Siebenstein

Kind und Cousin

Jehova verbannte den 1sten Adam 
als durch Sündenfall in Eden 
sterblich gewordene Seele 
aus dem Garten Eden.
Jah liess ihn mit Fell bekleiden,
denn im Sterben gleich wurde der Mensch 
dem mit Blut durchflossenen Tiere.
Ausserhalb von Eden war der Boden kark,
als die Selbstbestimmung von Gut und Böse 
der Menschheit begann.
Nach langer Zeit die Ankunft des verheissenen 2ten Adams 
als Messias´ nahte,
siehe, da kam ein mit Fell bekleideter praver Mann 
als ein Rufer aus der Wüste.
Denn zur Erde war gesandt als Teil der Schöpfung Gottes
der 1ste Engel Jehovas, 
bewirkt durch Gottes Geist geboren
aus der Erbsubstanz des 1sten Adams, 
aus dem Schosse der Jungfrau Maria.
Der Cousin als der Rufer  schritt ihm entgegen,
erwartete den Erlöser von ererbter Sünde 
in des Jordans Wasser des Lebens.
Da ruft ein Kind zu seiner Mutter:
"Mama, muss auch ich bald sterben?"
Die Mutter will ihr Kind beruhigen:
"Schau, das ist der Gang jeden Lebens."
"Oh, Mutti, warum soll ich mir 
dann noch die Zähne putzen?"
"Damit du bis dahin gesund bleibst", 
antwortet die Mutter.
"So hat Papa und du mich also geboren,
damit ich später wie ein Schaf 
gehen soll in den Tod?"
"Nein, mein Kind; deine Seele geht dann 
ins schöne Himmlreich zum lieben Gott!"
"Mutter, wenn  ´s dort schöner ist, 
dann will ich gleich hinfort."
"Schweig´, Kind und putz´ die Zähne."
"Mutter, ich will, dass mich die Engel holen."
Plötzlich läutet ein wahrer Christus-Diener, 
und spricht vor an der Haustür dieser Mutter:
"Höre, Frau: Jehova nimmt bald hinweg den Kummer.
Sein Einziggezeugter ist einst von den Toten auferstanden,
hat das Seelensterben überwunden.
Dem Trugspiel der Dämonen setzt er ein Ende,
die das Sterben durch Lehren weiter lassen legitimieren.
Gott holt kein Kind zu sich in den Himmel;
ewiges Erdenleben wird er bald erneuern.
lässt  so Freude gedeihen in  Stärke,
im geistigen Gewächshaus begründeter Zuversicht,
unabhängig davon, 
was die Wetterlage der Welt des Satans
bis dahin bringt.
144000 von der Erde 
hat er für den Himmel auserwählt,
um das Leid beseitigen zu lassen, 
das die Menschen quält."
Das Kind hört mit des Verkünders Worte.
"Mutter, wenn ´s so ist, 
bleib ich gern bei dir hier an diesem Ort."

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Todes-Mais von Torsten Jäger



Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

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