Jacques Lupus

Der Nationalheld

Ein Mensch summt zum Einschlafen verschiedenartige Lieder vor sich hin.

Dabei sind deutsche Volkslieder, Seemannslieder, Kampflieder, Schlager.

Die Lieder handeln von Wiesen, Auen, Bergen, Schiffen, Frauen, Männern,

der Liebe, von Kindern, Tieren und dergleichen.

Am Schluss summt er die Nationalhymne vor sich hin,

deren Text er bereits seit 30 Jahren beherrscht.

                                                  Nicht nur die letzte Strophe!

                         Ist er nun ein Nationalheld?

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben schrieb den Text, als Deutschland noch keine Weltkriege entfacht hatte. Die Melodie entstammt dem Kaiserlied von Joseph Haydn, komponiert 1796/97.
1922 bestimmte Reichspräsident Friedrich Ebert eine Nationalhymne, und zwar die drei Strophen des Liedes der Deutschen.
Die Nationalsozialisten behielten das Lied zwar, ließen aber nach der ersten Strophe zusätzlich ihre Parteihymne spielen, das Horst-Wessel-Lied.
Nach dem 2. Weltkrieg verboten die Alliierten das Lied der Deutschen nicht, aber in der amerikanischen Zone war das öffentliche Singen untersagt.
Bundeskanzler Konrad Adenauer setzte sich dafür ein, es wieder einzuführen; bei staatlichen Veranstaltungen sollte aber nur die dritte Strophe gesungen werden.
Die erste und zweite Strophe sind nicht geschützt und auch nicht verboten, führen aber in der Gesellschaft
zu Missstimmungen.
So soll es auch bleiben!
Jacques L.
Jacques Lupus, Anmerkung zur Geschichte

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wenn ein Asteroid herniederfällt,
bleib locker und sei nicht verbittert,
weil nur die schönste Stunde zählt.

Das Leben ist zu kurz zum Schmollen,
dafür nimm dir nicht die Zeit,
schöpfe Freude und Frohsinn aus dem Vollen,
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