Karl-Konrad Knooshood

Bisschen was über Lichtschwerter (STAR-WARS-Woche, Episode V)

 

Lichtschwerter, Lightsaber,

Lichtsäbel, Lichtstangen,

sind ein wichtiges STAR-WARS-Element,

ein Utensil, sind sie unterstreichend, unterstützend,

fürs dramaturgische Moment,

 

Physiker und andere Naturwissenschaftler behaupten, dass es Lichtschwerter nicht geben können, denn: Seien sie aus Laserstrahlen, bräuchten sie eine Quelle, einen Zielpunkt, auf den sie treffen können, sonst geht der Strahl quasi ins Unendliche, wäre unpraktisch, damit zu kämpfen, wenn die Klinge keine Begrenzung hat.

 

Da die Lichtschwerter aber alle eine begrenzte Länge haben, dürfte Lasertechnologie hier nicht zum Einsatz kommen. Sind sie also aus einer Art Plasma? Das müsste man aber in einem Gefäß haben, also wäre Glas oder transparenter Kunststoff um die extrem heißen Lichtklingen, die ja per einfachem Knopfdruck wieder leicht zu deaktivieren sind. Das Glas müsste sich mit einziehen, vielleicht teleskopartig wie die Plastikspielzeuge, die Laserschwertern nachempfunden sind, die natürlich bei Fans sehr beliebt sind. Wo bleibt dann aber das Plasma? Und warum kann man mit diesen Schwertern fast alle Materialien mühelos durchschneiden, durchstoßen, zum Schmelzen bringen, wenn das Plasma doch von Glas oder Kunststoff umgeben und somit "gebändigt" ist? Der Lichtschwertgriff mit Aktivierungsknopf ist zu klein, um alles Plasma aufzunehmen. Ein weiteres Problem ist die benötigte Energie zur Erzeugung einer stabilen Lichtschwertklinge, die nahezu alles durchschneiden kann und ja standhalten muss, wenn jemand anderes mit seinem Lichtschwert mit dem Träger die Klingen kreuzt (vergleiche hier den Kampf mittels "normalen" Schwertern bei Rittern).

 

Die Lichtschwerter haben übrigens unterschiedliche Farben. Die der Bösen leuchten traditionell in einem reizenden Bordeaux-Rot (oder gelegentlich in einem satten, lichtverschlingenden Schwarz), die der Guten bei den Jedi-Schülern hellblau, bei den ausgebildeten Jedi-Rittern neongelb bis neongrün (irgendetwas dazwischen) oder so ähnlich. Beziehungsweise läuft das so: Die grünen Lichtschwerter sind für die eher selten Kämpfenden, die eher analytisch und auf Macht spezialisiert sind, die blauen Lichtschwerter für die eher Kämpfenden, die Verteidiger der Galaktischen Republik, einer intergalaktischen Großdemokratie.

Das bisher einzige violett leuchtende Lichtschwert besitzt einer der obersten Jedi, MACE WINDU (in Episode I-III verkörpert von SAMUEL L. JACKSON, der sich als großer STAR-WARS-Fan diese Klingenfarbe speziell gewünscht hatte) bis zu seinem Tod durch den Sturz in die Häuserschluchten CORRUSCANTs aufgrund der Energieblitze des späteren Imperators PALPATINE (siehe Episode III – "Die Rache der SITH").

 

Der bis dahin einzige Lichtschwertkampf zwischen einem Guten, der zum Bösen wurde und einem Guten, der gut bleibt, wo gleichfarbige Lichtschwertklingen zum En-Garde gekreuzt werden, fand bis jetzt ebenfalls in Episode III ("The Revenge Of The SITH"/"Die Rache der SITH") zwischen ANAKIN SKYWALKER (dem späteren DARTH VADER) und seinem ehemaligen Jedi-Meister OBI WAN KENOBI statt.

 

Das Lichtschwert wurde übrigens nicht von den STAR-WARS-Machern erfunden, sondern kam schon in einer 1933 (!) von EDMOND HAMILTON geschriebenen Science-Fiction-Kurzgeschichte vor, GEORGE LUCAS übernahm die Idee für sein Franchise, sein Science-Fiction-Konzept, das sich zum Universum mit Milliarden, vermutlich Billionen-Umsatz ausbaute.



(29.10.2019)

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