Andreas Rüdig

Klinikerotik

Bei der Klinikerotik geht es um sexuelle Praktiken in erotischen Rollenspielen, z. B. um Krankenhausaufenthalte, Behandlungs- sowie Untersuchungsmethoden.

(Ausschnitt aus einem Hörspiel)

Schritte hallen in einem Gang, jemand setzt sich.

Eine blecherne Stimme tönt aus einem Lautsprecher: "Herr Müller, bitte in Kabine 2." Eine Tür öffnet sich, jemand tritt ein. Eine Damenstimme sagt: "Bitte Beine und Hüfte freimachen."

Eine Hintergrundstimme sagt: "Die Augen des Mannes öffnen sich. Er blickt entsetzt aus der Wäsche. Leise flucht er vor sich hin: `Verdammt Hacke. Ich hatte auf einen Mann gehofft.´ Man hört wie sich jemand entkleidet. Dann geht eine Tür auf, jemand geht hindurch.

Einige Sekunden später sagt eine tiefe, sonore Männerstimme: "Herr Müller, ich muß jetzt Ihre Urologie untersuchen. Sie sind ja nicht umsonst zu mir, den Urologen, gekommen. Ihr Hodensack sieht gesund aus und ist zum Glück kaum behaart. Ich fühle jetzt mal Ihren Hoden. Auch dieser Teil der Kinderproduktionsanlaglen scheint gesund zu sein. Nur wenige Männer haben so schöne Exemplare. Tut es weh, wenn ich Ihren Penis quetsche? Ja? Das ist sehr gut. Ich ziehe jetzt die Vorhaut zurück. Darunter ist alles sauber und blank. Funktioniert der Kitzler auch? Ja, tut er. Und wie! Der Pimmel ist lang und hart erigiert, das Ejakulat ist sehr umfangreich und klar. Herr Müller, ist ist die größte, schönste und hübscheste Urologie, die ich je gesehen habe. Möchten Sie mein Geliebter werden?" - "Aber das bin ich ja schon.""

Szenewechsel. Die folgende Situation spielt auch im Krankenhaus, allerdings in der Gynäkologie. Eine hübsche, dralle Blondine liegt splitterfasernackt im Krankenbett. Die Chefärztin sowie die Oberärztin treten ins Zimmer und an das Bett. Sie schlagen die Bettdecke auf.

DIe Chefärztin sagt mit rauher, tiefer Stimme: "Frau Mayer, wir möchten jetzt überprüfen, ob und wie Ihre Geschlechtsmerkmale funktionieren. Machen Sie bitte Ihre Breine breit." Die Patientin gehorcht. Die Oberärztin legt sich zwischen die Beine und saugt an der Vulva, während die Chefärztin an den beiden freigelegten Busen saugt. Der Orgasmus folgt schnell und umfangreich.

Frau Mayer, woher kommt Ihre Vorliebe für Klinikerotik?

Ich bin in einem Lesbenhaushalt großgeworden. Ich hatte also 2 Mütter und keinen Vater. Meine Mütter spielten viele Szenen aus dem Krankenhaus nach, auch solche erotisch-sexueller Natur.

Und wie war es bei Ihnen, Herr Müller

Ich habe zwar heterosexuelle Eltern. Mein Vater war aber ein augesprochener Hypochonder. Er war sehr wehleidig und empfindlich. Er hat nur meine Mama an sich herangelessen. Woher ich das weiß, fragen Sie? Ich habe ihn oft genug zum Arzt begleitet.

Ist Klinikerotik eine psychologisch-sexuelle Dysfunktion = Störung? Keine Ahnung. Für phantasiebegabte Menschen ist sie auf jeden Fall von Vorteil. Schließlich gibt es sehr viele Varianten, die zu einer Befriedigung führen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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