Wolfgang Küssner

Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust..... heißt es in einem 1821 von Wilhelm Müller verfassten Gedicht; eines von 25 Texten aus dem Zyklus mit dem Titel Die schöne Müllerin. Die naheliegende Annahme, der Dichter habe hier seine eigene Leidenschaft fürs Wandern zu Papier gebracht, ist allerdings nicht richtig. Im Hintergrund ging es jedoch schon um eine unerfüllte Liebe des Verfassers. Wie dem nun auch sei. Der Komponist Franz Schubert hat 20 dieser Gedichte vertont, für Klavier und Singstimme. Den Anfang macht Das Wandern in mäßig geschwindem Tempo und in B-Dur gesetzt. Aus dem ursprünglichen Kunstlied hat ein anderer Komponist, namens Carl Friedrich Zöllner, 1844 einen vierstimmigen Chorsatz für Männerchöre arrangiert. Eines der bekanntesten Wander- und Volkslieder war damit geboren. Der Leser wird es kennen: Das Wandern, Wandern, Wan..han..han..han..han..han..han...dern. Eine nicht enden wollende gesangliche Wegstrecke.

Das Lied mag romantisch anmutend daherkommen, doch es geht inhaltlich um die damals gängige Tradition, Zunftzwang genannt, wonach sich Gesellen für drei Jahre und einen Tag auf Wanderschaft zu begeben hatten. Bei Kost und Logis, und bei Glück mit einer eventuellen finanziellen Anerkennung, sollten sie so ihr Können verbessern. In der letzten Strophe heißt es: O Wandern, Wandern meine Lust, o Wandern! Herr Meister und Frau Meisterin, laßt mich in Frieden weiterziehn und wandern. Ein unbeschwertes Wanderlied klingt anders. Hier wird zaghaft Kritik an der Zunftpflicht artikuliert, wird die Sehnsucht nach Ruhe ausgedrückt.

Ein anderes Lied, nicht von einem Dichter getextet, sondern einem unbekannten Handwerksburschen niedergeschrieben, wurde 1843 veröffentlicht. Darin heißt es: Fordere niemand mein Schicksal zu hören / Von euch alle, die ihr in Arbeit steht / Ja, wohl könnte ich Meister beschwören - / Es wär doch bis morgen schon zu spät! / Auf der Wanderschaft lustigen Tagen / Setzt ich Kleider und Reisegeld zu / Und so hab ich denn nun weiter nichts zu tragen / Als mein Rock und mein Stock und die Schuh! Ergänzende, kommentierende Worte sind überflüssig. Außerdem, so wird vielleicht der Einwand kommen, liegt das alles viele Jahre zurück. Vergangenheit. Seit über 100 Jahren vorbei. Vorvorgestern. Historie. Geschichte. Wirklich? Nur Geschichte?

Zwischen Wandern und Arbeit gibt es offensichtlich eine enge Beziehung, Verknüpfung. Nicht, dass Wandern anstrengend  und schweißtreibend und damit in so etwas wie Arbeit ausarten könnte. Nein, es geht um die Tatsache, dass sich Millionen von Menschen erst auf eine Wanderschaft (welch romantisches, sportliches Wort in diesem Zusammenhang) begeben müssen, um Arbeit und damit eine Lebensgrundlage zu finden. Diese Menschen werden heute von Wohlhabenden, Satten, Reichen, Wohlstandsbürgern gern abwertend als Wirtschaftsflüchtlinge tituliert, dabei sind sie nur auf der Suche nach ein bisschen Leben, nach ein wenig Teilhabe, nach Zukunft.

Geschichte: Ein kleiner Rückblick ist an dieser Stelle nicht unwichtig. In der Zeit zwischen 1820 und 1920 haben gut 5,5 Millionen Deutsche ihre Heimat verlassen, verlassen müssen. Eine Verarmung breiter Bevölkerungsschichten drohte. Die Industrialisierung bot diesen Menschen keine Perspektive, weder im Vaterland noch auf Mutter Erde. Sie wandert in die USA aus, versuchten dort ihr Glück. Dreißig Jahre später, Mitte der 50er Jahre, sah die Situation dann ganz anders aus. Ohne die Wanderarbeiter, anfänglich Gastarbeiter genannt, aus Italien und Spanien,  aus der Türkei und Griechenland, aus Portugal, Jugoslawien und anderen Ländern, wäre das deutsche Wirtschaftswunder nicht möglich gewesen.

Aus Wanderarbeitern sind längst Arbeitsmigranten geworden, auf dem Weg von unterentwickelt gehaltenen in ökonomisch boomende Regionen. In der Hoffnung, so am Leben teilhaben, den Kindern eine Perspektive bieten zu können. Trotz der so sachlich wirkenden neuen Bezeichnung hat sich an der realen Situation dieser Arbeiter nicht viel verändert. Die auf den Punkt gebrachte Feststellung des schweizer Dramatikers Max Frisch: Man hatte Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen hat heute, etwa 60 Jahre später, wie wir gerade dieser Tage wieder in Deutschland an den Verhältnissen bei der Unterbringung von Schlachthofmitarbeitern sehen, immer noch zu keinem Umdenken, keinen Veränderungen geführt. Nicht wesentlich besser gestellt sind Paketzusteller, Lagerarbeiter, Erntehelfer usw. usf. Momentan stechen Wanderarbeiter auf den Feldern der Deutschen liebstes Gemüse, den Spargel. Danach wandern sie weiter zu den Erdbeerplantagen. Ob da ein Lied über die Lippen kommt?

Was sind eigentlich Wanderarbeiter? Schlägt man nach bei Wikipedia, steht dort zu lesen: Wanderarbeiter sind Erwerbspersonen, die ihren Arbeitsplatz weit entfernt von ihrem Wohnort aufsuchen müssen. .... Grenzgänger, Saisonarbeiter, Seeleute... etc. werden aufgelistet. Die UNO schätzt die weltweite Zahl der Arbeitsmigranten für 2019 auf rund 272 Millionen Menschen. Fragezeichen? Für China kommt die UNO auf 18 Millionen Wanderarbeiter. Andere Quellen nennen die Zahl der Mingong, wie sie in China heißen, allein dort auf über 270 Millionen.

Zum Thema Arbeitsmotivation war vor Jahren immer wieder zu hören, der Deutsche würden leben, um zu arbeiten, während der Franzose, der Spanier, der Italiener nur arbeiten würde, um besser zu leben. Wanderarbeiter arbeiten um zu überleben. Das sprichwörtliche nackte Überleben ist Realität, steht auf der Tagesordnung. Samstag und Sonntag sind bei Ihnen nichts anderes als Namen für Wochentage, wie Donnerstag oder Freitag. Apropos f r e i : Es wird täglich gearbeitet und nur für die geleistete Arbeit gezahlt, z.B. 50 Baht (ca. € 1,40) die Stunde. Für einen day off, für eventuelle Krankheitstage gibt es kein Entgelt, selbst die Mittagspause bleibt ohne Entlohnung. Urlaub? Ein Fremdwort. Wanderarbeiter sind schließlich nicht zum Wandern da.

In Thailand leben, nennen wir es einmal so, und arbeiten etwa 3,9 bis 4,5 Millionen Wanderarbeiter. Die Zahl schwankt und ist vermutlich wegen vieler Migranten ohne offizielle Papiere noch um einiges höher. Eine Arbeitserlaubnis für ein Jahr kostet immerhin mehr als einen Monatslohn. Sie kommen aus Laos und Kambodscha. Hauptsächlich aber aus Myanmar, auch als Burma oder Birma bekannt. Gut 3 Millionen Wanderarbeiter sind es. Sie arbeiten auf Baustellen und als Straßenkehrer, in Hotelküchen und als Beachboys am Strand, in Warenlagern und als Servicekräfte in Restaurants, auf Kautschuk-Plantagen, in Logistikcentern und Supermärkten, auf Fischerbooten und in Industriebetrieben. Meistens Hilfskräfte. Sie reinigen, kochen, waschen, bauen, reparieren und helfen, und, und, und. Und – sie werden schlechter bezahlt als ihre thailändischen Kollegen, teilweise wird ihnen sogar der gesetzliche Mindestlohn vorenthalten. Sie haben nahezu keine Rechte, von sozialen Netzen ganz zu schweigen. Sie leben oft in einfachsten Holz- und Wellblechhütten. Sie teilen sich die Zimmer mit anderen Landsleuten, um die Kosten zu senken.

Die seit Wochen alles beherrschende Corona-Pandemie hat auf Phuket und anderswo zur Schließung der Hotels und der Strände, der Flughäfen und Geschäfte, der Restaurants, Massage-Salons, Friseure, Kinos, Fitnessstudios, Schulen, Kindergärten, Arztpraxen, Flughäfen, Werkstätten, Taxi-Betriebe, Apotheken, Bars und Clubs, Sportstätten etc. geführt. Der Tourismus, in Thailand mit weit über 20 Prozent am BIP (Bruttoinlandsprodukt, also der erbrachten wirtschaftlichen Leistung) beteiligt, liegt im Koma, existiert momentan fast nicht. Millionen Thais und Wanderarbeiter haben ihre Arbeit und damit ihr monatliches Einkommen verloren.

Wer es sich leisten kann, praktiziert Take Away bei einem der wenigen geöffneten Restaurants, besucht eine der verfügbaren Garküchen. Wer es sich leisten kann, ordert per Internet ein Dinner und läßt es sich von Foodpanda oder Grab ins Haus liefern. Es gibt in einigen Restaurants besonders preisgünstige Essensangebote. Für 35 Baht (also einen Euro) sind z.B. chicken with cashewnuts and rice im Angebot. Doch auch hier gilt die Frage: Kann ich es mir leisten? Trotzdem muss niemand Hunger leiden. Kommunale und private Initiativen offerieren hier in Patong an vielen Stellen der Stadt täglich eine kostenlose, warme Mahlzeit. Für mittellose Thailänder, für die Wanderarbeiter, für die Familienangehörigen. Die Polizei achtet zu den Ausgabezeiten darauf, dass niemand, im wahrsten Sinne des Wortes, unter die Räder kommt. Der Andrang ist groß.

Auf den Fußwegen vor den Verteilerstellen sind Zeichen, kleine Markierungen geklebt, um die Wartenden an die notwendig einzuhaltende Distanz zu erinnern. Die Warteschlangen sind lang, sehr lang. Mehrere hundert Meter. Täglich. Die Not ist enorm. Ist das Warten in der heißen Sonne nahezu unerträglich, liegen zwischen den Abstandsmarkierungen kleine Taschen oder Beutel, Steine, einfache Latschen, leere Dosen oder andere Gegenstände, um die Warteposition jener zu markieren, die im Schatten Zuflucht gesucht haben. Drängelei ist ein Fremdwort.

Sie warten geduldig. Hocken in verwaschenen, verblichenen T-Shirts mit Aufdruck MESSI oder Borussia Dortmund; in einfachen, zerschlissenen Unterhemden mit Löchern; mit bunten Blusen, mit Röcken, Shorts oder dem traditionellen Longy gekleidet, auf den Fußwegen. Pfiffige Kopfbedeckungen, bunte Tücher, Strohhüte mit breiten Krämpen, Basecaps, Schirme sollen vor Sonne schützen. Einfachste, billigste Schlabberlatschen, auch als Flip-Flops bekannt, an den Füßen. Mütter tragen die Kleinsten auf ihren Armen. Die älteren Kinder, meistens barfuß, versuchen auf engstem Raum sich ein wenig zu bewegen, die Wartezeit zu überbrücken. Große, fragende Kulleraugen. Die kleinen Jungs und Mädchen möchten spielen, verstehen das Geschehen nicht. Die Gesichter aller tragen Atemschutzmasken. Viele der Wartenden sind, mal mehr, mal weniger kunstvoll, mit Thanaka-Paste bemalt.

An der gelblich-weißen Paste sind die Wanderarbeiter aus Myanmar eindeutig zu erkennen. Thanaka ist so etwas wie das birmanische Make-up. Es wird von Frauen, Kindern, Männern in allen Altersgruppen aufgetragen. Mal recht fantasievoll, mal ein paar einfache Striche oder Punkte auf der Gesichtshaut. Die Thanakapaste wird aus der Baumrinde oder den Wurzeln in Südostasien verbreiteter Rautengewächse gewonnen. Die Paste schützt gegen UV-Strahlung, wirkt kühlend, hellt die Haut auf und gibt ihr ein jugendliches Aussehen. Das alles wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Für Schutz gegen Husten und Erkältung fehlen bisher allerdings die Belege. Bekanntlich hilft ja häufig schon der Glaube an ein Mittel.

Die Zeit verrinnt. Geduld ist bis zum Start der Essensausgabe gefordert. Auf der Schulter einer Frau sitzt ein kleiner Papagei. In fast allen Händen ein Smartphone, die Verbindung zur Heimat, zu den Familien, den Angehörigen, zu den Freunden daheim. Viele Wanderarbeiter haben seit Jahren Frauen und Kinder, Eltern und Großeltern nicht mehr gesehen. Das Geld reichte ganz einfach nicht für eine Heimreise. Video-Clips, Nachrichten, Filme in ihrer birmanischen Sprache stellen auf dem Smartphone die Verbindung her. Video-Chats halten die Kontakte aufrecht. Sie sitzen und warten. Auf Bordsteinkarten und Mauerresten, auf Stufen, die in Läden und Restaurants führen, wo sich vielleicht ihre einstige Arbeitsstelle befand.  Dann ist es soweit. Die Warteschlange setzt sich langsam, Schritt für Schritt, in Bewegung, die Ausgabe des kostenlosen Essens (portionsweise in Styropor verpackt) hat begonnen. Es gibt eine Flasche Mineralwasser dazu. Reinigungskräfte aus dem nahen Einkaufszentrum kommen noch schnell angelaufen, um sich ein Mittagessen und etwas Wasser zu holen.

Die Hilfe ist groß, sehr groß. Für die thailändische Bevölkerung und Unternehmen hat die Regierung landsweit ein gigantisches Hilfsprogramm auf die Beine gestellt. Kommunen und private Initiativen, auch von Ausländern, versuchen, zur Linderung der Not beizutragen.

Das Virus hat die Hochsaison vorzeitig beendet. Die Regenzeit naht. Die Touristen haben das Land seit Wochen verlassen. Ruhe, Stille, Schwere, Dunkelheit sind eingekehrt. Unsicherheit. Viele Wanderarbeiter würden die Zeit nutzen, um eine Heimreise anzutreten. Doch die Grenzen sind geschlossen. Ohne Arbeit keine neuen Einkünfte. Es muss auf jenes Geld zurückgegriffen werden, das eigentlich zur Unterstützung der Familien daheim, für eine kleine, bescheidene Existenz nach der Zeit der Migration, gedacht war. Die Not hier wird sich in den Heimatländern fortsetzen. Die Unterstützungsgelder bleiben aus. Bruder und Schwester, Sohn oder Tochter fallen als Helfer in der Not  aus. Die Migranten sind arm. Die Angehörigen meistens noch ärmer.

Ein weltweites Problem dieser Pandemie. Laut Financial Times schickten 2019 die Arbeitsmigranten aus allen Ländern 554 Milliarden Dollar in ihre jeweilige Heimat. Das Finanz-Magazin spricht gar von einem versteckten Motor der Globalisierung. Ein gewaltiger Wirtschaftsfaktor.  Schätzungen der Weltbank zufolge werden in diesem Jahr 110 Milliarden Dollar fehlen. Und niemand weiß: Wird es bei der Summe bleiben? An die Auswirkungen mag man gar nicht denken. Das Geld, das Migranten aus dem Ausland schicken, sichere ihren Angehörigen häufig die Befriedigung grundlegenster Bedürfnisse, von der Unterkunft bis zur medizinischen Versorgung. (Der Spiegel)

Zwei mehr oder weniger kritische Liedtexte standen am Anfang dieser Geschichte. Zwei Liedtexte sollen sie beenden. Beim Anblick der auf das Essen wartenden Wanderarbeiter musste ich an einen Song von Franz-Josef Degenhardt aus dem Jahr 1966 denken. Titel: Fiesta Peruana. Dort heißt es: Da hocken sie auf Kirchenstufen: / Bauern ohne Land, / Hirten ohne Herden, tausendmal verbrannt, / Ihre Frauen tragen Kinder / auf dem Rücken und im Leib. / Hüte, bunte Lumpen, / Zöpfe, Mann und Weib............

Und abschließend sei noch an Die Ballade vom angenehmen Leben aus Bertold Brechts Dreigroschenoper erinnert. Der Song beginnt mit den Worten: Ihr Herrn, urteilt jetzt selbst: ist das ein Leben? / Ich finde nicht Geschmack an alledem / Als kleines Kind schon hörte ich mit Beben: / Nur wer im Wohlstand lebt, lebt angenehm......

 

Mitte Mai 2020

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