Peter Kröger

Saarbrücken

 

 

 

Wie auf einen Morgen ein Morgen folgt und noch einer und noch einer, so denke ich an Mona, immer wieder und immer wieder, und die Möwen kreisen über dem Meer und stoßen hinab in Welle und Gischt, in fauchendes Wasser, hätte Mona gesagt, Möwen, wie ich sie kenne, segelnd, wartend, zack. Bessere Zeiten, denke ich, Mona und ich hatten bessere Zeiten, bis andere Zeiten folgten, das Meer sich teilte und wir im Schlick versanken, nach und nach, unserer beider Leben überdrüssig, der Morgenstunden, der Abende, allem, ganz. Es war meine Schuld, genau genommen war es ganz allein meine Schuld, dachte ich. Gefangen, ich war gefangen und der Tag ein lauerndes Tier.

 

Walter steht neben mir und seufzt. Du grübelst wieder, sagt er. Über Mona.

Das Zeichen. Schon schieße ich um mich, Walter duckt sich. Bum-bum, bum-bum, bum-bum. Dann ist es vorbei. Die Kugeln stecken im Schlick. Meine Finger schmerzen.

 

Es wird Zeit, die Flut kommt. Niemand bleibt zurück, denke ich, nichts wird vergessen. Wir tanken voll und fahren weiter nach Saarbrücken.

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