Jürgen Malodisdach

Menschheit ( 16 )

 

 

So endete die 15. Fortsetzung

 

Wir warten eine kleine Zeit. Suche eine seichte Stelle. Werden das Fahrzeug kurz verlassen. Das wird sich nach unserer Anweisung automatisch in eine Drohne umbauen. Dauert nicht lange. Wir werden uns etwas stärken. Prof Tan informieren. Informationen einholen.

Dann sollten wir das Gebirge überfliegen oder umfliegen. Müssen das natürlich noch feststellen. Die beste Variante finden. Na dann los , fahren wir noch ein kleines Stück. Vielleicht können wir einen Strand finden und baden. Das wäre toll, sagte einer der Wissenschaftler. Bloß eine Badehose habe ich nicht mit. Was sagen denn unsere Frauen dazu. Die lächelten nur, wir auch nicht. Na dann ist gut, sagten alle.

 

 

Hier geht es heute weiter mit der.......

 

EM 800 ( 16 )

 

Die Forschergruppe steuerte mit dem Lander noch ein Stück durch das mit Regenwasser gefüllte Gelände am Fuße des Gebirges. dann tat sich wirklich eine seichte Stelle , eine kleine Bucht vor den riesigen Bergen, auf.

Die Stimmung in dieser, schon Reisegesellschaft genannten Gruppe von hochrangigen Forschern , war jetzt richtig gut. Es machte sich bemerkbar, daß die veränderten Verhältnisse der gesamten Witterung so positiv auf die Gemüter auswirkte. So war der Augenblick des Verlassens des Transporters ein lang gesehntes Erlebnis.

Das Vorhandensein von Wasser als freies Vorkommen in der Natur dieses fremden Planeten war für alle etwas Besonderes. Zumal deren Temperatur auch noch bei fast dreißig Grad, gemessen von Sonden des Landers, lange nicht erlebtes Spektakel bedeutete. So viele Jahre der Weltraumreise waren erst einmal überstanden. Mit vielen Erlebnissen und auch komplizierten Situationen auseinander gesetzt und zwar gewonnen.

Aber das Leben in dieser neuen Situation , in einer Zwischenetappe im Wasser vor einer unbekannten Gebirgskette, war eben etwas Besonderes.

Alle zehn Menschen waren so überwältigt, daß ihre Emotionen nach der achtzehn Jahre langen Weltraumreise, vollkommen aus dem Ruder liefen. Würde ein Seemann auf der vergangenen Erde gesagt haben.

Nach dem stürmischen Verlassen des Landers in der Bucht, gab es kein Halten mehr für die Menschen. Sie hatten so viel erlebt, das jetzt in dem warmen, richtig angenehmen Wasser vergessen war. Sie hatten sich ihre Kleidung vom Leibe gerissen und waren so voller Lust und Lebensfreude in den Regenwassersee gestürzt. Spielten wie Kinder oder auch ungeheuer erlebnishungrige Menschen.

Sie waren ja alle im Alter zwischen dreißig und Vierzig Jahren. Also in ihrer besten und stärksten Phase ihres Lebens. Das war auch zu sehen und zu spüren. Nach dem ausgelassenen Toben im Wasser bildeten sich Pärchen , die ihre lang vermißte Enthaltsamkeit im Geschlechterspiel, jetzt freien Lauf ließen.

Halb im Wasser und auf dem entstandenen kleinen Strandflächen tobten ihre Gefühle in allen Formen der Zärtlichkeiten, die ihre Körper boten. Und keiner schämte sich vor den Anderen. Alle taten das Gleiche mit großen Gefühlen und auch lautstark in den passenden Äußerungen.

So ging das eine ganze Weile, bis alle vor Erschöpfung nach den empfundenen Orgasmen

da liegen blieben, wo sie gerade lagen.

Es war warm , was ihren Körpern zugute kam. Das Regenwasser der See spülte dann noch die Reste der Flüssigkeiten von und aus ihren Körpern hinweg. Seltsam war nur, das der Wärmespender am Himmel immer noch an der gleichen Stelle stand, wie vor ein paar Stunden.

Wieso ist da keine Bewegung. Die Schatten lagen da, wo sie schon lange lagen. Die Temperaturen waren immer noch die Gleichen. Es war notwendig, die Rhythmen der Temperaturen und der Hell- und Dunkelphasen zu ergründen.

Jetzt war erst einmal eine Ruhepause angesagt. Nach der gemeinsamen Mahlzeit machte sich die Anstrengungen und Erlebnisse der letzten Stunden bemerkbar. Der Schlaf überfiel alle im Minutentakt. Im Kontakt mit Prof Tan legte der eine Pause von acht Stunden ein. Das tat allen gut. Beim Erwachen war die Situation des Sonnenstandes und der Temperaturen noch fast so wie vorher. Die Umwandlung des Landers in eine flugfähige Transportmaschine für die Besatzungsmitglieder war abgeschlossen.

 

 

Es geht immer noch weiter. Später.

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