Heinz-Walter Hoetter

Menschliche Weisheiten und die Weisheiten Gottes

 


 


 

Alle Menschen erkennen, dass die Welt von Hass und Bosheit durchsetzt ist und fast alle möchten die Welt verbessern.


 

Dabei gibt es tatsächlich unzählig viele Lösungsansätze. Viele versuchen die Welt mit Geboten, Gesetzen und Vorschriften zu verbessern. Etliche sind davon überzeugt, dass, wenn sich alle an die Gesetze und die aufgestellten Regeln halten würden, die Welt viel besser werden würde.

 

Ist das wirklich so?


 

Nun, trotz der Strafen der Justiz, wird die Menschheit nicht besser und je mehr Gesetze gemacht werden, desto mehr werden alle – oft auch unwissend – zu Gesetzesübertretern.


 

Das hat aber den unheimlichen Nebeneffekt, dass sich immer mehr Leute in der Gesellschaft daran gewöhnen, Gesetzesübertreter zu sein. Manchmal überschneiden sich sogar einzelne Gesetze und Vorschriften so sehr, dass man – egal welche Handlungsweise man wählt – in jedem Fall zu einem Gesetzesübertreter wird.


 

So sieht die eben die Welt des Menschen aus.


Selbst wenn man alle Gesetze, Gebote und Vorschriften der Menschen einhalten würde bzw. könnte, wäre das noch lange kein Garant dafür, dass die menschliche Gemeinschaft auch rücksichtsvoll, harmonisch und befriedigend oder in echter Liebe und Gemeinsamkeit zusammen leben würde. Infolgedessen haben viele Menschen den Eindruck, dass es auch noch religiöse und philosophische Weisheiten benötigt, um die Gesellschaft zu optimieren.


Doch was beobachten wir aber?


 

Wir Menschen haben jedoch zuerst einmal das Problem, einer unzählbaren Flut an religiösen und philosophischen Weisheiten.


 

Wer vermag diese Flut von religiösen und philosophischen Weisheiten zu ordnen und ihnen die richtigen Prioritäten zu verleihen?


 

Ich denke, dass es am Ende wohl eine unlösbare Aufgabe ist und dazu kommt noch, dass sich die „unzähligen Geister“ wohl nie freiwillig auf die „eine Weisheit“ einigen können, wie sie sich auch nicht auf den „einen Gott“ einigen können.


 

Das hat zur Folge, dass letztlich jeder seine eigenen Weisheiten sozusagen „zusammen mixt“.


 

In der Tat bleibt es durch unsere subjektiven und beschränkten Erfahrungen, sowie ganz klar durch unsere eingeschränkte Intelligenz nicht möglich sein, auf diesem Weg „die wahre Weisheit“ zu finden.


 

Wenn es so etwas wie eine „wahre Weisheit“ gibt, dann kann sie aus meiner Sicht aber nur etwas oder jemand vermitteln, der eine sog. „Ewigkeitserfahrung“ hat, die man unter den Menschen schlichtweg nicht antreffen wird, da kein existierender Mensch eine umfassende universelle Ewigkeitserfahrung machen kann.


Obwohl es auf dieser Welt unzählige Philosophien, Religionen und Weisheiten gibt, so haben sie wahrscheinlich alle folgende Gemeinsamkeit.


 

Durch das Kennenlernen, Beachten sowie Erstreben und Praktizieren der entsprechenden Religion oder Weisheit, wird versprochen irgendwann einmal das Ziel, das Paradies oder das Nirwana zu erreichen! Dabei geht es letztlich immer um die eigenen Anstrengungen; auch in der „christlichen Religion“! Für mich sind aber die Worte Gottes etwas anderes als die christliche Religion! In der „christlichen oder jüdischen Religion“ versucht man sich ebenfalls durch eigene Leistungen zu retten, um beispielsweise zum ewigen Leben zu kommen!

Alle Geschöpfe, die auf dieser „Schiene“, bzw. mit diesen Weisheiten, erlöst werden wollen, werden früher oder später daran scheitern, denn alle ihre Weisheiten werden an einem Punkt versagen.


 

Man kann in den kosmischen Weisheiten so weit fortschreiten wie man will, man wird aus sich selbst heraus nie das wahre göttliche Leben erzeugen können. Alle werden einmal mit ihrer (menschlichen) Weisheit ans Ende kommen und nicht mehr weiter wissen!


 

Ich persönlich lasse daher meine Empfindungen (Gefühle) in mir wirken, die eigentlich gar nicht in Wort zu fassen sind, denn Worte werden vom Verstand gedacht, der alles wieder verdunkelt, wie wenn man in einem Zimmer das Licht ausschaltet. Das Gefühl der Verbundenheit mit der Schöpfung, also dem Geist Gottes, ist etwas, was den in mir befindlichen Geist in eine tiefe Ruhe und Gelassenheit versetzt. Es ist eine große Gnade, die mir dieser ewige Geist der Schöpfung hat zuteil werden lassen.


 

Diesen schönen Spruch habe ich durch Zufall bei mir gefunden, der das alles auf den Punkt bringt.


 

Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm! 1.Johannes 4,16


 

Ist das nicht wunderbar?


 

(c)Heinz-Walter Hoetter


 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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