Sonja Soller

Supermarkt

Als ich verträumt so meinen Einkaufswagen schiebe,

im Supermarkt, durch die Gänge und Regale,

in dem Gedränge und Betriebe, wär' ich am liebsten

schon zu Haus geblieben. Ich auf meinen Zettel schau,

und das Gewünschte in den Wagen lege,

hier ein Obst und da Gemüse, schau ich hier und schau ich da,

für die Schönheit noch ein Tübchen, beschleicht mich ein Gefühl,

als ob, das kann nicht sein. Du bist da ! Ich glaub es kaum, ich nochmal schauen muss.

Nneeee. das kann nur eine Täuschung sein, du in meinem Städtchen und ich nichts davon gewusst.

Rumpel, Rums, es krachte, der Wagen fuhr mir direkt in die Seite. es fehlte wohl etwas an der Breite.
" Ist es hier so üblich, dass man jedem an die Karre fährt"? Ich wachte auf.

Oh Pardon, dieses war wohl mein Versehen“ !?!?!?!?

Entschuldigungen nur so über meine Lippen flossen, ich da stand wie ein Pudel der begossen

Mit meinem Einkaufswagen ich schnell das Weite suchte, innerlich ich kochte.

Von dir war auch nichts mehr zu sehn.

Ja, nun habe ich verstanden und konnte es versteh'n
Einkaufen
kannst du nur mit klarem Kopfe gehn.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Sonja Soller).
Der Beitrag wurde von Sonja Soller auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.10.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Beziehung möglich von Florentine Herz



Außen- und Innenwelt unserer Seele stehen in einer Wechselbeziehung zueinander. Wir können untereinander so unerreichbar und uns doch so nah (zugänglich) sein! Verschwimmen die Grenzen von außerhalb/innerhalb nicht auf gewisse Weise? Denn wir erwarten, von außen, von der Partnerseite her, das zu finden, was in uns selbst fehlt. Wir erteilen uns Botschaften und dienen uns als Spiegelbilder. Wenn wir unsere Wahrnehmungen schulen, können wir viel von dem aufnehmen, was uns die Umwelt sagen will. Es gilt, sich mit seinen Ängsten und inneren Wunden zu arrangieren, um sich im Sein zu öffnen. Das Sein kann dann als Bindeglied vom "Ich und du" zum "Wir" zu verstehen sein.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Humor" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Sonja Soller

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Das Geschenk Xll von Sonja Soller (Historie)
Auflösung von Brigitta Firmenich (Humor)
Berlin ist die einzige Stadt... für Ingrid Grote von Kerstin Köppel (Erinnerungen)