Felicia Rüdig

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fiftyfifty heißt das Obdachlosenmagazin Duisburg. Herausgeber sind u. a. die Caritas in Krefeld und Frankfurt / Main. Die Redaktion hat ihren Sitz in Düsseldorf. Das Einzelheft kosten 2,40 €; die Hälfte davon ist für den Verkäufer.
 

Fiftyfifty erscheint inzwischen im 25. Jahrgang. Die Ausgabe vom September 2019 ist hier Gegenstand der Betrachtung. Sie hat einen Umfang von 24 Seiten. Neben dem umfangreichen Werbeteil geht es um "feindliche" Architektur, die Obdachlose vom Verweilen abhält, eine Foto-Ausstellung im NRW-Forum Düsseldorf, ein Sinti-und-Roma-Dorf in Rumänien, Hikikomori in Japan sowie Alexandra David-Néel - also alles Themen, die in der normalen Tagespresse nicht vorkommen und trotzdem für eine breite Leserschaft interessant sind.

Das Heft ist ansprechend gemacht, gut lesbar und gefällt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.09.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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