Günter Weschke

Der Monat Mai

Der Monat Mai

Wenn wir jetzt einmal zurückblicken, erkennen wir, wie schnell doch die Zeit vergeht. Ich habe das schon immer vermutet, es geht nicht mit rechten Dingen zu. Wir erleben es doch jeden Abend, man braucht sich nur schlafen zu legen, schon ist die Nacht vorbei. Da ich politisch ziemlich ungebildet bin, vermute ich, der Donald steckt dahinter, nein nicht der Liebe aus den Micki-Maus Heften, ich meine ja nur diese amerikanische Großschnauze, Trump, wen der schon alles in die Arme genommen hat, nur um ihn nach kurzer Zeit, wie eine heiße Kartoffel gleich wieder fallen zu lassen. Das belastet mich hier in Deutschland, ich befass mich damit und kann dann nicht mehr schlafen. Eigentlich hat mich dieser Mensch nicht zu interessieren, aber er ist nun mal zu einer Reizfigur geworden. In diesem Monat wird sich auch zeigen, welche erste Lockerungen wir zu erwarten haben. Vielleicht dürfen wir ja in die Gärten gehen, und den Flieder selber schneiden? Das wäre dann ein wunderschöner Tag. Wir saugen den Duft in uns auf, oh ja, Fliederduft ist unvergesslich schön. Morgen werde ich meine berühmten Streusel-Taler machen, es wird wohl niemand kommen, aber ich back dann eben nur für mich. Enkelkinder sind keine da und für mich ist es eine Beschäftigungstherapie. Der Mai ist ja in diesem Jahr, nicht nur ein schöner Frühlingsmonat, nein, er ist auch ein Monat der Hoffnung. Alle Hoffen wir auf Lockerungen irgendwelcher Art. Endlich einmal vermummt in einer Konditorei sitzen, Torte oder Eis schlecken, Kaffee trinken und ein Schwätzchen mit dem Tischnachbarn halten. Ach ja, Freiheit kann so wunderbar sein ….Freiheit. Und wenn dann, in etwa zwei Wochen, die Erdbeerfelder öffnen, dann geht es zum selber Pflücken raus, Körbchen in die Hand und dann …eine ins Körbchen, eine in den Mund. Süße, aromatische Früchte, die größten verstecken sich oft unter den Erdbeerblättern. Ja, der Mai hat viel zu bieten …ach ja, auch die beliebte Maibowle. Genießen wir den Mai in vollen Zügen, bildlich gesehen, denn das Reisen müssen wir uns diesmal noch abschminken. Aber was soll’s, die Maibowle schmeckt am besten im eigenen Garten, oder auf dem Balkon. Der Mai schenkt uns auch richtig, große Blumenfülle, manchmal hat man nicht genug Vasen im Haus.

Die schönste Zeit im Jahr,
schenkt uns der Mai.,
mit seiner Blumenfülle
ist er stets dabei,
nicht nur die Blumendüfte,
mit der er uns verwöhnt,
die Hoffnung auf Freiheit ist es,
nach der, der Mensch sich sehnt.
Öffnet die Augen seht die Natur,
seht die herrliche Maienpracht,
der Flieder erblühte fast über Nacht,
mit Duft, der Menschen glücklich macht.

Lassen wir uns vom Virus nicht unterkriegen,
gemeinsam werden wir ihn besiegen.

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