Sabine Brauer

Entschleunigung

 

Worum geht es in diesem Text? Um das Sorgen. Um all die Dinge, die unser Leben scheinbar besser machen. Die Gesundheit, gutes Essen, schicke Kleidung, eine Arbeitsstelle, Geld in ausreichendem Maße. Und weil uns das so wichtig ist, vergessen wir schnell, wer uns das Leben gab. Wir setzen unsere körperlichen Kräfte ein, um so leben zu können, wie es unseren Vorstellungen entspricht. Dabei ist es egal, ob es uns guttut, was wir da machen. Die Raffgier, der Neid und Machtstreben treiben uns an. Das Gewissen wird ausgeschaltet, wenn unser Tun der Umwelt schadet. Hauptsache, wir machen Profit. Hauptsache, das Geld im Beutel klimpert nicht mehr, sondern es knistert uns wie Musik in den Ohren. Dafür werden wir taub für die Mahner, die doch nur Spielverderber sind. Wir wollen unsere Freiheit genießen, feiern, Reisen machen, gehen, wohin es uns gelüstest.

Bis wir mit Erschrecken feststellen, wir haben übertrieben! Angst und Panik kommen auf. Doch dazu muss ein Mahner kommen, der die Welt aufrüttelt, der alles dagewesene durcheinander wirbelt. In ihm sehen wir den Feind, der uns innerhalb von Tagen alles zerstört, was wir uns so mühevoll aufgebaut haben. Plötzlich gibt es keine Kreuzfahrten, keine Flugreisen mehr. Alle öffentliche Gebäude werden geschlossen. Die Kirchenglocken laden nicht mehr zum Gottesdienst ein. Menschen werden aufgefordert, nach Möglichkeit in ihren Häusern zu bleiben. Wie konnte es soweit kommen?

Corona, ein Virus hat diesen Entschleunigungsprozess in Gang gesetzt. Nun haben wir Zeit! Freizeit! Doch die Vergnügungsstätten sind geschlossen. Wie werden wir diese Zeit nutzen? Halten wir doch inne und besinnen uns wieder auf das Wesentliche. Vielleicht werden diese Wochen, vielleicht auch Monate der Entbehrung die wertvollsten in unserem Leben, weil wir merken, wie viel Ballast wir uns aufgehalst haben. Lasst uns aufschauen zu dem Schöpfer der Welt. Er hat den Überblick und bei ihm sind wir mit unserer Angst und Sorge an der richtigen Stelle. Er wird uns zur rechten Zeit das geben, was unserem Leben gut tut. Durch seinen Sohn haben wir Zugang zu ihm als seine geliebten Kinder.

Denn Gott sagt: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. Matthäus 6,33-34

Denken wir doch daran, was er aus Liebe zu uns getan hat. Jesus Christus gab sein Leben für uns, damit wir errettet werden. Glaubt seinem Wort und ihr habt Leben.

© Sabine Brauer

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.03.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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