Franz Spanke

Tim und der kleine Drache Elliot

Tim und der kleine Drache Elliot

 

 

Es war einmal ein kleiner Junge, er hieß übrigens Tim, der hatte wirklich keinen guten Start ins Leben. Kaum dass er geboren war, mußte er auch schon am Herzen operiert werden. Er hatte einen schweren Herzfehler, der sofort korrigiert werden musste, da sonst seine Überlebenschancen gleich Null gewesen wären. Tim, wurde von seinen Eltern über alles geliebt, denn sie  hatten sich so sehr ein Kind gewünscht, aber es hatte ganz lange Zeit nicht geklappt. Und nun, als der kleine Junge endlich das Licht der Welt erblickte, hatte er schon sofort große gesundheitliche Probleme. Sie wünschten sich nichts sehnlicher, als dass ihr kleiner Sohn die Operation gut überstehen würde , damit auch er seine Kindheit genießen könne , wie jedes andere Baby auch. Aber es war eine schwierige Operation mit ungewissem Ausgang

 

Würde er die Operation überleben und hätte sie Erfolg, so hätte er große Chancen ein ganz normales Leben führen zu können ohne gesundheitliche Probleme. Im Verlaufe seines Lebens würde er sich wahrscheinlich noch nicht mal an die großen Probleme erinnern , die er nach der Geburt gehabt hat und auch nicht an die großen Sorgen, die sich seine Eltern um ihn gemacht hatten. Aber es war halt eine sehr schwierige Operation, die der kleine Tim vor sich hatte. Bevor er von den Ärzten zur OP abgeholt wurde, hatten seine Eltern 1 Stunde Gelegenheit ganz allein mit Tim zu sein. Sie betrachteten ihn voller Glück und voller Liebe aber gleichzeitig auch voller Sorge. Und als seine Mutter ihm ganz liebevoll über sein kleines Köpfchen strich,  machte er zum ersten Mal seine kleinen Augen auf und lächelte seine Eltern an, als wolle er sagen: Ich hab euch beide ganz ganz lieb und macht euch keine Sorgen, Ich schaff das mit der OP.

 

 

Sein Vater hatte ihm schon lange vor seiner Geburt eine kleinen Stoffdrachen gekauft, den er ihm in seine kleine Wiege legen wollte, damit er  seinen Schlaf und seine  Träume überwachen sollte, und falls er nachts aufwachen würde, und vielleicht Angst hätte, wäre sein kleiner Drache immer bei ihm  um ihn  zu trösten und um ihn zu beruhigen. Und nun, da diese so schwere Operation vor ihm stand, legte der Vater den kleinen Drachen zu seinem Sohn in die Wiege, die alsbald zu dem schwierigen Eingriff abgeholt würde. Und als die Krankenschwester kam um den kleinen Tim abzuholen, gab er der Schwester 200 Euro und bat sie , sie möge den kleinen Drachen unter allen Umständen mit in den Operationssaal nehmen, es sei sein Glücksbringer. Die Schwester konnte nichts versprechen, aber sie sagte, sie würde alles tun, damit der kleine Drache, sein Vater nannte ihn übrigens Elliot, bei der Operation ganz in der Nähe des Jungen  sei. Der Vater dankte der Krankenschwester, machte dem kleinen Jungen noch ein kleines Kreuzzeichen auf die Stirn und sagte ihm: Tim ich weiss dass du es schaffen wirst, wir sehen uns gleich wieder kleiner Mann. Dann nahm ihn die Schwester mit hinaus in den OP. Die Operation selbst dauerte ungefähr 6 Stunden. Es waren die längsten und die schwierigsten 6 Stunden im Leben der Eltern, die voller Sorge auf eine Nachricht aus dem Op warteten. Jede Minute, die sie warteten erschien ihnen wie eine Ewigkeit und immer wieder

stellten sie sich die Frage, ob ihr kleiner Tim es wohl schaffen würde.  Und endlich nach einer unendlich lang scheinenden Zeit öffnete sich die Glastüre, die in den Operationsbereich führte, und eine Krankenschwester trat heraus und sagte zu den Eltern: Ich denke ihr kleiner Sohn hat den Eingriff gut überstanden . Er liegt jetzt  auf der Intensivstation. Sie können ihn gerne besuchen, jedoch in ihre Arme schliessen können sie ihn noch nicht. Und was den kleinen Drachen angeht, den sie ihm mit in den OP gegeben haben, so war es unmöglich, ihn  ihrem Sohn wegzunehmen, denn er klammerte sich ganz fest an ihn. Sobald wir versuchten, ihn wegzunehmen, ging der Kreislauf sofort runter. Also ließen wir ihm den kleinen Drachen während der OP, obwohl es gegen jede Vorschrift war.. Und als seine Eltern ihn auf der Intensivstation besuchten, schlief Tim ganz tief und hatte dabei seinen kleinen Drachen ganz fest in seine Arme geschlossen. Es schien, als ob sie unzertrennlich seien. Es war ein Bild voller Liebe, voller Vertrauen und voller Lebensfreude. Die Eltern waren sehr beruhigt, als sie Tim so friedlich mit dem kleinen Drachen schlafen sahen.

 

Nun der kleine Tim hat die Operation gut überstanden und er entwickelte sich ganz normal, wie alle Kinder. Jedoch gab es einen kleinen Unterschied: Sein kleiner Drache und er waren unzertrennlich. Was er brauchte um sich zu beruhigen war kein Schnuller, sondern sein kleiner Drache Elliot. Als er noch ganz klein war und er fing an zu weinen, wusste seine Mutter sofort, was sie tun musste um ihn zu beruhigen. Bei Tim half in dem Fall kein ruhiges Zusprechen, keine schöne Musik kein Singen. Es gab nur ein einziges Mittel um den Kleinen zu beruhigen und das war sein  kleiner Drache Elliot. Sobald Tim seinen kleinen Drachen spürte, beruhigte er sich ganz schnell und wurde ganz lieb und ganz umgänglich. Und als seine Eltern versuchten, ihm abends vor dem Einschlafen eine gute Nachtgeschichte zu erzählen blieb Tim hellwach, bis seine Eltern begannen ihm eine Geschichte aus dem Leben von Elliot zu erzählen. Erst dann konnte man deutlich spüren, wie Tim begann sich zu entspannen, das eine oder andere Mal gähnte und immer müder wurde, bis ihm seine Augen zufielen und er mit seinen Träumen die Welt seines kleinen Drachen Elliot betrat, bis er am nächsten morgen voller Tatendrang erwachte und neugierig den neuen Tag zu erkunden. Jedoch schlief Tim niemals alleine ein. Immer  hatte er seinen kleinen Drachen ganz fest in seine Arme geschlossen.

 

Tim wurde ganz langsam größer und es kam die Zeit, wo er begann seine ersten Schritte zu versuchen. Wie bei allen kleinen Kindern klappte das natürlich noch nicht sofort und er fiel noch recht oft hin. Dann kam sein Vater auf die Idee, ihm bei seinen ersten Schritten doch mal Elliot in den Arm zu geben. Und es war wie ein kleines Wunder: sobald Tim die Gegenwart von Elliot spürte, wurden seine kleinen Schritte  sicherer, er hielt sich kaum noch irgendwo fest und fiel fast nicht mehr hin. Seine Eltern konnten sich das nicht erklären, aber Elliot schien dem kleinen Jungen Selbstvertrauen zu geben und er schien eine ganz wichtige Rolle in seinem kleinen Leben zu spielen.

 

Und als Tim zu sprechen begann, war sein erstes Wort nicht Mama oder Papa sondern Elliot. Und als Tim schon ein paar Worte sprechen konnte und gerade begann seine Sätze zu formulieren, beobachteten seine Eltern wie Tim mit Elliot sprach. Es waren Sätze wie: ich Tim, du mein Ellot,  Ich dich ganz lieb habe. Und dann hörten sie plötzlich etwas ganz Seltsames. Es war eine ganz fremde Stimme. Sie waren sich ganz sicher, dass es nicht Tim’s Stimme sein konnte. Die unbekannte Stimme sagte: Du bist mein bester Freund. Leider konnten sie es nur ganz leise durch die geschlossene  Türe hören. Als der  Vater ganz vorsichtig die Tür öffnete war alles sofort ganz still und sie sahen das gewohnte Bild, nämlich Tim, wie er ganz zärtlich seinen kleinen Drachen umschlungen hatte. Als sie ihn fragten, ob Tim gerade mit jemandem gesprochen habe, nickte Tim und sagte ganz unschuldig: Elliot. Seine Eltern wussten, dass das nicht sein konnte und doch hatten sie vorhin in seinem Zimmer eine fremde Stimme gehört. Sie beschlossen das Phänomen weiter zu beobachten. Sie hörten immer öfter  wie Tim mit seinem Drachen sprach, und man hatte tatsächlich den Eindruck, er würde nicht nur zu seinem Drachen sprechen, sondern sich ganz normal mit ihm unterhalten, ohne jedoch die Stimme des Drachen zu hören. Seine Eltern erkannten bald, dass es Tim nicht alleine gab, sondern nur als Zweierpack zusammen mit seinem Drachen.

 

Tim wurde langsam größer und sollte dann auch wie alle kleinen Kinder in den Kindergarten gehen. Die Eltern von Tim versuchten zunächst ihn ohne Elliot in den Kindergarten zu schicken. Jedoch berichteten die Kindergärtnerinnen, dass Tim sich total schüchtern verhielt und sich ganz ängstlich von den anderen Kindern ausschloß. Seine Eltern sprachen mit der Kindergartenleitung und erreichten, dass Tim zumindest versuchsweise seinen kleinen Drachen mit in den Kindergarten nehmen durfte. Nach ein paar Tagen bestellte die Kindergartenleitung die Eltern von Tim zu einem Gespräch. Die Leiterin war total erstaunt, als sie den Eltern berichtete, dass seitdem Tim seinen kleinen Drachen mitnehmen durfte, er wie verwandelt sei. Er spielte jetzt ganz selbstverständlich mit den anderen Kindern, lachte und hatte seitdem eine ganze Menge Freunde gewonnen unter den Kindern. Allerdings gäbe es da ein Problem, nämlich, dass Tim niemals seinen Drachen aus der Hand legte. Und neulich habe er sogar einen anderen Jungen verprügelt, der versucht hatte, Tim den kleinen Drachen wegzunehmen. Die Leiterin sagte, dass sie das Gefühl habe, Tim würde seinen kleinen Drachen bis zum äußersten verteidigen. Und dann sagte sie noch, dass Tim dem anderen Jungen, der viel größer und stärker war als er, völlig furchtlos gegenübergetreten sei und es ihm tatsächlich gelungen sei, dem anderen Jungen seinen kleinen Drachen wieder abzunehmen. Der andere Junge sei jemand gewesen, der immer Streit hatte mit den anderen und der meinte alle anderen müssten sich ihm unterordnen. Und seit diesem Streit mit Tim sei der andere Junge ganz kleinlaut geworden und wäre seitdem total umgänglich geworden. Sie, die Leiterin sei sehr stolz auf den kleinen Tim, wenngleich sie  sich dien Persönlichkeitswandel von Tim nur durch Gegenwart seines kleinen Drachen nicht erklären konnte. Die Eltern von Tim grinsten sich an, denn sie konnten sich das sehr wohl erklären. Letztendlich war die Kindergartenzeit eine glückliche Zeit für unseren kleinen Tim. Es war eine Zeit, wo er viele Freunde gewann, aber auch viel selbstbewusster wurde. Er spürte dass er den anderen Kindern an Kraft aber an Verstand überlegen war, solange er wusste, Elliot war  in seiner Nähe. Er nutzte diese Überlegenheit allerdings nicht aus, um die anderen Kinder zu tyrannisieren, sondern schon sehr früh erkannte er, dass es ihm ein tiefes Gefühl von Glück und Zufriedenheit verschaffte, wenn er sich für andere einsetzte und den Schwachen half, nicht mehr so schwach zu sein. Auf diese  Weise war er sehr beliebt. Aber bei allem was er tat, war sein kleiner Drache immer in seiner Nähe. Und immer noch  sprach Tim jeden Abend ganz intensiv mit Elliot. Er erzählte ihm seinen ganzen Tag, erzählte ihm, was ihn bedrückte, erzählte ihm aber  auch, was er Schönes erlebt hatte an diesem Tag. Und wenn er Probleme hatte, so fragte er Elliot um Rat. Diese Zeremonie dauerte mindestens eine halbe Stunde jeden Tag. Seine Eltern kannten dieses Ritual schon seit langem und sie wussten, bevor Tim abends nicht mit Elliot gesprochen hatte, würde er nicht schlafen.

 

Als er 6 Jahre alt wurde, kam die Zeit, wo er vom Kindergarten in die Grundschule wechseln musste. Das stellte seine Eltern aber vor ein kleines Problem, denn noch immer konnte sich Tim nicht von seinem kleinen Drachen Elliot trennen. Seine Eltern hatten Angst man könne sich über Tim lustig machen und ihn mobben. Also beschlossen sie zu der zukünftigen Klassenlehrerin von Tim zu gehen, um mit ihr über dieses Problem zu sprechen. Tim hatte großes Glück, denn seine Klassenlehrerin war eine ältere Dame, die aber ganz viel Verständnis für Kinder hatte, denn sie liebte Kinder über alles. Man konnte deutlich spüren, dass sie Lehrerin aus Leidenschaft war. Für ihre Schüler tat sie alles. Das spürten ihre Schüler und deshalb wurde sie von ihnen respektiert, geliebt und geachtet. Als die Eltern von Tim ihr das Problem mit Tim und dem kleinen Drachen erzählt hatten, Begann die Lehrerin nachzudenken, wie man das Problem wohl am besten lösen könne. Auf einmal hatte sie eine großartige Idee. Sie fragte die Eltern, was sie davon hielten, wenn man in den Schulranzen von Tim ein kleines Geheimfach einbauen würde, von dem nur die Eltern, Tim selbst und die Lehrerin wussten. So war sichergestellt, dass der kleine Drache immer in der Nähe von Tim war, es aber auf der anderen Seite auch keine Gefahr gab, dass man sich über Tim lustig machte wegen seines kleinen Drachen. Die Eltern von Tim waren begeistert und überglücklich, für das Problem, das ihnen ganz schwer auf der Seele lag, eine akzeptable Lösung gefunden zu haben. Jetzt mussten sie nur noch Tim davon überzeugen, dass auch er mit dieser Lösung zufrieden sei. Und nach langen, intensiven Gesprächen mit Tim gelang es den Eltern endlich ihn davon zu überzeugen, dass es so besser sei für Tim und auch für Elliot. Aber der kleine Tim bestand darauf, sich wenigstens in den Pausen mit seinem kleinen Drachen unterhalten zu dürfen. Seinen Eltern blieb nichts anderes übrig, als  diesen Kompromiss zu akzeptieren, wohl wissend, dass Tim trotzdem Probleme haben könnte. Aber  den Eltern war klar, dass sie ihren Sohn nicht vor allen Problemen bewahren konnten und dass es auch ganz wichtig wäre, dass Tim seine eigenen Erfahrungen machte und lernte, Probleme selber zu meistern. Und so geschah es!

 

Tim passte sich gut in die Klassengemeinschaft ein, er hatte viele Freunde und setzte sich nach wie vor für die Schwachen ein und für die, die wirklich Hilfe brauchten.  Aber trotzdem gab es in seiner Klasse auch Schüler, die neidisch waren auf Tim. Es war ihnen aufgefallen, dass Tim in den Pausen immer mit seinem Schulranzen sprach. Und das wollten sie zum Anlass nehmen um sich über Tim lustig zu machen. Sie begannen ihn zu hänseln und sie riefen ganz laut Tim spricht mit seiner Schultasche, Tim spricht mit seiner Schultasche. Eines Tages wurde ihm das zu blöd und er rief den jungen entgegen: nein, ich unterhalte mich nicht mit meiner Schultasche, sondern mit meinem kleinen  Drachen in ihr. Daraufhin spotte man noch mehr über ihn, bis Tim dann irgendwann so böse wurde, dass er rief: Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt. Mein Drache wird mich schützen. Aber er erntete nur lautes Gelächter. Und in der nächsten großen Pause, die Lehrerin hatte den Klassenraum abgeschlossen, nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass niemand mehr in der Klasse sei. Drang auf einmal ganz heller Feuerschein aus dem Klassenraum. Dies dauerte allerdings nicht sehr lange und als die Schüler den Klassenraum wieder betraten, roch es in der Klasse stark nach Feuer und verbranntem Papier, Was war geschehen? Nun die Bücher und Hefte der Schüler, die sich über Tim lustig gemacht hatten von diesen Heften lag nur noch ein kleines Häufchen qualmende Asche auf ihrem Schreibpult. Alle waren zu tiefst erschrocken, denn niemand konnte sich das erklären. Alle, sogar die Lehrerin , standen vor einem Rätsel. Obwohl die Lehrerin einen gewissen Verdacht hatte, den sie aber für sich behielt. Tim streichelte unbemerkt ganz liebvoll seinen Schulranzen und sagte ganz leise: Danke Elliot. Von dem Tag an ließ man Tim in Ruhe, der aber auch, je  älter er wurde immer weniger in den Pausen mit Elliot sprach. Aber das Abendritual blieb ihm noch immer heilig und er sprach nach wie vor jeden Abend mit seinem kleinen Elliot.

 

Dann kam der schwärzeste Tag im Leben von Tim. Er hatte seinen Schulranzen nur kurz vor der Eingangstür zu den Toiletten abgestellt, weil er nur schnell Pipi machen wollte. Als er zurück kam war sein Schulranzen weg. Aber und das war eigentlich das Schlimmste, mit dem Ranzen war auch Elliot verschwunden. Und das  erschien ihm wie eine große Katastrophe. Er suchte den Ranzen überall, aber er fand ihn nicht. Tief traurig und weinend ging er nach Hause und brach laut schluchzend in  den Armen seiner Mutter zusammen. Er konnte es nicht fassen, sein kleiner Drache war weg. Sein Elliot, der ihm alles bedeutete. Er hatte das Gefühl, als ob man ihm das Herz herausgerissen hätte. Er lag sich auf sein Bett und weinte bitterlich. Er war nicht zu beruhigen. Die Nacht brach herein und Tim weinte noch immer bitterliich. Als seine Eltern kamen um ihn zu trösten, stellten sie fest, dass Tim hohes Fieber hatte. Sie ließen einen Arzt kommen und dieser meinte, dass sich Tim in einem psychischen Schockzustand befände, und dass er dringend ins Krankenhaus müsse, um das Schlimmste zu verhindern. Und so geschah es. Tim kam ins Krankenhaus auf die Intensivstation denn es ging ihm wirklich schlecht. Seinen Eltern war sofort klar, warum es Tim so schlecht ginge. Und sie überlegten, was man wohl tun könne, damit es ihrem kleinen Sohn besser ginge. Der Vater meinte es gäbe nur eine einzige Möglichkeit um Tim zu helfen: Er müsse dafür sorgen, dass er seinen kleinen Drachen zurückbekäme. Er wandte sich an die Polizei, das Fundbüro, die lokale Presse und sogar an den Lokalsender. Er setzte eine nicht unerhebliche Belohnung für denjenigen aus, der ihm den Schulranzen mit Elliot wiederbeschaffen würde. Die ersten Tage schien die ganze Aktion hoffnungslos zu sein. Und Tim ging es immer schlechter. Er ass nichts und trank viel zu wenig. Dann endlich am vierten Tage stand sein Schulranzen wieder vor der Eingangstür des Elternhauses von Tim. In dem Schulranzen war ein anonymes Schreiben, worin stand, dass  man sich für das Verschwinden des Schulranzens entschuldige. Er, der Dieb hätte seit dem Tag, wo er den Ranzen gestohlen hätte nur noch Alpträume und schlaflose Nächte. Er selbst (der Dieb) sei auch nicht reich und habe versucht den Ranzen zu verkaufen, damit er sich wenigstens wieder ein Brot hätte kaufen können, denn er habe schon seit einigen Tagen nichts mehr gegessen. Als er aber davon hörte, dass es dem kleinen Tim so schlecht ging, hätte ihn sein Gewissen geplagt und er hätte die Tasche wieder  zurüchgegeben. Es täte ihm wirklich sehr leid. Wenn seine Eltern wollten so könnten sie eine kleine Spende machen für die Obdachlosenhilfe unter dem Stichwort kleiner Drache. Die Eltern von Tim konnten es nicht erwarten, Elliot nun endlich wieder in die Arme von Tim zu legen in der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät sei für Tim und dass er sich bald wieder erholen würde und er wieder  der liebe kleine Junge wäre, der zwar manchmal Flausen im Kopf hätte, aber den sie Trotzdem über alles liebten. Kaum dass sie Elliot in das kleine Bettchen von Tim gelegt hatten, ergriff Tim sofort den weichen kleinen Körper von Elliot und drückte ihn ganz fest an sich. Und obwohl er noch ganz fest schlief, legte sich ein kleines Lächeln auf seine Lippen, als wolle er sagen: Jetzt wird alles gut. Weinige Stunden später öffnete er seine Augen, sah den kleinen Elliot und sagte: Da bist du ja du kleiner Aussreißer. Ich hab jetzt einen riesen Hunger Man konnte sehen, wie er sich mit jeder Sekunde besser erholte, wieder zu Kräften kam und nach zwei Tagen ging es ihm wieder so gut, dass man ihn aus dem Krankenhaus entlassen konnte. Nach einiger Zeit war Tim wieder ganz der alte und konnte auch wieder zur Schule gehen. Während der ganzen Zeit wo Tim auf die Grundschule ging, waren er und Elliot unzertrennlich. Dann kam jedoch eines Tages der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium. Das war doch ein gewisser Einschnitt  im Leben von Tim. Es war eine völlig neue Umgebung in die er kam, Er hatte nicht nur einen Lehrer, sondern für jedes Fach einen anderen Lehrer. Und wie er schon bald feststellte war jeder Lehrer anders und hatte einen völlig anderen Unterrichtsstil. Mit dem einen Lehrer kam er sehr gut zurecht, mit einem anderen weniger und dann gab es auch Lehrer, mit denen er überhaupt nicht klar kam. Aber mit Hilfe von Elliot kam er letztendlich mit allen Lehrern klar. Denn noch immer gab es den Schulranzen mit dem Geheimfach und noch immer sprach Tim in den Pausen heimlich mit Elliot. Er achtet aber peinlich darauf, dass er nicht dabei erwischt würde. Jedoch wurde er durch den Lernstoff so beansprucht, dass er sich dabei erwischte, dass er völlig vergessen hatte in der Pause mit Elliot zu sprechen.  Ausserdem spürte er, dass sich gewisse Änderungen bei seinen Interessen bemerkbar machten. Früher mussten ihm seine Eltern nur Geschichten von Elliot erzählen, ohne dass das Geschlecht von Elliot für ihn irgend eine Rolle gespielt hätte. Inzwischen hatte er seine Eltern gefragt, ob Elliot ein männlicher oder weiblicher Drache sei. Das ist eine völlig normale Reaktion, die bei allen Kindern in diesem Alter einsetzen. Tim kam langsam in die Pubertät. Und ganz langsam begannen andere Gefühle  für ihn eine wichtige Rolle zu spielen. Immer intensiver interessierte er sch für das andere Geschlecht. Und er klammerte sich nicht mehr so  an  Elliot wie er es früher getan hatte. Zwar  spielte Elliot noch immer eine ganz wichtige Rolle im Leben von Tim und die allabendlichen intensiven Gespräche fanden noch immer statt, aber er bemerkte selbst, dass er nicht in jeder Pause  mit Elliot heimlich sprach sondern immer öfter seine Pause mit Gesprächen mit netten hübschen Mitschülerinnen verbrachte. Abends drehten sich die Gespräche mit Elliot dann auch häufig um das andere Geschlecht.

 

Und eines Abends hörten die Eltern von Tim das folgende Gespräch zwischen Tim und Elliot mit. Normaler weise war die Tür zu Tims Zimmer immer verschlossen, wenn er abends mit Elliot sprach, aber diesmal stand seine Zimmertür ein wenig auf, so dass sie das folgende Gespräch mithören konnten.

Sie hörten wie Tim seinem kleinen Drachen erzählte, was er für Frauen und Mädchen empfinde. Und sie konnten erleben, wie Elliot ihren Tim immer wieder auf den Boden der Realität zurückholte. Und obwohl sie nur die Stimme von Tim hörten, schien es tatsächlich ein echtes Gespräch zwischen Tim und Elliot zu sein.

 

 

 

Hallo Elli, na wie geht es dir…… Ja ich bin auch etwas müde, aber ich muss dir von Karin berichten……Nein das ist nicht Kareen, Kareen fand ich gestern total interessant, sie war hellblond,  heute hab ich mich aber mit Karin sehr angeregt unterhalten. Karin hat leicht rötliche Haare……. Wie ich wechsel aber oft meine Freundinnen. Irgendwie hast du ja recht. Aber es ist so schwer sich für ein Mädchen zu entscheiden. Weißt Elli bei der einen gefallen mir die Beine, bei der anderen sind es die Grübchen in ihren Backen wenn sie lacht aber es gibt auch Mädchen, die können wunderbar lachen und welche die sind einfach nur ganz ganz lieb und nett. Aber es gibt auch echte Zicken unter ihnen, die sind eingebildet und total ätzend. Die mag ich überhaupt nicht.  Am liebsten würde ich fast alle umarmen und ihnen zeigen dass ich sie mag….. Was sagst du ich bin ein kleiner Casanova? Elli du spinnst aber vielleicht hast du nicht so ganz unrecht, ich dürfte mich nicht an alle ranmachen, obwohl ich alle ganz ganz lieb habe. Ich sollte mich vielleicht für eine entscheiden und sie fragen, ob sie meine Freundin sein möchte. Aber das ist so unendlich schwer da eine auszuwählen. Vielleicht sollte ich das anders machen. Ich sollte sie fragen, ob sie vielleicht für eine Woche meine Freundin sein wolle und danach würde ich die nächste fragen. Auf diese weise könnte ich sie alle näher kennenlernen und erst wenn ich alle durchhätte, würde ich den zweiten Schritt machen und diejenigen, die mir besonders gefielen fragen ob sie vielleicht für 2 – 3 Wochen meine Freundin sein wollten……  Wie ich bin also doch ein Casanova? Aber Elli ich doch nicht, es sind halt meine Gefühle die stärker sind als ich. Und es ist halt leider so, wenn ich ein hübsches Mädchen sehe, ich muss sie einfach anspreechen.  Was sagst du Elliot, auf diese Weise würde ich nie die Frau meines Lebens finden, weil ich dann immer unzufrieden wäre, weil es ja sein könnte, dass es noch eine Frau gäbe die noch attraktiver und noch lieber ist als die die ich dann hätte.  Und ich müsste mir darüber klar sein, dass ich auf diese Art die Gefühle von ganz vielen Frauen verletzen würde. Ich glaube Elliot du hast recht. Wahrscheinlich müsste ich die Einstellung zu Frauen gründlich überdenken und mich auch mal  in ihre Lage versetzen.

 

Wahrscheinlich ging das Gespräch zwischen Elliot und Tim an diesem Abend noch sehr lange so weiter. Aber die Eltern beschlossen, nun nicht weiter das Gespräch zwischen Tim und Elliot zu belauschen und gingen auf Zehenspitzen in ihr eigenes Schlafzimmer. Es hatte sie tief beeindruckt welche wichtige Rolle Elliot doch im Leben von Tim spielte. Und das Gespräch, dass Tim mit Elliot geführt hatte war ein total ernstes und seriöses Gespräch gewesen., wie man es normalerweise mit einem wirklich existierenden Menschen oder Freund tut. .Und obwohl sie ganz genau wussten, dass Elliot nur ein Plüschdrache war, so hatten sie doch das Gefühl, als ob Tim tatsächlich mit seinem besten Freund gesprochen habe.

 

Tims Eltern waren sich nun  absolut sicher, dass es  Elliot war, der ihrem Sohn Halt gab, der ihm die Wahrheit zu sagen schien, auch, wenn es Tim nicht immer gefiel. Aber sie waren sich sicher,  dass es Tim gut täte. Und obwohl es eigentlich nicht sein konnte und obwohl es ziemlich verrückt zu sein schien, aber Elliot verhielt sich Tim gegenüber wie ein richtiger Freund. Denn Freunde zeichnen sich dadurch aus,, dass sie dem Anderen auch dann noch die Wahrheit sagen, wenn die andere schon lange schweigen. Und weil die ganze Geschichte so verrückt war und eigentlich nicht wahr sein durfte, beschlossen die Eltern von Tim niemandem etwas über die intensive und enge Beziehung von Tim zu Elliot zu erzählen.

 

Im Laufe der Jahre nahm Tim Elliot nicht mehr mit zur Schule, da  er eingesehen hatte, dass er bei den Mädchen weniger Chancen hätte, wenn sie erführen, dass er in den Pausen noch mit einem Stofftier sprach. Aber bei allen Klassenarbeiten, Prüfungen und wichtigen Ereignissen konnte Man sicher sein, dass Elliot ganz in der Nähe von Tim war, der es immer wieder schaffte, elliot so geschickt zu verstecken, dass niemandem seine Gegenwart auffiel.

 

So kämpfte er sich ganz langsam durch die Klassenarbeiten und Prüfungen, von Schuljahr zu Schuljahr,  bis er eines Tages tatsächlich kurz vor seinem Abitur stand. Tim hatte sich ganz prächtig entwickelt und obwohl er noch immer der Schwarm seiner Mitschülerinnen war, war er doch im Laufe der Zeit etwas zurückhaltender und besonnener geworden, was den Umgang mit dem anderen Geschlecht betraf. Seit 3 Jahren hatte er eine feste Freundin. Es war schon manchmal ein komisches Bild, wenn man die zwei zusammen sah, denn Tim hatte inzwischen eine Körpergröße von mehr als 2 Metern erreicht, wogegen seine Freundin, sie hieß übrigens Helga, nur eine Größe von 1,55 Metern hatte. Aber es war genauso gekommen wie Elliot es ihm damals gesagt hatte: Seit dem er sich fest gebunden hatte, war er viel ruhiger und ausgeglichener geworden.

 

Und als Tim nun Sein Abitur machte, mit all den aufregenden schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen, so war es noch immer die Gegenwart von Elliot, die ihm die nötige Ruhe und Selbstsicherheit gab, um keine Angst vor den Prüfungen zu haben, die er dann auch mit Bravour bestand.

 

Nach dem Abitur begann er das Studium der Psychologie, denn er hatte festgestellt, dass es ihm ein tiefes Gefühl der Zufriedenheit gab, wenn er anderen helfen konnte ihren Weg durchs Leben zu finden. Er wollte für die Menschen mit Problem das sein, was Elliot sein ganzes Leben für ihn war. Das Studium war nicht einfach und noch immer war Elliot bei jeder Prüfung ganz in seiner Nähe. Und nach wie vor sprach Tim abends mit Elliot über seinen Kummer und seine Nöte, aber auch über die schönen Dinge, die er am Tage erlebt hatte. Er war während seines ganzen Studiums seiner Freundin Helga treu geblieben und hatte auch nach so langer Zeit nicht das Bedürfnis, sich nach anderen Frauen umzusehen. Er war ganz einfach glücklich mit ihr. Und nach vier Jahren des studierens, standen nun seine Abschlussprüfungen in Psychologie an.  Und der prüfende Professor sagte sagte ihm dann nach seiner bestandenen Prüfung: Tim ich bin ganz begeistert, mit welcher Selbstsicherheit, aber auch mit welcher inneren Ruhe sie die Prüfung gemeistert haben. Man hätte fast meinen können, dass sie ihren persönlichen Berater in ihrer Hosentasche hätten. Wenn der Professor gewusst hätte, wie nahe er an der Wirklichkeit war. Denn tatsächlich hatte er Elliot in seiner Hosentasche gehabt. Und weil der Professor eine so hohe Meinung von ihm hatte, bot er Tim eine Assistentenstelle an der Universität an, wo er auch promovieren könnte. Dis war zunächst noch keine feste Stelle. Sie war zunächst nur für die Zeit seiner Promotion sicher. Und da Tim nun alle Voraussetzungen geschaffen hatte um eine Familie zu gründen, Machte er Helga eines Tages einen Hochzeitsantrag. Und nun ratet mal, wessen kleiner Kopf aus der Hosentasche von Tim während der Trauung heraushing? Genau, es war der Kopf von Elliot. Der unbedingt bei der Hochzeit mit dabei sein musste.

 

Nach ungefähr einem Jahr wurde Helga dann schwanger. Und als die Geburt ihres Kindes unmittelbar bevor stand, beschlossen die beiden, dass Tim bei der Geburt dabei sein solle. Und als es dann soweit war, und Helga fast unerträgliche Schmerzen zu haben schien, und die Wehen immer stärker wurden, holte Tim Elliot aus seiner Hosentasche, denn Elliot war selbstverständlich auch dabei. Er schaute Elliot noch einemal ganz liebevoll an und sprach in Gedanken mit Elliot.: Du hast mich nun solange begleitet in meinem Leben und mir soviel Halt und Selbstbewusstsein gegeben. Dafür danke ich dir von ganzem Herzen. Es wäre so lieb von dir, wenn du Helga in dieser schweren und schmerzhaften Stunde helfen könntest, unser erstes Kind auf die Welt zu bringen. Und indem er das dachte, drückte er seinen geliebten Elliot noch einmal ganz fest an seine Brust und legte ihn dann ganz liebe voll neben den Kopf von Helga, die noch immer ganz große  Schmerzen hatte. Und es war fast wie ein Wunder, kaum dass Elliot neben Helga war, wurde ihre Atmung ruhiger, sie hatte zwar noch Schmerzen, aber sie schienen nicht mehr so stark zu sein wie vorher. War der Verlauf der Geburt bisher doch eher schwierig gewesen, so verlief sie doch nun, seit  dem Elliot bei ihr war viel besser.und problemloser. Und nach ungefähr einer Stunde erblicke dann Marie  glücklich das Licht der Welt. Und als Marie dann ganz klein und sauber in ihrem Kinderbettchen lag,, hatte sie Elliot ganz fest in ihre Arme geschlossen. Tim fragte die Krankenschwester, ob sie Elliot in das Bettchen von Marie gelegt habe, jedoch verneinte sie dies. Und auch Helga hatte das nicht getan. Und Niemand ausser Tim konnte sich erklären wie Elliot in das Bettchen von Marie gekommen war. Er sah Elliot noch einmal an und sagte ganz leise: Danke Elliot ich hab es verstanden und ich bin dir dankbar dafür, dass du von nun an auf Marie aufpassen wirst, so, wie du damals auf mich aufgepasst hast.. Und schweren Herzens , aber glücklich übergab er nun Marie in die Obhut von Elliot. Tim wusste ganz genau, dass ihm die allabendlichen Gespräche mit Elliot sehr fehlen würden. Aber er beschloss ganz einfach jeden Abend an das Bettchen der kleinen Marie zu gehen, um mit den  beiden zusammen zu sprechen. Und das klappte ganz hervorragend und schien viel besser und beruhigender zu sein als irgendein Gutenachtmärchen aus 100 und einer Nacht. Jedenfalls schlief Marie schon nach ganz kurzer Zeit die ganze Nacht durch, ohne wach zu werden.

 

Was nun Tims beruflichen Werdegang betraf, so hatte er nach zwei Jahren mit Auszeichnung promoviert und man bot ihm die Verlängerung seiner Stelle an der Universität an, mit der Möglichkeit, zu habilitieren. Und nach fünf Jahren bekam er den Lehrstuhl für angewandte Psychologie und wurde somit ordentlicher Professor. Er war überaus beliebt bei seinen Studenten und das beliebteste Seminar von ihm hatte den Titel: Warum braucht jeder von uns einen kleinen Drachen im Leben, der uns den Weg zeigt. Dieses Seminar war immer ausgebucht.

 

An dieser Stelle blenden wir uns einmal aus dem Leben von Tim, Elliot, Helga und Marie aus. Jeder mag selber darüber nachdenken, wie das Leben der vier weiterging. Soviel sei aber verraten: Elliot spielte auch weiterhin eine ganz wichtige im Leben der jungen Familie.

 

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass es wünschenswert wäre, wenn jeder von uns einen kleinen Elliot hätte, der uns Selbstvertrauen gibt, der uns immer die Wahrheit sagt und uns den Weg durchs Leben zeigt. Das wäre wichtig für jeden von uns, aber ganz besonders wichtig wäre es für die kleinen Kinder, damit sie jemanden haben, der ihre Tränen trocknet, zu dem sie absolutes Vertrauen haben können, der aber auch mit ihnen lacht. Und ich denke jeder von uns hat einen kleinen Elliot ganz in seiner Nähe. Aber er zeigt uns nicht von alleine, sondern wir müssen ihn suchen. Das ist vielleicht nicht leicht, aber haben wir ihn dann endlich gefunden, werden wir sehen, dass unser Leben viel ruhiger, zufriedener und glücklich wird. Und deswegen rufe ich euch zu: sucht euren Elliot, damit ihr glücklich werdet.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Franz Spanke).
Der Beitrag wurde von Franz Spanke auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 22.05.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Bücher unserer Autoren:

cover

HARD FACT: arbeitslos - SOFT SKILL: kreativ (Anthologie) von A.M.S. Alle MitSamme(l)n



…Texte, die das Sein arbeitsloser Menschen beschreiben. Bilder, die das Sein arbeitsloser Menschen darstellen, die durch Schicksalsschläge an den Rand der Gesellschaft geraten, oder dorthin verdrängt werden. Sie sind aber auch jene, die diesen Zustand dazu nutzen, einen neuen, interessanten und besseren Lebensweg zu beschreiten.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Einfach so zum Lesen und Nachdenken" (Kurzgeschichten)

Weitere Beiträge von Franz Spanke

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Dichterengel von Norbert Wittke (Einfach so zum Lesen und Nachdenken)
Alles nur Zufall...? von Mirjam Horat (Erinnerungen)