an.

 

Solange die Verwaltung...“ begann er, aber ich fiel ihm ins Wort.

 

Schon gut, schon gut“, sagte ich und stand auf. „Ich mache es. Aber nicht, weil ich Ihnen Ihre Kastanien aus dem Feuer holen will, oder weil ich unbedingt möchte, dass Richter Birmingham seine Wahl gewinnt. Nein, ich mache es, weil mein Partner ermordet wurde, und weil so etwas in unserem Beruf schlecht ist.“

 

Curtis nickte mit weisem Gesichtsausdruck.

 

Das kann ich verstehen, Mr. Random“, sagte er.

 

Da wäre noch etwas“, fuhr ich fort. „Obwohl ich allen Anlass dazu habe, Shannons Mörder zu finden, kann ich nicht ewig nur von Luft leben. Wenn Ihre Partei die Wahl auf Grund dessen, was ich ausfindig mache, gewinnt, dann erwarte ich zumindest die Erstattung meiner Unkosten.“

 

Curtis sah aus, als hätte er plötzlich in einen sauren Apfel gebissen. Er wartete eine Weile, sah mich durchdringend an und nickte dann mit dem Kopf.

 

Ich habe vollstes Verständnis für Ihr Anliegen, Mr. Random. Das dürfte sich machen lassen, aber es müsste zunächst bewiesen werden, dass der alte Lee Breedy in den Fall verwickelt ist“, sagte er mit einer Bestimmtheit, die den Ernst der Lage verdeutlichen sollte.

 

Das versteht sich von selbst. – Erhalte ich inzwischen von irgendeiner Seite Hilfe?“ fragte ich jetzt selbstsicher nach.

 

Blanking weiß von unserer Vereinbarung. Ich habe mit ihm vorher alles besprochen. Wenn Sie ihn von Zeit zu Zeit zu Hause anrufen oder ihn dort direkt besuchen, wird er Sie über seine Fortschritte unterrichten.“

 

Wie heißt der Redakteur, von dem Sie sprachen? Ich meine diesen Höllenhund, der alles veröffentlich würde, wenn es nur Breedy und die korrupte Stadtverwaltung trifft.“

 

Pit Loder. Sie können sich auf ihn verlassen. Geben Sie ihm die Fakten, und er wird sie drucken. Er wartet nur auf eine Gelegenheit, endlich loszuschlagen.“

 

Ok. Aber erst muss ich die Fakten ausgraben.“

 

Ich sah Curtis an. Ich hatte den komischen Eindruck, als wollte er das Gespräch beenden.

 

Nun“, sagte ich noch schnell, „ich mach’ mich jetzt wieder an die Arbeit und will sehen, was ich finde. Dann auf Wiedersehen, Mr. Curtis! Es hat mich gefreut, Sie kennen gelernt zu haben.“

 

Er nickte mit dem Kopf und reichte mir eine schlaffe Hand hin.

 

Ich wünsche Ihnen viel Glück, Mr. Random. Und seien Sie vorsichtig!“

 

Niemand kann behaupten, dass Curtis das reine Glück war. Ich wusste aber, dass ich Glück brauchen würde und vorsichtig...? – Na ja, das war ich eigentlich von Natur aus...

 

Ich ließ Curtis allein im Zimmer zurück, der immer noch mit den Schreibtischutensilien spielte und mir nur kurz hinterher schaute.

 

Teil 11

Fortsetzung folgt irgendwann

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.08.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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