Siebenstein

Das Protokoll


Nach der nächtlichen Hochmesse verliess die junge Frau andächtig die Basilika.
Der Vorplatz des mächtigen Gotik-Bauwerkes war in diffuses Licht gekleidet.
Sie blieb stehen, drehte sich um und besah sich kurz das grosse Portal, das von zwei hoch aufragenden Zwillingstürmen flankiert wurde, welche von mit Kreuzen versehenen Zwiebeldächern geziert wurden.
Warum sie dabei plötzlich sündig an männliche Geschlechtsteile denken musste, erschloss sich ihr nicht. Ein Schmunzeln durchzog ihr zartes Gesicht und liess ihre Ernsthaftigkeit schwinden, und sie schritt weiter die Portaltreppe hinunter in Richtung Autoparkplatz.
In  einiger Entfernung sah sie ein schwarzes Rechteck vor einem Strassenblumenkübel liegen, dass an eine kleine Aktentasche erinnerte. Sie näherte sich dem Kübel und erblickte die Tasche, nahm sie an sich und öffnete sie. Ihr Blick fiel auf einen dünnen Aktenumschlag.
Sie suchte nach einem Adressenhinweis, doch das Umgebungslicht liess ein Erkennen nicht zu.
Die junge Frau nahm die Tasche mit zu ihrem Auto, setzte sich ins Fahrzeug, schloss und sicherte die Autotür, schaltete die Innenbeleuchtung an und stöberte erneut nach.
Der Aktenumschlag enthielt ein Protokoll, dass ihr Interesse weckte, und sie blätterte darin.
Auf der letzten Seite fand sie den Hinweis auf den Protokollersteller, aber sie fand keinen zum Ausfindigmachen des Tascheninhabers.
Sie legte alles im Ausgangszustand wieder geordnet auf den Beifahrersitz und fuhr nach Hause.
-------
Die Wohnzimmeruhr zeigte 01.00 Uhr an. Die etwas korbulente Schönheit setzte sich 
im Schneidersitz auf  ´s Sofa, nahm einen Schluck aus der Tasse frisch aufgebrühten Tees,
nahm bedächtig das Protokoll vom Glastisch und fing zu lesen an:

"Protokoll zum Gesprächsabend mit dem Thema 
Himmel, Hölle, Paradies / Was bleibt, wenn wir gehn?
der Themenreihe Tod und Ewigkeit
vom 17.11.2019 zu Husum mit Anmerkungen des Protokollierers.

Als Erster stellte sich das Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeide zu Kiel, weiter
VJGK genannt, vor und legte den Standpunkt zum Thema dar:
Es gibt nur einen unteilbaren Gott.
Es gibt keine Hölle. Der Jenseits-Glaube ist nicht so wichtig; es kam noch niemand zurück.
(Anmerkung: Man lese Bibel, 1.Kor., K. 15, V. 1 bis 7.)
Das "Jetzt" zählt. Die bestehende Welt sollte man zum Guten wenden.
Warum beginnt die Thora mit Beth und nicht mit Aleph?
Beth ist geschlossen; wir wissen kaum etwas genau.
keiner weiss, was nach dem Tod wirklich kommt.
Die meisten Juden fragen daher danach, was nach ihrem Tod wohl mit den Hinterbliebenen
wird, welchen Schmerz diese wohl haben werden.
Gott ist allbarmherzig. Seele bedeutet ruach, Atem. Nephesch bedeutet Kehle, Lebewesen.
Neshama bedeutet den Teil, der von Gott für eine kommende Welt iergendwie  aufbewahrt wird.
(Anmerkung: VJGK widerspricht dem Sinn aus Pred., K. 3, V. 19 u. K. 12, V. 7, weil dort
verdeutlicht wird, wie die Lebensenergie in den Energiekreislauf zurück-kehrt.)
(Zusatz-Anmerkung: Ruach bedeutet "Lebensfeuer-Atem"; modern: Zellenergie.
Neschama bedeutet Atem bzw. Atmung.
Nephesch ist das Gesamtlebewesen mit seinem "Ich", das durch das Energiefeld
des Körpers aufrecht erhalten wird und noch mit diesem vergänglich ist.
Die Juden glaubten ursrünglich nicht an ein Weiterleben nach dem Tod.
Das änderte sich aber durch babylonischen Einfluss und insbesondeer durch den Einfluss
des Philosophen Philo von Alexandria.)
Gott wird dir Fragen stellen. Mit wichtigste frage: Warum hast du nicht alle meine dir zur Verfügung gestellten Freuden genossen?
Warum hast du nichts verbessert?
Gott gab den Auftrag zur Vollendung an den Menschen.
Gottes Werk war sehr gut.
Der Mensch sollte es verperfektionieren.
(Anmerkung: Das ist grundlegend falsch.)
Die 5 Bücher Mose beschreiben den Tod nur als das Einsammeln zu den bereits verstorbenen Vätern.
Doch König Saul befragte den Geist Samuels; also muss es etwas nach dem Tode geben.
(Anmerkung: Bevor Jahwes Prophet Samuel starb, wollte er mit
Saul nichts mehr zu tun haben. Also konsultierte Saul in Missachtung
der Gebote Gottes (!) eine Astrologin und Wahrsagerin, die Hexe von En-Dor. Die beschwörte einen Geist herauf, von dem Saul annahm, es sei die nach Samuels Tod weiterlebende Seele Samuels. Die Bibel sagt aber nur, dass es ein Geist war, von dem dies Saul damals vermutet
hatte. Dieser Geist prophezeite den Tod Sauls in einer bevorstehenden Schlacht, was dann auch eintraf (2. Thess., K. 2, V. 9 u. 10).)
Die rabbinische Lehre richtet sich nach der Mehrheitsaussage der Rabbiner.
Die Mehrheit muss aber nicht Recht haben.
Die Mehrheit sagt, es gebe eine Zwischenwelt.
Nach 11 Monaten nach dem Tod sind Seelen danach in der "End-Zwischenwelt".
Eine Seele muss nicht ewig leben. Z. B. Massenmörder-Seelen hören einfach auf, zu existieren; 
haben Anrecht auf Existenz verwirkt.
Das Paradies ist die grosse himmlische Schule Gottes.

Als Zweiter stellte sich der muslimische Gelehrte, weiter
MG genannt, vor und legte den Standpunkt zum Thema dar:
Es gibt nur einen unteilbaren Gott.
Es gibt das Leben nach dem Tod und die Auferstehung zum Gericht Gottes.
Es gibt ein wunderschönes Paradies bei Gott.
Das Paradies ist für Muslime sehr präsent, zeitlos und wertvoller, als das Diesseits.
Strebe nach dem Jenseits, doch vergiss das Diesseits nicht.
Wer im Diesseits nach Gottes Anordnung strebt, kann arm aber glücklich sein.
Kaum einer strebte bisher wahrhaft zu Gott.
Jesus war einer der grossen Propheten.
(Anmerkung: MG widerspricht Sure (S)  3, V 55; S 61, V 14 : Allah stellt Jesus ueber alle und holte ihn zu sich mit seinen Gläubigen. Zudem: Jesus offenbarte dem Täufer Johannes gemäss Matth., K. 11, V. 2 bis 6, dass Jesus auf der Erde der letzte Gross-Prophet gewesen sein wird,
der später den "Helfer", den sprachlich verpersonifizierten Geist Gottes, Gottes wirksame Energie, ausgiessen lassen wollte und dies zu Pfingsten im Jahre 33 u. Z. nach seiner Auferstehung von den Toten und nach seinem Rückgang zum Vater-Gott auch tat.)
Es gibt Menschen, die denken kaum an den Tod.
Wann kommt der Weltuntergang? Man sollte sich gut darauf vorbereiten.
Bewusstsein um den Tod kann das Dasein verbessern.
Was passiert mit den Hinterbliebenen? Man sollte sie Gott anvertrauen; das bringt Erleichterung. Gottvertrauen ist wichtig.
(Anmerkung: Was ist mit Missbrauch?)
Todestag kann als eine Art Hochzeitstag verstanden werden; Gott nimmt einen 
Angehörigen zu sich.
Man darf die kleinste Gabe nicht gering schätzen, da Taten am "jüngsten Gericht" gewertet werden.
Gott als Vorbild schenkt vieles an seine Geschöpfe, auch an Ungläubige.
Gott verzeiht nicht alles; daher gibt es eine "Hölle".
(Anmerkung: Warum sollte ein gerechter Gott angeblich eine Seele, die eine begrenzte Zeit Unrecht begangen
hat, ewig quälen? - vergl. Sinn aus Jer., K. 32, V.35.) 

Als Dritter stellte sich der evangelische Geistliche, weiter
EG genannt, vor und legte den Standpunkt zum Thema dar:
Es gibt keine Wiedergeburtszyklen wie in den assiatischen Religionen.
Gott ist eine Dreifaltigkeit.
Im Konformanten-Unterrichtsbuch gibt es keinen Hinweis auf das leben nach dem Tod.
In der Bibel ist nicht alles klar. Sie ist das Wort Gottes; doch nicht alle Wörter sind Gottes Wort.
(Anmerkung: Er widersprach bzw. widerspricht  2. Tim., K. 3, V. 16 u. 17.)
Es existieren darin Widersprüche.
(Anmerkung: Er verdeutlichte einen Zustand als den seinen, der in 2. Pet., K. 3, V. 16
beschrieben wird.)
Trotzdem ist die Bibel Gottes Geist, den man lesen lernen muss.
Die Interpretation erfolgt gemäss Verständnismöglichkeit in ihrer Zeit.
Aus dem Pastorenamt ergibt sich kein Recht der Lehrfestlegung.
Unstrittig sei aber:
Bibelbuch der Offenbarung ist eine Schau auf und in die Endzeit.
Die Zahl der benannten 144000 Menschen ist nur eine Symbolzahl für alle Gläubigen, da nach der
Zahlnennung die grosse Volksschar genannt wird.
(Anmerkung: Offenb., K. 7, V. 4 u. K. 20, V. 6 verdeutlich, dass das falsch ist.)
Man kann die Bibel wörtlich nehmen, wie die Zeugen Jehovas, oder ernst nehmen.
(Anmerkung: Die "JZ" nehmen natürlich auch nicht alles wörtlich (Offenb. K. 1, V. 1).)
Es gibt das Leben nach dem Tod.
(Anmerkung: Das widerspricht Hes., K. 18, V. 4 - Luther-Bibel von 1912.)
Durch Annahme des Glaubens wird man vor Gott eine neue Kreatur, ein neuer Mensch,
was im Jetzt möglich werden kann und zu ewigen Leben führt.
Man muss sein Leben selbst vor Gott verantworten; daher haben sich in frühen Zeiten Menschen erst sehr spät taufen lassen; Kaiser Constantin wurde auf dem Sterbebett getauft.
Wer bleibt bei Gott? Das Gottesgericht wiegt die Menschen.
Was will ich in der Bibel für mich wiegen?
Der Glaube erlöst, nicht die Tat.
Wie kann denn die Liebe erretten, wenn Tat nötig ist?
(Anmerkung: Die Liebe zu Gott spornt zu guten Taten an, um den Auftrag Jesu
pflichtbewusst durchzuführen (Matth., K. 28, V. 19 u. 20).)
Die Bibel sagt, das der Tod der Lohn der Sünde ist; die Ursünde sei vererbt, in der DNA verankert.
Der Tod ist nach Paulus das Straflager der Unvollkommenheit;
dieser Gedanke ist verheerend, weil er Gottes Liebe vernachlässigt und 
Gott klein macht.
(Anmerkung: Paulus handelte im Einvernehmen des Gremiums der Apostel
Jesu (Apostelg., 15, V. 25) und stützte sich auf 1. Mo., K. 3, V. 3 u. 19.) 
Wie kann man das also gewichten? EG ist gegen die Annahme der Erbsünde.
Der ev. Theologe Karl Bahrt sagte einmal, dass es nach dem Tod nichts mehr gebe;
Gott baue beim "Jüngsten Gericht" einen Menschen neu zusammen.
(Anmerkung: Das kommt der begründeten  Auffassund der "JZ" nahe.)
Aber: EG vertritt die Lehrmeinung, dass menschliche Sünde kein Hindernis für ein
Weiterleben in Gottes Liebe sein darf. Tod ist Verwandlung; Gott ist Liebe ohne Ende.
(Anmerkung: EG widerspricht Offenb., K. 20, V. 14 u. 15.)

Frage von EG an VJGK:
Was ist der geistliche Trost für den Tod?
VJGK: Gott ist barmherzig und gnädig, nimmt an und auf. Der Psalmist sagt, dass ein guter Name besser sei, als Öl, der Tag des Todes besser, als der Tag der Geburt, weil man sich am Ende einen Gesamt-Eindruck von einer Person machen kann.
(Anmerkung: Widerspricht der Prädestinationslehre zu recht.)
Alte jüdische Mystiker meinten auch, dass  Seelen sich aussuchen würde, wo sie später hin, hinein inkarnieren, wollen, um eine durch schlimmen Umstand nicht beendet haben zu könnende Aufgabe beenden zu können.
Die Fülle von deutschen Konvertiten hin zum Judaismus nach dem 2. WK könnte eine solche Folge davon gewesen sein, dass "unerfüllte" jüdische Seelen vernichteter Juden diesen Weg gewählt hätten.
(Anmerkung: Das widerspricht Hes., K. 18, V. 4.)
Der EG meinte (dennoch) dazu: Eine gute Idee; schönes "Bild".

Frage von MG an VJGK:
Es gibt verschiedene Vorstellungen bezüglich des Jenseits im Judentum,
aber keine Strafe im Jenseits?
Im Islam wird jedes Staubkorn guter oder schlechter Gabe von Gott gewogen.
VJGK: Gott erinnert sich an Taten; es ist nichts verloren, weder hier, noch dort.
Taten zeitigen auf jeden Fall Folgen.
Es gibt eine Auferstehung beim "jüngsten Gericht".
Für manche gibt es aber keine Auferstehung.
Jom-Kippur zeigt uns als Sühnetag: Jetzt sind wir auch schon im Gericht.
Eine Resultat erhält man als Seele u. / o. auch schon jetzt körperlich,
z. B. in Form von seelischer Belastung oder Bestrafung.
Beim "jüngsten Gericht" werden Seelen wieder kurz erweckt, gerichtet,
um dann wieder ins Jenseits zurückzuwechseln.

Frage von EG an MG:
Bildet der Islam durch Angstmache vor der Hölle eine schwarze Pädagogik aus?
MG: Nein, man darf nicht mit Gott oder dem Teufel drohen, um Eigeninteressen zu fördern.
Denn: Man soll den, den man lieben soll, nicht zum eventuellen Bestrafer werden lassen,
das ist kontraproduktiv.
(Anmerkung: Gott bzw. Allah wird im Koran selbstverständlich auch als ein Gott der
wie auch immer im Koran gerecht gemeinten Vergeltung beschrieben.)
VJGK kurz zu EG:
Es gibt 144000 als Ganz-Gerechte, die sofort zu Gott kommen dürfen.
Ganz-Böse werden einfach ausgelöscht.
Eine Unzählbare (Seelen-) Schar hängt quasi "zwischen drin", sagen ausserbiblische Quellen.
EG kurz hin zu Baptisten-Vorsteher in der Zuhörerschaft:
In der Baptisten-Tradition (, Manfred,) ist das Thema Tod präsenter?!

EG weiter: Es liegt in der Entscheidung, ob man eine Predigt auf andere Aspekte legt,
da zu diesem Thema (Jenseits) noch vieles unklar ist.
Die (den Islam mit bestimmende) Prädestinationslehre z. B. enthält tiefe Weisheit, weil gemäss dieser allein der heilige Geist bestimmt. Da ist der Pastor raus (aussen vor), weil sie auch Gottes Gnade verkleinert.
VJGK: Wichtig ist, was man tut. Jüdische Theologie gibt es im eigentlichen Sinne nicht,
eher jüdische Theopraxie.
Eine Schwierigkeit im Fallbeispiel: Es gibt das Gebot "ehre deine Eltern, damit du lange lebst".
Wenn ein Kind bei der Unterstützung seiner Eltern ums Leben kommt, wird Gott infrage stellbar.
(Anmerkung: Zeit und Unvorhergesehenes trifft alle in Unvollkommenheit geratene Menschenseelen, sagt Pred., K. 9, V. 11.)

Fragen aus der Zuhörerschaft (als Z weiter benannt):
Z1: Wie sieht ´s bei Selbstmord aus?
VJGK: Selbstmörder wurden früher von jüdischen Friedhöfen ausgeschlossen,
heute nicht mehr. Es wird die Verzweiflung eines Selbstmörders eher gewürdigt, der Schmerz der Hinterbliebenen eher gesehen. Ob ein Selbstmörder in den Himmel kommt, bleibt offen.
MG: Ein Selbstmörder spielt Gott. Es hängt davon ab, in welchem Zustand der Verantwortungsfähigkeit sich ein solcher befand. Es werden Informationen im Umfeld dessen
eingeholt, dann über Beisetzung entschieden.
Doch im Vordergrund sollte das stehen, was ein Mensch an guten Taten vollzogen hat; darüber
sollte man reden, nicht über das Schlechte.
Generell: Nicht-Muslime werden nicht auf muslimischen Friedhöfen beerdigt.
EG: Der Selbstmord wird als böse Tat verurteilt, der Selbstmörder nicht.

Antwort auf eine Stimme und Frage eines Z2 "Wer rettet wann wen, wodurch":
Antwort, im Versuch, das Gemeinsame zu suchen von
VJGK: Muslime glauben an die Psalme Davids. Der Gelehrte Maimonides sagte,
es gibt im Vielen nur eins, nur anders.
Jüdische Gelehrte sind der Auffassung, dass ein Jude in einer Mosche beten könne, da Muslime, wie Juden, einen einzigen Gott ohne Bildnisse anbeten.
EG: Wie gut, dass unsere (evangelische)Kirche keine Heiligenbilder birgt.
(Anmerkung: Aber das aus dem Heidentum entlehnte Kreuz.)
Stimme eines jüdischen Z3 (mit Kippa auf Kopf):
Man kann die Worte Jesu "ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben"
so verstehen: Wer den Weg Gottes geht, egal, in welcher Religion ...
VJGK: Wer schon auf dem Weg ist, muss Jesus nicht als Weg annehmen ...
EG: Gott kann gelobt werden durch vieles.
(Anmerkung: Jesus spricht von dem einen treuen und verständigen Sklaven, 
der an seiner statt in seinemn Auftrag geistige Speise zur rechten Zeit austeilt, 
um auf dem "Weg"  bleiben zu können; ergo kann es nur einen "Sklaven" geben.)

Schluss-An- bzw. Bemerkung: Alle drei Vertreter der Weltreligionen besitzen kein klares Bild über das, was nach dem Tod kommen könnte. Alle drei widersprechen der Bibel.
Und da sind solche, die allezeit lernen und doch keine genaue Erkenntnis  
erhalten ... 2. Tim., K. 3, V. 7 ...
Alle drei Auffassungen bilden jeweils für sich genommen und in der Suche nach Gemeinsamkeit eine Verwirrung nach dem Muster Babels. Ihre in Verdrehtheit begründete Güte erschafft keine Klarheit.  Man hat selten so viel kontrovers diskutierten Unsinn zur Einheitsfindung intellektueller Leute in Scheinheiligkeit vernehmen dürfen. 
Aber: Solche werden versuchen, eine interkonfessionelle Einheit eines Satans Welt umspannenden Baalskultes der Vielfalt weiter  anzustreben.
Das ist ganz im Sinne des "Götzen" UNO und seiner "Religion" der unheilvollen, freien Selbstverwaltung (Pred., K. 8, V. 9; 1. Sam., K. 8, V. 7, 14) und seiner Politik des momentan Machbaren, der sie, so scheint es, zu assimilieren und damit zu vernichten  gedenkt, um den sich steigernden Prozess hin zu Frieden und Sicherheit voranzutreiben. Und so erfüllen sich in ihrer Brutalität auch scheinbar die als Fälschung bezeichneten "Protokolle der Weisen von Zion" ihrem Sinn und nicht einer Rasse gemäss, so eines Sinnes, wie in der Offenbarung an Johannes einst  warnend  vorhergesagt. Auch Geheimbünde werden sich zum Unheil ausbreiten (Micha, K. 7, V. 1 bis 4). Am Ende steht allen, die auf Gott nicht hören, logisch die von Jehova durch seinen Christus, Jesus, prophezeite Vernichtung, weil solche Gottes Namensvolk angreifen werden. (Matth., K. 24, V. 37 bis 39; Hes., K. 38, V. 8 bis 16). Und Rebellen gegen Gott  werden versammelt werden an den Ort der (im geistigen Sinne) Harmagedon genannt wird!  So entscheide sich jeder Einzelne, auf wessen Seite er zu stehen beabsichtigt (Matth., K. 24, V.14). Nach Mal., K. 3, V. 6 ändert sich Jehova nicht im Grundsatz.

Die Bibel sagt unwiderlegbar und klar,
1. dass die Komplexität der Lebens-Systeme durch Gott logisch entstand (Hebr., K. 3, V. 4),
2. dass sein Name Jehova lautet (1. Mo., K. 3, V. 13 -16),
3. dass Gott nicht wollte, dass Menschen sterben (1. Mose, K. 3, V. 3),
4. dass erst seit dem Sündenfall zu Eden eine Menschen Seele fehlerhaft, also sündig und daher sterblich ist (1. Mo., K. 3, V. 19; Hes., K. 18, V. 4 - siehe Luther-Bibel 1912),
5. dass Jesus kleiner als sein Vater und somit keine Dreifaltigkeit ist (Joh., K. 14, V. 28; 
K. 20, V. 17),
6. dass der heilige Geist eine wirksame Kraft ist, die manchmal, wie einige andere Begriffe auch, verpersonifiziert wird (Apostelgesch., K. 2, V. 3 u. 4),
7. dass das Wunderwirken für wahre Christen nicht mehr möglich ist (1. Kor., K. 13, V. 13),
8. dass Jesus von den Toen auferstanden ist, wofür es Augenzeugen gab 
(1. Kor., K. 13, V. 3 bis 8),
9. dass nur durch Jehovas einziggezeugten Gottes-Sohn
(Joh. K. 1, V. 1, 2, 14 u. 18) ewiges Leben auch auf der Erde wieder möglich werden kann (Matth., K. 6, V. 10; Joh., K. 14, V. 6; K. 17, V. 3; K. 5, V. 28), weil er ihm gehorsame Menschen liebt (Joh., K. 3, V. 16),
10. dass nicht jeder, der "nur" Gutes tut, dies erreichen wird (Matth., K. 7, V. 21),
11. dass 144000 Mitregenten mit Christus 1000 Jahre im Himmel herrschen werden 
(Offenb., K. 20, V. 6; K. 7, V. 4),
12. dass die ganze Welt z. Z. in der scheinheiligen Hand Satans liegt (1. Joh., K. 5, V. 19),
13. dass Jehova ein Volk gemäss seines Namens aus allen Völkern herauszieht (Apostelg., K. 15, V. 17 u. 29); es hält sich aus der Weltpolitik heraus, enthält sich des Blutes (Joh., K. 6, V. 15; Apostelg., K. 4, V. 18 - 20),
14. dass Gott vor dem nahenden Ende der ungerechten Systeme das Kommen seines Königreiches zur Weltproblemelösung friedlich verkünden lässt (Matth., K. 24, V, 14),
wärend einer Zeit, in der es leider möglich geworden sei, alles "Fleisch" vernichten zu können (Matth., K. 24, V. 21 u. 22), wärend die Welt, in der das Gefühl der Ohnmacht des Einzelnen sich steigert, sich scheinbar erfolgreich um Welt-Frieden bemüht (1. Thess., K. 5, V. 3), ergo im Atom-, Umweltzerstörungs- und Kommunikationszeitalter,
15. dass Gott verstorbene Seelen, die er wiedersehen will, bald durch seinen Christus wieder zum Erdenleben zurückholen wird (Joh., K. 5, V. 28).
Merke: Jede Lehre, die den Sterbeprozess dauerhaft als normal propagiert, legitimiert das Leid und stammt von dem, der Gott widersprach, dadurch das Sterben verursacht hat und, weil er ein intellektueller Dummkopf vor Gott ist, es nicht beseitigen kann, deshalb z. B. die Lüge von der Seelenunsterblichkeit in die Welt setzen lassen musste und durch Erscheinungen die Leute täuscht (2. Thess., K. 2, V. 9 u. 10).

Protokollanfertigung und Anmerkungungen in freier Meinungsäusserung gemäss bestem Wissen und Gewissen
durch ... "

Noch einmal las sie den Namen des Protokollanten. 
Nach dem Lesen ging sie zu Bett. "Ich werde das umgehend weiterleiten," dachte sie bei sich laut und wusste, was sie für sich selbst weiter zu tun hatte ...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.11.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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