Sonja Soller

Gefangen in Stawropol 3. u. 4.

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Alexander - Ausbruch

Am Tunnelausgang sah Alexander sich nach allen Seiten um, kein Wachmann, kein Soldat zusehen. Er kroch tief am Boden geduckt am Gebäude entlang . Nach einer kurzen Wegstrecke, die er zurückgelegt hatte, um das Buschwerk zu erreichen, hörte er wieder das Rauschen eines Flugobjekts. Alexander konnte es zwar nicht sehen, aber das musste Franziska sein. Das konnte nur Franziska sein. Er winkte, blieb aber halbwegs im Buschwerk, damit man ihn nicht entdeckte. Franziska schien ihn zu sehen, sie hatte ein Stück Papier aus ihrem Flugobjekt fallen lassen, damit Alexander wusste, dass sie da war. "Donnerwetter, das hätte ich so nicht erwartet". Sein Herz schien zu rasen. Liebe schien wirklich keine Grenzen zu kennen. Plötzlich ertönten schrill die Alarmsirenen, dass konnte nur eins bedeuten, sein Ausbruch war entdeckt worden. Nun hieß es: Besondere Vorsicht ist geboten. Er hielt Ausschau nach Franzi. Sie musste ganz in der Nähe sein.

Nach Alexanders Berechnung wurde sein Ausbruch viel zu früh entdeckt, er war noch nicht weit genug von dem Gefangenentrakt entfernt. Er robbte weiter bis zum nächsten eher spärlichen Buschwerk, um wenigstens etwas Deckung zuhaben. Irgendetwas dröhnte über ihm, konnte aber wieder nichts erkennen. Es wär' besser, er kroch weiter auf den Sicherheitszaun zu, als hier so dicht am Gebäude auszuharren und zu hoffen Franziska würde es bis hierher schaffen. Das Geräusch am Himmel wurde plötzlich dermaßen laut, dass Alexander nach oben schauen musste.......

 

 

Gefangen in Stawropol 4 .

Franziska - Befreiung von Alexander

 

Der Tarnanzug machte es Franziska möglich sich frei zubewegen, sie setzte noch den Helm auf, um nun gänzlich unsichtbar zu sein.
Auf geheimnisvolle Weise bewegten sich Büsche und Sträucher wenn sie daran entlang ging, oder das Buschwerk auseinander bog. Wer es nicht besser wusste, konnte annehmen unsichtbare Geister würden hier ihr Unwesen treiben. Nachdem Franziska das Flugmobil im Unterholz versteckt hatte, immer noch getarnt, machte sie sich auf die Suche nach Alexander, hatte sie ihn zuletzt eng am Boden kriechend bei dem roten Backsteingebäude gesehen. Sie schlug die ungefähre Richtung ein.
Franziska befand sich inzwischen außerhalb des Lagers, sie musste einen elektronischen Zaun überwinden. Auch Infrarotstrahlen sicherten zusätzlich das Gelände, damit niemand hinaus, aber auch niemand hineinkommen konnte.
Der alte Freund von Franziska hatte in weiser Voraussicht zwei Elektro-Jetpacks mit in das Flugobjekt geladen, für alle Fälle.
Von diesen Dingen hatte Franziska normaler Weise keine Ahnung, aber um Alexander aus dieser Hölle herauszuholen, überwand sie sich selber und wuchs über sich hinaus.

Sie zündete den Antrieb an ihrem Fluggerät und flog über den Sicherheitszaun hinweg, je höher sie flog um so besser konnte sie das Gelände überblicken, sie flog in Richtung Gefangenentrakt, immer den Blick auf den Boden gerichtet und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dort, ja, da bewegte sich etwas, sie ging tiefer, nein, es war nicht Alexander, ein Tier war da im Erdreich am Wühlen, sah wie ein Wildschwein aus, Franziska konnte es nicht genau erkennen, aufgeschreckt von dem Fluggeräusch lief es davon. Himmel nochmal, wo steckte Alex bloß, sie hatte ihn doch hier in der Nähe gesehen. Geduld war nicht Franziskas Stärke. Also weiter. Endlich, dort unten hinter Sträuchern versteckt sah sie ihn, sie gab noch einmal Gas um Alexander auf sich aufmerksam zumachen. Es hatte geklappt, er schaute nach oben..........

Franziska schaltete kurz die Tarnung aus, um direkt auf Alex zu zufliegen, ihn von hinten unter die Arme zu greifen, die Tarnung wieder einzuschalten und nichts wie weg.

Der Jetpack war eigentlich nur für eine Person gedacht, und so quälte sich das Fluggerät mühsam in die Höhe, unten sind einige Soldaten auf das merkwürdige Geräusch aufmerksam geworden, man konnte sie hören, aber Gott sei Dank nicht sehen. dass es ihn nochmal zu Boden warf. Vor ihm schwebte der Kopf von Franziska und kam jetzt auch noch auf ihn zu. „Alex ich bin's doch nur, deine Franzi“. Sie hatte vergessen die Tarnfunktion am Anzug abzuschalten.“ Poh, du verstehst es gut, einen zu Tode zu erschrecken......weiter kam er nicht, Franziska hing schon an seinen Lippen und in seinen Armen. Ihm wurde ganz warm. Er löste sich von Ihr. „Komm lass uns zum Flugmobil gehen, ich sehne mich so lange schon nach dir.“ Das „unsichtbare“ Flugmobil lag nicht weit von ihnen im Dickicht verborgen. Franziska schaute auf ihre Smartwatch und drückte auf ein Symbol. „Hier, hier muss es sein,“ eine Luke öffnete sich, sie stiegen ein, die Luke schloss sich. Mit dem Schließen der Luke ließen Alexander und Franziska die Außenwelt hinter sich..............

 

Fortsetzung folgt.........

 

Gemeinschaftswerk: SonjaSoller / Mark Widmaier

 

29. 01.2020

 

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Sonja Soller).
Der Beitrag wurde von Sonja Soller auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Der Fluch des Inkagoldes von Peter Splitt



DER FLUCH DES INKAGOLDES…
…führt Sie über eine mysteriöse Transatlantik-Kreuzfahrt direkt an authentisch,- archäologische Ausgrabungstätte in Peru. Verfolgen Sie die aufregende Suche von Roger Peters und seinen Freunden nach den Schätzen der Inkas.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Fantasy" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Sonja Soller

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Turm der Zeit von Sonja Soller (Erinnerungen)
Der schwarze Ritter von Bernd Mühlbacher (Fantasy)
Keine hundert Jahre für Dornröschen! von Jürgen Berndt-Lüders (Drama)