Wilhelm Westerkamp

Mit dem Mundschutz gegen das Coronavirus? (aktual.)

Die eindrucksvolle Sonne, die bereits Anfang April in Deutschland vorherrscht, die stechend vom blauen Himmel herunter scheint und die Bürgerinnen und Bürger  aufgrund dieses Umstandes, doch fröhlichere Gesichter machen könnten, wäre da nicht dieser unheimliche und neuartige Coronavirus im Umlauf, der den Bürgerinnen, bundesweit die Laune zu verderben scheint und darüber hinaus, sie die unpopuläre Anordnung der Bundesregierung befolgen müssen, die es den Bürgerinnen nur erlaubt, ganz alleine das Haus zu verlassen und durch die Stadt zu schlendern, was ohne Gesprächspartnerinnen, doch mit der Zeit sehr langweilig und eintönig werden könnte.
Um dem aufmerksamen Bürgerinnen den Spott darüber, nun beinahe gänzlich zu vereiteln, tragen immer mehr Bundesbürger diesen sogenannten Mundschutz (der von der Bundesregierung tatsächlich noch nicht vorgeschrieben ist), in der Annahme, dass dieser die Tröpfchen, die von einem Gegenüber ausgeworfen werden und in deren Gesichtsfeld gelangen können, mit dem Mundschutz, völlig absorbiert werden könnten. Aber in Wahrheit verhält es sich hierbei doch ganz anders: Denn so ein gewöhnlicher Mundschutz, schützt zwar die Mitbürger vor der eigenen möglichen Infektion mit dem Virus, in umgekehrterweise funktioniert er jedoch nicht. So dass der Mundschutzträger, von einer infizierten Person, trotz des Mundschutzes, mit dem Virus angesteckt werden kann.
So ist der Mundschutz, also speziell darauf ausgerichtet, das man, wenn man mit dem Virus infiziert ist, die Mitbürger davor schützen und sie somit nicht mehr anstecken kann, welches alles darauf hindeutet, das diesbezüglich, ein eindringlich soziales Verhalten, bei vielen Bürgerinnen hierbei festzustellen ist.
Der Wermutstropfen daran ist jedoch, das dieser Mundschutz bereits flächendeckend in Deutschland ausverkauft und auch in den meisten Apotheken nicht mehr vorrätig ist. Da der Mundschutz jedoch, vor dem Coronavirus nicht in allen Belangen wirksam schützen kann, könnte der Bundesbürger doch guten Gewissens auf ihn verzichten. Er würde somit kein größeres Risiko eingehen, sollte er auch ohne Mundschutz, draußen in der Gegend unterwegs sein, selbst wenn er sich mit einem Mundschutz in der aktuellen Situation, vermeintlich sicherer fühlen mag, welches die Ansteckung mit dem Virus betrifft, ist dies aber sicher ein untrügliches Zeichen dafür, wie wankelmütig die Bürgerinnen in dieser Frage doch zu sein scheinen. So haben die Bürgerinnen aber nun die krude Gewissheit, das sie sich ohne, aber auch mit dem Mundschutz gleichsam, mit dem todbringenden Coronavirus infizieren können und derzeit mit diesem Dilemma, auf unbestimmte Zeit hin, werden leben müssen.

 

Karl-Konrad, vielen Dank für deinen differenzierten und ausgewogenden Kommentar, zu meinen Text, der mich nachdenklich werden ließ und worüber ich mich sehr gefreut habe. Aber ob mit oder ohne
Mundschutz, die Welt wird sich schon weiter drehen.
Herzliche Grüße, Wilhelm
P.S. Bitte sende mir deinen Kommentar doch noch einmal, denn ich habe ihn leider versehentlich gelöscht.
Wilhelm Westerkamp, Anmerkung zur Geschichte

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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