Andreas Rüdig

Plakat-Fetisch

Herzlich Willko9mmen bei der Marotten-Show. Heute beschäftigen wir uns wieder mit den Fetischen. Es geht diesmal um den Plakat-Fetisch. Wir haben dazu Gandalf Reichsfreiherr Genderfeld eingeladen. Er trägt regelmäßig ein Plakat vor sicher her. Es ist doppelseitig mit einer leichtbekleideten, braungebrannten Dame, die Werbung für ein Sonnenstudio macht, geschmückt.
Herr Genderfeld, was ist für Sie so besonders an dem Plakat?

Ich liebe die abgebildete Frau. Ich bekomme einen Städer bei ihrem Anblick.

Es ist doch aber nur ein Bild.

Richtig, wahrscheinlich nachbearbeitet und die Frau sonstwie verschönert.

Sie haben die Frau also noch nie in natura gesehen?

Nein, noch nie, weder in natura, in Bälde oder sonstwo.

Äh, ah ja. Und was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen die Frau vorstellen würde?

Ich wäre begeistert!

Und hier ist sie, Frau Elvira Putzelmutz.

Das darf doch wohl nicht wahr sein. So sieht die in Wirklichkeit aus?

Skandal in der Fetisch-Show. Kaum hat Gandalf Reichsfürst Genderfeld das Objekt seiner Begierde mit eigenen Augen gesehen, rastet er auch schon aus. Er schlägt wild mit seinen Plakaten um sich und ist nicht zu bändigen und zu beruhigen. "Das ist nicht die Frau meiner Träume. Die ist doch potthäßlich," ruft er immer wieder aus.

Sie sehen es (und hören es auch), liebe Leser: Plakate lohnen sich nur als Onanie-Hilfe.

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