Jürgen Malodisdach

Menschheit ( 6 )

Hier geht es heute weiter mit der.......

 

 

EM 800 ( 6 )

 

 

 

So endete die 5.Fortsetzung

 

Auf dem Gesteinsbrocken, den sie gerade verlassen hatten war ganz deutlich ein blinkendes Licht zu sehen. Immer in einem bestimmten Rhythmus leuchtete es auf. Dreimal kurz, dreimal lang, dreimal kurz und das Alles viele Male wiederholt. Das uralte Signal S O S. Und immer wieder.

Den Forschern blieb jedes Lachen im Halse stecken. Neue Fragen ergaben sich daraus. Wieso wurden keine Ursachen dazu festgestellt. Was war ihnen bei ihren Forschungen entgangen. Prof Tan brauchte nichts weiter zu sagen . Die beiden RED´s hatten schon kehrt gemacht und waren zum zweiten Besuch des Steinhaufens unterwegs.

 

Diesmal sahen sie die andere Gegend mit den schon in der Vorerkundung festgestellten Ruinenlandschaften. Das ist ihnen beim ersten Anflug entgangen . Die Forscher bewegten sich nicht mit der Drehung des Meteoriten sondern entgegen gesetzt.

Ein grober Fehler, den sie beim vorherigen Kontrollflug machten und nicht entschuldbar für ihre hohe Qualifikation und ihr großes spezielles Wissen. Ein Lapsus, den sie nicht hätten machen dürfen.

Langsam näherten sich die Raumflugkörper mit ihren Mannschaften der Oberfläche des Objektes. Sahen bereits die Ruinen und auch einige offenbar unversehrte Gebäude.

Das Blinken der einsamen Lampe wies ihnen die Richtung. Eine große freie Fläche erschien den Forschern gut für die Landung der RED´s. Nach dem Ausstieg sahen sie auch die leicht lädierte Tankstelle.

Der Boden auf dem sie und die Lander standen erschien nach ersten Überprüfungen fest und stabil zu sein. Die Aufgabe bestand jetzt darin zu untersuchen, ob das Blinken der Lampe ein bewußter Hilferuf, eine automatische , sich wiederholende Anzeige oder unerwartete Zufälligkeit war oder einfach nur ein Fehler oder eine Störung in der Schaltung war.

Das zu untersuchen teilte Tan zwei Forscher ein. Er selbst ging langsam in Richtung Tankstelle. Langsam, weil es ja so gut wie keine Schwerkraft gab, die ihn auf den Boden des Meteoriten drücken kann.

Außerdem war es angebracht, sich vorsichtig auf diesem fremden Himmelskörper zu bewegen. Und dann wollte er unbedingt zu dem großen , leicht lädierten LKW. Der stand an der Säule zum Aufladen seiner Akkus, wie es auf der Erde üblich war.

Überhaupt war Prof Tan schon jetzt der Meinung, daß dieser große Körper von circa fünf mal drei mal drei Km ein Teil der guten alten Erde war.

Wenn diese These richtig war, müßte es dort eine riesige Katastrophe gegeben haben. Würde auch erklären, warum es für die Unternehmung zur Sicherung und Ausweitung der Menschheit auf andere Himmelskörper keine Kontakte mehr gab.

Eine Menge Arbeit gab es also noch. Bei seinen Gedankensprüngen war er am Fahrerhaus des LKW angekommen .sah mit Erstaunen, daß hinter der Beifahrertür die Umrisse oder auch Schatten eines Wesens zu sehen war.

Es widersprach jeder Vernunft, jeder Erfahrung und Theorie, daß hier noch ein lebendiges Lebewesen zu sehen ist. Der lange Flug und Aufenthalt im Weltraum ohne entsprechende schützende Kleidung und andere Schutzmechanismen war für hoch entwickelte Lebewesen kaum zu überleben.

Trotzdem klopfte er sicherheitshalber an die Tür. Es bewegte sich Nichts. Deshalb drückte er vorsichtig auf den Öffnungsmechanismus. Bat seine Begleiter selbst für alle Fälle zur Vorsicht. Sie waren zwar alle in ihren Raumanzügen gut geschützt, sollte es aber eine unangenehme Überraschung in Form einer Explosion geben, war die Möglichkeit von Verletzungen als sehr unangenehm bis tödlich einzuschätzen.

Die Tür ging ganz leicht ohne Probleme auf. Auf den Sitzen saßen , ganz leicht nach vorn geneigt, zwei , Tan würde sagen , Menschen. Wobei er meinte, es wären eine Frau auf dem Beifahrersitz und ein Mann als Fahrer.

Beide sommerlich gekleidet, wie es auf der Erde in der warmen Jahreszeit üblich war. Es waren keine besonderen Untersuchungen nötig um festzustellen, daß diese Personen nicht mehr lebten. Sie hatten eher das Aussehen von Mumien, wie man diese aus alten antiken Gräbern der urzeitlichen Menschheitsgeschichte sehen kann.

So etwas hat noch niemals eine Forschungsgruppe im Weltall erlebt. Ehemalige Menschen der alten Mutter Erde , wenn auch nicht mehr am Leben, auf einem heraus gerissenen Stück Erdmaterial mit den darauf befindlichen Bauten, Werkzeugen, Maschinen, und sonstigem Zubehör zu entdecken.

In den vielen Hundert Jahren praktizierten Weltraumunternehmungen wurden ja schon allerhand seltsame Dinge und Bauten entdeckt. Das waren aber immer Sachen außerirdischen Ursprungs.

 

 

Es geht immer noch weiter. Später.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.02.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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