Wilhelm Westerkamp

Stimmt Präsident Trump auch mal positive Töne an?

Aktualisierte Fassung 1.0

Viel Übles und Schlechtes, ist dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, seit seinem Amtsantritt 2017 nachgesagt worden. Und zwar dergestalt, sind es vor allem sein despotischer Führungsstil und seine schlechten Manieren, die aus Trump, dem mächtigsten Mann der Welt, einmal ironisch gesehen, einen „Bad Guy“, einen Mann macht, dem seine schlechten Eigenschaften, wie Pech und Schwefel, an seinen Cowboy-Stiefeln kleben, welchen Umstand Trump nicht loszukriegen scheint. Auch dann vermutlich nicht, sollte Trump am 3. November, dieses Jahres, zum zweiten Mal, zum amerikanischen Präsidenten gewählt werden. So wird er aber auch diesmal, dann in seiner zweiten Amtszeit, sein schlechtes Image, welches er verspürt und bereits schon versprüht hat, so schnell wohl nicht mehr loswerden wird. Aber dennoch strömt aus seinem dunkelgefärbten Charakter, jedoch manchmal jedenfalls und sogar oft unentdeckt, erstaunlicherweise so mancher Lichtblick und zwar immer dann, wenn Trump seine lautstarken Reden hält – vorzugsweise diese, vor seiner überwiegend weißen Wählerschaft – dann legt Trump richtig los, mit diesen einfach dahin gesagten Worten, welche Trump, zu einem politisches Feuerwerk werden lässt, die seinem Image, als „Bad Guy“, aber so gar nicht mehr entsprechen will.
Und das “Böse“, welches seine Person zu unterwandern scheint, lässt Trump in seinen Reden, nicht über seine Zunge kommen. Sondern Trump schafft es meisterhaft, seine dunkle Seite hierzu prächtig zu kanalisieren und abzusondern, so dass diese, auf einmal einem Sonnenschein ohne düstere Wolken gleicht, die seine Wählerinnen, immerzu, in frenetische Begeisterungsstürme versetzt. So dass nicht nur der amerikanische Präsident bei seinen Reden, ein überaus heiteres Gesicht macht, sondern vor allem auch, seine Wählerinnen, die angesteckt von der guten Laune ihres Präsidenten, gar nicht mehr anders können, als sich vom positiven Geist Trumps, wie in einem Taumel, mitreißen zu lassen.

Und wer Trump tatsächlich immer noch niedermachen will, wie es von konkurrierenden Politikern der Demokraten publik gemacht wird, insbesondere von seinem Herausforderer Joe Biden, weiß Trump mittlerweile damit aber gut umzugehen und meistens twittert er dann hierzu, einige pointierte Zeilen und da diese, vom amerikanischen Präsidenten verfasst sind, erreichen sie durch diesen digitalen Dienst, eine millionenfache Leserschaft. Die einen finden sie vielleicht weniger gelungen, die anderen aber, können seinen Zeilen, doch durchaus etwas Gutes abgewinnen. Denkt man hierbei an seinen Vorgänger Barack Obama, der unüblich, für einen ehemaligen Präsidenten (auch wenn er der den Namen Trump dabei nicht nennt), auf irgendwelchen Veranstaltungen, Trump versucht schlecht zu machen, wobei Obama jedoch vergisst, als er noch amerikanischer Präsidenten war, keinen Deut besser war und das moralisieren, in diesem Kontext, bezogen auf Trump, lieber sein lassen sollte, um nicht Gefahr zu laufen, sich vor der amerikanischen Öffentlichkeit tüchtig zu blamieren.

Vielleicht geht es Obama in Wirklichkeit aber darum, mit seiner öffentlichen Kritik an Trump, Herausforderer Joe Biden, für die Wahlkampfentscheidung am 3. November, Schützenhilfe zu leisten, sind die Wahlen zwar noch knapp ein halbes Jahr hin, doch in der US-Politik, sind diese jedoch schnell gezählt. So wird speziell bezogen auf Trump, von den Demokraten versucht werden, schmutzige Wäsche zu waschen und so tun die Demokraten tatsächlich so - weil sie ja auch politisch mehr links einzuordnen sind - sie könnten moralisch gesehen, mit einer weißen Weste gegenüber der Regierung Trump aufwarten. Das dem nicht so ist, kann man am Beispiel von Hillary Clinton - die ja bekanntlich die Wahl gegen Trump 2016 überraschend verloren hat - aufgezeigt werden. So wurden ihr, während des Wahlkampfs gegen Trump, viele gravierende Fehler von Seiten der Republikaner, bezogen auf ihre politischen Laufbahn, angekreidet, von denen man geglaubt hätte, das die Demokratin Hillary Clinton, damit nichts zu tun haben kann. So schaffte sie es dann auch nicht, diese schlimmen Vorwürfe, vor der amerikanischen Öffentlichkeit zweifelsfrei zu entkräften. Und so wurde nicht die Favoritin Hillary Clinton, sondern ihr Herausforderer Donald Trump, amerikanischer Präsident und Hillary Clinton, ist wohl ein Fall für die Geschichtsbücher geworden.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.06.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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