Klaus Heinzl

CORONA und die Heiligkeit


Gehen wir einfach einmal davon aus, dass Charles Darvins Gedanken, was die Entwicklung des Menschen angeht und die Evolutin im Allgemeinen, richtig ist.

Das stetige Streben nach Macht und der unterbewusste Wunsch durch einen Herrschaftsdrang, überleben zu wollen.

 

Das, in einem sogenannten Glauben verankerte Handeln und Denken ist selbst dem größten Widersacher, unserer Kirche nicht fremd und beweist sich in ihrer eigennützigen Art und ihrem bisherigen Handeln. Die Kirche ist seit Jahrtausenden bemüht, seine „Schäfchen“ zu manipulieren und in Abhängigkeit zu wissen. Erwählte Kirchendiener ( vom Dorfpfarrer bis zum Papst ) mahnen ihre „Gläubigen“ zur Bescheidenheit und Menschlichkeit. Selber jedoch erlebte man immer wieder, dass im Namen Gottes, als beim Unternehmen Kirche, weder Bescheidenheit, noch Menschlichkeit Vorbildfunktion haben.

 

Die Kirche ist derzeit eines ( wenn nicht das vermögenste ) Unternehmen der Welt.

Ein Einblick in diesen unermesslichen Reichtum wird seitens der „Hausherren“ nicht gestattet. Das umstrittene Zelibat vermutet man lediglich als Mittel zum Zweck, da eine Familie zu gründen, im üblichen Sinne und in staatsrechtlichem Gedanken, erbrechtliche Konsequenzen hätte und so verbleibt alles Vermögen nach dem Ableben des Gottesdieners im Unternehmen und mehrt sich hier nur noch.

 

Vor den Thesen Martin Luthers waren sogenannte Ablassgelder ein Erfolgskonzept, und clevernes Marketing, den Gläubigen den Erlass der Sünden und den Einlass ins Paradies zu offerieren.

Demnach würde ein armer Erdenmensch (egal wie gläubig er wäre) kaum den „Himmel“ erleben, sondern musste damit rechnen, letztlich in der „Hölle“ zu schmoren.

 

Dann erbeutete man im Namen Gottes, in den sogenannten Kreuzritterkriegen im 11. als auch 13. Jahrhundert, im Nahen Osten Gold und andere Werte. Die lateinische Kirche war hier vorrangig in diesen Kreuzzügen und im Namen Gottes unterwegs.

Dieses Verhalten widerspricht allen, uns bekannten Bibelüberlieferungen, seit dem Neuen Testament. Jesus war stets ein friedliebender Mensch, der – so die Bibel – lieber auch noch die „andere Wange“ anbot, wenn er von einem aggressiven Gesprächspartner geohrfeigt wurde.

 

In Zeiten der Hl. Inquisition verursachte, durch seine Machenschaften, hauptsächlich die römisch-katholischen Kirche, grausamstes Leid, wie man es heute nur noch in Horrorfilmen oder radikalen Staaten in Diktatur erleben kann. Und dennoch geschah auch dieses Leiden und Morden im Namen Gottes.

Im Glaubensbekenntnis muss der Gläubige zu dieser heiligen, katholischen Kirche stehen. Ob dieses Glaubensbekenntnis auch im Sinne Gottes beglaubigt würde ?

 

Die Macht der Kirche in heutiger Zeit ist ungebrochen. Den Menschen - in dritter Generation - wird immer noch die Untat gegenüber Juden im zweiten Weltkrieg vorgeworfen. In ganz Europa, als auch überregional, standen Kirchen und es bestand der Vatikanstaat als das Zentrum humanen Glaubens. Kürzlich wurde bekannt, dass der damalige Papst und seine Gottesvertreter durchaus von Diskriminierungen und Exekutierungen in grausamen Vernichtungslagern wussten. Die Macht der Kirche, im Sinne der Nächstenliebe und Menschlichkeit, war hier kaum gegenwärtig.

 

Nun schreiben wir das Jahr 2020 n. Christus. Ein Sinneswandel, was Menschlichkeit der Gottesvertreter im Vatikan angeht, ist kaum zu erleben. Allein durch das Vermögen dieses Kirchenstaates müsste in der sogenannten „Dritten Welt“ kein Mensch verhungern, noch verdursten oder an Krankheiten wie Aids sterben.

 

Aber leider gilt bescheidenes Denken im Namen der Kirche und im Sinne Gottes nicht. Ich erlebe in dieser selbstherrlichen Kirche leider nur die größte unterlassene Hilfeleistung weltweit. Es ist unglaublich erbärmlich, dass aufwendige Flüge in diese armen Staaten stattfinden, und man spätestens bei der Ankunft Kenntnis von dieser Armut haben müsste...

 

Anstatt nun endlich zu handeln, küsst man die Böden jener leidgeprüften Länder und wirbt diese verzweifelten Menschen an, dieser katholischen Kirche begeistert beizustreten. Mit Verlaub, wie krank ist das denn ???

 

Derzeit hält uns ein Virus in Bann. Sollte dies vielleicht ein Zeichen Gottes sein? Wird die Kirche vielleicht jetzt bemüht sein, zu helfen... oder wird die Macht gerade noch dazu ausreichen, dass man ein paar Regenwälder abholzt, um ausreichend Toilettenpapier im Vatikan zu haben...  Leisten kann sich dies der Kirchenstaat allemal. Oder gibt es wieder nur eine Donnerpredigt des Herrn Pfarrers, der anschließend den Klingelbeutel durch die Kirchenbänke wandern lässt ... zur Unterstützung seiner „notdürftigen hl. kath. Kirche“...   

 

Amen.


Liebe Leser !
Meine Geschichte soll hier keine Panik verbreiten. Vielmehr soll sie dazu anregen, Medienereignisse und Meldungen durchaus zu hinterfragen. Nicht jede Vogelgrippe hat weltbedrohliche Ausmaße, wie sich damals zeigte, als Ministerpräsident Stoiber und eine Dame namens Pauli einen politischen Konflikt öffentlich machten. Schwupps war von einer Vogelgrippe seitens der Medien noch etwas zu hören, sehen oder zu lesen... Aber andererseits werden Medien auch gern von Machthabern benutzt, um die Stimmung der Bevölkerung zu lenken. Panik wird schneller verbreitet, als die Ankündigung einer guten Botschaft.

Also bitte nicht alles was ich so an GEDANKEN in den Text packte ist Fakt. Aber seien Sie trotzdem wachsam.

Ihr Klaus G. Heinzl
Klaus Heinzl, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.03.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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