Sonja Soller

Gefangen in Stawropol 8.

Eine etwas andere Liebesgeschichte

Franziska und Alexander - In Armawir

 

Der kleine Ausflug in das Einkaufscenter hatten Alex und Franzi sichtlich gut getan, vergnügt gingen sie in den Park. Es hat schon was für sich unsichtbar zu sein.

Die Jetpacks waren noch an Ort und Stelle, sie gaben Gas und verließen mit einem Lächeln im Gesicht den Park. „He, Alex, kannst du mich hören“, der Daumen ging nach oben. „Sieh nur die vielen Soldaten und die Militärfahrzeuge, ob das etwas mit uns zu tun hat?“ Franziska wurde immer unruhiger, je näher sie dem Versteck ihres Flugobjekts kamen. „Mach dir erst mal keine zu großen Gedanken Franzi, wir landen jetzt und sehen uns das Ganze aus der Nähe an.“ Franziska war froh, dass Alexander bei ihr war, er war der Ruhepol, der alles aus einem anderen Blickwinkel betrachtete. Das Erlebnis im Straflager von Stawropol, war kein schönes Erlebnis und er bangte mitunter um sein Leben, doch jetzt hatte er auch die Verantwortung für Franziska, die er und sich selber, auf jeden Fall aus dieser Geschichte heil herausbringen wollte.
Sie verstauten die Jetpacks im Unterholz.

So wie ich das sehe, wird hier ein Manöver vorbereitet, die ganzen Fahrzeuge, Panzer und die vielen Soldaten,“ Alexander war sich sicher. „Da haben wir uns wieder mal gekonnt den richtigen Platz für unser „UFO“ ausgesucht. Ich bin fast sicher, dass unser Reisemobil nicht unentdeckt bleibt, wir brauchen gar nicht weiter zugehen. Die Energie ist bestimmt aufgebraucht und die Tarnung erloschen.“ Alex war Realist und sah die Dinge wie sie waren. „Du hast ja Recht, wir waren ja auch schon davon ausgegangen unser “UFO“ zurückzulassen. Das wichtigste haben wir ja bereits in den Jetpacks untergebracht,“ stimmte Franziska Alexander zu. Sie zogen sich zurück und gingen zu den versteckten Jetpacks zurück. Franziska sah auf die Karte, sie gab ein paar Daten in ihre Smartwatch ein. „Luftlinie von Armawir bis Sotschi sind es 265,47 km. Wir müssten die Akkus an den Fluggeräten auswechseln. Mit den neuen können wir etwas über eine Stunde fliegen, dann würden wir es zwar nicht ganz bis nach Sotschi schaffen, aber weit kann es dann nicht mehr sein.“ Alexander nickte, „das hört sich doch gut an, dann lass uns die Akkus wechseln und dann nichts wie los.“ So weit von unserem Ziel sind wir dann ja nicht mehr entfernt.“ Franziska musste lachen,“ lieber Alex, wenn ich auf meine schlaue Uhr sehe, sind es, wohlgemerkt mit der Bahn, noch ungefähr 3000 km, wir könnten uns aber auch auf dem Flughafen in Sotschi unsichtbar in eine Maschine schummeln, die in den Westen fliegt, eine „Condor“ wäre optimal, einen Flug ohne Zwischenlandung bis nach München.“ Alexander war begeistert, allein von der Vorstellung in einer „Condor“ mitzufliegen.

Es ist nur so eine Idee, ob sie so umgesetzt werden kann, müssen wir sehen“, Franziska war noch nicht so recht überzeugt, ob dieser Plan wirklich gelingen könnte. „Wär schon schön, endlich wieder Heimatluft zu schnuppern.“

Wir schauen einfach nach, ob die „Condor“ überhaupt Russland anfliegt,“ dann können wir danach neu planen. Franziska tippte auf ihrer Smartwatch rum, „aha, ich muss hier nochmal, hm,“ sie verzog das Gesicht zu einer Grimasse, die Idee wird wohl eine Idee bleiben, die „Condor“ fliegt Russland und Sotschi schon gar nicht an.

Wir sehen erst mal zu, dass wir nach Sotschi kommen, was meinst du,“ Franziska sah Alex fragend an, „ja wir haben alles dabei, was wir brauchen, jeder hat zwei Akkus, also sind wir ca. zwei Stunden mit Unterbrechung in der Luft.“ „so sehe ich das auch, dann lass uns starten,“ Franzi nahm Alexander in den Arm und gab ihm einen liebevollen Kuss, „nun aber los........

Fortsetzung folgt..............

Gemeinschaftswerk: Sonja Soller/Mark Widmaier

04.02.2020 © Soso

 

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.02.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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