Heinz-Walter Hoetter

Schlachhaus Erde

 
Wer heute noch immer im simplen Gut-gegen-Böse-Denken gefangen ist und die tödlichsten Ideologien des 20. Jahrhunderts, nämlich Kommunismus, Sozialismus und Nationalsozialismus (und noch einige andere) möglicherweise für Gegensätze hält, der sollte mal ausgiebig darüber nachdenken, warum z. B. im Wort "Nationalsozialismus der Begriff "Sozialismus" drin steckt. Das kann Augen öffnen. Allein der Kommunismus ist für den Tod von an die 100 Millionen Menschen in 100 Jahren verantwortlich. Alle sog. Weltanschauungsideologien waren (und sind es zum Teil auch heute noch) eine schlimme Geißel der Menschheit. Man kann über die genauen Zahlen streiten, ob es nun 100 Millionen waren oder vielleicht mehr oder weniger. Ist das entscheidend? In Wikipedia werden unter dem Stichwort „Schwarzbuch des Kommunismus“ folgende Zahlen genannt. Alle für diese Verbrechen Verantwortlichen beriefen sich auf die Lehren von Karl Marx:
Sowjetunion: 20 Millionen
Volksrepublik China: 65 Millionen
Vietnam: 1 Million
Nordkorea: 2 Millionen
Kambodscha: 2 Millionen
Osteuropa: 1 Million
Lateinamerika: 150.000
Afrika: 1,7 Millionen
Afghanistan: 1,5 Millionen
Die internationale kommunistische Bewegung und kommunistische Parteien ohne Regierungsmacht: um 10.000. Der französische Historiker Stéphane Courtois listete im „Schwarzbuch“ vor allem Massenverbrechen in der Sowjetunion und weitere auf:
die Exekution von zehntausenden Geiseln und Gefangenen ohne Gerichtsverfahren,
die Ermordung von hunderttausenden rebellischen Arbeitern und Bauern von 1918 bis 1922,
die Hungersnot von 1922, die 5 Millionen Tote verursacht habe,
die Ausrottung und Deportation der Kosaken 1920,
die Ermordung von Zehntausenden in Konzentrationslagern von 1918 bis 1930,
die Liquidierung von fast 690.000 Menschen im Großen Terrorvon 1937 bis 1938,
die Deportation von 2 Millionen Kulaken und so Genannten von 1930 bis 1932,
die Vernichtung von 4 Millionen ukrainischen und 2 Millionen russischen und anderen Bauern sowie kasachischen und kirgisischen Nomaden durch eine künstliche und systematisch verlängerte Hungersnot von 1932 bis 1933,
die Deportation von hunderttausenden Polen, Ukrainern, Balten, Moldawiern und Bewohnern Bessarabiens von 1939 bis 1941 und erneut 1944 bis 1945,
die Deportation der Wolgadeutschen 1941,
die vollständige Deportation der Krimtataren 1943,
die vollständige Deportation der Tschetschenen 1944,
die vollständige Deportation der Inguschen1944,
die Deportation und Ausrottung der Stadtbevölkerung in Kambodscha von 1975 bis 1978,
die langsame Vernichtung der Tibeter durch die Chinesen seit 1950.
Leider werden diese schrecklichen Verbrechen durch Linksintellektuelle immer wieder verharmlost oder gerechtfertigt, die mit dem Marxismus sympatisieren. Ich, als Freidenker und Humanist, lehne ALLE Weltanschauungsideologien ab, die keine Rücksicht auf das Leiden der Menschen nehmen. Das gilt für alle Ideologien, auch für den sog. Nationalsozialismus. Ich persönlich halte jede Ideologie, egal welche auch immer, für eine schlimme Geisteskrankheit, was auch für die Religionen gilt, die nicht selten genauso mörderisch waren (und es heute teilweise immer noch sind). Arme Menschheit, kann man da nur sagen.
Wir sollten wieder auf Jesus hören, denn er war ein guter Mensch.
„Jesus von Nazareth ... ist unausweichlich der Mittelpunkt der Geschichte“ (H. G. Wells, englischer Historiker)

(c)Heinz-Walter Hoetter

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