Heinz-Walter Hoetter

Heiwahoes Weisheiten, dumme und kluge Sprüche - Teil 5

Wer sich daran macht, die Welt zu verbessern, der sollte vorher mal in seinem Dachstübchen nachschauen.

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Es macht überhaupt keinen Sinn, Kinder zu erziehen. Sie machen uns ja doch alles nach.

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Verstand zu haben ist gut. Aber wer nur mit dem Verstand lebt, der hat wohl das Leben nicht richtig verstanden.

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Wir töten fast jede Kreatur, einschließlich uns selbst. Aber wir sind nicht einmal dazu in der Lage, einen kleinen Käfer herzustellen.

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Würde uns Mutter Erde das Gleiche antun, was wir Menschen ihr bis heute angetan haben, erst dann würden wir bemerken, wie sehr sie durch uns leiden musste.

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Es gibt Menschen, die nur damit beschäftigt sind, anderen zu erzählen, wie beschäftigt sie sind.

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Der Charakter eines Menschen ist wie das Fundament eines Hauses. Beides liegt allerdings unter der Oberfläche verborgen.

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Nimm Dir immer reichlich Zeit für Deine Liebsten, denn die Zeit wird sie Dir auch wieder nehmen.

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Die Straßen des Lebens sind nicht immer gerade. Oft führen sie uns an Brücken über tiefe Abgründe, die uns zu verschlingen drohen. Sei daher wachsam und nehme lieber einen Umweg in Kauf, der dich dein Ziel besser erreichen lässt, auch wenn es länger dauert.

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Wer gerade noch weiß, wie dumm er ist, der befindet sich schon auf dem Weg der Besserung.

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Wer glaubt, schon alles zu wissen, der braucht nichts mehr zu wissen.

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Dummheit kann durch Wissen geheilt werden.

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Die Straßen des Lebens

Jeder hat seine eigene, ganz persönliche Straße des Lebens. Mit jedem Meter aber, den wir auf ihr gehen, sterben wir ein bisschen mehr. Und wenn wir unser Ziel erreicht haben, sieht das Ende dieser Straßen überall gleich aus.

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Mach' was du kannst. Tu aber nicht immer, was du machen könntest.

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Wir leben deshalb in einer Welt voller Narren, weil ein Narr viele Narren, aber ein Weiser eben keine Weisen macht.

 

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Am Arsch der Welt brauchste kein Geld.

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Witwen leben länger als ihre Männer. Das lässt sich wohl nicht bestreiten.

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Wer bei sich Scham und Gewissen außer Kraft setzt, der ist auch nicht mehr weit davon entfernt, jedes moralische Grundverhalten insgesamt infrage zu stellen. Und weil das Aufheben einer Kraft meist durch eine andere zwangsweise ersetzt werden muss, kann diese Kraft nur Scham- und Gewissenlosigkeit sein. Diese Kraft aber endet immer in irgendwelche Formen von Gewalt, auch in diejenige, die zur Zerstörung der eigenen Persönlichkeit führt.

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Im Grunde genommen sind es die Träume, die uns stark machen für die Kämpfe des Lebens.

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Dem Wissen und dem Nichtwissen gegenüber verhält sich der Weise gleich.




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