Monika Schmeinta-Maier

Brief eines Liebhabers

Mein kleiner Edelstein

es sind noch keine 5h her da lagst du noch völlig aufgewühlt neben mir in unserem Hotelzimmer. Da wir uns seit Monaten heimlich treffen. Glücklich und lächelnd hast du mich verlassen und ich habe dir wie immer nachgeschaut.
Du bist so natürlich und erfrischend für mich und tust mir einfach nur gut. Und neben diesem Gefühl ist immer mein schlechtes Gewissen meiner Partnerin gegenüber. Ich dachte wirklich das nie eine andere Frau in meine Beziehung eindringen kann, meine Partnerschaft schien gefestigt und mir fehlte nichts.

Umso durcheinander bin ich jetzt mein kleiner Edelstein. Du bist ja selber verheiratet. Jedesmal wenn ich dich in meinen 
Armen halte denke ich, was tue ich da eigentlich? Wie sehr verletze ich gerade?
Ich weis das ein Wort von mir genügen würde und wir würden uns nicht mehr sehen. Du bist
weder eine Klette noch zwingst du mich, mich von ihr zu trennen.

Wir führen eine intime Freunschaft und ich kann dich sehr gut leiden, mit dir kann ich auch über meine Ängste
reden und Probleme. Und ich vertraue dir. Du bist kein Model und keine Karrierefrau, du bist eine Liebende Mutter,
Ehefrau und immer hilfsbereit. Und ich verstehe nicht das dies dein Mann nicht mehr sieht. 

Na ja, ich werde ja auch irgendwie übersehen. Und mit dir hier in diesem Raum sehen wir uns Beide,
ich schaffe es nicht nein zu sagen ... mein Leben ist zu kurz geworden, und ich egoistischer. 

Bis dann
mein kleiner Diamant 
 

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