Jürgen Malodisdach

Frühstück bei Tiffany

Frühstück, nicht bei Tiffany

 

Egal , Hauptsache es schmeckt und ist einigermaßen gesund. Ich gehe davon aus, daß es das ist.

Ich war noch nie bei Tiffany, nicht einmal in der Nähe.

Habe auch keine Lust , dort zu erscheinen. Da gibt es viel schönere Orte und Gegenden, wo ich gerne einmal hinfahren würde.

Allein, es fehlen ein paar Voraussetzungen zur Erfüllung dieser Wünsche. Deshalb bleibe ich hier und frühstücke nach meinen Wünschen . Und die finde ich gar nicht schlecht, besser gesagt, finde ich für mich richtig gut.

So ein ( mein ) Frühstückstisch ist so umfangreich und vielfältig, nicht in der Menge sondern in der Auswahl, daß Tiffany da sowieso nicht mithalten könnte und würde. Auf deren Accessoires und Schnullis aller Art, kann ich sowieso gern verzichten.

Entgegen der Meinungen einiger Leute im TV und in sonstigen Radiosendungen, von Zeitungs – und Illustriertenerzählungen, ist mein Frühstücksmenü das Gegenteil von sparsam, von schnell, von langweilig, von ungesund.

Für mich ist es wichtig, den Tag ruhig und gemütlich und mit allen Ingredienzien zu beginnen, die der Körper braucht. Und das als erste Grundlage für die Erfüllung der Tagesaufgaben. Dafür brauche ich auch mindestens eine Stunde Zeit.

Mein Frühstück, ganz nach alten Überlieferungen , sollte so üppig und gehaltvoll sein wie das eines Kaisers oder Königs, das Mittagsmahl so wie das eines gut situierten Bürgerlichen und das Abendessen so wie das eines Bettelmanns . Der Körper wird’s danken.

Also gibt es bei mir als Erstes ein Frischkostsalat aus mindestens sechs verschiedenen Gemüsearten. Das können sein Tomate , Paprika, grüne Gurke, Möhrchen, Deligurke oder anderes eingelegtes Gemüse wie Pilze , Radieser, Chicorée oder ein anderer grüner Salat, Rettich, Oliven, oder sonstigen Jahreszeitlich bedingt gewachsenen Gemüsekulturen. Kennt ihr auch ein Salat aus Rote Bete oder aus Sellerie oder Sauerkraut oder auch Mix Pickles?

Alles wird klein geschnitten und nur mit etwas Gewürz-oder Kräutersalz gemischt. Schmeckt einfach toll. Danach kommt Brot und, oder Brötchen verschiedener Art, je nach momentanem Geschmackswunsch.

Dazu stehen Butter, Wurst und Käse, Honig, Konfitüren, Eier Und weiß der Teufel was noch alles Leckeres, in verschiedenen Sorten bereit, verzehrt zu werden. Delimargarine, Feinkostsalate, Milch und Kaffee und zum Schluß etwas Obst je nach Jahreszeit ausgesucht.

Und das Alles wird zum Geschmackserlebnis jeden Tag ausgesucht und in e i n z e l n e n und

k l e i n e n Mengen vernascht, kann man sagen.

Das mache ich schon seit vielen Jahren so und habe es noch nie bereut. Übrigens darf niemand glauben, daß man Millionär sein muß um sich das zu gönnen.

Es hört sich alles so viel und teuer an, wenn man aber bedenkt, das nur kleine Mengen von den aufgezählten Artikeln in den Magen wandern, kommen nur wenige Euro als Kosten auf den Bon.

Wenn man dann die vielen Menschen betrachtet , die noch unausgeschlafen ohne Frühstück, vielleicht auch noch eine Zigarette rauchend zur Arbeit hasten und sich unterwegs im Stehen an irgend einer Imbissbude ihr so genanntes Sättigungspaket für viel mehr Monneys holen und hastig verschlingen, lobe ich mir meines.

Irgend wann werden diese Menschen die Quittung von ihrem Körper dafür bekommen.

Von so einer Ernährung wie Vegan oder Ähnlichem lasse ich die Finger weg.

Das Prinzip , von jedem Erzeugnis eine vernünftige Menge zu sich nehmen, halte ich für absolut richtig und gut. Unterschiedlich und Abwechslungsreich und auch in der Menge, ist meine Devise. Und das alles ohne Hast und Streß.

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