Daniel Storck

Die Hexe im Rollstuhl (Leseprobe)

Venus / Ich komme viel zu spät; dachte ich, während ich den Gang vom Museum entlang raste. Hoffentlich krieg ich keinen Ärger vom Chef. Als ich um die zweite Ecke bog, sah ich schon die Schlange Menschen, die darauf wartete, das die Führung begann.Wir waren zwar nur ein kleines Museum, aber immerhin zählten wir zu den Top's auf der Liste für Internationale Kunst. Man konnte bei uns aus allen möglichen Epochen verschiedene Werke sehen, eher kleinere Bilder und Statuen, wo man meistens nicht beachtete, unter all den großen Namen, wie z.B. Van Goch und Leonardo Da Vinci.

Ich schob mich an der Schlange vorbei, denn schließlich musste ich ja nach vorne, denn ohne mich würden sie hier noch ewig stehen und darauf warten, dass es anfängt.

Immerhin war ich die Führerin dieser Gruppe, auch wenn ich im Rollstuhl sitze. Ein kräftiger Mann trat vor mich, um nach vorne zu schauen. Ich musste scharf bremsen und hätte ihn beinahe angerempelt. "Entschuldigung, ich müsste mal vorbei," meinte ich zu ihm. Er drehte sich um und blaffte mich an; "Was soll das werden Fräulein, wohl vordrängeln weil man Behindert ist, wie? Du wartest bis es los geht, oder musst du mal aufs Klo, hahaha. Na dann musste wohl ins Höschen machen, ich bleib hier stehen, bääh."

Ich schluckte meinen Ärger hinunter und versuchte die Schamröte zu verbergen, als ich sagte;" Nein, nichts davon passt, aber sie müssten mich bitte vorbeilassen, ansonsten fängt der Rundgang nicht an, weil ich nämlich die Leiterin und Führerin bin." "Pah, kann ja jeder sagen, beweis es."

Wie sollte ich das machen. Ich zeigte ihm meinen Museumsausweis und meinte;" So hier steht's, darf ich jetzt bitte vorbei." Er machte keine Anstalten sich zu bewegen, sondern grunzte nur. "Was ist hier los?" fragte eine junge Frau die angelaufen kam, korrigiere eine umwerfende junge Frau.

Ich sagte zu ihr;" der da will mich nicht vorbeilassen," und zeigte auf den dicken Kerl. "Ich bin die Kursleiterin und habe ihm auch meinen Ausweis gezeigt, hier," sagte ich und hielt ihn der Frau hin. "Aber er macht keinen Platz, er weigert sich." Die junge Frau sah sich meinen Ausweis an und lächelte leicht, "Ah, ja stimmt ich erinnere mich an sie, vor zwei Wochen war ich schon mal bei einer Führung von ihnen."

Der dicke Mann beugte sich vor und süffelte die Frau und mich an; "stimmt das auch, hä du hältst wohl zu Behinderten wie? Stehst wohl auf so was," raunte er und zeigte dabei mit seinen dreckigen Wurstfingern auf mich.

Mir blieb die Sprache weg, so ein gemeiner Kerl, vielleicht sollte ich ihn verfluchen, das würde mir gefallen. Aber die Frau trat einen Schritt vor mich und sagte; "Was geht sie das an auf welchen Typ Frau ich stehe, nicht das ich sie nicht attraktiv finden würde;" dabei drehte sie sich um und zwinkerte mir zu, hoppla dachte ich was'n jetzt los. Ich werd ja wieder Rot. "Aber das geht sie nichts an, denn sie sollten sich was schämen und ihr Platz mache." Sie rümpfte die Nase, "und sich waschen, der Herr." Der dicke Mann würde gleich platzen, dachte ich, so Rot wie er geworden war. Er öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch im selben Moment lag eine große Pranke auf seiner Schulter und drückte ihn runter, schnappte sich seinen Arm und zog ihn auf den Rücken, und eine tiefe Brummstimme, die zu Bob unserem Sicherheitsdienstmann gehörte fragte ganz ruhig, was los sei. Die junge Frau war so nett und erklärte es Bob.

Der nickte kurz und setzte den dicken Mann vor die Tür. "Danke;" sagte ich zu der Fremden, "ich heiße Venus." Sie schmunzelte und sagte, "ich weiß, das steht auf ihrem Schild."

Oh“ machte ich. Ich drehte mich wieder um und wollte mich gerade auf den Weg nach vorne machen, als ich noch einmal zurück blickte und fragte;" haben sie wirklich schon einmal an einem Kurs teilgenommen?" Sie schüttelte den Kopf und meinte;" Nein tut mir leid noch nie, aber hätte ich gewusst, das er von so einer reißenden hübschen jungen Dame abgehalten wird, wäre ich wohl öfters gekommen," darauf zwinkerte sie mir wieder zu und stellte sich in die Reihe zurück.

Ich war baff und atmete erleichtert auf als ich mich umgedreht hatte, denn ansonsten hätte sie vielleicht gesehen, wie mir wieder die Schamröte meine Backen knallrot färbte, Himmel was für ein Morgen. Als ich nun endlich vorne ankam, konnte ich mich nicht so gut konzentrieren, meine Gedanken wanderten immer wieder zu der tollen Frau zurück, die mir geholfen hatte, hoffentlich sehe ich sie bald wieder.

 

Anita / Ich musste während der Führung immer wieder an die hübsche Frau denken, welche uns durch das Museum schleifte.

Eigentlich hatte ich keine Lust gehabt hierher zu gehen, aber mein Bruder wollte unbedingt hierher weil er mit der Kassiererin flirten wollte, also ging ich mit.

Als ich sah wie der Kerl mit ihr stritt, wollte ich zuerst aus nächsten liebe helfen, aber als ich dann ankam, war es um mich geschehen.

Man, sah sie gut aus, obwohl sie im Rollstuhl saß. Ihre wohlgeformten Brüste, hm herrlich. Ihre schlanken Beine, welche nur von einem Kleid bedeckt wurden, ließen meiner Phantasy freien lauf. Wie ihr Hinter wohlgeformt sich in den Sitz schmiegte, hm.

Ich fragte mich auch wie sie im Rollstuhl gelandet war; war es ein Unfall? Oder etwa ein Mordversuch? Nein, Nein.

Wer würde so ein hinreißendes Wesen einer Frau denn Ermorden wollen, nein es muss ein Unfall gewesen sein.

Als die Tour zu ende war schaute ich nach meinem Bruder und seufzte, als ich ihn bei der Kassiererin sah. Wie er sie bequatschte und all das. Ich drehte mich um und wollte zur Toilette rennen, und wäre dabei fast mit der schönen Frau im Rollstuhl zusammen geprallt, welche hinter mir war. "Hoppla, Entschuldigung," meinte ich zu ihr.

"Kein Problem ich habe mich ja auch angeschlichen," zwinkerte sie mir zu. Sie sah gut aus. Ihre kurzen roten Haare stachen zu meinen langen Schwarzen deutlich heraus. Ihr etwas flachere, aber dennoch kräftigen Brüste waren sehr deutlich zu erkennen, hm sehr deutlich. Oh Gott sabber ich etwa, kam mir ein erschreckender Gedanke, schnell sagte ich ihr das ich kurz auf Toilette muss. Sie machte mir Platz und wollte mich ein Stück begleiten, aber ihr Handy klingelte. „Entschuldigung, aber da muss ich kurz ran gehen,“ sie nahm ab legte aber noch kurz die Hand darüber und flüsterte mir zu; „meine Nummer können sie auch an der Rezeption erhalten, falls wir uns verpassen sollten.“

Ich stutzte, was für eine schnelle Entscheidung. Als ich von der Toilette zurückkam war sie leider weg, somit ging ich zur Kassiererin um mir ihre Nummer geben zu lassen, und um sie von meinem „nervigem“ Bruder zu erlösen. So ging ich leicht niedergeschlagen nach Hause, denn ich hatte gehofft sie noch einmal kurz zu sehen.

 

Venus / Ich nahm bedauernd das Gespräch entgegen; „Ja ?“

Hey hier ist deine alte Freundin Shantal, hast du kurz Zeit und bist du alleine?“

Leicht genervt rollte ich mit den Augen und antwortete; „Ja ich habe Zeit,“ und fügte etwas leiser hinzu; “und ich bin alleine, grade im Moment und auch sonst noch, die Arbeit ist erledigt, was willst du?“

Ich konnte das Grinsen in ihrem Gesicht förmlich sehen als sie sagte; „das wird schon noch, habe Geduld. Ähm ich habe grade eine angebliche Göttin von unserem Rasen gewissermaßen vertrieben. Und damit sie nicht noch einmal einfach so bei uns auftaucht wollte ich dich bitte die Schutzzauber um unser Haus zu erneuern und sie zu verbessern, möglichst bald, wenn es dir keine Umstände macht, meine Liebe.“

Diese zwei zuckersüßen Wörter am ende, sagten mir das ich es so bald wie möglich erledigen sollte, denn sie war stinkwütend. Ich schaute kurz zu den Toiletten zurück, seufzte und meinte anschließend zu ihr; „Wenn es keine Umstände macht kann ich morgen früh zu euch rauskommen:“ Shantal seufzte erleichtert auf; „Ja das passt sagen wir so gegen zehn, bis dahin müssten wir hier alles aufgeräumt haben, schade das du heute Abend nicht zur Feier kommen konntest.“

Ja leider, die öde Geld verdienende Arbeit geht halt vor. Grüß Anabell von mir, tschau.“ Damit legte ich auf, drehte mich um, um vielleicht noch einen kurzen Blick auf die Schönheit zu erwischen, aber fehl anzeige. Ich warf einen Blick auf die Uhr, wünschte der Kassiererin gute Nacht, ignorierte den anzüglichen Blick des Jungen vor ihr und machte mich auf den Heimweg. Normalerweise würde ich ein Taxi nehmen oder meinen Chauffeur anrufen wenn viel los war, aber zum Glück war es schon spät genug um meinen Heimweg, hm sagen wir mal etwas abzukürzen. Ich bog um die Ecke und hielt auf die andere Straßenseite zu wo, zu meinem Glück, eine mannshohe Hecke stand. Ich bog grade um die Ecke der Hecke und holte einen kleinen unscheinbaren Holzstab aus meiner Tasche, meinen Zauberstab, als ich ein Geräusch hörte, Gelächter. Ich lugte um die Ecke der Hecke herum und sah ein junges Paar, welches lachend an der Hecke stand und sich öffenbar ungestört fühlten. Ich überlegte was ich jetzt tun konnte, sollte ich es hier wagen. Ich sah die Straße hoch und runter, konnte kein Auto sehen, das Paar war auch noch etwas weiter weg, als das sie mich bemerken würden. Am anderem Ende der Hecke stand eine Straßenlaterne und machte mein vorhaben somit ganz zu nichte. Ich überlegte und als ich die Straße noch einmal hinauf und hinab gesehen hatte und immer noch kein Auto zu sehen war, holte ich tief Luft, räusperte mich und wollte grade die Formel für den Teleportationszauber sprechen, als ich den Mann rufen hörte; “Wer da sei?“ Ich schluckte und überlegte was nun? Sollte ich den Zauber schnell zu ende aufsagen, in der Hoffnung das mich der Kerl nicht rechtzeitig erreichte oder er vielleicht dachte er hätte sich verhört? Ich wollte es grade riskieren als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte; „Na duuuuu was machen duuuuuu hier, hicks?“ Na toll betrunken dachte ich, aber vielleicht… Hastig packte ich den Zauberstab wieder in meine Tasche und drehte mich zu ihm um; „Hallo Sir, Mam, ich ääääh,“ stammelte ich und überlegte was ich sagen sollte als mir die Idee kam wie ich sah, das die wohl ebenfalls betrunkende Frau versuchte auf ihrem Handy irgendetwas einzutippen.

Mein Akku ist alle und der Weg nach Haue ist noch ziemlich weit und mein Freund hat wohl vergessen wo und vor allem das er mich abholen sollte, ach bitte Sir dürfte ich ganz kurz mir das Handy von ihrer ähm Freundin/ Frau, wie auch immer ausleihen um ihn anzurufen?“ Der ältere Mann sah mich erst verständnislos an, dann lachte er herzhaft und meinte; „na klar süße du kriegst das Handy von meiner Freundin, aber nur ein Anruf klar und danach,“ fügte er mit einem süffisanten Grinsen hinzu; „bezahlst mich mit nem ordentlichem Blowawaw.“ Ich rollte genervt mit den Augen, meinte zu ihn ja ja was auch immer und schnappte mir das Handy von der Frau. Die Maulte zwar rum aber als ihr „Freund“, viel zu alter Freund, ihr irgendetwas zu sabbelte gab sie nach. Ich ignorierte die beiden und schob mich ein paar Schritte von ihnen Weg, drehte ihnen den Rücken zu und tat so als ob ich eine Nummer wählen würde. In Wirklichkeit aber umklammerte ich mit der einen Hand meinen Zauberstab, während ich leise die Formel für den Teleport murmelte und einen Vergessenszauber für die beiden Trunkenbolde hinter mir. Mein Zauberstab leuchtete blau auf und entfaltete seinen Zauber. Und mit einem wusch war ich weg und ein paar Sekunden später in meiner Wohnung. Müde schleppte ich mich ins Bett, natürlich nicht um mich vorher einer gründlichen Dusche zu unterziehen und ein leichtes Mahl einzunehmen. Als ich am nächstem Morgen, oder sagen wir eher Mittag aufwachte hatte ich zwei Nachrichten auf meinem Handy. Die erste war von meiner Freundin, wo ich bleibe und die zweite war von meiner Schwester; sie hatte mir ein Päckchen geschickt und sie wollte morgen, also am Sonntag vorbei kommen. Ich drehte mich genervt um, unterzog mich einer Katzenwäsche, zog mich an, sammelte ein paar Zutaten ein und sprach den Zauber erneut. Nach wenigen Sekunden stand ich vor der Haustür von meiner Freundin, welche in Seattle wohnte. Ich war in Kalifornien zu Hause. Und ich liebte unsere Strände. Nachdem ich meine Haare nach hinten gebunden hatte, klingelte ich indem ich einen kleinen Kieselstein vom Boden aufhob und ihn auf die Klingel warf. Es dauerte etwas und dann öffnete Anabell mir die Tür. Ihr Grinsen sprach bände als sie sich mir in die Arme warf. „Hallo Tante, hallo, hallo, wo warst du nur gestern Abend? Musstest du wieder länger arbeiten?“ Ich lachte und drückte sie von mir weg; „ja leider wurde es gestern länger, sind deine gruseligen alten Hexen da?“ Unser gemeinsamer Scherz über ihre beiden Mütter, die eine hatte sie gezeugt die andere war ihr quasi in den Schoß gefallen.

Sie half mir ins Haus und meinte das sie einkaufen wären. Ich rollte in die Küche und packte meine Sachen aus. Anabell stand mit großen Augen daneben und hatte viele Fragen; was das ist, und das da, und das da drüben? Ich erklärte ihr einiges und fragte anschließend ob sie mir zur Hand gehen wollte. Natürlich war sie sofort Feuer und Flamme.

Wir stellten kleine Holzpuppen in Wasserschalen, in die Ecken des Hauses und in den Garten. Ich bat Anabell wieder reinzugehen und die Tür zuschließen. Sie wollte erst nicht, aber ich erlaubte ihr zuzusehen. Leicht murrend ging sie zurück. Ich atmete tief ein, schloss meine Augen, murmelte eine Formel und hob meinen Zauberstab an. Drehte mich leicht im Kreis und hielt meinen Zauberstab ausgestreckt nach vorne. Die Spitze leuchtete rot auf und sandte Hitze durch meinen Körper. Als die Hitze ziemlich heiß wurde, ja sogar unerträglich heiß, schlug ich meine Augen auf und sah wie mein Zauberstab förmlich glühte. Er wurde so heiß das ich ihn loslassen musste. Als er auf den Boden fiel ging ein Beben durch meinen Körper und er erlosch mit einem Zischen. Ich hob ihn auf und steckte an diese Stelle einen Ast von einem altem, weißem, Baum.

Diesen hatte ich mitgebracht, denn in diesen alten Ästen, von diesem altem, weißem Baum steckt sehr viel Magie, von allen Elementen.

Vom Boden wo die Wurzeln graben, das Wasser was sie aufnehmen, die Luft wo die Blätter aufnehmen, die Hitze wo die Sonne spendet. Ich rollte zu Anabell zurück und meinte zu ihr; „jetzt pass auf.“ Ich holte wieder meinen Zauberstab hervor und zielte auf den Ast, murmelte eine Formel und wartete. Erst passierte nix, dann gab es ein leichtes Beben und der Ast flog mit einem lautem Knall in die Luft. Ich stutzte. Damit hatte ich nicht gerechnet, als ich zurück kam war der Ast in viele kleine Stücke zerbrochen und der Boden war komplett verbrannt und schwarz. Ich hob die Asche auf und steckte sie in einen Beutel. Damit „ging“ ich zusammen mit Anabell zurück in die Küche, wo sie mich mit weiteren Fragen bombardierte. Ich stellte einen Topf auf den Herd, schüttete Wasser hinein und streute ein feines Pulver obendrauf. Ich bat Anabell alle Fenster zu kippen. Freudestrahlend ging sie los.

Vielleicht hoffte sie auf einen erneuten Knall. Als ich den Beutel ins Wasser senkte, gab es ein blubberndes Geräusch und übelriechender schwarzer Rauch stieg aus dem Topf.

Anabell hielt sich die Nase zu; „liiiiiiih das stinkt.“ Ich musste meine Nase ebenfalls zu halten, so etwas übles hatte ich sehr selten gerochen, dann wurde der Rauch plötzlich Lila und nahm den Duft von Rosen an.

Was zum… Ich sprach eine weitere Formel und der Gestank und der Rauch verschwanden, zurück blieb nur noch ein pechschwarzer Beutel und ein verbrannter Topf. Ich steckte den Beutel mit einem tiefen Seufzen wieder ein und bat Anabell den Topf zu reinigen, während ich die anderen Überreste entfernte. Als wir grade fertig waren ging die Haustür auf und ihre Mütter kamen wieder zurück. Wir setzten uns in den Garten, tranken kühle Limo und ich teilte ihnen mit was ich heraus gefunden hatte und welchen Verdacht ich dabei hatte. Mittlerweile war Anabell eingeschlafen und Jasmin brachte sie ins Bett.

Als sie zurückkam erzählte ich den beiden was ich bislang noch nicht gesagt hatte; „also ihr zwei hattet gestern Abend von einem sehr mächtigen, hm Wesen Besuch. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen ob es sich dabei um eine „echte“ Göttin gehandelt hat, aber sie war verflucht mächtig, ihr habt Glück das ihr noch am Leben seid.“

Die beiden sahen sich kurz aber bestimmt in die Augen.

Ich werde jetzt noch ein paar wirkungsvolle Zauber an eurem Haus und Garten anbringen, welche die meisten Gefahren und Dämonen daran hindern sollte euch zu überfallen, gegen euren nächtigen Besucher, muss ich jemand anderem vom Rat der Hexen und Hexer schicken, dagegen bin ich etwas zu machtlos, fürchte ich. Und anschließend mache ich mich auf den Heimweg und ich möchte euch bitten ins Haus zu gehen, zur Sicherheit.“

Shantal stand auf und drückte mich zum abschied; „trotzdem danke für alles, meine Liebe.“ Ebenso verabschiedete sich Jasmin von mir. Ich wartete noch bis die beiden oben am Schlafzimmerfenster standen und mir zu sahen. Ich schloss wie vorher meine Augen, hob meinen Zauberstab und sprach einige Formeln. Als ich nach einer halben Stunde endlich damit fertig war, winkte ich den beiden zu und teleportierte mich wieder nach Hause, „das mit dem Teleportieren ist echt praktisch, verbraucht aber eine menge Energie.“ Müde viel ich wieder ins Bett, warf noch einen kurzen Blick auf mein Handy und war schlagartig wieder wach. Ich hatte eine Nachricht von Anita erhalten.

Hallo Venus (lustig, wie der Planet, hoffentlich kommst du nicht von da) denn ich versuche dich schon den ganzen Tag zu erreichen, aber du warst offenbar unterwegs, schade. Ich möchte gerne morgen mit dir zu einem kurzem kennenlernen Treffen gehen, sagen wir so gegen zehn zu einem kurzem Frühstück. Kannst mir bis elf heute Abend Antworten ob es klappt. Ps. Wurde mich sehr freuen wenn es klappt.

PPS. Du sahst heute unglaublich gut aus, solltest aber morgen nicht mit deiner Arbeitskleidung erscheinen, zwinker.“

Ich sah auf die Uhr zehn nach elf, zuckte mit den Schultern und schrieb eine kurze Antwort, das es mir gut passt und ich mich auf morgen freue. Knapp zwei Minuten später erhielt ich eine Antwort; „okay aber bitte nicht in Unterwäsche erscheinen, obwohl….“ Ich stutzte, seufzte und lachte mich in den schlaf. Plötzlich schrecke ich hoch.

Es ist mitten in der Nacht, keine Ahnung wie spät. Mein ganzer Körper zittert, mein Magen krampft sich schmerzhaft zusammen, mir wird übel und mein Herz setzt für einige Sekunden aus. So schnell wie der Anfall gekommen ist, so ist er auch wieder vorbei.

Da spüre ich wie meine Schwester eine mentale Verbindung zu meinem Geist herstellt. Ich wünschte das diese Verbindung bei mir auch so einfach klappen würde.

Hast du das auch gespürt,“ flüstert sie zu mir.

Ja,“ antworte ich.

Du weißt was das bedeutet?“

Natürlich weiß ich das, es ist etwas schreckliches passiert.

Meine Stimme zittert als ich ihr nach einigen Sekunden antworte, „eine Hexe ist gerade gestorben.“

 

Anita / Ich freute mich auf das Frühstück mit Venus. Bei ihrem Namen musste ich wieder schmunzeln.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.07.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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