Angela Pokolm

Zwischen Meer und Licht - Kanada und Vancouver Island


Wir hatten längst nicht mehr damit gerechnet, Kanada noch einmal besuchen zu können. Doch davon geträumt hatten wir immer. Bis sich uns ganz unerwartet im Jahr 2017 die Gelegenheit bot, diesen unseren langjährigen Traum Wirklichkeit werden zu lassen.

Unser Ziel war Vancouver Island, die große Insel an der Westküste Kanadas, die wir dreizehn Jahre zuvor schon einmal mit dem Wohnmobil besucht hatten. Auch diesmal sollte uns wieder ein „RV“ (Recreational Vehicle), wie solche Autos in Kanada genannt werden, begleiten.

Die Reise dauerte vom 24. September bis zum 20. Oktober 2017, sie war bezaubernd schön und ein würdiger Abschied von unseren Reisen dieser Art.
Obgleich sie sich nun schon zum zweiten Mal jähren, sind die Erinnerungen daran bis heute so lebendig geblieben, als wäre alles soeben erst geschehen ...

*

Nach dem neunstündigen Flug nach Vancouver, verbrachten wir zwei Nächte in einem Hotel in Richmond (Vancouver), bevor wir am 26. September unser Wohnmobil bekamen. Wir nützten die Zeit, uns von dem anstrengenden Flug etwas zu erholen und auf die hiesige Zeit - immerhin über neun Stunden gegenüber Deutschland zurück - einzustimmen. Das ist auch die Bedingung vor der Übernahme eines Wohnmobils. Da es regnete, war das zudem recht angenehm.

Am 26. jedoch war es warm und die Sonne schien. Wir erhielten unser Wohnmobil mittags und machten uns sofort auf den Weg nach Tsawassen zur Fähre nach Vancouver Island. Kein weiter Weg eigentlich, sodass wir hofften, am Nachmittag, also im Hellen, schon auf der Insel sein, dort unseren Campingplatz für die Nacht suchen und einkaufen zu können. Doch wir mussten bis etwa fünf Uhr warten. Dann die Überfahrt von fast zwei Stunden, und als wir in Swartz Bay ankamen, dämmerte es schon. Den Campingplatz fanden wir nicht und ein Geschäft auch nicht, da es immer dunkler wurde.
Die abenteuerliche Fahrt durch die sinkende Nacht in einem fremden Land, in einem fremden großen Auto - alle Hochachtung vor meinem Mann! -, ohne Lebensmittel (außer löslichem Kaffee und ein paar trockenen Keksen), todmüde und ohne zu wissen, wo man stehen bleiben kann bis zum Morgen (in Kanada ist Campen außerhalb eines Campingplatzes streng verboten), wird uns wohl unvergesslich bleiben.
Etwa um halb 10 Uhr nachts hatten wir dann endlich Glück, einen "Campground" in Victoria zu finden, der auch Plätze für Spätankömmlinge hatte. Ohne Essen und ohne Waschen ging es nur noch ins Bett, voller Dankbarkeit, dass wir die erste Herausforderung gut und heil überstanden hatten!


Der nächste Tag (27. September) brachte uns an der Ostküste von Vancouver Island entlang in die Nähe von Parksville, einer sehr lebendigen Stadt, in einen Naturschutzpark namens Rathtrevor Beach. Hier trafen wir auf das Meer zwischen Vancouver Island und dem Festland, Strait of Georgia. Und auf die vorgelagerten Inselwelten - die bezaubernden Gulf Islands.
Und hier machten wir unsere ersten Schritte in der Begegnung mit der Natur Kanadas während dieser Reise. Insbesondere die Abend- und Morgenstimmung im Wald und am Strand und der aufsteigende Meeresnebel, „Seafog" am 28.September, verliehen Wald und Küste eine ganz eigene Stimmung.


Am 29. September regnete es und wir machten uns auf den Weg über die Berge nach Pacific Rim an der Westküste der Insel. Eine wahre Höllenfahrt, da es teilweise sehr enge Serpentinenstraßen sind, auf denen nur 30 km/h erlaubt ist, wo es seitlich felsig steil nach oben und nach unten geht und das Gefälle bzw. die Steigung recht anspruchsvoll sein kann. Und das mit dem großen Wohnmobil! Wir hatten diesmal, obwohl nicht gebucht, ein größeres Auto als sonst bekommen - dieses wurde auf der Fähre als "oversized vehicle" bezeichnet und erhielt den Lastwagen-Tarif. Ich verneige mich vor meinem Mann, der diesen Weg viermal (in Zahlen: 4 mal!) fuhr! Und das mit 72 Jahren! Ich bin mächtig stolz auf ihn - wie er überhaupt die Herausforderungen der ganzen Reise (es gab ja so manches zu tun, wobei ich ihm nichts helfen konnte) großartig und wunderbar meisterte!

Bevor wir am 3. Oktober zum Zentrum des Pacific Rim National Park Reserve, nach Green Point, kamen, waren wir vier Nächte (29.9.-3.10.) ganz am Ende des Nationalparks untergekommen, in Crystal Cove, einem sehr gepflegten Campingplatz kurz vor dem Fischerstädtchen Tofino, mit unmittelbarem Zugang zu dem eindrucksvoll-bezaubernden Mackenzie Beach. Von dort und dann von Green Point aus machten wir eine Reihe von Ausflügen, entlang der Westküste von Vancouver Island.

Ein absolutes Highlight war hier der Wild Pacific Trail in Ucluelet, einem sehr sympathischen, von Indianerkultur geprägten (Fischer)Städtchen.
Der Wanderweg entlang der felsigen Küste mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer, den wir zweimal gingen, ist im wesentlichen das Werk eines ehemaligen Austernfarmers(-fischers), "Oyster Jim", wie er hier liebevoll genannt wird. Ein Visionär, der die Schönheiten seiner Heimat den Menschen zugänglich machen wollte und sich von Widerständen und Ablehnungen nicht unterkriegen ließ.
Der Wanderweg, den wir gingen, ist mit viel spürbarer Liebe eingerichtet und auch für Menschen, die nicht so gut zu Fuß sind (wie unsereins) gut zu gehen - mit ganz vielen Sitzmöglichkeiten, gerade an den schönsten Ausblicken, sowie hilfreichen Treppen und Geländern.
Hier lernten wir zudem hautnah, dass der Pazifik auch eine dunkle Seite haben kann. Denn dieser Küstenbereich, an dem sehr viele Schiffe gesunken sind, heißt auch "Graveyard of the Pacific", der Friedhof des Pazifik. Bis heute ist dies für Schiffe eine brisante Route - Wind, Wellen und Felsen sind hochgradig gefährlich und selbst in unseren Zeiten von GPS sind die Schiffe auf den kleinen Leuchtturm Amphitrite und zwei Bojen (eine Heul- und eine Glockenboje) angewiesen.


Ein weiterer besonderer Ausflug war für uns der Besuch des Rainforest Trail, auch ein Wanderweg, diesmal mitten durch den Regenwald. Die Begegnung mit nahezu 1000 Jahre alten riesigen Cedern und dem Regenwald mit seiner unglaublichen Vielfalt an Wuchsformen, seinem immer wieder sichtbaren Kreislauf aus werdendem und vergehenden Leben, hat uns tief berührt.

Auf dem Weg von Crystal Cove nach Green Point am 3. Oktober, trafen wir noch einen anderen berührenden Ort, den Sea View Cemetery.
Es ist dies ein kleiner stiller Friedhof mit Blick auf eine Meeresbucht an einer seiner Seiten, umschlossen von Bäumen. Hier fanden nicht nur Menschen ihre Ruhe, sondern auch ihre vierbeinigen Freunde, darunter liebevoll gerichtete Gräber für Katzen und Hunde. Auch die kleinen Grabtafeln der Menschen sind ansprechend gestaltet. Oftmals findet sich darauf ein Bild von dem, was den Menschen zu Lebzeiten besonders ausgezeichnet oder was er besonders gern hatte. Und ihre Spitznamen. Eine sympathische Art, mit dem Tod umzugehen.

Die schönsten Erlebnisse hatten wir auf Vancouver Island im Pacific Rim National Park Reserve, an Long Beach und dem zugehörigen „Campground“ Green Point. Wir waren dort eine Woche insgesamt, in zwei Etappen, da mitten hinein der kanadische Feiertag Thanksgiving fiel (am 8. Oktober - ein Sonntag), an dem wir keinen Platz mehr bekamen und nach drei Tagen, am 6. Oktober, abreisen mussten: wir fuhren nach Parksville, wo wir das Wochenende auf dem „Campground“ Park Sands verbrachten. Am 9. Oktober aber hatten wir dann wieder Platz, diesmal für vier Tage.

Die Begegnung mit dem Pazifik an Long Beach und seinem Nachbar, Comber's Beach, die es uns schon vor dreizehn Jahren angetan hatten, hat uns so viel mit gegeben. Die Weite und die Schönheit, der Gleichmut des Meeres, das Leben in und um den Ozean ...
Insbesondere der Sonnenuntergang am 4. Oktober hat unauslöschliche Eindrücke in der Seele hinterlassen.
Es gab zu der Zeit Vollmond, die Ebbe war also sehr ausgeprägt und das Wetter wundervoll. Man konnte sehr, sehr weit auf das Meer hinausgehen. Und hatte dadurch ein unvergleichliches Gefühl des Losgelöst Seins und irgendwie Feierlichen.
Auch andere Menschen - viele waren es ja nicht - hatten das Besondere dieser halben bis einen Stunde gespürt. So sprach ein Mann uns an, als es schon fast finster war: "It's the best place of all, isn't it?".
Ein Gedanke, den ich selbst unmittelbar zuvor meinem Mann gegenüber geäußert hatte.
Long Beach mit Green Point ist von allen Orten, die ich bislang kennengelernt habe, derjenige, den ich am meisten liebe.


Der Weg zurück zum Wohnmobil führte ziemlich steil nach oben, durch den dunklen, schweigenden Wald. Nicht nur deshalb, sondern auch, weil wir von den „Park Rangern“ auf das Umherstreifen von "wildlife" (Bär, Wölfe, Puma) aufmerksam gemacht worden waren, hatten wir u.a. starke Taschenlampen dabei.
Es war mir immer zweierlei bei diesem Weg. Ich rekapitulierte im Kopf stets die Verhaltensanweisungen der „Ranger“ für Tierbegegnungen (die bei Bär und Wolf ganz verschieden sind), hoffte, dass uns nach Möglichkeit keines dieser Tiere gegenüberstehen sollte. Andererseits wäre natürlich gerade dies auch interessant gewesen. Aber insgesamt gesehen sind wir beide schon froh, dass alles ohne Zwischenbegegnungen und -fälle verlief.


Wir gingen zu verschiedenen Tageszeiten und jeden Abend ans Meer, verfolgten den unermüdlichen Werdegang von Ebbe und Flut, suchten die Spuren, oft Überreste, von Lebewesen am Strand und im Wasser und nahmen einfach die Weite, die Gelassenheit und immer wieder die vielfältige Schönheit des Meeres und seiner Umgebung in uns auf. Jeder Tag, jeder Abend, ja jede Stunde, war anders, hatte sein eigenes Gesicht, seine eigene Sprache.
Wir versuchten so viel wie möglich mitzunehmen, in das Herz hineinzulassen -

"Fang das Licht, halt es fest, schließ es in deinem Herzen ein …"


Ab dem 14. Oktober und den folgenden Tagen war Regen angesagt. Es begann unwirtlich kalt zu werden. Zudem rückte auch unsere Abreise am 19. 10. allmählich ins Blickfeld.
Und so hieß es am 13. Oktober, dem letzten, auch wettermäßig, schönen Tag, bei strahlendem Sonnenschein, Abschied zu nehmen von Long Beach, von Green Point und Pacific Rim. Ein Abschied, der uns recht zu Herzen ging. Am Abend zuvor und an dem Morgen, als wir das letzte Mal unseren Freund, das Meer, besuchten, habe ich am meisten Fotos gemacht.

Die Rückfahrt über die Berge zur Ostküste verlief still, jeder hing seinen Gedanken nach. Wir konnten uns beide nicht so recht vorstellen, wieder in die bedrückende Enge unserer Welt zurückzukehren ...

Unterwegs wollten wir noch einen Naturschutzpark mit schönen alten Bäumen (Cathedral Grove) und Wasserfälle (Little Qualicum Falls) besuchen. Ersterer war voller Menschen und hatte, da geregnet, riesige schmutzige Pfützen. So machte ich nur Bilder und wir fuhren weiter zu den Wasserfällen.
Hier tat es gut, ein wenig inne zu halten, die kleinen Naturschönheiten auf sich wirken zu lassen. Bis es dann weiterging nach dem eleganten und ästhetisch ansprechenden Küstenstädtchen Qualicum Beach, auf den „Campground“ Cedar Grove.

Wir kamen bei Sonnenschein an, doch der Regen (mit Kälte) sollte uns einholen, bereits am nächsten Tag, dem 14. Oktober, sodass wir uns kurzerhand schon am Sonntag, den 15.10., auf den Weg zur Fähre in Nanaimo machten. In der Hoffnung, in Vancouver noch auf angenehmeres Wetter und schöne Tage zu treffen.
Leider sollte sich dies nicht ganz so erfüllen. Wenngleich wir am Sonntag Nachmittag bei Sonnenschein in Vancouver ankamen und auch noch einen schönen Spaziergang durch den nahe unseres „Campgrounds“ in Surrey gelegenen Bear Creek Park machen konnten, brachte der folgende Tag Dauerregen. Und was für ein Regen!
Wir nützten den Tag u.a., um die nächste Station des „Sky Train“, King George, zu erkunden. War es doch mein Wunsch gewesen, einmal mit diesem Züglein, das an unsere S-Bahn erinnert, aber hoch über der Stadt und ohne Fahrer(!!) fährt, Vancouver zu erkunden. Dies sollte sich am kommenden Tag erfüllen.

Kaum hatten wir unsere Koffer von unserem Wohnmobilvermieter abgeholt, wo wir sie für die Fahrt zurückgelassen hatten, als auch der Himmel aufbrach und die Sonne herauskam! Sofort ging es zu „Sky Train Station“ und Parkplatz und dann begann die schönste SightseeingTour, die man sich vorstellen kann.
Wir kauften einen "DayPass", ein Tagesticket, und konnten das ganze Streckennetz abfahren, was wir bis in die Nacht hinein fortsetzten! Und sogar eine Fahrt mit dem "Sea Bus", einer kleinen Fähre, die den Hafen von Vancouver, Vancouver Harbour, mit Lonsdale Quai verbindet (einem Teil von Vancouver, der auf der anderen Seite des Burrard Inlet genannten Meeresarmes liegt), war in das Ticket eingeschlossen. Was für ein Tag und was für ein Geschenk!
Denn der nächste Tag brachte wieder Dauerregen. Und wir packten unsere Koffer ...


Dann kam der 19. Oktober und unsere Abreise.
Es ist bemerkenswert, welch schönen Flughafen Vancouver hat. Wir verbrachten die verbleibenden Stunden bis zum Abflug in einer so angenehm gestalteten, fast parkähnlichen Umgebung, die uns irgendwie Trost vermittelte bei dem nicht ganz einfachen Abschied von diesem schönen Land.
Die eindrucksvollen Holzfiguren im Bereich der Abflughalle des Vancouver Airport stammen von einem indianischen Künstler, der sich sehr um die Erhaltung und Tradierung der Kultur der First Nations (wie die Indianer in Kanada heißen) verdient gemacht hat. Es ist die Darstellung der Geschichte von der Nebelfrau und vom Raben (s. Bild und Anmerkung am Schluss).


Überhaupt sind die Indianer in Britisch Kolumbien (vermutlich auch sonst in Kanada) mittlerweile mehr präsent, als wir es bislang kannten. Wir trafen sie und ihre Spuren auf Vancouver Island ziemlich oft, z.B. in Ucluelet, wo der Stamm der Toquaht eine eigene Verwaltung hat; oder an der Florencia Bay, wo der Chief dieses Stammes die Geschichte vom Donnervogel und vom Rochen erzählt.
Als wir die beiden Nächte vor unserer Wohnmobilübernahme in Richmond verbracht hatten, fanden wir auch einen Zeitungsbericht, in dem von einer Versöhnungsdemo berichtet wurde, die ehemalige Schüler von "Residential Schools" und Weiße gemeinsam veranstalteten.
In Kanada sind die First Nations nicht ganz so blutig bekämpft worden wie in Amerika. Hier geschah das eher subtil, unter unaufhörlichen Versuchen, die Indianer und ihre besondere Lebensweise, ihr Weltbild, immer mehr an diejenigen der weißen Bevölkerung anzupassen und so zunehmend auszulöschen. Daher die "Residential Schools", Internate, in die Indianerkinder aus dem Reservat zwangsweise "eingeliefert" wurden, unter strengem Verbot, ihre Muttersprache zu sprechen und ohne jeglichen Kontakt zu ihrer Familie, ihrem Stamm.
Erst jetzt, in den 2000er Jahren, geschah eine offizielle Anerkennung der Indigenen und ihres "Andersseins" (2007 durch die UN). Allerdings ist das Ringen der Indianer in Kanada um ihre Rechte und ihren Platz im Staat, in der Gesellschaft, noch lange nicht zu Ende. Umso mehr hat es uns gefreut, die Spuren dieser Menschen und sie selbst so häufig und offen anzutreffen.

Unsere ursprünglich geplante Reise ganz in den Norden von Vancouver Island, bis Port McNeil und Port Hardy, mit der Fähre nach Cormorant Island und Alert Bay, wo auch Indianer leben, musste aufgrund schlechten Wetters ausfallen. Dafür konnten wir an die Westküste der Insel zurückkehren und ein wenig länger die bewegende und bezaubernde Welt von Pacific Rim in unser Herz aufnehmen.

*

Nach menschlichem Ermessen war es ein Abschied für immer. Denn Gesundheit und vorrückendes Alter lassen uns nun Grenzen und Verletzlichkeiten spüren, die wir bei früheren Reisen noch gar nicht kannten. So hat uns unter anderem diesmal die Zeitverschiebung sehr zu schaffen gemacht. Sowohl in Kanada, als auch bei unserer Rückkehr hier ...

Es war ein kostbarer und guter Abschied, der uns viel mitgegeben hat für das Leben, das vor uns liegt. Wir hoffen nun einen inneren Ort geschenkt bekommen zu haben, an den wir zurückkehren können, wenn die Hoffnung zu schwinden, die Dunkelheit zu wachsen droht und der uns Kraft, Mut und Licht geben kann. …


Angela Pokolm

The Story of Fog Woman and Raven

by Dempsey Bob, 2007, Laminated yellow cedar, red cedar, paint, stone

Raven found out that Fog Woman had salmon, so he married her to get the salmon. The salmon made Raven wealthy and for a while he was content.
Eventually, Raven became bored and mistreated Fog Woman, so she left Raven. Fog Woman called[?] back the salmon that she gave to Raven, even the salmon in his smoke house. Raven realized his mistake and tried to grab her, but she turned to fog. Still, Fog Woman wanted the people to have the salmon, so once a year the salmon return to the streams to spawn and bring food to the people.

© 2007 Dempsey Bob

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Die Geschichte von Nebelfrau und Rabe

Der Rabe fand heraus, dass die Nebelfrau Lachs hatte. Und so heiratete er sie, um an den Lachs zu kommen. Der Lachs machte den Raben wohlhabend und für eine Weile war er zufrieden.
Schließlich wurde der Rabe ihrer überdrüssig und er misshandelte die Nebelfrau, so dass sie den Raben verließ.
Die Nebelfrau rief den Lachs zurück, den sie dem Raben gegeben hatte, selbst den Lachs in seiner Räucherhütte. Der Rabe erkannte seinen Fehler und versuchte sie festzuhalten, doch sie verwandelte sich in Nebel.
Trotz allem wollte die Nebelfrau, dass die Menschen den Lachs haben sollten und so kehrt der Lachs einmal im Jahr in die Flüsse zurück um zu laichen und bringt den Menschen Nahrung.
Angela Pokolm, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.10.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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