Jürgen Malodisdach

Menschheit ( 15 )

 

So endete die 14. Fortsetzung

 

Die Forscher standen im Türrahmen, keiner Bewegung fähig.

Sahen nichts, einfach gar nichts. Sekunden- oder minutenlang. Dann begriffen sie es plötzlich. Es war hell, gleißend hell um sie herum. Sie mußten ihre Helme aufsetzen , die mit dem Sonnenschutz.

Dann kamen alle die Stufen herunter. Ungläubig und sprachlos. Erst langsam gewöhnten sie sich an das Neue. Aber dann etwas Euphorie. Wo kam diese Helligkeit her.

Und sofort eine Nachricht und Anfrage an die Zentrale, zu Prof Tan und eine neue Enttäuschung. Dort ist es genauso finster und rotbraun wie vorher und es stinkt wie gehabt.

 

 

Hier geht es heute weiter mit der.......

 

EM 800 ( 15 )

 

Diese Unterschiede waren für alle Beteiligten vollkommen unverständlich. Im Augenblick fehlte ihnen aber die Zeit und auch das große Interesse, um diese Unterschiede zu erklären. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wichtig ist jetzt , sich neu zu orientieren und das Vorwärtskommen zu planen und zu organisieren.

Als sich die ersten überraschenden Eindrücke gelegt hatten, die Konzentration auf die Aufgaben für die Erforschung des Planeten wieder die Oberhand gewann, sammelten sich die Mitglieder um die Leitung der Gruppe.

Also sahen sich die Forscher erst einmal die neuen Bedingungen ihrer Umgebung an. Der Boden, auf dem ihr Lander und sie standen, machte einen festen, gut begehbar und befahrbaren Eindruck. Die Oberfläche war mit grasähnlichen Pflanzen bewachsen.

Die gesamte Fläche, soweit man sehen konnte, war so anzusehen. Es gab keine größeren Gewächse wie Sträucher oder etwa Bäume . Der Himmel war in einem bläulichen Farbton mit einzelnen grauen Wolken zu sehen. Man hätte meinen können, das es Ähnlichkeiten mit dem Aussehen der guten alten Erde gäbe.

Die existierte ja aber nicht mehr nach den Aussagen verschiedener Leute. Auch die letzten Radiosignale von ihrer Zentralstation besagten den Untergang ihres Heimatplaneten. Vielleicht konnte die Forschergruppe den Himmelskörper auf dem sie jetzt standen, als neuen Heimatplaneten entdecken. Der Auftrag dazu hatten sie ja.

Die über Eintausend Astronauten aller Wissensgebiete warteten ja darauf , eine neue Menschengeneration zu gründen. Wenn die Erforschung dieses Planeten so erfolgreich werden sollte, wie gewünscht, brauchten sie nicht weiter zu fliegen.

Viele der Übersiedler hatten sowieso die Nase voll, sich im Weltraum herum zu treiben und nach neuen Überlebensmöglichkeiten zu suchen. Nach den Berechnungen des Raumschiffkomputers waren sie achtzehn Erdenjahre bis hierher unterwegs gewesen. Die Notlandung auf diesem fremden Himmelskörper wegen des Mangels an Treibstoffen, war vielleicht sogar positiv . Jetzt mußten erst einmal Forschungen betrieben werden. Und zwar schnell, umfangreich , konzentriert und wissenschaftlich fundiert .

Gab es hier die Möglichkeit ein neues Menschengeschlecht aufzubauen, gab es atembare Luft , Wasser und was für abbaufähige Bodenschätze waren vorhanden. Gab es witterungsbedingte Jahreszeiten . Wie waren die Witterungen überhaupt.

Also, die notwendigen Untersuchungen waren so vielfältig, daß man ein Ende und überlebensfähige Bedingungen nicht absehen konnte.

Die Bedingungen für die einzelnen Mitglieder der Forschungsgruppe wurden festgelegt. Als Termin für den Beginn wurde die Zeit nach der alten Rechenart um dreizehn Uhr festgelegt. Dann ging es los.

Man stellte fest, daß sich in den vergangenen Stunden die Helligkeit, die Temperatur, der Stand der sichtbaren hellen Scheibe oder auch Kugel, auf der Erde hätte man Sonne gesagt. und andere Daten nicht verändert haben. Das ist sehr seltsam.

Fazit wäre danach eine vollkommen neue Zeitenberechnung. Das Fahrzeug, der Lander mit der Forschergruppe setzte sich pünktlich zur ersten Testreise in Bewegung. Auf dem grasartigen Boden waren Geräusche der Antriebe und der Spezialräder mit ketten ähnlichen Laufflächen, nicht zu hören.

Die Landschaft veränderte sich überhaupt nicht. Nach stundenlanger Fahrt wurden am Horizont dunklere Gebilde zu sehen. Die Kontrollgeräte sagten eine ständige Steigung des Geländes an.

Die Meinung über den immer dunkler werdenden Horizont wurde immer heftiger. Einige Forscher meinten, das sie auf eine bergige Gegend zu fahren. Andere glaubten an eine dunkle Regenwolke zu fahren. Die sollten recht behalten.

Denn was dann urplötzlich von oben herab kam, war mit bekannten Regenschauern nicht zu vergleichen. Dieser Guss kam so schnell und so heftig, das ihr großes Fahrzeug wie ein Spielzeug über den Boden transportiert wurde.

Die Bauart des Landers, widerstandsfähig für derartige Unbilden, hörte auf zu holpern und zu rütteln. Er fing an zu schwimmen. Alle stellen fest, das ihr Fahrzeug zum Schiff geworden war.

Die gesamte einsehbare Fläche auf dem die Crew seit langer Zeit unterwegs war, ist nun ein großer See .

Vom Wind getrieben, knallten die ankommenden Wellen gegen ihr Fahrzeug. Das hielt stand. Wurde aber trotzdem kräftig geschüttelt. Bis zu dem Augenblick, wo es plötzlich krachte. Alle Insassen wurden durch das Innere geworfen. Wer nicht in seinem Spezialsessel angeschnallt war, flog durch das Fahrzeug.

Das Schlimme war aber, daß das Fahrzeug hinundher geworfen wurde. Nicht aber von der Stelle kam. Sie standen trotz laufender Motoren wie angebunden, jetzt vollkommen im Dunklen.

Die Beleuchtung war ausgefallen. Es dauerte einige Zeit, bis die Automaten die notwendige Ordnung hergestellt hatten.

Aber auch dann änderte sich dieser Zustand nicht. Nach Außen war nichts zu sehen. Man hörte nur ein ständiges Schaben und Kratzen auf Metall. Bis alles auf Halt und Aus geschallten wurde. Ein leichtes Vibrieren und Schaukeln zeigte den Insassen, der Lander stand. Besser gesagt, er wippte leicht nach allen Seiten.

Man entschloß sich, die Notöffnung zu aktivieren. Nachsehen was los war. Dieser Augenblick war für die Besatzung halb lustig, halb ärgerlich. Sie standen an einer Felswand. Schaukelten in leichtem Gewässer . Was das Kratzen und Schaben verursachte.

Rundherum sahen die Forscher nur noch mehr felsartige Gebilde. Genau genommen, standen sie am Fuße eines Gebirges. Berge soweit sie sehen konnten. Das Regenwasser umspielte alles, Felsen und Lander. Eine flache Stelle oder eine Durchfahrt war hier nicht zu sehen. Die müßte erst gesucht werden.

Die Forscher hatten keine Verletzungen . Das Fahrzeug war ohne Schaden geblieben. Das Wasser nach dem Sintflut ähnlichen Regenguss stand zwar noch ein paar Meter hoch, würde aber nach einiger Zeit im Boden versickern, wenn die Wärme, wie vorher, die Verdunstung einleitete. Solange wollte die Gruppe aber nicht warten.

Wir warten eine kleine Zeit. Suche eine seichte Stelle. Werden das Fahrzeug kurz verlassen. Das wird sich nach unserer Anweisung automatisch in eine Drohne umbauen. Dauert nicht lange. Wir werden uns etwas stärken. Prof Tan informieren. Informationen einholen.

Dann sollten wir das Gebirge überfliegen oder umfliegen. Müssen das natürlich noch feststellen. Die beste Variante finden. Na dann los , fahren wir noch ein kleines Stück. Vielleicht können wir einen Strand finden und baden. Das wäre toll, sagte einer der Wissenschaftler. Bloß eine Badehose habe ich nicht mit. Was sagen denn unsere Frauen dazu. Die lächelten nur, wir auch nicht. Na dann ist gut, sagten alle.

 

 

 

Es geht immer noch weiter. Später.

 

Ich hoffe auf eine coronafreie Zeit, damit ich nicht wieder so eine lange Pause zur Fortsetzung dieser Geschichte einlegen muß

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.05.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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