Jürgen Malodisdach

Menschheit ( 18 )

 

So endete die 17. Fortsetzung

 

Sie drängten die Forscher weg von dem Tier. Wollten von den Erdenmenschen nichts wissen, kümmerten sich nur um das Tier. Die Situation hätte eskalieren können, wenn sich die beiden Gruppen der unterschiedlichen Lebewesen gegenseitig angegriffen hätten. So aber, abgesehen von unheimlich lautstark von allen Beteiligten hervor gebrachte Töne, Worte, Unverständliches, aber nichts feindliches oder gefährliches.

Dann aber, trat unerwartet eine absolute Stille ein und die Beteiligten standen sich, wie zum Kampf bereit , gegenüber. Aber nichts geschah.

 

Hier geht es heute weiter mit der.......

 

EM 800 ( 18 )

 

Schon die körperlichen Unterschiede der beiden, wie zum Kampf gegenüber stehenden Gruppen waren nicht zu übersehen. Einmal die 10 Forscher und Heimatsucher der alten zerstörten Erde und dann sechs Bewohner des gefundenen Planeten , das am Boden liegende wollige Tier nicht mitgerechnet.

Die Menschen mit ihren zerstörerischen Waffen unter ihren Bekleidungen, hätten wahrscheinlich größere Chancen eines Überlebens gehabt. Vielleicht hätte man Vergleichbares aus der Menschheitsgeschichte mit ihren Entwicklungsphasen ableiten können.

Hier standen ihnen sechs Bewohner dieses fremden Planeten gegenüber, die den Eindruck einer frühen Form von intelligenten Lebensformen machten. Sie trugen offenbar keine Waffen , wenn man die Stöcke oder auch Knüppel genannt, die jeder von ihnen bei sich trug als gefährliche Waffe bezeichnen möchte.

Diese Dinger waren etwa ein Meter lang, von fast geradem Aussehen. Hatten oben ein rundes Knauf ähnlichen Endstück, auf den sich die Träger manchmal stützten. Also ein Werkzeug, meinten die Forscher, wie sie auch in der Menschheitsentwicklung als Schlagwaffe zur Verteidigung ihrer Person getragen werden konnte.

So standen sich wortlos , auch ohne aggressive Andeutungen, die beiden Gruppen gegenüber. Bis sich zwei der Ureinwohner aus ihrer Gruppe lösten und sich zu dem liegenden Tier begaben. Sie fassten das Tier am Kopf an, sprachen einige Worte.

Für die Menschen unverständlich. Obwohl einer der Forscher bei deren gesprochenen Sätzen merkwürdige Augenbewegungen machte. Was man auch als Unsicherheit oder irritierte Fragen deuten könnte. Letztendlich wandte er sich aber ab, um zu seiner Gruppe zurück zu gehen. Das Tier erhob sich nach den Zuwendungen . Erst etwas wackelig, dann aber immer zügiger verschwand es über die Wiesen.

Dann ertönte ein bekanntes Tonsignal und in dieser fremden Landschaft erschien das Hologramm vom Prof Tan. Erstaunlicherweise sahen die fremden Ureinwohner sich diese Sache an, zeigten aber mit keiner Miene oder Geste eine Verwunderung oder Erstaunen. So als würden sie Derartiges kennen.

Der Prof informierte die Forscher über die neuesten Beschlüsse. Die Gruppe wurde aufgefordert, eine erste Fläche zu suchen, auf der für die Tausend Menschen der Raumschiffsbesatzung ein Zwischenlager eingerichtet werden kann. Diese ausgesuchten ehemaligen Erdenbewohner waren vor Jahren bestimmt und für positiv befunden worden ,eine neue bewohnbare Erde zu finden . Das Menschengeschlecht sollte mit Hilfe dieser großen Gruppe eine neue bewohnbare Welt einrichten. Nun waren sie selbst zum Notfall geworden. Waren mit einem antriebslosen Raumschiff auf einem fremden Planeten gelandet. Es fehlten die Elemente für die Antriebe dieses großen Gefährtes . Eigentlich sollten hier Such-und Schachtarbeiten durchgeführt werden. Gefunden wurde bisher nichts.

Vielmehr waren alle damit beschäftigt, Grundlagen für die eigene Sicherheit zum Überleben zu finden. Das Raumschiff war praktisch nicht mehr funktionsfähig. Die Notlandung auf diesem fremden Himmelskörper war noch der beste Glücksfall für die Besatzung. Nachteil war aber der Landeplatz. Er lag nur eine kurze Strecke vor einem unerklärlichen Gebiet , das nur aus Feuersbrünsten, Erdabbrüchen, Dunkelheit, Nebel und noch vielen anderen Unwägbarkeiten. umgeben war.

Der wie an einem offenen Vulkan oder einer anderen unerklärlichen Anomalie liegende Landeplatz bröckelte immer weiter ab. Es wird nur eine kurze Zeit dauern, bis die Abbruchstelle mit den Feuer-und Lavaströmen das Raumschiff in die Tiefe reißen würde.

Hier war also fast alles verloren. Die ausgesandten Forschergruppen waren glücklicherweise in einer Entfernung von circa dreitausend km auf eine vollkommen bewohnbare Gegend aufmerksam geworden.

Hier herrschten bedeutend angenehmere Lebensverhältnisse.. deshalb der Auftrag der Leitung des Unternehmens, sofort eine erste Stelle als Sammelplatz der Neusiedler zu schaffen. Der neue Auftrag lautete also Finden, Festlegen, Vorbereitungen für das Eintreffen der über Eintausend Raumfahrer zu schaffen.

Prof Tan teilte ferner mit, daß alle Vorbereitungen zum Verlassen des Raumschiffes und des Ausräumens aller notwendigen und vorhandenen Gegenstände, Maschinen aller Art, der Elektronik getroffen wurden.

Wenn der Untergang der riesigen Rakete vor sich geht, darf nichts als die bloße Hülle mit in den Abgrund stürzen. Das war eine immens große Arbeit für die Besatzung. Für die Forschergruppe war die Aufgabenstellung ebenfalls sehr groß. Der Boden, auf dem sie sich hier befanden war offenbar menschenleer. Die kurze Zusammenkunft mit den Ureinwohnern war sehr friedlich verlaufen. Alle wussten, daß es hier eine intelligente Lebensart und auch Tiere gab.

Auf niedrigem Niveau lebende Ureinwohner wollte niemand vertreiben . Es galt jetzt zu erforschen, wo diese Bewohner lebten, wie sie lebten. Sie waren nach der kurzen Zusammenkunft plötzlich und ganz schnell verschwunden. Dieses Verhalten war etwas seltsam.

Warum sind sie, ohne näheren Kontakt aufzunehmen, schnell weiter gegangen. Aus der Geschichte der Erde wurde ja bekannt, daß zu Urzeiten andere intelligente Lebewesen zu den Menschen im Altertum viele Kontakte pflegten. Man bezeichnete diese Wesen oft als Alien. Im Moment waren die Raumfahrer von der Erde so etwas wie Alien. Aber sie wurden gar nicht besonders beachtet. Nicht einmal bestaunt oder begrüßt. Sehr komisch und nicht verständlich.

 

 

Es geht immer noch weiter. Später.

 

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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