Karl-Konrad Knooshood

Protokoll eines verfallenden Landes: Der Lebensretter

 

HAADIR saß im warmen, tatsächlich einschläfernd gemütlichen Bus zur Arbeit und hing seinen Gedanken nach. Er war froh, diese Stelle erhalten zu haben, auch wenn die Schichten in der Anfangszeit gewöhnungsbedürftig gewesen waren.

 

Die Busse in Deutschland wiesen eine regelrecht einlullende Atmosphäre auf. Sie waren ungewöhnlich sauber, gepolstert, rochen nicht unangenehm, jedenfalls in dieser Gegend. In seiner Heimat war das anders gewesen, dort waren sie stets stinkend, überfüllt, unbeheizt. Deshalb empfand er es als angenehm.

 

Der Bus fuhr die üblichen Stationen ab, er kannte das alles schon in- und auswendig. Er hätte es im Schlaf gekannt. Noch drei, dann müsste er raus.

Eine alte Dame stieg zu, er bot ihr den Platz neben sich an. Sie setzte sich ohne zu zögern, ohne Scheu. Er kannte dies auch anders. Verstehen konnte er es, schließlich hörte er, dass viele seiner ehemaligen Landsleute sich hier, im ihnen fremden Land, dem Gastgeberland, das ihnen so großzügig Asyl geboten hatte, wie die letzten Arschlöcher benahmen. Arschlöcher – dieses prominente deutsche Schimpfwort hatte er als eines der ersten gelernt, so wie das insbesondere in Migrantenkreisen von der gesamten Arabischen Halbinsel und aus Afrika beliebte "Hurensohn". Er selbst wendete solchen Pejorative extrem selten an, denn er war ein zurückhaltender, höflicher, kultivierter Typ, er wollte hier in Frieden Seit an Seit mit seinen Nachbarn leben, viele Deutsche darunter, denn er hatte eine Bleibe in einer Gegend gefunden, die sich noch nicht in eine Parallelgesellschaft mit ca. 98% Nichtdeutschen arabischer Mentalität und 2% an diese fremde Lebensart notgedungen angepassten Deutschen verwandelt hatte.

 

Das war sein Glück. Ganz legal, mit Pass und Papieren, war er 4 Jahre zuvor eingewandert, mit seiner Frau und zwei Kindern.

Er hatte sich sehr bemüht, im Rahmen vieler Deutschkurse Deutsch zu lernen, doch viele seiner Kenntnisse rührten auch von Fernsehsendungen und amerikanischen Filmen her, die auf Deutsch synchronisiert waren. Ihm war dies sehr sympathisch, durch Schnoddersynchro bei älteren Filmen und Serien lernte er auch deutschen Schenkelklopferhumor und Spruchhaftigkeit kennen, den er sehr interessant, stellenweise gar lustig fand, nur nicht allen Sinn verstand.

Dies trifft allerdings auch auf viele Deutsche zu.

HAADIR wollte jetzt auch Deutscher sein, gleichzeitig hing sein Herz auch an seinem Herkunftsland Syrien. Es wäre unlogisch und unfair, anderes zu verlangen. Obwohl seine Umgebung theoretisch wie praktisch keinen allzu großen Integrationsdruck auf ihn ausübte, beschloss er, die Freiheit dieses Landes mit seiner Frau und den Kindern zu genießen.

Er bat seine Frau, kein Kopftuch mehr zu tragen, denn hier müsste sie es nicht.

Auch war er froh über die Nichtzensur, wenngleich sich in diesem Bereich Einiges zum Schlechteren änderte.

 

Nun saß HAADIR im Bus und freute sich auf die Arbeit, während er sich angeregt mit der alten Dame neben sich unterhielt. Noch eine Bushaltestelle, dann…

 

Was zum heiligen Ficke war denn das da?

Was lief denn dort auf dem Grünstreifen neben dem Haltestellenbordstein für ein Film ab?

Er drückte abrupt den Halteknopf, doch der Busfahrer würde bis zur Haltestelle vorfahren. Aber da stimmte was nicht! Also zog HAADIR geistesgegenwärtig die Notbremse. Der Busfahrer brummelte unwillig, der Bus kam mit einem Ruck zum Stehen. "Was soll das denn?", fragte der Busfahrer grimmig, der das Geschehen wohl aus seiner täglichen Routine heraus noch nicht registriert hatte. "Ich erklär 's Ihnen später, jetzt öffnen Sie die Tür!", herrschte HAADIR ihn an – sonst nicht seinem Stil entsprechend, aber heute…

 

Er stürzte förmlich aus dem Bus, wie automatisch und lief auf das Ablaufende zu: Da war ein Wahnsinniger! Ein pechschwarzer Kerl mit einem kleinen Schälmesser in der Hand, dessen Spitze der Kerl immer wieder und in schierer Raserei in den Körper einer ebenfalls sehr dunklen Frau rammte – und stach, und stach, Stich um Stich, das Blut spritzte bereits, sie schrie schmerzerfüllt, sich windend, krümmend, seinen irren Hieben ausweichend, die er wie ein außer Kontrolle geratener Tiger seine Krallen immer wieder in sein immer wehrloser werdendes, mit Händen und Füßen um sich strampelndes Opfer jagte.

 

HAADIR handelte instinktiv, ohne zu zögern: Dem Messer ausweichend, das der Ausgeflippte schwang, jetzt nach ihm, HAADIR, kreisen lassend, fuchtelnd, fechtend. Mit voller Wucht trat HAADIR dem Angreifer gegen dessen Schulter, um ihn von seinem Opfer wegzustoßen.

Der schwarze Mann taumelte, schwankte rückwärts, kam wieder auf die Beine, beugte sich wieder über die schwarze Frau und versuchte, sein Werk zu vollenden.

Aus dem Hintergrund nahm HAADIR jetzt akustisch wahr, dass ein anderer Buspassagier ebenfalls ausgestiegen war und aus sicherer Distanz sein Smartphone für etwas benutzte, für das die Wenigsten heutzutage es verwenden, da sie's freakig finden: Statt seinen Selfiestick zu zücken und ein Foto von sich vor dem Szenario zu knipsen oder ein Video mit der Kamera aufzunehmen, um es später auf YOUTUBE hochzuladen, so es auf TWITTER geteilt werden möge, zur Dokumentation, welch schröökliche Dinge heutzutage in der Nähe von Bushaltestellen abgehen, entschied er sich, die Hotline der Polizei anzurufen. In Deutschland ist das übrigens die 110, in den USA ist es wie das geilste PORSCHE-Modell: 911.

Dort bat er um schnelle Ankunft der Polizei und Rettungswagen.

 

HAADIR war indessen klar, dass er alles tun musste, um den Frauenerstecher von seiner Schandtat abzuhalten. Später würde er auf Nachfrage sagen, dass er nicht hätte auf das Eintreffen der Polizei warten können, da die Frau dann möglicherweise bereits tot gewesen wäre. Die später eingetroffenen Rettungskräfte hatten dies voll bestätigt.

So musste HAADIR aktiver werden. Er trat dem Irren erneut mit vollem Schmackes gegen die linke Schulter, er hatte jetzt etwas von CHUCK NORRIS, der zum Roundhousekick ausholt. Immer wieder. Dabei schrie er den Messerattackierer atemlos aber aus Leibeskräften an: "Hör auf! Lass ab! Lass sie in Ruhe!"

 

Der Messerangreifer hieb seine Stichwaffe nun wieder in HAADIRs Richtung, dieser reagierte blitzartig, geistesgegenwärtig filmreif kickte er dem völlig Überraschten das Messer aus der Hand, traf dessen Brust – ZONG! – Volltreffer auf den Solar Plexus, mitten ins Sternum, sodass der Verrückte japsend und kurzzeitig Sterne sehend zu Boden ging.

 

Offenbar merkte der Durchgedrehte jetzt, dass er gegen HAADIRs Kraft keine Chance haben würde, seinen Mordversuch zu vollenden. Er rappelte sich auf und rannte kopflos weg.

 

HAADIR ließ ihn ziehen, um ihn musste sich die Polizei kümmern. Nun wandte er sich der Frau zu, die, schwer aus Dutzenden Wunden blutend, am Boden lag. Sie regte sich nicht mehr!

Der Blutverlust war wohl zu massiv. HAADIR beugte sich über sie, nahm ihren schlaffen Arm und fühlte den Puls, wie er es einmal in einer Dokumentation gesehen hatte. Extrem schwach aber vorhanden.

 

Just jetzt traf die Polizei ein, ein Rettungswagen, Sirenen, Blaulicht, hintendrein. Die Polizisten kamen auf ihn zu, wiesen die Rettungskräfte ein, die kamen mit einer Trage, luden die bewusstlose Frau auf, ab in den Krankenwagen. HAADIR, der Busfahrer und der Freak, der sein Smartphone zum Telefonieren benutzt hatte, wurden befragt, ruhig und gefasst wie möglich gab HAADIR zu Protokoll, was soeben geschehen war und wie er es erlebt hatte.

 

Die Polizisten lobten ihn sehr, mehrfach, für seine heroische Tat, das Eingreifen.

"Wenn es mehr Menschen wie Sie gäbe, die mutig eingreifen und nicht nur wegsehen oder mit Handys alles filmen", sagte einer der Streifenpolizisten. HAADIR lächelte bescheiden, obwohl dies Lob Balsam für seine Seele war. "War doch selbstverständlich", flüsterte er fast.

"Heutzutage leider nicht mehr immer", seufzte der Polizist, "Sie haben eine sehr löbliche Einstellung! Vorbildlich! Sie haben der Frau vermutlich das Leben gerettet!"

In der Tat hatte die Frau über 60 Messerstiche abbekommen, einige Organe waren betroffen, sie war lebensgefährlich verletzt. Ohne Bluttransfusion hätte sie, aufgrund des hohen Blutverlustes, nicht überlebt. Ein fähiger, völlig überarbeiteter aber enthusiastischer, engagierter Krankenhausarzt operierte sie in einer dramatischen, stundenlangen Notoperation und rettete damit ihr Leben.

 

Doch gab auch er auf Nachfrage zu Protokoll, dass ohne das entschlossen beherzte und ungemein mutige Eingreifen des Deutschen mit syrischen Wurzeln der Tod der Frau definitiv und vor allen Dingen früher eingetreten wäre.

 

HAADIR sah sich nicht so sehr als Helden. Er hielt seine Tat für selbstverständlich, dass er jetzt so geehrt wurde, erfreute ihn zwar, war ihm aber auch unangenehm.

 

Die Fahndung nach dem schwarzen Mann mittleren Alters lief indessen auf Hochtouren. Er hatte die 40 schon überschritten. Er war geflohen, sein Messer hatte ihm dieser südländisch aussehende Typ aus der Hand geschlagen. Es war am Tatort liegengeblieben.

Nun saß er in der Wohnung, die in 7 Jahren und zuvor 3 Jahren des Zuammenlebens das gemeinsame traute Heim gebildet hatte. Vor dem Bruch vor zwei Wochen. Wieso hatte sie sich von ihm trennen müssen? Wieso nahm sie ihm sein, nein ihr gemeinsames kleines Kind? Wie konnte sie es wagen, ihm diese Schande anzutun? So ging es in ihm vor, ganz gemäß dessen, was in seiner Herkunftskultur üblich war. Er fühlte sich in seiner "Ehre" (was immer das war) gekränkt, gedemütigt. Zugleich jedoch fühlte es sich an, als habe er mit seinem Einstechen auf seine Ex-Ehefrau auch in sich selbst etwas totgestochen. Nein, noch eher, als habe er sich selbst seine Seele herausgerupft und sie weggeschmissen – in irgendeinen versifften Mülleimer.

 

Er war jetzt wieder bei sich, war während seiner panischen, fassungslosen Flucht wieder zu sich gekommen, sein Verstand beurteilte seine soeben begangene Tat jetzt als völligen Wahnsinn. Ihm wurde bewusst, dass er regelrecht barbarisch, mörderisch nämlich, gehandelt hatte.

Nach seiner Einschätzung war seine Frau jetzt tot, er hatte sie regelrecht hingerichtet.

Es schüttelte ihn, er ekelte und schämte sich vor sich selbst, trat innerlich von seiner Tat zurück, wünschte sich, sie nicht begangen zu haben. Sein innerer Richter trat imaginär vor ihn und beschimpfte ihn wüst, warf ihm die Tat vor, immer wieder, immer wieder, immer wieder, das Gewissen schmiss Bisse nach ihm.

 

Er kannte dieses Vorgehen aus seiner Heimat, einem armen, hartherzigen afrikanischen Land, das hin und her mäanderte zwischen Zivilisation und prowestlicher Moderne und archaischer Riten und Einstellungen, die, insbesondere im islamische geprägten Teil, aus dem er und seine Frau stammten, er kannte diese Ehrenmord-Geschichte, er kannte auch das fast immer übliche Vorgehen, wenn die Frauen nicht mehr parierten.

 

Gewiss hatte er jedoch schon zu lange in Deutschland gelebt, sodass die kulturellen und zivilisatorischen Prinzipien, die Konzepte von Gleichberechtigung der Geschlechter, von Mord als generell zu verurteilendes Unrecht, egal aus welchen Motiven begangen – und vor allem strafbewehrt – so ist es hier…Er musste handeln!

 

So kratzte er den hervorgequollenen Rest Anstand und Ehre (im wahrsten Sinne) in sich zusammen und machte sich auf den Weg. Er zog sämtliche Stromstecher, schaltete die Heizung ab, das WLAN aus, ordnete die Gegenstände, räumte die fertiggespülte Spülmaschine aus, stellte alles ordentlich in die Regale und Schränke, zog die Wohnungstür hinter sich zu, schloss sie ab, während er sich schon mal mit dem Gedanken vertraut machte, möglicherweise "Lebenslänglich", also ca. 2 Jahrzehnte oder auch nur 1,5 zu kriegen und für lange Zeit keine Kontrolle, keinen Schlüssel zu haben, während er in engen Zellen weilen würde und gezwungen tagsüber irgendeine stumpfsinnige Arbeit zu verrichten. Schlechtes Essen, schlechtes Leben, für ein Leben, das er genommen hatte.

 

Weiterhin wurde intensiv nach ihm gefahndet, was aus Polizeisicht im Deutschland des Jahres 2019 ein Akt schierer Unmöglichkeit war, seiner habhaft zu werden, denn es war von höchster Stelle (da solche Fälle mit Tätern aus Afrika und der Arabischen Halbinsel, die man fälschlich unter dem Sammelbegriff "Flüchtlinge" hielt, obwohl viele alles andere als vor Krieg und Terror flüchteten, häufiger vorkamen) die Order ausgegeben worden, dass man von Nichtweißen keine Phantombilder und keine korrekten Beschreibungen wie "ein Mann südländischen/afrikanischen Aussehens" mehr nennen durfte, sondern nur noch "ein Mann", im nötigen Fall noch mit Altersschätzung ("ein etwa Mitte 40er") oder "ein Deutscher" – mit spezifischer Betonung, die jedem nicht gänzlich geistig Minderbemittelten mit einem IQ oberhalb der 60 klarmachte, welcher Braten hier wirklich in der Röhre schmorte. Man wollte, so die offizielle Lesart, "kein Wasser auf die Mühlen Rechtsextremer/Rechtspopulisten" generell aller Migrations-/Islam- und Offene-Grenzen-Kritiker" "geben" – und erreichte damit exakt das Gegenteil des Intendierten.

Der Skepsis-Anstieg auf dem entsprechenden Barometer vieler mit halbwegs Verstand gesegneten Bürgern war beeindruckend.

 

Beinahe jeden Tag, mindestens aber 1-2 x wöchentlich stach, hieb, schoss, schlug, stieß ein Migrant aus einem islamisch geprägten Land jemanden zu körperlichen Blessuren oder zu Tode. Entweder die Kerle ihre "Perle", also ihre Frauen, die Migranten andere Migranten (meist Männer andere Männer), die Migranten Deutsche, darunter meist junge deutsche Männer und noch häufiger (nicht selten auch mit vorangegangener Vergewaltigung) Frauen ab, ab und zu fuhr ein LKW-Entführer unter "Allahu-Akbar"-Schreien in eine Menschenmenge und bislang ein einziges Mal war es ein psychisch schwergestörter Deutscher, in Münster, Westfalen, der in friedlich hochsommerlich vorm KIEPENKERL-Restaurant unter Sonnenschirmen sitzende Menschen fuhr.

 

Die Tat des schwarzen Kerls war nicht hilfreich gewesen, den Unmut in großen Teilen Deutschlands bezüglich der massiven Gewalt- und Kapitalverbrechenszunahme, nachweislich durch die Masseneinwanderung erfolgt, abzumildern, im Gegenteil! Auch wenn der Lebensretter selbst ein Migrant war. Es war ja auch nicht so, dass Einwanderungskritiker nicht auch die positiven Fälle registrierten. Menschen wie HAADIR waren offensichtlich gute Menschen und nicht Teil des Problems. Ein Teil der Lösung leider auch nicht, dazu hätte es einer stärkeren Lobby bedurft, doch diese positiven Integrationsgeschichten waren, wie sich ständig neu herausstellte, eher Ausnahme als Regel und wurden missbraucht als "pars pro toto", um unehrlich über die wahren Probleme mit Massenmigration aus unzivilisierten, archaischen Kulturen hinwegzutäuschen.

 

HAADIR wusste das: Er würde einen langwierigen, erschöpfenden Talkshow-Rundlauf absolvieren, seine Geschichte tausendmal erzählen müssen bis zum Erbrechen, bis er sie selbst nicht mehr würde hören können, bis er zu einem wandelnden Positivklischee mutierte, das wie Gelee die gehäufte Scheiße anderer Migranten umhüllen und bedecken würde, um die deutsche Bevölkerung weiterhin darüber hinwegtäuschen zu können, dass die Lage längst unaushaltbar und unaufhaltbar katastrophal war.

 

Wie GRETA bei der Auflösung der Klimafrage würde er (und Typen wie er) wie ein Pokal des triumphierenden doch verlogenen "Seht ihr, die Einwanderung bringt doch nur Segen! Seht euch diesen Prachtkerl an!" herumgereicht werden.

 

Der schwarze Beinahe-Mörder mit dem tonnenschweren schlechten Gewissen hatte die Ehre im Leib, sich der Polizei zu stellen. In der seiner Wohnung nächstgelegenen Polizeistation meldete er sich, wurde erkennungsdienstlich behandelt und vorläufig in eine Gewahrsamszelle (für 2 Tage und Nächte) gesperrt, bevor er schließlich mit einem Polizeikleinbus mit getönten Scheiben dran, dessen Nummernschild das Kürzel der Stadt trug, die Zusatzbuchstaben, wie bei allen Fahrzeugen dieser Art, JV (was für "Justizvollzug" steht), dazu die Zahl, zur nächstgelegenen JVA gefahren wurde, sein erstes von vielen Malen in diesem Gefangenentransporter, natürlich arretiert mit Handschellen. Eine Zelle war freigeworden, vorerst Einzelhaft. Trotz alldem fühlte er sich erleichtert, sich gestellt, alles gestanden zu haben. Er war verhört worden, hatte bereitwillig alles zugegeben. Als er erfuhr, dass seine Frau überlebt hatte, war er froh und dem Typen dankbar, der dazwischen gegangen war und das Schlimmste verhütet hatte. So war es kein Mord, kein Totschlag, nur versuchter Mord. Ihm war es egal, er war bereit zu büßen für seine Tat. Das Gericht verurteilte ihn schließlich zu 7 Jahren Haft.





(19.11.2019)(P)(C) 2020 KnoKnoo

In meiner neuen Kurzgeschichtenreihe verarbeite ich Storys, die sich an real stattgefundenen
Begebenheiten orientieren, sie aber, wie für Geschichten eben üblich, fiktiv etwas ausschmücken. Das
Essenzielle, wirklich Wesentliche jedoch habe ich destilliert, es entspricht dem, was geschehen ist. Es
handelt sich um "Verwerfungen", wie YASCHA MOUNK sie einmal in der Tagesschau nannte, seitdem seit
2015 die Grenzen des Landes nicht mehr vorhanden sind.
Es geht um Verfall: Moralisch, psychisch und paradigmatisch, was dieses Land betrifft. Es wird Positives
geben, jedoch entsprechend der Realität rar gesät, viel mehr aber wird es Erschütterndes geben.
Sämtliche Gesellschaftsbereiche werden betroffen sein, sämtliche Nuancen der Negativentwicklung im
Zusammenhang mit der Masseneinwanderung aus muslimischen Ländern werden aufgezeigt. Ggf. werde
ich die entsprechenden Artikel oder Filme/Sendungen nennen, aus denen sich die Informationen beziehen
ließen.

Diese Geschichte ist eine positive, bezieht sich auf einen Fall, den ich bei AKTENZEICHEN XY filmisch
nachgestellt sah. Es war aus der Nominierung für den XY-PREIS, einem Preis für Zivilcourage und Hilfe
gegen/ Verhinderung ein(es) Verbrechen(s). In diesem Fall war es ein Migrant, der einen anderen
Migranten an der Vollendung einer Bluttat mit tödlichem Ausgang abhalten konnte. Ich versetze mich
natürlich in die Figuren, also ist der Grad der Integration und anderes hier etwas hinzugedichtet, doch im
Wesentlichen ist es so abgelaufen. Den Preis hat der Herr indes leider nicht bekommen, obwohl ich es
ihm von Herzen gegönnt hätte. Es lief so ab...leset selbst.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.03.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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