Jacques Lupus

Dem Alltagstrott entfliehen

Im Februar 1945 werden für ein Außenlager des KZ Buchenwald

SS Aufseherinnen im Alter von 21 bis 34 Jahren zur Bewachung

von jüdischen Frauen rekrutiert.

Es melden sich unzählig viele hitlertreue Frauen für diese Arbeit!

45 Arbeiterinnen aus dem Rheinmetallwerk wurden eingestellt.

Teilweise fungierten die neu rekrutierten Aufseherinnen sogar als Oberaufseherinnen.
Diese waren sofort durch ihre Handlungsweise aufgefallen, da sie die jüdischen Zwangsarbeiterinnen schlugen, traten bzw. anschnauzten, wie z.B. du Judensau,
du Drecksau und dergleichen.

                        Ausgebildet wurden die neuen Aufseherinnen in Ravensbrück!

Im Briefwechsel schrieb eine junge Aufseherin an ihre Eltern:

„Es ist wunderbar hier, gute Verpflegung, schönes Wetter!“

                                                                                     Es gleicht einem Urlaubsgruß …

Obwohl das Kriegsende bereits absehbar war, arbeiteten die jungen hitlertreuen Frauen sehr gut mit.

Als diese verhaftet und gefragt wurden, warum sie diese Arbeit überhaupt zu diesem Zeitpunkt noch angenommen haben, antwortete eine dieser jungen Frauen:

                         „Ich wollte dem Alltagstrott entfliehen!“

Wie historisch überliefert ist, starben einige diese KZ Aufseherinnen in Speziallager,

wie z.B. in Buchenwald, das die Russen für hitlertreue Deutsche und NS Verbrecher weiter führten.

 

All das zu verstehen fällt mir sehr schwer; es ist unfassbar.

Jacques Lupus

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