Siebenstein

Prüfung

Das mit Sündenfall in Eden durch Satans Gefolge verursachte Leid in damit verbundener Menschen-Seelen-Sterblichkeit wird zur von Gott zugelassenen Prüfung des Gottesdieners, welche zu dessen Läuterung führen soll, wobei eine Tröstung des zu Läuternden durch Mit-Gottes-Diener erfolgen darf, was wiederum die Offenbarung des Grades bestehenden Gemeinschaftssinnes der Fürsorge bedeutet. Gott erfreut sich nicht am Leid seiner Diener, sondern an deren Treue zu ihm, trotz ihres Leides, wobei das Leid dazu leider Bedingung ist. Das von Satan verursachte Böse wird von Gottestreuen als Zulassung Gottes zur Treueprüfung gegenüber Gott gedacht und als Möglichkeit ehrbarer Unterstützung des für die Gottesgemeinschaft vorbildlich Leidenden durch die Mit-Gottes-Diener in Unterwerfung unter Gottes Willen der Zulassung des Leids nutzbar. Man liest von Gebetserhörungen, doch mehr von solchen Gebeten, die von Gott gehört, aber scheinbar nicht erhört wurden, da seine Wege unerforschlich sind. Wurde ein Gebet scheinbar erhört, zeigt sich, dass es sich meistens um auf das Eintreffen von Ereignissen wahrscheinlicher Möglichkeiten innerhalb psychologisch-soziologisch- logischer Umstände handelt, die für den Beter und Fürbitter vor Gott als solche nicht erkennbar waren, aber erst durch langzeitliches Ausharren im Gebet als Zukunftsereignisse erlebt werden konnten. Die innere Demuts-Haltung, gepaart mit Zuversicht des Beters, als Wechsel-Wirkungs-Komnponete auf das Verhalten anderer, kann ein wichtiger Faktor dabei sein. Innerer Stress, der durch das Gebetsverhalten eine positive Umwandlung in Zuversicht erfahren kann, kann Heilungsprozesse des Organismuses wundersam in Gang setzen. Das Wort Gottes übt Macht aus, dann, wenn ein Beter sich dies fest einredet, es für ihn zu einer Wahrheit, einer inneren Gewissheit wird, da er es annehmen will, dadurch es Macht ausüben soll oder kann. In der Zeit der Zulassung einer Prüfung bei merklicher Nichterhörung des im Gebet vor Gott dargelegten Wunsches um Hilfe, übt das Wort Gottes Macht zum Ausharren aus, weil der Beter in Hoffnung verfällt, dass es Macht ausübt, auch wenn es deshalb nicht so ist, weil der Wunsch dem Willen Gottes zur Zeit nicht entsprechen mag. Ob Gott ein Gebet erhört, oder nicht, weiss Gott allein, der so für den Beter zum Zufallsgeber wird. Ein Umstand inspiriert den Willen zur Bitte um einen Wunsch, gleicht einer Bestimmung für eine Vorsehung, die sich im Lebensschicksal in einer Fügung von Ereignissen entwickeln vermag, damit aus der Vergangenheit die Gegenwart und aus der Ggegenwart die Zukunft zu gestalten veranlsst werde. Dabei wird der nach Hilfe schreiende Gehäutete angeblich geläutert und der für ihn betende Tröster erscheint im Beistand wie eine Puppe in einer Komödie. Der Ausharrende winselt ergo um Hilfe, die eventuell Zeit bedingt nie zuteil werden wird, treu, bis in den qualvollen Tod, auf dass sein Gewinsel und Gebetsgehunzel eventuell beim Feinde Gottes Mittleid erwecke, damit auch jener Feind zu Gottes Freund werde und ins Gehunzel verfalle. Aber gerade in dieser Erkenntnis erwacht neue Lebenskraft durch Belustigung an der damit offenbarten "Komik". Doch höre, du, der du solches als Wahrheit in dir trägst: Jehova ist kein abstrakter Gott, der im System von Belohnung und Bestrafung Menschen dressiert. Seine Diener sind keine Fanatiker des blinden Eifers, sondern wegen geprüfter Echtheit einer gesicherten Erwartung Eiferer in damit verbundener Freude. Satan kann Wünsche der Diener Jahs feststellen und torpedieren, um das Glaubensleben zu schwächen. Die ganze Welt liegt noch in Satans Hand, stöhnt unter seinem Weltsystem. Wunder wurden auf Seiten Jehovas mit dem Weggang der Apostel Jesu für wahre Christen weggetan, damit der Scheinheilige sich klar durch Wunder offenbare. Der freie Geist verlangt nach Beweisbarkeit der Existenz Gottes mittels Eindeutigkeit von Hinweisen, sonst wäre er in seinem Selbstverständnis der Selbsterkenntnis nicht frei, sondern unterläge der Gefangenschaft eines Irrtums. Die Körperzellen-DNA bildet einen Teil einer Fülle einer Beweiskette der Existenz Jahwes. Er folgt nicht der Frage: "Willst du erweckt werden?", sondern folgt der Frage: " Willst du Gott so dienen, wie er will, um Errettung zu finden?" Der freie Geist erforscht also den Willen Gottes, unterwirft sich ihm, so, wie dessen von den Toten einst auferstandener Sohn, Jesus. Die Frage sollte nicht sein, wofür man ehrenhaft zu sterben gedenkt, sondern die, wofür und für wen man vernünftiger Weise leben will. Nur einer kann das in Eden verloren genangene ewige Menschenseelenleben auf der Erde wieder herstellen, das dieses in Fürsorge Gottes unverdienbare Menschenrecht der Freiheit gewährt, welches das Leid des durch satanische Religion legitimierten Sterbeprozess auf der Erde beseitigen wird. Jahs treue Diener, die im Tode liegen, werden bald eine Auferstehung am "letzten Tage" erfahren. Niemand ist gezwungen, ein Diener oder Soldat Jehovas zu sein, sich dem Befehl seines Christus´, Jesus, zu unterstellen. Doch ist es ein Vorrecht in Vernünftigkeit, dem Hörer und Erhörer des Gebets in dessen sich erfüllenden Vorsatz zu dienen.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.05.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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