Fritz Lenders

... schwarze Burg und rote Rosen (Teil 26 ) Modernisierung

... die Situation war mit Nichts nicht zu überbieten.
Langsam sank die Staubwolke herab, welche Armina durch das abprupte bremsen mit dem Quad hochgewirbelt hatte.

 Mit dem sinken des Staubes, zu Boden.., stellte sich den Dorfbewohnern ein gigantisches Bild dar.
Armina auf dem Vierrad sitzend , ihre Hände locker auf dem Lenker liegen lassend und hinter ihr , auch auf der Sitzbank..
Bruno der Dorfvorstand.

Man merkte..., Armina und ihr Vater liebten grosse Auftritte.

So ein glänzendes, scheinbar aus Metall bestehendes Vehikel hatten die Leute vom Land noch nie gesehen.
Einige bekreuzigten sich schnell.
Und ein paar Mutige traten etwas näher heran und strichen mit den Händen über den glänzenden Lack des Fahrzeuges.

Ein besonders Tapferer zupfte auch neugierig an dem Rucksack von Armina.

Doch das Dorfmädchen sprang schnell vom Motorgefährt und schubste den Grapscher etwas weg von sich.
Bruno brauchte zum Absteigen etwas länger, denn ihm war absolut noch nicht ganz gut.
Andrerseits war da so ein unglaublicher Stolz auf seine Tochter, der ihn schweben ließ.

Daß er vor Angst zitternd, sich an Armina angeklammert hatte, war schnell vergessen.

Und dass er lautlos die Geister angefleht hatte, als Armina etwas beschleunigte und das Fahrzeug an Geschwindigkeit gewann..., würde er nie zugeben.

Nie im Leben...!

" Wir brauchen einen geschützten Unterstand für das Fahrzeug und deswegen werde ich das Gerät in den Ziegenstall des Dorfes fahren, weil dort eine feste Türe vorhanden ist und ich keine Angst haben muß, daß etwas kaputt gemacht werden könnte.. "

Armina sprang wieder auf die Sitzfläche und fuhr vorsichtig zwischen den zwei Häusern durch den kleinen Weg,  in Richtung Stall.
Bruno schubste den Dorfjungen  hinter seiner Tochter her, welcher die Ziegen aus dem Stall scheuchen sollte, rüber ins Freigehege.
Und ohne großartige Geräusche.., war das Fahrzeug innerhalb einer Minute sicher verwahrt.

Bruno erzählte gerade, mit noch etwas zittriger Stimme, von ihren Erlebnissen mit den Bischofskriegern und dem wundersamen Eingreifen der Soldaten der Burg.
Besonders die Szene, als die Soldaten auf ihren Motorrädern durch das Gebüsch hindurch, auf die Straße sprangen...,
kleidete Bruno ausführlich aus.


Im Kopf der Männer spielte sich ein aktionsreicher Abenteuerfilm ab.
Noch blutiger und kämpferischer als es in Wirklichkeit gewesen war.

Naja.., die Salve aus den Maschienenpistolen war für Bruno schon ein besonderer Zukunftsfilm.
Auch wenn die Gewehre der Männer mit Schalldämpfern versehen waren, bildete sich dennoch eine erschreckende Geräuschkullisse ab.
Es war in etwa so, als ob gleichzeitig zwei Trommler einen mittleren Stakkato auf ihren Instrumenten  geschlagen hätten.

Die Flammenblitze aus den Gewehrläufen waren auch nicht gerade zu verachten.

Und natürlich das Schreien der Männer im Wald.
Bruno konnte ja nicht sehen, was den Leuten passiert war, aber daß es nichts Angenehmes sein konnte, sagte einem die Fantasie schon in bunten Farben.
Besser gesagt in blutigen Farben.

Während Armina die Dorfbewohner beschwor und bedrohte.., 
unbedingt die Finger von dem Elektrofahrzeug zu lassen..

Und als sie ihren Rucksack in ihr Zimmer trug...

War Helene gerade dabei, den einen der Angreifer im Gebüsch.., erstmal eine Kompresse um den Arm zu fixieren.
Die Männer des Bischofs waren ohnehin schon zu tief schockiert, als die Gewehrsalfe durch das Gebüsch ratterte.. und sie Beide zu Boden warf.

Aber als die drei Soldaten der Burg plötzlich vor ihnen standen und während sich die blonde Frau sich um die Wunden kümmerte,
erklang aus dem kleinen Kästchen, welches die Frau am Gürtel trug.., plötzlich eine Stimme.

" Hallo Helene, wir sind angekommen. Das Fahrzeug habe ich sicher im Schuppen verstaut und meinem Vater geht es einigermaßen gut. Ich freue mich , wenn sie uns besuchen kommen, um das Fahrzeug abzuholen. Ich werde jetzt gleich die Folien anbringen und die Geräte montieren.."

Schsssscht.. ein Rauschen und aus.

Helene bekam schon wieder ein Schmetterlingsgemetzel im Magen.
Wa war das nur ?

Aber egal.

 

Und die am Boden lauernden Männer beobachteten voller Argwohl das Sprechfunkgerät an Helenes Gürtel.

Wer wusste schon, ob nicht auch noch ein kleiner Blitzstrahl herausschoss?

 

Die Ärztin schmunzelte ein bisschen, beim Anblick der Bischofssoldaten.

Aber das Bluten holte sie wieder auf den Boden der Realität zurück. 


Die Männer mußten versorgt werden.
Jetzt.


Der ältere der Beiden hatte einen Durchschuss am Oberarm. Scheinbar glatter Durchschuss, hoffentlich ohne den Knochen verletzt zu haben.
Der Andere hatte eine ziemlich tiefe, klaffende Schnittwunde im Gesicht, welcher ihm sein eigener Kampfgenosse zugefügt hatte, als dieser durch die Gewehrkugeln nach hinten geschleudert wurde.
Durch den Fall nach hinten, hatte der Erste seine Arme hochgerissen und deshalb auch unabsichtlich mit dem kurzen Schwert nach hinten geschlagen.
Mitten in das Gesicht seines Mitstreiters.

 

Das Blut glitterte hellrot auf den grünen Blättern des Unterholzes.

Eine interessante Farbkombination.

Jedoch war es zu düster im Gehölz, um die Männer versorgen zu können.

Helene ließ die Zwei, gegen deren Willen rauf in das Tageslicht der Strasse schleifen und verarztete Beide recht schnell und  medizinisch so präzise wie möglich.

Der Angeschossene bekam seinen Arm in eine Armschlinge, welche an der Hüfte so fixiert war, daß keine unnötigen Ruderbewegungen den Schmerz explodieren ließen.
Wiederum hatte sein Kumpane weniger Grund zum jubeln, denn er mußte eine Injektion, direkt in die Wunde am Gesicht, über sich ergehen lassen.


Ebenfalls wurde sein Gesicht mit sechs Fäden zusammengeflickt.


Einen Schönheitswettbewerb würde er im zukünftigen Leben nicht mehr gewinnen können.
Aber er konnte sich gemeinsam mit seinem Freund über ein gerettetes Leben erfreuen.
Denn ohne die Hilfe von Helene und deren Kampfsoldaten, wären Beide mit Sicherheit verblutet.

Und abschließend mußte auch der Andere, der mit seinem angeschossenen Arm.. eine Spritze über sich ergehen lassen.
Und auf die Frage von Helene, ob sie denn nur zu zweit gewesen wären, zeigten Beide wortlos nach hinten in den Wald.

" Unsere Begleiter sind bestimmt noch im Graben. Es werden sich noch manche Menschen über die hinterhältig  gespannte Schnur in die Schlucht stürzen.  "

Helene fragte, wie weit es denn sei und auf die Antwort hin.. , daß es knapp 5 Minuten  von hier in die Schlucht sei.. beschlossen die Ärztin und ihre Männer einen kleinen Geländetrip mit ihren Maschienen , quer durchs Gestrüpp.

Die Bischofskrieger musten ihren Heimweg zu Fuß antreten. 

Helene legte ihnen nahe, sich wenn irgend möglich, in ein paar Stunden auf der Burg nochmals die Verletzungen versorgen zu lassen. 

Der Begleiter von Armina, uns auch bekannt als der  - Waldmensch -  ,welcher durch den Pfeil angeschossen war, saß auf dem Motorrad, welches außen herum über die Straße in Richtung Burg fuhr.
Er zitterte vor Schmerzen..

Aber noch mehr ließ die Angst seinen Körper erbeben, weil er sich nicht vorstellen konnte, daß er diese Fahrt mit der Maschiene überleben würde.


Wie eine Klette verkrampfte er sich in den Fahrer des Motorrades und nahm es in kauf, daß unterm fahren das Gewehr, welches der Soldat quer über den Rücken trug..
im steten Rhytmus gegen seine Stirn schlug.

Auf der Burg angekommen, war auf seiner Stirn eine Beule.. blau und schimmernd anzusehen.


Aber immerhin..
er war in Sicherheit.


Die Burg von innen kannte er ja schon und ebenfalls kannte er die fremd, aber trotzdem wundervoll schmeckenden Speisen.

Hoffentlich durfte er ein paar Tage bleiben.

So Alles in Allem war eigentlich der heutige Tag kein schlechter Tag.
Schmerzen verspürte er nicht mehr großartig.

Helene hatte auch ihm eine Spritze verpasst, welche das Toben in der Wunde erträglicher machte.

Und als er in die Krankenstation geleitet wurde...
 ...und er sich seiner Bekleidung entledigt..
 nun mit einem wirklich beschämend merkwürdigen Kittel angezogen,

in eines der Krankenbetten legen mußte..
kam er sich trotz Verletzung.. wie im Himmel vor.

Es war schon ein Unterschied, zwischen leuchtend weissen, mit feinsten Daunen gefüllten Kissen und Decken zu liegen,

als auf seinem Lager in Bodennähe..auf Strohsack.

In der selben Zeit durfte sich der im Graben liegende Mann des Bischoffs.. einer unangenehmen Schmerzwelle erfreuen, als ihm Helene die Schulter wieder einrenkte.

Ausgekugelte Knochen können ziemlich störrisch sein und die verkrampfte Schultermuskulatur war auch nicht besonders hilfreich bei der Wiederherstellung der Schulter.
Sein Schrei würde durch den ganzen Wald zu hören gewesen sein.


Was wiederum zur Folge hatte, daß sich die anderen Beiden, ebenfalls im Graben kauernden Männer...
wie zwei kleine Kätzchen.. zusammenkuschelten.
Angst konnte aus einem Mann sehr wohl ein Kätz`chen machen.

Angst auch vor den Konsequenzen, wenn sie ins Lager zum Komandanten zurück kamen.
Immerhin hatten sie keinen Erfolg vorzuweisen.
Außer Verletzungen hatten sie nichts mitzubringen.

Oje.., das würde nicht gut ausgehen.

Armina hingegen war in der ebenfalls gleichen Zeit damit beschäftigt, ihren Rucksack auf dem Bett auszuleeren und die Sachen zu sortieren.
Die Hygieneartikel und die Waschsachen platzierte sie auf ihrem kleinen Regal.

Die Tampons versteckte sie in einer Kleinen Holzschachtel.

Es mußte ja keiner sehen, was sie für unten herum bekommen hatte.

Es war ihr ohnehin schon ziemlich peinlich zumute, bei dem Gedanken.. wie sie diese kleinen Dinger in sich rein bekommen würde.

Auch konnte sie sich nicht vorstellen, daß sie dann nicht mehr so blutete. Aber die Zeit würde es ihr zeigen.

Irgendwie bekam sie Probleme mit dem Verstauen von so vielen Dingen.
Der Dorfschreiner würde etwas dazubauen müssen.

Und überhaupt...
Sie hatte so Vorstellungen, wie ihr Zimmer überhaupt umgestaltet werden sollte.

Die Bekeidung war irgendwie ein bischen hinderlich für Armina.

Schnelles Bewegen und schützende Klamotten vertrugen sich nicht so gut.
Sie zog schnell ihre Hose aus , ebenso die Schutzweste und das blutige T-Shirt.

Das Shirt erwies sich als guter Verband, weil es das meiste Blut aufgesaut hatte und  sich zudem als Schutz gegen Keime  auf den Verband angepresst hatte.

Ob es jedoch jemals wieder so schön weiß werden würde, bezweifelte Armina.
Die Jacke hat nicht soviel abbekommen.

Ein paar kleine Bluttropfen von innen.

Fast nicht zu sehen.
Den Geistern sei es gedankt.

Vorsichtig versuchte sie sich das Blut vom Rücken zu waschen.
Es war  leider schon ziemlich krustig und mit Wasser alleine war das Reinigen schon eine mühselige Angelegenheit.

Aber da fiel Armina die Waschlotion in den Blick.
Vorsichtig öffnete sie den Verschluß und lies eine kleine  Menge von der Flüssigkeit auf den feuchten Stofffetzen laufen.

Uuuhhh, was für ein Geruch.
Armina konnte sich nicht vorstellen, daß es etwas auf der Welt geben könne, was aromatischer duften  würde.

Und noch unglaublicher war es für sie, daß sich nun der Rücken wirklich leichter reinigen ließ.
Am Verband an der Schulterwunde wischte sie nicht so herum, weil sie kein gelbes Fieber riskieren wollte.
Sie hatte auch nur noch 4 der abscheulich schmeckenden Pillen der Ärztin...

Mit dem Rest des Wassers in der Schüssel, weichte sie ihr Shirt ein.

Und sie erinnerte sich daran, daß Helene ihr zur Wäsche von Anziehsachen, extra das andere Mittel mitgegeben hatte.

Und tatsächlich lößte sich das meiste Blut vom T-Shirt.

Zwar nicht ganz weiß wie vorher, aber dennoch hell.

Und da sie ja schon mal beim Waschen war, zog sie sich auch gleich das Bustier und die Boxershorts aus und wusch alles zusammen in der kleinen Waschschüssel.

Nackt wie Gott sie schuf, sauste sie im Zimer herum.

Aber schön langsam wurde es ihr doch ziemlich kalt.

April ist eben nicht August.

Egal.

Ein weichlicher Mensch war Armina ja noch nie.
Sie zog aus dem Haufen der Geschenke von Helene... die lange Unterwäsche hervor.

Funktionswäsche, wie sie von Läufern oder Schifahrern im Winter getragen wurde.

In die lange, hauchdünne Unterhose konnte sie ohne Hilfe schlüpfen.
Aber bei dem Oberteil mußte die Haushaltshelferin ihres Vater mit Hand anlegen.
Nicht ohne vorher erschrocken zu sein, als sie den Verband von Armina an der Schulter sah.

" Ich habe es schon immer gesagt, man darf dich nicht in den Wald lassen. Du bist noch schlimmer wie ein Junge. Schlimmer und dümmer "

Mit diesen Worten verpasste sie Armina einen deftigen Klapps auf den Popo..

Das Oberteil war absolut nicht leicht anzuziehen.
Elastisch, aber dennoch ziemlich eng.

Letztendlich, als es geschafft war, fühlte sich Armina, als ob sie eine zweite Haut bekommen hätte.
Interessanterweise war trotz des dünnen Stoffes keine Kälte zu spüren.

Und was auch toll war..

ihr Busen wurde so schön in Form gehalten.

Fast noch besser wie durch das Bustier.

Alles war bestens eingepackt an seinem Platz.

Armina kam sich vor wie in einem Traum aus den Märchen mit Helden, Rittern und Drachen...



Naja, der Adrenalinkick tat natürlich sein Übriges dazu.

Mit den blosen Füssen in den super bequemen Hausschuhen steckend.. sprang Armina wie ein Känguru durch die Gegend.

Nein..., eher wie ein Ziegenbock.

Jauchzend und springend sauste sie aus dem Haus und wurde wieder von Allen angegafft.

 Solche Unterwäsche hatte natürlich noch nie Jemand gesehen.

Wo auch ?

Für Armina war es jedoch keine Unterwäsche.. sondern das Wundervollste, was sie jemals angehabt hatte.

Und durch den eng umhüllenden und fest zusammenpressenden Stoff, wirkte Arminas Figur wie eine , aus Stein gemeisselte , von Künstlerhand geschaffene  Verlockung in Person. 

Eine Skulptur der Sinne...!



Sie brauchte eine Leiter um auf das Dach zu gelangen.


Das Mädchen  mußte die Solarfolie auf den Holzschindeln befestigen und das dünne Kabel durch die Ritze im Holz, neben dem Fenster, in das Innere des Hauses leiten.


Die Folie schmiegte sich an den rauhen Untergrund und blieb einfach liegen.
Es muste keine spezielle Befestigung angebracht werden.
Irgendwie saugte sich der Kunststoff auf die Oberfläche des Daches an.

Der Anschluß für das Kabel war nicht ganz so leich zu finden.. und ebenso auch absolut nicht leicht anzuschließen.

Aber schaffte sie es doch.

Auf der Leiter stehend.., wirkte sie in ihren engen Wäscheklamotten scheinbar wie das erste Pinupgirl der Geschichte.

Jedenfalls sagten dies die Blicke der männlichen Dorfbewohner.

Die eng anliegende, schwarze Unterwäsche war weniger dazu geeignet, einen Körper zu verhüllen...

sondern unterstrich die schöne Figur der jungen Frau auf`s  Feinste.

Jede einzelne Linie von Arminas Körper wurde durch den Stoff nachgezeichnet.

Wirklich jede Einzelne.

Ein besonderer Blickfang war der herrliche Popo von ihr.

Oder war es doch eher ihr kleiner, fester Busen ?

Die Blicke der Männer sausten hektisch hin und her.

Von Oben nach Unten und zurück...



Und alle Gedanken waren in einer harmonischen Richtung...

* was für ein wundervolles Weib *

Zurück im Haus, überlegte sich Armina den passendsten Platz für den Akku.

Sie entschied sich für die Nische zwischen ihrem Zimmer und des Küchenraumes.
Eine der Leuchtkugeln hängte sie oben im Gebälk der Küche auf und die zweite Kugei ihrem Zimmer über dem  halbblinden Spiegel aus verbeultem und auf Hochglanz poliertem Metall. 

Die Monitorfolie brachte sie direkt an der Mauer bei ihrem Bett an.
Der kleine Kasten, aus dem die Musik kommen sollte, wurde unter dem Bett verstaut.

So.
Und nun die Probe aufs Exempel.

Armina schloss die drei Kabel an die dafür vorgesehen Löcher im Akku an. 
Und flackernd begannen schon nach ein paar Sekunden die  Kugeln an den Deckenbalken zu leuchten.

Armina hörte die Küchenhelferin schreinen.

* Geister des Waldes.. Kommt herbei und helft vor dem leuchtenden Teufel *

Armina mußte sich das Lachen so sehr verbeissen.
Sie durfte doch die arme Frau nicht verspotten.
Natürlich hatte die Magd Angst.
Armina erkläre ihr in kurzen Worten, daß dies ganz einfach Lampen seien.

Obwohl sie ja selber nicht so recht verstand, wie diese Kugeln, die sie einfach hatte aufklappen müssen und die sich so leicht und durchsichtig wie aus Papier gemacht anfühlten ...so schön leuchten konnten.

 Und zurück im Zimmer.. drückte sie auf den Knopf am Funkgerät.

Die Monitorfolie wurde von einem Mann am Klavier übermalt.
Klaviere waren Armina natürlich nicht bekannt.
Und auch die Klaviersonate von Beethofens                   

                                       ... * für Elise*...  

hatte Armina ja nur einmal von weitem aus den Lautsprechern an den Bäumen, am Wald vor der Burg gehört.

Neugierig lugte die Küchenhelferin durch die Türe in das Zimmer von Armina.

Und wiederum Armina drehte aus Versehen den Regler am Musikplayer zu weit nach vorne.

Etwas lauter  erklang eine andere Musik.


Etwas bunter,  erschienen Männer auf der Folie.
Und wesentlich veränderter war die Musikrichtung.

Gitarrenklänge..besonderer Art dröhnten unter dem Bett hervor.

Und als plötzlich ... AXEL ROSE...    den Song                 ** Thunderstruck **   von  ACDC  hervorschrie...


und noch ganz spezieller.. als    ANGUS YOUNG   sein Gitarrensolo zum Besten gab..,


als der kleine , rote Zwerg mit seiner Gitarre über die Bühne hüpfte...

...lief die Hausangestellte panisch  schreiend auf die Straße.

 Armina sprang wie ein Derwisch.. springend und tanzen durch ihr Zimmer.

Sie hüpfte auf ihrem Bett.
Sie wollte lachen und weinen zugleich.
Sie wollte schweben und fliegen.

Metallballaden würden forthin ihr Leben bestimmen.

Sie wollte auch so ein Teil mit 6 Drähten haben, wo Klänge gemacht werden konnten.
Sie wollte auch Musik machen.

und sie wollte mit einem Motorrad fahren..

UNBEDINGT...






 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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