Marlene Remen

NUR NOCH EIN EINZIG MAL

Der Frühling ist endlich angekommen, mit schönen warmen Tagen,
noch nicht zu heiß und doch angenehm. Und die Arbeit im Garten rief 
mich hinaus. es gibt soviel zu tun. Nach dem Abriss des Anbaus an der
Gartenlaube und die ganzen Entsorgungsarbeiten, die darauf folgten,
könnten die Tage ein paar Stunden mehr haben, es gibt soviel zu tun.

Doch all Dieses zu sehen und die Momente wieder zu erleben, die du,
mein Marcel und ich dort im Garten gemeinsam erlebt haben, sie haben
mir sehr zugesetzt. Soviel Arbeit, die du in den Garten gesteckt hattest,
der immer dein Rückzugsort war, wenn du müde von der Arbeit nach
Hause kamst, in dem du dich ausruhtest und in der Laube auch sehr oft
geschlafen hast, all diese Bilder hatte ich wieder vor meinen Augen.

Nun ist mein Leben anders geworden, nach dem Tod meines Mannes im
vergangenen Jahr, habe ich nun meine Tochter und die beiden jüngeren
Enkelmädchen bei mir wohnen. Es ist immer was los hier, Action, wie man
so schön sagt. Aber es macht auch Freude und für Hilfe bin ich immer bereit
und auch für manchen  Ratschlag, wenn er gebraucht wird, das macht froh.

Und doch bleibt diese Sehnsucht in meinem Herzen, nach meinem Sohn und
nach der gemeinsamen Zeit mit ihm, nach seinem Lächeln, seiner Ruhe und
Gelassenheit, dem Sehen von Problemen, ohne sie zu erwähnen, es fehlt mir.
Nur noch ein einziges Mal möchte ich mit ihm in den Garten gehen, seine Nähe
zu fühlen, sein Lächeln sehen und seine Stimme, wenn er sagte :
"Laß nur, Mama, ich mach das schon, ruh dich aus !"

Nur    noch    ein   einziges    Mal.........

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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